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Alt 25.04.2012, 11:40   #1 (permalink)
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Alternative Digitalradiosysteme für LW, MW und KW

DRM ist nicht das einzige mögliche Digitalradiosystem für LW, MW und KW. Es wurden hierfür auch andere Digitalradiosysteme, wie HD-Radio entwickelt, die aber in Europa nie angewandt wurden. Sind diese Systeme besser oder schlechter als DRM?
Alphekka ist offline   Mit Zitat antworten
 
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Alt 26.04.2012, 13:13   #2 (permalink)
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AW: Alternative Digitalradiosysteme für LW, MW und KW

Für LW, MW und KW gibt es nur DRM momentan als Standard, was ja aber auch reicht, denn DRM ist an sich hocheffizient. HD-Radio, FM-Extra, DAB+ etc. sind für höhere Frequenzen vorgesehen. Gemeinsam mit DRM haben sie lediglich den MPEG 4-Codec und das COFDM-System.
Fuzzi08 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.04.2012, 14:06   #3 (permalink)
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AW: Alternative Digitalradiosysteme für LW, MW und KW

drm ist das quasi weltweite system! wie intensiv es eingeführt wird, ist auch eine politische frage. erst wenn die hohen rundfunkfrequenzen für die digitale dividente (einiger leute) abgeschmolzen sind, wird man sich wieder mehr um die unteren wellenbereiche kümmern. bis es hier soweit ist, sind andere erdteile weiter und wir können dann die radios von dort beziehen.
DR-T ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.04.2012, 16:38   #4 (permalink)
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AW: Alternative Digitalradiosysteme für LW, MW und KW

@ Alphekka,

Was meinst Du mit besseren oder schlechteren System ?

Erst einmal für was ist Radio auf LW,MW,KW, es war mal dafür Da, um Radioprogramme Weltweit verbreiten zu können.
Das stammt noch aus einer Zeit wo es keine Satelliten und kein Internet gab.
So hatte z.B. der Bayerische Rundfunk einen Kurzwellen Sender auf 6095 KHz in Betrieb, von 2005 - 2010 in DRM.
Damit war es möglich das Programm des BR fast Weltweit zu empfangen.
Die Anzahl der Hörer war wohl nicht besonders groß, es war somit nicht mehr Gerechtfertigt viel Geld für den Betrieb auszugeben.
Ich sehe keine Große Zukunft für Radio auf LW, MW, KW, zumindest in Europa.
Hier könnte ein Radiosystem per Satellit wie z.B. Sirius mehr bedeutung bekommen.
Pyton ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.04.2012, 18:19   #5 (permalink)
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Registriert seit: 11.2009
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AW: Alternative Digitalradiosysteme für LW, MW und KW

Zitat:
Zitat von Alphekka Beitrag anzeigen
DRM ist nicht das einzige mögliche Digitalradiosystem für LW, MW und KW. Es wurden hierfür auch andere Digitalradiosysteme, wie HD-Radio entwickelt, die aber in Europa nie angewandt wurden. Sind diese Systeme besser oder schlechter als DRM?
DRM ist flexsiebel.
LW, MW,KW, UKW oder DAB+Band( Band III), dort kann DRM(DRM+) senden.
Das ist der große Vorteil von DRM.
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Alt 27.04.2012, 00:20   #6 (permalink)
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AW: Alternative Digitalradiosysteme für LW, MW und KW

Zitat:
Zitat von PapaJoe Beitrag anzeigen
Auch ich denke, LMK werden wohl keine Rolle mehr spielen.
UKW, SAT und Internet sind einfach, auch gemeinsam, zu stark.

DAB und DVB-T waren fruchtlose Versuche, ich warte jetzt auf die ersten
Aussteiger aus DAB+, weil sich die Doppel-/Dreifachausstrahlung dann doch
nicht rechnet. Noch wird ja fleißig ausgebaut, aber eben aus politischen und
nicht aus marktwirtschaftlichen Gründen.
Ähm lebst du in einem anderen Land? DVB-T war/ist ein erfolg. Nur weil in bestimmten Regionen keine Privaten mit an Bord sind ist DVB-T nicht schlecht oder gescheitert.

DAB+ kommt doch jetzt erst richtig ins Rollen und man hat jetzt schon mehr Geräte verkauft als in der DAB Zeit. Jetzt wo man endlich mit mehr KW sendet und einen Bundesmux eingeführt hat ist man endlich auf dem richtigen weg. Hier in NRW kann ich gut mit DAB+ werben weil man dort endlich mal was anderes hören kann als WDR oder NRW-Radio, in anderen Bundesländern gibt es bei UKW eine wirkliche Auswahl an Sendern aber hier nicht. Das ist das große PLUS an DAB+ man kann nun andere Sender hören die man sonst nur per SAT oder Internet hören kann.
Matthias K. hat sich bedankt.
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Alt 27.04.2012, 07:38   #7 (permalink)
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AW: Alternative Digitalradiosysteme für LW, MW und KW

Ich hatte vor einigen Jahren auch mal gedacht: "Man, warum überhaupt DAB oder DRM im UKW-Band oder Band3 (bzw. L)? Was doch nicht mehr Up2Date ist, ist MW, LW, KW. Das sollte man digitalisieren".
Dann kam DRM, jedoch nur mit Basteleien zu empfangen oder mit arg teuren Geräten bei geringer Geräteauswahl. Zusätzlich ist die maximal mögliche Qualität ggf. zwar besser, als analog AM auf LMK, aber dennoch sehr beschränkt. Ich würde nich "besser" sagen, sondern "anders".

So stellte ich mir weiter die Frage, warum man ein quasi sterbendes Band nicht viel "breiter" genutzt hat, ich meine die Bandbreite eines Programms und die Anzahl der Träger sowie als Folge die Datenrate. Man hätte so die LMK-Bänder ans UKW-Niveau heranführen können.
Niemand hat gesagt, dass ein digitales Programm auch ins Raster eines alten analogen AM-Programms passen muss!
Ich habe das dann aber auch nicht großartig weiter verfolgt.
Viele Programme haben ihre Tests oder Pilotregelbetriebe bereits wieder eingestellt.
Vielleicht kommt da nochmal was, aber momentan denke ich, eher nicht.

Mal eine ganz hypothetische Frage:
Könnte man nicht UKW-Technik auf LW/MW/KW anwenden?
Also FM auf LMK statt AM?
Das könnte doch auch das AM-Band neuerlich aufwerten.
Oder sind die dort typischen Effekte nicht genügend ausgleichbar, für einen brauchbaren Empfang?
Man muss natürlich flexibel sein, was die Frequenzbreite eines Programms betrifft und stößt auch an physikalische Grenzen.

Insgeheim hoffe ich, dass irgendwann DAB-Band III noch eine Ergänzung erfährt, wie damals mit dem L-Band geplant oder heute noch mit UKW gültig.
Vielleicht gibt es doch noch irgendwann DRM zusätzlich im DAB-Autoradio, wobei dann DRM für LMKU verwendet wird.

DAB ist prima für landesweite und bundesweite Programme und für lokale-regionale Programme, wenn sich da mehrere Anbieter zusammenschließen und gemeinsam einen kleinen bis mittleren Regiomux betreiben.

Aber kleine Lokale, abgelegene Stationen oder auch reine Infoprogramme bzw. Niedrigsbitratenprogramme könnte man via DRM auf andere Bänder auslagern.
Wenn jedes DAB-Radio auch DRM auf LMK könnte, dann fielen mir direkt die 90elf Subprogramme ein.
Von 90elf im Bundesmux könnten Links gesetzt werden, auf 5+ DRM-Programme im MW-Band.
WDR Vera, statt 64 kbps MP2 im Landesmux könnten es auch 24 kbps AAC HEv2 via DRM auf MW sein.

Dies aber gleich als Standard mit einzuführen, jetzt wo alle Leute sich ein neues Gerät anschaffen sollen, das hat man nun verpasst.

Also freuen wir uns über das, was wir jetzt haben und was da noch kommt.
-Loki- hat sich bedankt.
Matthias K. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.04.2012, 12:59   #8 (permalink)
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AW: Alternative Digitalradiosysteme für LW, MW und KW

zumindest für kw ist doch eine höhere (doppelte) bandbreite vorgesehen, oder? da muß ich mal nachsehen. prinzipiell kann ich mir das für alle bereiche vorstellen. also etwas weniger sender, diese aber mit ausreichender leistung. sie soll ja bei digitalsendungen ohnehin deutlich geringer als bei am sein. wir sollten auf keinen fall auf die interessanten ausbreitungseigenschaften verzichten. ein ausspielen zwischen dab+ und den klassischen wellenbereichen ist kontraproduktiv. europaweit sollten die jeweiligen heimatsprachen mit dem kleinen radio auch europaweit empfangbar sein. vorrangig sind da natürlich informationsprogramme.
-Loki- hat sich bedankt.
DR-T ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.04.2012, 14:32   #9 (permalink)
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Ach so, gemeint war nur Radio über DVB-T, das war auch mir nicht so ersichtlich.
Nun gut, Radio über DVB-T war nie gewollt, nur Berlin/Brandenburg braute da sein eigenes Süppchen. Ok, im Ausland gibt es das auch, aber in Deutschland hat es immer geheißen, für digitales Radio gäbe es DAB.
Berlin hat aber auch mit allem eine Sonderstellung.
Zum Einen erreiche ich dort mit geringem Aufwand und geringen Kosten immer gleich ein Millionenpublikum, zum Anderen ist es die Hauptstadt, wo u.a. auch ex-Bonner Politiker sitzen.

DVB-T Radio hat viele Probleme. Einerseits sind's technische (mobiler Empfang), die zwar lösbar sind, aber weder trivial noch günstig. Andererseits wäre dann Radio immer ein kaum genutztes Nebenprodukt wie bei DVB-S oder DVB-C.
Jedenfalls habe ich noch kein Küchenradio oder Autoradio gesehen, welches die Programme aus einem DVB-T Kanal bezieht, auch nicht in Holland oder Belgien, wo es Radioprogramme via DVB-T schon seit vielen Jahren gibt.
Eine Ausnahme stellen die großen Entertainmentsysteme dar, die jedoch wieder primär für Video und TV gedacht und entsprechend teuer sind.

Ich würde DVB-T im Sinne von Radio nicht als gescheitert ansehen, weil es nie ernsthaft versucht wurde.

DVB-T im ursprünglichen Sinne (TV) war, ist und bleibt noch eine Weile erfolgreich.
DAB+ ist auf dem besten Wege, einen ähnlich erfolgreichen Gang einzuschlagen.
Wie erfolgreich und ob erfolgreich genug, das gibt meine Glaskugel derzeit einfach nicht preis.
-Loki- hat sich bedankt.
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MfG
Matthias
Matthias K. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.04.2012, 15:36   #10 (permalink)
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AW: Alternative Digitalradiosysteme für LW, MW und KW

Zitat:
Zitat von PapaJoe Beitrag anzeigen
DAB und DVB-T waren fruchtlose Versuche, ich warte jetzt auf die ersten
Aussteiger aus DAB+, weil sich die Doppel-/Dreifachausstrahlung dann doch
nicht rechnet.
Zitat:
Zitat von PapaJoe Beitrag anzeigen
Da du es nicht mitbekommen hast, obwohl es schon oben deutlich geschrieben steht:
In diesem Thread geht es um Digitalradio. Und nicht um Fernsehen.

Während in Berlin mal weit mehr als 30 Radioprogramme aufgeschaltet waren,
sind es derzeit noch sechs Stück.

Klang als ob du komplett DVB-T meinst, wie es Matthias aber schon geschrieben hat, DVB-T war in Deutschland politisch nicht als Radio Plattform gewollt. Hätte man sich nicht dem Radio über DVB-T entgegen gestellt hätten heute alle DVB-T Radios. Es lag auf jedenfall nicht an der Technik.
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