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Wohnanlage mit 70 Anschlüssen.

Dieses Thema im Forum "Digital TV für Einsteiger" wurde erstellt von Eigentümer, 8. November 2007.

  1. Eigentümer

    Eigentümer Junior Member

    Registriert seit:
    8. November 2007
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    Hallo

    unsere Wohnanlage hat im Keller den Übergabepunkt. Ein Strang führt in ein Nachbarhaus (uninteressant). Der zweite nach ca. 20m zum Verteiler.

    Details:
    http://img66.imageshack.us/my.php?image=bergabejz5.jpg
    http://img218.imageshack.us/my.php?image=gesamtansichtzl9.jpg
    http://img66.imageshack.us/my.php?image=wisiverstrkeria9.jpg
    http://img66.imageshack.us/my.php?image=hirschmannverstrkerfu4.jpg

    Frage, sollten die Verstärker nicht am Übergabepunkt sein ?
    Warum zwei Verstärker ?
    Was ist das am Eingang des Hirschmanns ?
    Gibt es etwas besseres als das am Ausgang des zweiten Verstärkers ?
    Welche Verluste haben die Dinger ?

    Wir verteilen auf vier Gebäudeteile.
    Zweimal direkt neben den Verstärkern in je drei Stränge mit je vier Wohnungen (von Dose zu Dose).
    Zwei weitere Stränge werden im weitern Verlauf auch auf 3/4 aufgeteilt. Weiteste Anschlussdose ca. 110m.

    Bisher warer alles analog.
    Einige Bewohner haben nun "Boxen" angeschafft.
    Jedoch ist bei manchen Wohnungen das Signal schwach, mit der Folge, dass nicht alle digitalen Sender emfangen werden.

    Nach Auskunft von Fachleuten sind die Kabel schuld (Bj. 1972).
    Auswechsel geht aber nicht.

    Wo liegt also Optimierungspotential??
    Unsere Verstärker gehen bis 470 bzw. 550 MHz. Neue, habe ich gesehen, bis über 800 MHz. Macht ein Austausch sinn?

    Danke für Antworten.
     
  2. Volterra

    Volterra Wasserfall

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    AW: Wohnanlage mit 70 Anschlüssen.

    Was die alten Kabel betrifft:
    Haus von 1965
    Kabel von 1965 - allerdings hochwertig/teuer.
    4 WE (je 160qm)
    HÜP/Verstärker von 1986/1x12m Kabel/4-fach Stammleitungs-Verteiler/4 Stammleitungen/4 Dosen je Wohnung.

    Überall ist Digitalempfang problemlos möglich.

    Ob Euere Kabel noch ausreichen kann man prüfen. Eine Stammleitung mit nicht mehr als 4 Dosen mit dem HÜP verbinden und testen. Möglicherweise muss aber (außer der Kabel) alles durch einen absoluten BK-Profi erneuert werden.
     
  3. Eigentümer

    Eigentümer Junior Member

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    AW: Wohnanlage mit 70 Anschlüssen.

    Danke Volterra,

    Eine Stammleitung mit nicht mehr als 4 Dosen mit dem HÜP verbinden und testen

    Idee gefällt mir.

    Danke
     
  4. Volterra

    Volterra Wasserfall

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    AW: Wohnanlage mit 70 Anschlüssen.

    Noch ein Hinweis darauf, dass alte Kabel durchaus weiterverwendet werden können:

    Einfamilienhaus von 1966 mit einst terristischer Versorgung - ausgehend vom/unter dem Dach.

    Um im Wohnzimmer nicht Wände augeschlagen zu müssen, wurde 1986 bei Umstieg auf BK-Kabelversorgung das alte Kabel (ca.16m) unter dem Dach befindliche und für das Wohnzimmer zuständige Kabel von 1966 - mit dem neuen vom Keller (HÜP/Verstärker)kommenden Kabel(ca.15m) gekuppelt.

    Eine digitale Nokia Kabelbox unter Linux/Neutrino zeigt BER mit 0 an- was will man mehr!

    BER =BitErrorRatio - Das Bitfehlerverhältnis des aktuellen Signals - diese sollte so gering wie möglich sein (0 ist OK).
     
  5. Eigentümer

    Eigentümer Junior Member

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    AW: Wohnanlage mit 70 Anschlüssen.

    Hallo,

    ich habe bei uns in der Wohnung einmal eine c-Box angeschlossen.
    Alle freien Programme funktionieren.

    Kann ich daraus schließen, dass die verschlüsselten Programme ebenfalls funktionieren würden?

    Kann mir jemand etwas zu den Eingangs gestellten Fragen bezüglich unserer Hardware schreiben?

    Danke
     
  6. Volterra

    Volterra Wasserfall

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    AW: Wohnanlage mit 70 Anschlüssen.

    So denn auch hier die alten Kabel vorhanden sind beweist das, dass es auch mit den anderen Stammleitungen so sein wird. Such Dir einen anderen guten BK-Profi.
    Nicht unbedingt. Die verschlüsselten Kanäle werden in QAM256 gesendet,(http://www.vdr-wiki.de/wiki/index.php/QAM256) die frei empfangbaren Kanäle in QAM64.
    Hoffe, dass sich hier noch jemand findet/äußert, der sich mit den auf den Bildern zu sehenden alten Teilen noch auskennt.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Kabelfernsehen
    Signalstärke und Qualität des Kabelfernsehens
    Die vom Kabelfernsehbetreiber zur Verfügung stehende Signalstärke und die Signalqualität sind genormt. Diese Parameter sind für den Kunden am zentralen Hausübergabepunkt (Ende Netzebene 3) oder an der Antennendose (Ende Netzebene 4) zur Verfügung zu stellen.
    Sie reicht von 60 dBµV - 80 dBµV (in absoluten Zahlen sind das etwa 1 bis 10 mV); in den meisten Häusern befindet sich nahe dem eigentlichen Anschluss im Keller ein Verstärker und ein zentraler Verteiler, die idealerweise an jeder Anschlussdose 70 dBµV (etwa 3 mV) zur Verfügung stellen sollten.

    Wenn an der Dose (wo Dein Boxtest erfolgte) obrige Pegel anliegen, dürfte es auch mit den QAM256 Kanälen keine Probleme geben.

    Da liegen obrige Pegel eher nicht an. Deine Profis sollten eigentlich wissen, dass das in Bezug auf Digitalempfang auch an veralteten Dosen liegen kann. Leg mal in Übereinstimmung mit dem Mietern(die Boxen besitzen) kurzfristig die Dose/Dosen(schluckt einige dB) lahm und verbinde das jeweils ankommende Kabel direkt per Kupplung/Koaxverbinder/Kabel mit der Box.Der BK-Techniker sollte auch danach den sich ergebenden Pegel messen und eventuell dämpfungsarme Dosen einsetzen.
    Habe gerade mal einen kleinen 500 MHz Verstärker(25/30 Jahre alt) direkt mit einer Digitalbox verbunden. Es werden alle Kanäle empfangen - auch die QAM256 Kanäle.:)Unitymedia mit Abokarte.

    Wenn sich hier niemend von den Profis meldet:
    Neben anderen Kennern der BK-Materie fällt mir hier vordergründig Member Klaus am See ein. Sehr kompetent mit unverkennbarem Hintergrundwissen und hilfsbereit. Macht sich hier aus beruflichen Gründen leider etwas rar in letzter Zeit. Ein Kontaktversuch per PN könnte hilfreich sein.
     
  7. AndiBln

    AndiBln Senior Member

    Registriert seit:
    27. Dezember 2004
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    AW: Wohnanlage mit 70 Anschlüssen.


    470 Mhz sind defintiv zu wenig. 3 Kanäle (also min. 25 Sender) liegen über dieser Frequenz. 2 kaskadierte Versärker, einer sogar mit Dämpfung am Eingang. Wer baut so etwas?
    Auch die Steckerwahl in dieser anlage scheint mir nocht so optimal. Diese Plaste-Stecker heben kein hohes Schirmungsmaß, können also auch Störungen verursachen.
    An den Kabeln sollte es nicht liegen.
    Flls die ARD-Programme fehlen liegt es evtl. noch an den Anschlußdosen in den Wohnungen.

    Andibln
     
  8. Volterra

    Volterra Wasserfall

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    AW: Wohnanlage mit 70 Anschlüssen.

    Mein Testverstärker geht auch nur bis 470 MHz und dennoch sind alle ÖR empfangbar.Nokia Dbox2(Neutrino) - nicht gerade berühmt als Kabelbox. Die Privatkanäle werden ebenfalls empfangen. Davon habe ich aber nur 90 durchgezappt.
    Dessen ungeachtet kosten 2 neue Verstärker nur kleines Geld.
    Das sehe ich ja auch so und selbst wenn alle Verteiler/Stecker (ect.) erneuert werden müssen, sollte es klappen mit dem Digialempfang.
     
  9. AndiBln

    AndiBln Senior Member

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    AW: Wohnanlage mit 70 Anschlüssen.

    Die ÖR leigen auch unterhalb von 470 Mhz.
    Wenn man wüßte, welche sender fehlen, könnte man genauere Angaben mache.

    andibln
     
  10. Eigentümer

    Eigentümer Junior Member

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    AW: Wohnanlage mit 70 Anschlüssen.

    Also bis vor ein paar Tagen interessierte mich nur die Frage, wo liegt de Fernbedienung :cool:

    Am geistigen Horizont ist jetzt die erste Morgenröte zu sehen.
    Habe die inzwischen herausgefunden wie die analoge und digitale Belegung ist. Weiß nur noch nicht ob wir in einem ausgebauten Gebiet liegen.
    Danach wäre E30 546 MHz schon grenzwertig.

    Der ist in Rente.

    Mir ist nicht klar was so ein "Vorverstärker" bringen soll.
    Sollte er nicht, wenn überhaupt, am Übergabepunkt liegen, also im Keller?

    Gibt es Verstärker mit mehreren Ausgängen um sich die Verluste in den Verteilerbausteinen zu ersparen?

    Denke daran bei unitymedia auszusteigen (5.300€/a) >>> eigene Kopfstation, pro "Kanal" ca. 300€.

    Bewohnerstruktur durchschnittlich über 60, deutschsprachig, Mittelstand.
    Reicht da nicht DVB-T, dazu eine Schüssel mit 8 oder 16 Sendern.
    Läuft das auf zwei Boxen pro TV-Gerät raus.???

    Danke
     

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