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Abstand zum TV

Dieses Thema im Forum "Heimkino-Kaufberatung" wurde erstellt von Bernie44, 2. Januar 2018.

  1. samsungv200

    samsungv200 Gold Member

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    Genau, dass sehe ich ebenso. Ich habe einige gefunden, die auch bei 2 Meter Sitzabstand vor einem 75-Zöller sitzen, der ja noch mal eine ganz andere Hausnummer gegenüber einem 58-Zöller ist, kaum vorstellbar, dass man ohne Kopfbewegungen auskommt...
     
  2. simonsagt

    simonsagt Gold Member

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    Vielleicht verstehen wir unter Pixelraster andere Dinge.

    Wenn ich ganz nah ran gehe, sehe ich Linien zwischen den Pixeln bei weißer/grauer Fläche. Wenn ich besagte Armeslänge weg bin, kann ich die Linien nicht mehr sehen. So nah ran, dass ich die Linien zwischen den Subpixeln klar sehen kann, kann ich nicht, aber um jedes quadratische Pixel ist eine dünne schwarze Linie. Bei meinem alten Plasmafernseher ging das noch mit den Subpixeln, aber der hatte auch nur eine Auflösung von 1024*768.

    Wie dick diese Linien sind, im Verhältnis zum Pixel, wird stark auf das Display ankommen. Bestimmt gibt es physikalische Grenzen, wo man diese Unterbrechungen nicht mehr sehen kann, egal wie gut die Augen sind, wegen irgendwelcher Beugungseffekte - das sind ja keine Laserstrahlen, die da rauskommen. Mit den Subpixeln Farben zu mischen klappt ja auch.
     
  3. emtewe

    emtewe Lexikon

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    Eventuell spielt auch die Schärfe des Randes der Pixel eine Rolle, meine Angaben beziehen sich auf einen Full-HD OLED, das Bild ist exrem scharf. Jeder Pixel besteht aus 5 Subpixeln glaube ich, Rot, Grün, Blau, Blau, Weiß, und all diese Pixel haben einen extrem scharfen Rand. Wenn ich an den alten HD-Ready Plasma von meinem Nachbarn denke, da konnte man den Rand eines Pixels kaum erkennen, weil der Übergang zum Hintergrund irgendwie schwammig war.
     
  4. simonsagt

    simonsagt Gold Member

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    Wird auch auf die verwendete Technik ankommen. Mein alter Plasma hatte ja selbstleuchtende Zellen und ich glaube da waren gar keine schwarzen Ränder um die Pixel oder Subpixel. Mein jetziger LCD muss ja von hinten Licht durch die Subpixel pressen und wie Oleds so genau aufgebaut sind, weiß ich auch nicht. Am krassesten ist so ein Riesendisplay im Saturn hier. Da hängt an der Wand quasi ne LED-Wand. Vielleicht ein Quadratzentimeter und in der Mitte ein Leuchtpunkt. Daaas sind mal fette schwarze Linien. Aber weit genug weg fällt das auch nicht besonders auf. Und ich bin jetz nicht sicher, in wieweit das ein optischer Effekt ist, oder ein biologischer.
     
  5. emtewe

    emtewe Lexikon

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    Bisher galt dass die LCD Technik schärfer und schneller ist, die Plasmatechnik dafür besseren Kontrast und Schwarzwerte bietet. Beide Systeme hatten ihre Vor und Nachteile. Die OLED vereinen im Grunde die Vorteile der bisherigen Technologien. Sie sind rasend schnell, leuchten überhaupt nicht nach, sind extrem scharf, und bieten dabei enorme Kontrast und Schwarzwerte. Die extreme Schärfe und Geschwindigkeit machen sich zB. bemerkbar bei Aufnahmen vom Sternenhimmel. Da kann ein einzelner Bildpunkt mit 100% leuchten, umgeben von komplett abgeschalteten Pixeln mit 0% Leuchtkraft. Und wenn sich der Stern bewegt, gibt es keinerlei Nachleuchtspur, denn jedes einzelne Pixel kann mit 700Hz zwischen 0 und 100% Leuchtkraft oszillieren. Da sind sämtliche LCD und Plasma, auch QLED und wie immer man die neuesten Tricksereien nennt, meilenweit von entfernt, egal was Marketingabteilungen behaupten.
    Das Ergebnis ist faszinierend. Bei Interstellar gibt es eine Szene in der du in den Weltraum hinaus blickst, durch das Fenster eines Raumschiffs, welches sich dann langsam dreht. Im komplett duklen Raum auf einem großen OLED hast du plötzlich das Gefühl dein Wohnzimmer dreht sich. Sowas habe ich im Kino noch nie erlebt, auch nicht mit Beamer, LCD TV, Plasma TV oder was auch immer.
    Bin mal gespannt wann die ersten Kinos mit LED Leinwand kommen (egal ob Mikro LED oder OLED, Hauptsache selbstleuchtend, scharf und schnell)
    Und diese extreme Schärfe, und der hohe Kontrast, sorgen halt dafür dass du schon einen gewissen Mindestabstand einhalten musst, sonst erkennst du schlicht Zeilen, Spalten und Pixel, je nach Abstand.

    Der nächste Schritt wäre vielleicht eine Anordnung der Pixel wie bei dem X-Trans Sensor der Fuji Kameras. Um Moire Effekte ohne Tiefpassfilter zu vermeiden, hat man da die Pixel "zufällig" angeordnet, und nicht nach einem sich wiederholenden symmetrischen Muster. Naja, nicht ganz, man hat schon eine Art Kachel zufällig bestückt, welche sich ein paarmal wiederholt, das Ergebnis ist eine extreme Bildschärfe, ohne dass Muster entstehen wenn du zum Beispiel ein Netz fotografierst.
     
  6. Tassinho

    Tassinho Neuling

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    Hallo,
    ja als ob man im Kino vorne sitzt :LOL:

    Gruß

    Tassinho
     

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