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Überzeugte Sat-Fans ohne eigenen Sat-Empfang

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Satellit (DVB-S)" wurde erstellt von Johof, 1. Dezember 2012.

  1. Johof

    Johof Silber Member

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    Hallo zusammen,

    mich würde einmal interessieren, ob es hier im Forum auch noch mehr Leute wie mich gibt, die sehr begeistert vom Sat-Empfang sind, aber aus welchen Gründen auch immer in ihrer eigenen Wohnung leider keinen Sat-Empfang nutzen können. Schon in den 90ern, als ich noch ein Kind bzw. Jugendlicher war, war ich schon fasziniert vom Sat-Empfang und immer neidisch auf meine Klassenkameraden, die Sat-Empfang hatten und wir "nur" Kabelanschluss. Als Jugendlicher habe ich mir einmal eine Ausgabe der Tele-Satellit gekauft und immer wieder fasziniert die bebilderte Senderübersicht durchgeblättert. Seitdem verfolge ich regelmäßig die Entwicklungen im Sat-Bereich und finde den Sat-Empfang als Empfangsweg einfach phantastisch. Nicht nur die riesige Programmvielfalt, sondern auch die Technik dahinter finde ich wahnsinnig interessant.

    Leider habe ich immer das Pech gehabt, in Wohnungen zu leben, in denen kein Sat-Empfang möglich ist. Allerdings haben Verwandte von mir Sat-Empfang, die Anlage habe natürlich ich dort installiert (es war ein Weihnachtsgeschenk von mir) und dabei natürlich auch an mich selbst gedacht. Seitdem kann ich wenigstens beim regelmäßigen Familienbesuch zweimal im Monat einen Nachmittag lang durch die zahlreichen Kanäle aus vielen Ländern auf vier Satellitenpositionen zappen.

    Gibt es hier noch mehr von euch, denen es ähnlich geht?

    MfG
    Johof
     
  2. plueschkater

    plueschkater Platin Member

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    AW: Überzeugte Sat-Fans ohne eigenen Sat-Empfang

    Ist lange her, dass ich Sat-beigeistert aber ohne eigene Antenne war: 90/91 waren Schüsseln noch relativ teuer und für mich als Teenager blieb es zu dieser Zeit beim Lesen von Sat-Zeitschriften bzw. Terrestrik-DX. Einige aus der Klasse hatten bereits Sat-Empfang oder waren in der glücklichen Situation, eine bessere Empfangslage zu haben, bei der die Privatfernsehsender aus München auf den Bildschirm kamen. Was war ich neidisch...;) Mit 16 wurde dann die erste eigene Sat-Anlage gekauft, und das Interesse am Hobby hat sich bis heute gehalten.

    Da Du Dich so für das Thema Sat-Empfang interessierst: ist es in Deiner Wohnung nicht möglich, wenigstens einen 60cm-Spiegel am geöffneten Fenster (vorzugsweise in der warmen Jahreszeit ;) ) zu betreiben? Selbst wenn nur Positionen wie 42° Ost oder 30° West möglich wären - ist doch besser als nichts?

    Grüße

    pluesch
     
  3. satmanager

    satmanager Institution

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    VU+ Ultimo 4K 6TB VTI Octo-Tuner (FBC-Tuner via JESS EN50607 voll versorgt)
    VU+ Solo SE V2 (SZ)
    Streaming auf NAS 2x 4TB (Raid Spiegelung)
    Sky Voll-Abo HD gepaired (AC R2.2 "Muss-Betrieb")
    Philips 65" UHD 4k Android / 3D (WZ)
    Samsung 40" LED (SZ)
    Onkyo TX-NR807 AV-Verstärker
    Kathrein CAS90
    2x Dur-Line Breitband-LNB
    Jultec JPS0504-8T im BB-LNB-Modus
    Empfang Astra (19+28)
    eingespeiste Video-Überwachungskamera mit Tonübertragung
    Erdung - äußerer und innerer Blitzschutz (PA) - durchgeführt nach DIN
    AW: Überzeugte Sat-Fans ohne eigenen Sat-Empfang

    Meine erste war eine 1.2m Kathrein (CAS120) mit Schubstangenmotor (wollte ja noch Tele5 auf Kopernikus ...). Das war 1988-1990 (keine Ahnung mehr wann die Kohle mal gereicht hat - vorher musste noch der Nordmende Futura 72 bezahlt werden).
    Ich glaube das die Anlage damals knapp 2000 DM gekostet hat, bei uns gab es aber kein Kabel-TV etc.!
    Und seitdem verging kein Wohnsitz ohne Sat-Anlage.
     
  4. deepbluesky

    deepbluesky Platin Member

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    AW: Überzeugte Sat-Fans ohne eigenen Sat-Empfang

    Hallo Leidensgenosse :)

    Auch ich habe von 1993 bis 2010 unter restriktivem Spiegelverbot leben müssen. Es blieb bei theoretischer Lektüre. Tonnen von Magazinen und Büchern, später kam Internetrecherche dazu prägen meinen "Sat Werdegang". Kurz einige Meilensteine:
    Bis 1990 nur 3 terrestrische Programme (wenigstens in astreiner Qualität) vom lokalen Fernsehturm über die terrestrische Gemeinschaftsantenne des Hochhauses. Dann bis 1994 zusätzlich 8 Programme über Umsetzer (gespeist von Kathrein CAS012@23.5E). Seitdem Kabeldiktatur und striktes Spiegelverbot mit Androhung auf Anzeige. Allein schon das Informieren der Mieter im Haus was alles per Sat-ZF möglich wäre brachte mir fast die Abmahnung des lokalen Wohngesellschaftsgiganten die ich in letzter Minute verhindern konnte. Ab 2006 schrittweise Verkauf aller Wohnungen an eine andere Wohngesellschaft, dann Immobilienmakler, letztlich >60 verschiedene Eigentümer. Nun werden Spiegel geduldet wenn auch nichts Schriftliches vorliegt. 2010 wagte ich dann zuerst einen Gibertini OP65L motorisiert am Balkon anzubringen, der 2011 gegen einen 1m noname ausgetauscht wurde. Ironie daran ist dass letzterer mir eine sehr nette Forenbekanntschaft schenkte der wegen Umzugs ihn loswerden musste eben wegen des Spiegelverbots. Nachbarn haben mir nie Probleme bereitet aber die Hauswand im Weg östlich von 9E. Von 10E kommt lediglich ganz schwach 11221V rein. Die mainstream Positionen sind alle geblockt. Kein Südbalkon und kein Zugang zum 8OG höheren Flachdach zugänglich. Auch kein Loch bohren möglich da es sonst Ärger gibt. D.h. Sat-DX auf Sparflamme per Fensterdurchführung (die leider einige Frequenzen schluckt) im Winter, von Mai-Sep Balkontür permanent geöffnet. Der Spiegel samt Motor selbst ist an einem Rohr montiert das frei horizontal sich bewegen kann und im senkrechten Hohlrohr des Balkons steckt. Bei starkem Wind verstellt sich das gerne mal ist aber ruckzuck wieder korrigierbar dank Loopfunktion von Crazyscan. Versuche 13E zu empfangen schlugen fehl. Berechnungen meinerseits (früher mit Geoclock, Trigonometrie und Stadtplan, später per Google Earth, dishpointer) zeigen dass eine mindestens 1.50m lange Stange aus dem Balkon herausragen müsste damit 13E reinkommt, bei 19.2E ca. 4.50m. Natürlich ist das nicht realisierbar. Ein Umzug wäre wünschenswert ist aber aufgrund der Wohnungsnot, den horrend hohen Mieten, fehlender finanzieller Mittel und dem sonstigen Komfort der jetzigen Wohnung auf absehbare Zeit unwahrscheinlich. Verglichen mit früher bin ich zufrieden mit dem was ich bekomme. Ferner kann ich mich glücklich schätzen in Kontakt zu sein mit einigen Hardcore DXern die mich per Teamviewer/Skype per remote zuschauen/fernsteuern lassen so dass es nicht mehr so bitter ist wie früher wo es absolut keine Chance auf einen Kontakt zu DXern gab und man bei Angabe dieses Hobbys wie ein Alien begutachtet wurde. ;)
     
  5. Wolfgang R

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    AW: Überzeugte Sat-Fans ohne eigenen Sat-Empfang

    Vom lokalen Fernsehturm kam aber nur die ARD (SDR) auf K11, ZDF und SW3 kamen vom Frauenkopf :D


    Diese Situation dauerte bei mir übrigens bis 1996 an, nur bei uns kam nur die ARD vom K11, für ZDF und SW3 diente ein lokaler TV-Umsetzer, der natürlich die Privaten (Sat1 und RTL) vom Frauenkopf nicht umsetzte.

    Was war ich neidisch auf ein paar Kameraden, die etwas höher im Ort wohnten und deren UHF-Antenne direkt den Frauenkopf anpeilte.


    Naja, ab 1996 waren dann die Kameraden neidisch auf mich, weil wir endlich eine Sat-Anlage für 19,2°O hatten.

    Die durfte ich, lang nachdem ich das elterliche Haus verlassen hatte, dann irgendwann sogar noch auf digitalen Empfang umrüsten, weil die Laufbänder mit der Zeit doch störten :winken:


    In meiner ersten Wohung gabs eine Süd-Dachterasse. Da kam dann bald ein 60er Spiegel, der aber kurz darauf durch einen 85er mit Multifeed ersetzt wurde. Hatte schon was, zum Basteln immer kurz auf die Terasse zu gehen oder mal kurz auf einen anderen Satellit rüberzudrehen. Mal kurz analoges SECAM von 5°W, nur so zum Spaß. Oder die letzten superbreiten analogen Transponder von Hotbird mit dem astreinen Bild :love:

    Jetzt, im eigenen Haus klettert man deutlich ungerner aufs Dach um an der Schüssel zu basteln, ich bin froh, dass das Ding dort oben fest ist, aufs Optimum ausgerichtet und bei Wind und Wetter funktioniert.

    Zum basteln wünsche ich mir manchmal schon einen Spiegel im Garten. Aber Zeit hab ich dafür im Moment sowieso nicht mehr...

    Gruß,

    Wolfgang
     
  6. Johof

    Johof Silber Member

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    AW: Überzeugte Sat-Fans ohne eigenen Sat-Empfang

    Absolut nichts zu machen. Der Balkon geht nach Nordwesten raus und ist fast ebenerdig, keinerlei freie Sicht auf irgendeinen Satelliten.
     
  7. deepbluesky

    deepbluesky Platin Member

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    AW: Überzeugte Sat-Fans ohne eigenen Sat-Empfang

    Mir war nie klar dass vom Frauenkopf gesendet wurde da auf dem Hochhausdach die terrestrischen Antennen angebracht waren die alle versorgten. Zugang verboten für alle, demnach keine Differenzierung möglich. Die Privaten übrigens, obwohl 1km vom Hbf direkt am jetzigen S21 angrenzenden Baugebiet wohnend, bekamen wir erst 1990 per Sat-Umsetzung. Neidisch musste auch ich zusehen wie sich Kabel um uns herum ausbreitete aber unsere Straße erst 1991-92 aufgegraben wurde. Anfangs, 1986, nach unserem Umzug von Sindelfingen in die Innenstadt schaute ich regelmäßig bei der KFS rein (damals in der Rathauspassage) um immer wieder gesagt zu bekommen dass es keinen Termin zur Erschließung unserer Straße gibt. Irgendwann gab ich auf und fand mich damit ab dass wir für immer hinterm Mond leben müssen. Besuche bei der Lerche, Radio Barth, Grüner, Hertie, Kaufhof, Quelle entschädigten aber um ab und an etwas in die hochexclusiven Kabelprogramme der damaligen Zeit reinzuschnuppern. Ironischerweise hatte ich meinen ersten Kontakt mit RTLplus im August 1988 bei einem Bandscan bei meinem Bruder der mitten in Thessaloniki mit einer stinknormalen Stabantenne an einem 30cm TV das Programm über UHF leicht verrauscht empfing, so wie viele andere Programme auch die hier gar nicht im Kabel vertreten waren. Das war ein weiterer Meilenstein meiner DX Geschichte denn irgendwie mussten diese ja empfangen werden und erst Jahre später bekam ich mit dass der damalige Bürgermeister der Stadt mehrere Parabolspiegel hatte installieren lassen um terrstrisch allen Zugang zu Satelliten TV Programmen aus US, UK, D, F, I, ES, RU zu ermöglichen. Dies war in größeren Ballungszentren, später in kleineren bis Ende der 90er üblich bis Individualanlagen erschwinglich wurden.

    Die Zwangsverkabelung hat mir neben vielen Nachteilen aber auch einige Vorteile gebracht wie den Kabelkanal der Mitte der 90er über Satellit verschlüsselt war und DRS der in so guter Qualität terrestrisch hier im Talkessel nie angekommen wäre. Außerdem eine große Verbesserung bei der UKW Tonqualität. Die kam aber just in dem Moment wo mein Interesse abflaute. Wenn ich daran zurückdenke wie SWF3 hier unten rauschte. Das nervte ungemein. Die 94,3 vom Raichberg war einfach nicht sauber herein zu bekommen und das alles wegen Elmar Hörigs Hitline. Tja Aufzeichnungen waren damit nicht möglich. :)

    So war das in der Steinzeit des Sat-Empfangs. :)
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. Dezember 2012

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