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Zu allen Themen über Private, KD und Modernisierung

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Kabel (DVB-C)" wurde erstellt von Vogelspinne, 22. Oktober 2004.

  1. Vogelspinne

    Vogelspinne Junior Member

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    19. August 2004
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  2. Eike

    Eike von Repgow Mitarbeiter

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    AW: Zu allen Themen über Private, KD und Modernisierung

    Naja, nichts Neues im Grunde. Die Privaten wollen Geld sehen.
     
  3. amsp2

    amsp2 Wasserfall

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    Ort:
    ----------
    AW: Zu allen Themen über Private, KD und Modernisierung

    Wofür eigentlich? Die Privaten könnten sich eigentlich selbst abwickeln.
     
  4. P800

    P800 Platin Member

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    AW: Zu allen Themen über Private, KD und Modernisierung

    Die Privaten erhalten durch Werbung (Erfassung der Sehbeteiligung) ihr Geld.
    Die Werbung wird grundsätzlich auf die Preise umgelegt.
    Jeder bezahlt mehr oder weniger beim Einkauf.
    Eine Verweigerung Digitalausstrahlung kostet zukünftig Sehbeteiligung.
    Was wollen die Privaten erreichen?
    Sie rudern in sich ins Abseits....
     
  5. towomz

    towomz Board Ikone

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    AW: Zu allen Themen über Private, KD und Modernisierung

    An Digital-TV kommt keiner mehr vorbei. Die Digitalisierung wurde durch die medienwirksamen Berichte über DVB-T nur mehr angeheizt und durch das erfolgreiche Kabel Digital Home noch bestärkt. Dies scheinen nun auch die großen Privaten kapiert zu haben. Natürlich wollen die durch weitere Pay-Sender dabei noch mehr Geld verdienen. Das ist aber nur legitim.

    Der Handelsblatt-Artikel liest sich gut und lässt Hoffnung in mir aufkommen, dass bereits Anfang 2005 RTL und Pro7Sat1 im Kabel sein werden.
     
  6. htw89

    htw89 Guest

    AW: Zu allen Themen über Private, KD und Modernisierung

    Ich denke aber mal die werden sich um eines sicher streiten:den Videotext,weil bei TELE 5 und den anderen KD Free-Sendern wird kein VT mit eingespeist.Vielleicht ändert sich das dann ja auch.
     
  7. hopper

    hopper Lexikon

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    San Francisco | Sunnyvale
    AW: Zu allen Themen über Private, KD und Modernisierung

    Das liegt aber an der Kompetenz der KDG. Ist sicher kein Streitpunkt, für so Kindergarten-mäßig halte ich die KDG auch nicht.
     
  8. towomz

    towomz Board Ikone

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    AW: Zu allen Themen über Private, KD und Modernisierung

    Auf www.digitalfernsehen.de ist noch ein Artikel darüber von den Medientagen in München:

    Medientage: "Kabelangebot muss exklusiver werden" [fp] München - Die großen Free-TV-Anbieter haben nur noch ein Zeitfenster von vier Monaten, um sich mit der Kabel Deutschland GmbH (KDG) über die Einspeisemodalitäten in das digitale Kabel zu einigen.
    [​IMG]Ansonsten droht ihnen der Verlust der dortigen Übertragungsmöglichkeiten. Das erklärte der Düsseldorfer Unternehmensberater und Publizist Werner Lauff auf dem Panel "Kabel digital - Nutzerparadies total? Neue Möglichkeiten, neue Netzstrukturen, neue Geschäftsmodelle" auf den Medientagen München 2004. Streitpunkt ist die von der KDG geforderte Grundverschlüsselung aller Programme und Dienste. Durch die Grundverschlüsselung soll die Packetierung und Vermarktung der Digital-TV-Angebote im Kabel erleichtert werden.

    "Wir können die Grundverschlüsselung nicht akzeptieren, weil uns dadurch Reichweite verloren geht", erklärte Hubertus Meyer-Burckhardt, Vorstand Corporate Development und Medienpolitik von ProSiebenSat.1 Media. Für werbefinanzierte Sender sei dies nicht hinnehmbar. "Wir sind aber auf dem besten Weg, eine gute Lösung mit der KDG zu finden", sagte er. Über den aktuellen Stand der Verhandlungen wollte er jedoch keine weitere Auskunft geben. Meyer-Burckhardt: "Wir sind für die Digitalisierung, auch im Kabel. Wir wollen jedoch keinen Gatekeeper."

    Wichtigstes Ziel der KDG ist laut Dr. Manuel Cubero, KDG-Direktor Digital TV, alle im anlogen Kabelbereich vorhandenen Sender auch im digitalen Kabelbereich abzubilden. Dass die angestrebte Fusion mit den anderen großen Kabelnetzbetreibern in Deutschland (Ish, Iesy und Kabel Baden- Württemberg) am Einspruch des Kartellamts gescheitert ist, bezeichnete er als "bedauerlich". Cubero: "Die Verbraucher wären die Gewinner gewesen." Die KDG, ebenso wie die Fusionspartner, hätte jedoch die "kritische Größe", um das Kabelgeschäft auch allein erfolgreich bestreiten zu können. Die KDG setze hier künftig auf die drei Säulen Free-TV, Pay-TV und Internet.

    "Die größte Herausforderung für Kabelnetzbetreiber ist es, qualitativ hochwertige Inhalte in ihre Programmpakete zu integrieren. Das Kabelangebot muss exklusiver werden und Inhalte bieten, die auf den Satelliten nicht zu finden sind", erklärte James Bonsall, Vorsitzender der Geschäftsführung des nordrhein-westfälischen Kabelnetzbetreibers ish. Man wolle dem Kunden Premium- Inhalte zu möglichst günstigen Konditionen anbieten. Ish setze künftig auch verstärkt auf regionalbezogene Programme und Dienste. Diese seien derzeit in Vorbereitung. Um im Kabelgeschäft flexibler agieren zu können, forderte Bonsall ebenso wie Cubero speziell im analogen Bereich des Kabels weniger Regulierung.

    "Die Chancen für mehr Bewegungsfreiheit im analogen Kabel stehen nicht schlecht", berichtete Prof. Wolfgang Thaenert, Vorsitzender der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM). Zwei bis drei Kanäle aus dem analogen Bereich könnten wohl schon bald beim Umstieg vom analogen auf das digitale Fernsehen von den Kabelnetzbetreibern zusätzlich genutzt werden. Der Umstieg werde jedoch "eher inselbezogen" vonstatten gehen. Deutschlandweit einheitlich sei ein schneller Umstieg nicht machbar. Dies bestätigte auch KDG-Direktor Cubero. Thaenert begrüßte die Möglichkeit, mehr neue Spartenprogramme im digitalen Kabelnetz unterbringen zu können. "Wir können die neuen Programme gut gebrauchen, weil sie mehr Wettbewerb und Vielfalt versprechen", erklärte er. Für die Landesmedienanstalten sei der schnelle Ausbau des digitalen Kabels, der chancengleiche Zugang und die Einführung neuer Qualitätsprogramme ein zentrales Anliegen.

    Die Kabelnetzbetreiber hätten durch ihre Vermarktungsrolle gegenüber den Satellitenbetreibern einen wichtigen Vorteil. Thaenert: "Wenn eine Einigung der KDG mit den großen Free-TV-Anbietern in Sachen Grundverschlüsselung klappt, dann wird das Kabel ein Erfolgsmodell." Die Landesmedienstalten wollten beim Umstieg von analog auf digital im Kabel mehr moderierend als reglementierend tätig sein. Er betonte auch, dass DVB-T eher als "Impulsgeber" für das Kabel anzusehen sei denn als Konkurrenz.

    In Deutschland liege die Akzeptanz für digitale Programmpakete derzeit noch unter fünf Prozent (ohne Premiere). Breitband- Internet über Kabel nutzten nur 90.000 Haushalte. Anbieter seien hier in erster Linie mittelständische Stadtnetzbetreiber wie NetCologne und Tele Columbus. Ish und Kabel BW sorgten hier jedoch für weiteres Wachstum. Telefonie via Kabel nutzten in Deutschland nur 35.000 Haushalte. Wiegand: "In den westeuropäischen Kabelmärkten dominieren noch die mit TV-Diensten erzielten Umsatzerlöse. Die meisten Märkte weisen jedoch bereits heute beträchtliche Umsatzanteile der Zusatzdienste ab 25 Prozent und mehr des Gesamtmarktvolumens auf. Deutschland bildet das Schlusslicht beim Umsatzanteil der Zusatzdienste."


    Scheinbar wird es ja momentan wirklich ernst in Sachen Private im Kabel. Ich bin echt mal gespannt.
     
  9. TEN

    TEN Senior Member

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    12. Oktober 2004
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    368
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    Medientage: "Kabelangebot muss exklusiver werden": :confused:
    Was soll das alles?! :mad:
    Welche Probleme verhindern denn angeblich die Digitalisierung?
    Sind Spartenprogramme wichtiger als Hauptsender im DVB-C?
    Positive Äußerungen über die Grundverschlüsselung, also über ein Digital Restrictions Management gegen den freien Zugang zu Informationen?
    Die Landesmedienanstalten sollten doch vor allem Artikel 5 des Grundgesetzes hochhalten?! :confused:
    Wir sollten nicht gespannt sein, sondern über diese Themen alle dringend mit allen erreichbaren Politikern, Programmanbietern, Kabelgesellschaften und Aufsichtsbehörden diskutieren. Jetzt! Denn mit "wirklich ernst" hast Du völlig recht: Diese Fragen sind zu wichtig, um möglicherweise von einem kleinen Kreis gegen die Kunden entschieden und vom Rest der Republik bezahlt zu werden... vor allem da sie ja, wenn die Grundverschlüsselung kommt, von Millionen Zuschauern unausweichlich für immer erduldet werden müssten (spätestens sobald der analoge Simulcast abgeschaltet wird). :eek:
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. Oktober 2004
  10. Blue7

    Blue7 Institution

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    AW: Zu allen Themen über Private, KD und Modernisierung

    Das fragte ich mich auch, damals wo es um die Übernahme ging fiel immer nur das Wort Internet, da gings nur um Internet statt TV-Programm und jetzt diese Regionalsender. Wieviele will man denn noch, wenn es so weiter geht, dann gibts es bald Sender die einen Umkreis von 100km ansprechen. Obwohl ja rbb, swr bw, swr pr, wdr, mdr, ndr, bayern3, und und und nichts schon reichen würden.
     

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