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15 Gründe die gegen Schwarz-Gelb sprechen!

Dieses Thema im Forum "Politik" wurde erstellt von Premier4All, 28. August 2005.

  1. Joost38

    Joost38 Talk-König

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    AW: 15 Gründe die gegen Schwarz-Gelb sprechen!

    DAS war der einzige Fehler, den die SPD bei ihrem Amtsantritt gemacht hat.
    So etwas zu versprechen, ist nämlich der blanke Unsinn.

    Weder die SPD noch die CDU noch irgendeine andere Partei wird die Arbeitslosigkeit reduzieren.

    Die Frage ist nur, ob eine Regierung die Folgen sozial gerecht verwaltet oder nicht...und eine CDU-geführte Regierung wird unter dem Vorwand, Arbeitsplätze schaffen zu wollen, nur weitere Arbeitnehmerrechte beschneiden und Großaktionären sowie leitenden Angestellten zu höheren Gewinnen verhelfen, obwohl es diesen in unserem Land auch jetzt schon verdammt gut geht.

    Dabei möchte ich mal klarstellen, dass ich es nicht falsch finde, dass es solchen Leuten hier gut geht...natürlich soll es auch Großverdiener in Deutschland geben...wer weiß...vielleicht gehöre ich ja irgendwann selber dazu...? ;)

    Aber was für einen Grund soll es dafür geben, solchen Leuten (denen es bereits sehr gut geht) das Leben noch rosiger zu machen, während andere ständig Einschnitte hinnehmen müssen...?
     
  2. Heinz291

    Heinz291 Senior Member

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    AW: 15 Gründe die gegen Schwarz-Gelb sprechen!

    Übrigens Versprechungen : Stoiber hat doch neulich angekündigt, die Arbeitslosigkeit auf 4% zu senken! Lt. Rürup wäre das Vollbeschäftigung!
     
  3. Caliostro

    Caliostro Junior Member

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    AW: 15 Gründe die gegen Schwarz-Gelb sprechen!

    Die FDP hat sehr wohl ein Konzept. Einige Punkte passen übrigens so garnicht zu den Plänen der CSU, aber der Westerwelle hält tapfer dran fest. Auf der anderen Seite haben wir da als kleine Koalitionspartei die Grünen..... Na die sidn ja dann ein Paradebeispiel oder wie seh ich das ?
    Hat mal jemand zusammengerechnet wieviele ihrer eigenen Ideal die schon verraten haben nur um an der Macht zu bleiben ??
     
  4. Joost38

    Joost38 Talk-König

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    AW: 15 Gründe die gegen Schwarz-Gelb sprechen!

    Im Grunde wäre das ja auch Vollbeschäftigung.
    Ich habe nur noch keinen vernünftigen Ansatzpunkt gehört, wie Stoiber (oder auch Merkel und Westerwelle) das schaffen wollen.

    Aber wahrscheinlich holt sexy Angie nach der Wahl einen Zauberstab hervor, macht SCHNIPP und wir haben nur noch 4% Arbeitslose...! :rolleyes:
     
  5. berry

    berry Silber Member

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    AW: 15 Gründe die gegen Schwarz-Gelb sprechen!

     
  6. Joost38

    Joost38 Talk-König

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    AW: 15 Gründe die gegen Schwarz-Gelb sprechen!

    EIN Punkt passt nicht zur CDU:
    Die FDP ist gegen eine Mehrwertsteuererhöhung.
    Aber warte mal ab...genau die wird mit Schwarz-Gelb kommen...und die FDP wird sich mal wieder mit irgendwelchen merkwürdigen Sprüchen aus der Affäre ziehen.

    Klar...sieht ja auch für jeden Wähler besser aus, wenn man gegen Steuererhöhungen ist...
    Neeee...die FDP hat kein Konzept, wenn man sich genau anschaut, was die so von sich geben...
     
  7. amsp2

    amsp2 Wasserfall

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    AW: 15 Gründe die gegen Schwarz-Gelb sprechen!

    An in die Sklaverei und den Arbeitgeber anbeten.
     
  8. ukroll96

    ukroll96 Guest

    AW: 15 Gründe die gegen Schwarz-Gelb sprechen!

    Er hat s noch besser gemeint, er sagte wohl, schaut nach Österreich, AL-Quote 4 %, die haben es vorgemacht, wir wollen besser sein! Also wohl doch Vollbeschäftigung?

    Und zum hin und her der FDP zur MwSt.-Erhöhung, hat doch gestern der Herr Bahr im ARD erzählt, wie s weiter geht. Koalitionsverhandlungen abwarten und dann wird eingeknickt, so wie in allen Koalitionsverhandlungen, egal ob von Rot/Grün oder Schwarz/gelb, da sind sich dann alle einig, nur wenn s um den Geruch der Macht geht, vergisst man alle guten Vorsätze.

    Am schlimmsten fand ich die Niedersächsin, redet von sozial, ausgewogen, aber wie es geht hat sie mit Herrn Wulff ja bereits vorgemacht, indem man u. a. den Blinden in Niedersachsen an den Kragen gegangen ist.

    Frau Schmidt war allerdings die allerschärfste, unmöglich diese Frau, was die zusammen gestammelt hat? Na ja, hat sich ja bald erledigt.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 1. September 2005
  9. amsp2

    amsp2 Wasserfall

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    AW: 15 Gründe die gegen Schwarz-Gelb sprechen!

    Doch ein Konzept hat sie: Neoliberalismus pur.
     
  10. imacer

    imacer Neuling

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    AW: 15 Gründe die gegen Schwarz-Gelb sprechen!

    @ Lechuk

    Wäre schön, wenn Du mal mit Deinen Worten und Deiner Meinung zusammenfasst, was in dem Artikel steht, ich entdecke da nun nichts Neues und in meinen Augen widerspricht es nicht dem, was ich geschrieben habe.
    Oder möchtest Du Dich der These anschließen, dass es dem Land gut ginge, nur weil die Unternehmen, die im Dax gelistet sind, hohe Gewinne erwirtschaften? Vieles von dem, was dort drin steht bezieht sich nämlich nur auf die großen, multinationalen Konzerne und geht an kleinen und mittelständischen Betrieben vorbei, die sehr wohl arge Probleme haben mit der Bürokratie, unqualifiziertem Personal, hohen Energie-und Personalkosten.

    Das Lob, das Deutschland erteilt wird, ist wohl auf einen Artikel der britischen Zeitschrift "The Economist" zurückzuführen, dort wird der Fortschritt der großen Unternehmen im Bereich Strukturierung, Rationalisierung, Produktverlagerung und ähnliches gelobt, das klammert aber auch den größten Teil der Unternehmen hierzulande aus und löst nicht ein einziges unserer strukturellen Probleme, sei es die Arbeitslosigkeit, die Energiepolitik, die Bildungspolitik oder die Steuerpolitik.
    Richtiges Lob würde "uns" nur Gebühren, wenn die Politik bundesweit so umstrukturiert werden würde, wie es die gelobten Konzerne vorgemacht haben. Die sind nämlich weltweit erfolgreich.

    Der Neoliberalismus ist es nunmal, der weltweit vielen Ländern zunehmend Wohlstand bringt, während wir uns die Vergangeheit herbeiwünschen und unflexibel auf unser Recht pochen, dass hier ja alles besser sein muss, als anderswo.
    Ich habe nichts gegen "soziale Gerechtigkeit" (definiert doch einer von euch mal, was für euch gerecht ist!) aber es stellt sich nicht die Frage, welches System theoretisch das beste wäre, sondern was umsetzbar und vor allem finanzierbar ist.

    Vielleicht solltet ihr euch erstmal das Wahlprogramm zu Gemüte führen, bevor ihr der Partei Konzeptlosigkeit vorwerft.
    Die Debatten im Fernsehen sind in den meisten Fällen wirklich ein schlechter Witz und sollten nicht als Grundlage für die Wahlentscheidung dienen. (Leider ist es aber so, dass auf Grund von Symphatie oder einzelner Aussagen die Stimme für eine Partei gegeben wird und nicht auf Grund des Programms.)
    In meinen Augen ist es (das der FDP) das schlüssigste Programm und am nächsten an der Realität.

    @Joost

    Nein, noch steht das Land nicht am Boden, aber wir sind auf dem Weg dorthin und je später wir einlenken, desto heftiger werden die notwendigen Einschnitte, falls nicht was Schlimmeres passiert.
    Wir haben kaum Wachstum, Unternehmen verlagern immer mehr aus, Rohstoffe haben wir keine zu bieten, das Kapital vertreiben wir durch sozialistische Gesetze, statt es durch attraktive Bedingungen anzulocken, die Menge an Rentnern nimmt zu, die der Arbeitenden ab, der Schuldenberg wächst...was glaubst Du, wielange das weiter gut geht?

    Stell Dir vor, rot-rot-grün kommt an die Macht.
    Ich kann mir vorstellen, dass alleine der psychologische Effekt und die Angst vor Sozialismus die internationalen Rating-Agenturen dazu veranlassen könnte, die Bonität für deutsche Staatsanleihen zu senken. Das führt dazu, dass Deutschland für neue Anleihen höhere Zinsen zahlen muss.
    Bei den Summen, die wir brauchen kommen da schnell 2stellige Milliardenbeträge zusammen, nur für zusätzliche Zinsen, vom Kapital, was andere Gesellschaften und Personen abziehen ganz zu schweigen.

    Man kann davon halten, was man will, man kommt nicht um die Tatsache herum, dass dieses Land für ausländische Geldgeber und für hier ansässige Unternehmen attraktiver werden muss und nicht für Rentner und Arbeitslose.

    Der Grund ist der, dass diese sonst in ein anderes Land gehen.
    Nur von Rentnern, Kranken und Arbeitslosen kann dieses Land nicht existieren. Warum geht es einigen denn rosiger als anderen?
    Sicherlich gibt es auch viele Schicksale, die ohne eigenes zutun in eine schlimme Situation gekommen sind, in der Mehrheit der Fälle war es aber eigenverantwortliches Handeln, was den einen oder anderen in eine missliche Lage gebracht hat und dafür muss man Konsequenzen tragen und sich nicht darauf verlassen, dass die Reichen einen schon unterstützen.
    Wieso sollten sie das tun? Was tun die Armen für die Reichen?
    Sorry, ist provokant, aber auch die andere Seite muss mal beleuchtet werden.

    Ich sehe bei SPD, Grünen und den Linken kein Konzept, mehr Jobs zu schaffen (außer subventionierte). Deren Programm basiert auf Annahmen, die in dieser Welt nicht durchzusetzen sind.
    Das Geld hat die Macht, nicht die Politik und sie sollte auch nicht versuchen allzuviel Einfluss zu nehmen, denn es gibt genug Alternativen zu Deutschland. Wir haben keine Druckmittel, die Fonds, Versicherungen und Großanleger dagegen schon.

    Grüße

    imacer
     
    Zuletzt bearbeitet: 1. September 2005