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ZDF-Doku: Schuften - und doch kein Geld

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 4. Juli 2008.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Moderator

    Registriert seit:
    25. Januar 2007
    Beiträge:
    82.178
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    Mainz - 2,5 Millionen Menschen sind arm trotz Arbeit. 22 Prozent der Berufstätigen in Deutschland arbeiten inzwischen für Niedriglöhne, fast so viele wie in den USA.

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  2. arte-neu

    arte-neu Talk-König

    Registriert seit:
    16. April 2007
    Beiträge:
    5.991
    AW: ZDF-Doku: Schuften - und doch kein Geld

    Wenn man sich den Artikel durchliest, - das ist einfach nur irre. Es wird schon längst Zeit, dass es zumindest in Deutschland einen festen Mindestlohn geben sollte. Viele Unternehmen subventionieren ihre Lohnkosten durch Steuergelder. Einfacher und bequemer geht es nicht.
     
  3. tunatobi

    tunatobi Junior Member

    Registriert seit:
    5. März 2008
    Beiträge:
    43
    AW: ZDF-Doku: Schuften - und doch kein Geld

    Deutschland ist übrigens eines von sechs Ländern in der EU ohne Mindestlohn. In Österreich, Dänemark, Schweden und Finnland sind Arbeitgeber und -nehmer alle in Verbänden bzw. Gewerkschaften organisiert, so dass der Mindestlohn de facto existiert. Nur in Berlusconi-Land sind die Arbeitnehmer noch schlechter dran als hier. Armes Deutschland!
     
  4. modus333

    modus333 Platin Member

    Registriert seit:
    6. März 2006
    Beiträge:
    2.787
    AW: ZDF-Doku: Schuften - und doch kein Geld

    Ich möchte es mal ganz provokant ausdrücken:
    80% der Deutschen fordern einen Mindestlohn; knapp 14% der Deutschen wählen eine Partei, die sich für den Mindeslohn stark macht.
     
  5. Speedy

    Speedy Foren-Gott

    Registriert seit:
    25. März 2001
    Beiträge:
    10.785
    Ort:
    Mechiko
    AW: ZDF-Doku: Schuften - und doch kein Geld

    Ist eine Filialleiterrin nicht dafür verantwortlich, was die Leute verdiehnen ?
    Schon mal daran gedacht, das es vielleicht wirtschaftlich nicht möglich ist, im Friseurhandwerk mehr zu bezahlen ?

    Denn immer wenn es um die Mindestlohn Debatte geht, kommen die jedesmal mit dem Friseur. Schon komisch oder.....

    Was ist denn, wenn die Frisöse das Geld (also den Mindestlohn) pro Stunde nicht erwirtschaftet.
    In dem Fall zahlt der Laden drauf, oder schmeißt die Dame raus.
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. Juli 2008
  6. Sebastian2

    Sebastian2 Guest

    AW: ZDF-Doku: Schuften - und doch kein Geld

    Bei den Preisen?

    Es ist ja auch der Beruf wo das extremst auftritt...

    Rausgeschmissen wird die dame auch ohne mindestlohn wenn sie nicht arbeitet...

    Gibt es in frankreich etc. keine friseure mehr?
     
  7. Speedy

    Speedy Foren-Gott

    Registriert seit:
    25. März 2001
    Beiträge:
    10.785
    Ort:
    Mechiko
    AW: ZDF-Doku: Schuften - und doch kein Geld

    Wie ist denn das Verhältnis, Frisör pro Bewohner.
    Ich denke in Fra. ist es niedrieger.
    Da haben deswegen bestimmt einige dicht gemacht.
    Wenn dann weniger Läden, bleibt pro Laden mehr übrig.
    Wenn ich bei uns Ins einkaufscenter gehe, dann ist auf jeder Etage ein Frisör.
    Da braucht man sich doch nicht zu wundern.

    Und gerade in der Frisör Branche gibt es doch schon einige "scheinselbstständige". Also die mieten den Stuhl und verdienen dann an den Kunden. Wenn keine kommen, pgh..
    Die Laden Chefin lebt denn von der Stuhlmiete, das Risiko tragen die Damen.
     
  8. Sebastian2

    Sebastian2 Guest

    AW: ZDF-Doku: Schuften - und doch kein Geld

    Dann wirds ja Zeit für eine Marktbereinigung.
     
  9. stargazer01

    stargazer01 Platin Member

    Registriert seit:
    23. August 2007
    Beiträge:
    2.449
    AW: ZDF-Doku: Schuften - und doch kein Geld

    Einen Aspekt der Mindestlohndebatte sollte man nicht aussen vor lassen. Ich denke auch, dass wir alle einen Lohn brauchen, von dem wir leben können, aber wo soll der liegen? Deutschland ist ein Hochlohnland im internationalen Vergleich, das darf nicht vergessen werden. Bei uns wird brutto sehr viel gezahlt im Vergleich aber netto oft eben nicht viel verdient. Der Mindestlohn ist immer schön als Parole, aber ich denke, es wäre sinnvoller, die Staatsquote drastisch abzubauen, indem man den ganzen Staat und seinen Organisation hinterfragt, vereinfacht, verkleinert und danach Steuern und Abgaben drastisch senkt, ohne immer das Wort "Gegenfinanzierung" in den Mund zu nehmen. Wenn in Rumänien nämlich ein Buchhalter 300€ im Monat verdient, kann er davon leben. Wenn man hier einen Mindestlohn von sagen wir mal 1000 € einführen würde, dann würden alle grossen Firmen trotzdem nach Rumänien gehen. Auch wenn 1000€ in Deutschland immer noch sehr wenig ist. Das Thema ist leider vielschichtig, hohe Löhne = hohe Preise. Das eine bedingt das andere.
     
  10. Jazzman

    Jazzman Guest

    AW: ZDF-Doku: Schuften - und doch kein Geld

    Bei einem Lohn von 4€ nützt auch eine Steuersenkung wenig. Die nützt nur den Besserverdienenden - und genau deshalb ist dies das Universalrezept der FDP. Man bedient nur die eigene Klientel mit einer gefühlten Steuerlast von 1000%. Den 22% mit Niedriglohn nützt das einen Sch@iß....
     

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