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zusätzliche WLAN-Antenne an Sat-Mast

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Satellit (DVB-S)" wurde erstellt von sashxx, 13. Oktober 2006.

  1. sashxx

    sashxx Silber Member

    Registriert seit:
    25. Dezember 2004
    Beiträge:
    776
    Ort:
    Bielefeld
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    Hallo!

    Ich möchte gerne eine WLAN-Antenne an meinen bestehenden Sat-Masten anbringen.

    Der bestehende Mast hat einen Durchmesser von 76mm und ist daran eine 120er Kathrein Satschüssel befestigt.
    An diesem Mast soll ein weiterer, dünnerer Mast befestigt werden, an dessen Spitze sich dann die WLAN-Antenne befindet.

    Der zusätzliche Mast soll ein Schiebemast mit 6m Länge und 60/48mm Durchmesser werden. Er würde dann mittels vier massiven "Doppelschellen" an dem Sat-Mast festgeschraubt.
    Er koennte dann ca. 1,5m eingespannt werden (Abstand zwischen unterer und oberster Schelle).

    Die WLAN-Antenne sitzt an der Spitze des Mastes und ist eine omnidirektionale Stabantnne mit ca. 1m Länge (Durchmesser ca. 20mm).


    Die Konstruktion würde dann ca. 5,5m über den Sat-Mast ragen.


    Dazu meine Fragen:

    1. Ist so eine Konstruktion überhaupt zulässig?
    2. Mit welcher zusätzlichen Windlast muss ich rechnen?


    Ich würde nur sehr sehr ungerne einen weiteren Mast auf dem Dach befestigen, da der bestehende Mast an der einizigen Stelle liegt, die einigermassen gefahrlos zugänglich ist. Ausserdem liegen dort bereits Kabelkanäle.
     
  2. -Blockmaster-

    -Blockmaster- Wasserfall

    Registriert seit:
    21. Januar 2001
    Beiträge:
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    Ort:
    Deutschland / Hessen
    AW: zusätzliche WLAN-Antenne an Sat-Mast

    Auf der Kathrein Hompage gibt es ein Dokument zur Mast/Windlast-Berechnung.
     
  3. panta_rhei

    panta_rhei Senior Member

    Registriert seit:
    7. September 2004
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    419
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    Welt
    AW: zusätzliche WLAN-Antenne an Sat-Mast

    Hallo,
    zu deinen Fragen:
    Vermutlich nicht, da eine 1m Antenne für WLAN die zulässige EIRP bei weitem überschreitet, mal abgesehen von der vermutlich nicht vorliegenden Zulassung für diese Antenne. Was soll diese Rundstrahlantenne denn erreichen? Besserer Empfang in deinem Keller?

    Irgendwie werd ich das Gefühl nicht los, das sich das Wlan-Zeugs ähnlich wie das CB-Funk Gebastel der 70/80er entwickelt.

    Weiterhin ist die Einspannlänge der ursprünglichen Konstruktion ev. nicht dafür ausgelegt.

    Achja, ab einer gewissen Antennehöhe werden :
    1. Die Nachbarn neugierig und werden sich irgendwo beschweren
    2. Braucht man je nach Ort eine Baugenehmigung
    Gehts nicht eine Spur kleiner?

    Gruss Panta Rhei
     
  4. -Blockmaster-

    -Blockmaster- Wasserfall

    Registriert seit:
    21. Januar 2001
    Beiträge:
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    Ort:
    Deutschland / Hessen
    AW: zusätzliche WLAN-Antenne an Sat-Mast

    Hab überhaupt nicht mitbekommen das sashxx was von dBi/dBm oder Ausgangsleistung geschrieben hat...
     
  5. panta_rhei

    panta_rhei Senior Member

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
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    Welt
    AW: zusätzliche WLAN-Antenne an Sat-Mast

    Stimmt, du hast es nicht mitbekommen, obwohl er von WLAN und einer 1m hohen Rundstrahlantenne spricht... :cool:

    Achja nochwas zu sashxx, durch die Windlast, könnte die Antenne ev. aus der Satposition geschwenkt werden (schwingende Antennenkonstruktion bei Windböen, je nach Aufhängung des Sat-Mastes) und damit den Sat-Empfang erschweren.

    Gruss Panta Rhei
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Oktober 2006
  6. Worringer

    Worringer Platin Member

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    AW: zusätzliche WLAN-Antenne an Sat-Mast

    Die Windloast ist nicht Dein einziges Problem:
    Der Mast muß auf Biegung nachgewiesen werden. Die Verschraubung, sowohl an den Schellen als auch an der Lasteinleitung in Deinen Standort, muß nachgewiesen werden.
    Die Windangriffsfläche beträgt bei 5,5 m Länge und einem Durchmesser von 6 cm geradeeinmal 0,33 m². Mit dem Staudruck kannst Du die zusätzliche Kraft in Abhängigkeit der Windstärke ausrechnen. Das Problem kann die große Länge werden. Auch wenn die Fläche sehr gering ist, so kann - aufgrund der Länge - ein erhebliches zusätzliches Moment zum ohnehin vorhandenen Moment aufgrund der Schüssel - an der Einspannung auftreten. Dieses muß die Befestigung (Schweißnaht, Verschraubung o.ä.) aufnehmen und ableiten können. Wenn Du dann noch in einen Balken schraubst, kommen so Dinge wie Bohrungsrandabstand und Standsicherheit hinzu.
     
  7. -Blockmaster-

    -Blockmaster- Wasserfall

    Registriert seit:
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    AW: zusätzliche WLAN-Antenne an Sat-Mast

    Und? Kann ja auch ne 30m hohe Antenne sein die 1dBi macht, was hat die Antennenform/länge damit zu tun?
    Und selbst wenn die Antenne 100dBi macht, kann man immer noch einen Router/AP einsetzen der einstellbare Ausgangsleistung hat.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Oktober 2006
  8. panta_rhei

    panta_rhei Senior Member

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    AW: zusätzliche WLAN-Antenne an Sat-Mast

    Können schon, aber dürfen nicht. Denn wenn eine andere Antenne eingesetzt wird, und du die Ausgangsleistung herunterkurbelst (deine Vermutung, dafür gibts keinen Beleg hier), dann stimmt vielleicht die Abstrahlleistung im 2.4-2.48GHz-Bereich, aber über das Antennenkabel können (und werden) auch Signale ausserhalb des genannten Frequenzbereichs aus dem Gerät herauskommen. Gerade bei Prozessoren in den Dingern >100MHz Takt kann das dann zu unerwünschten Störabstrahlungen führen. Deshalb muss nach meiner Meinung (Ich hab schon Geräte nach Etsi 300328 im Labor geprüft) die gesamte Anlage mit dieser Antenne gemessen werden, um das sicherzustellen.

    Ein Betrieb einer in den Zulassungsunterlagen nicht vorgesehenen Antenne führt im Normalfall zur Ungültigkeit der Zulassungsmessung und damit zum "illegalen" Betrieb einer Sendeanlage.

    Gruss Panta Rhei
     
  9. -Blockmaster-

    -Blockmaster- Wasserfall

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    Deutschland / Hessen
    AW: zusätzliche WLAN-Antenne an Sat-Mast

    Das mit der Ungültigkeit bei anderen Antennen ist mir bisher nur von der FCC bekannt.
     
  10. panta_rhei

    panta_rhei Senior Member

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    AW: zusätzliche WLAN-Antenne an Sat-Mast

    Hallo Blockmaster,
    hab schon lange nicht mehr nachgelesen, aber wegen so einer Vorschrift in der 47 CFR 15 ist der "nicht handelsübliche" Stecker auch in unseren Geräten drin, wobei der Begriff "Nicht Handelsüblich" nicht mehr stimmt...

    Achja zu den Antennen, die sind Teil der Etsi 300-328 Messung. 4.1.3.2 und 5.7.x sprechen eindeutig davon. Weiterhin kann gerade der unterschiedliche Aufbau der Antenne zu Veränderungen der Nebenausstrahlungen führen (Resonanzen, Fehlanpassung).

    Gruss Panta Rhei
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Oktober 2006

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