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Wird PREMIERE über Hausverteiler qualitativ schlechter empfangen?

Dieses Thema im Forum "Sky - Technik/Allgemein" wurde erstellt von epapress, 16. Mai 2003.

  1. epapress

    epapress Gold Member

    Registriert seit:
    25. Juni 2001
    Beiträge:
    1.274
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    Ich wohne mit Frau, Mutter und Kind in einem 7-Familienhaus und geniese PREMIERE natürlich über eine eigene Sat-Schüssel auf dem Balkon.

    Nun hat sich ein Mitmieter entschlossen, die "getto-ähnlichen Verhältnisse" bezüglich der Sat-Schüssel-Flut in gleich 3 Häusern abzuschaffen: Er will mit dem ansässigen Fernsehtechniker alle Sat-Sat-Schüsseln entfernen und eine Haus-"Kabelkopf"-Station einbauen!

    Eine Schüssel versorgt dann gleich 3 Mehrfamilienhäuser! Das Signal soll von einem Haus per Luftkabel zu den anderen zwei Häusern geleitet und dort auch "verteilt" werden!

    Der Vermieter soll demnächst unterrichtet werden, die anderen Mitmieter werden schon manipuliert...

    Nun die Frage aller Fragen:

    Wird der PREMIERE-Empfang dann nicht schlechter?

    All die nötigen Umwandler, Verstärker und Kabel sind doch bestimmt VIEL schlechter als ein direkter Sat-Empfang mit drei Meter Kabel zu meiner D-Box - oder?

    Und wie ist dazu derzeit die RECHTSLAGE?

    Darf der Vermieter uns das "antun" nach vielen Jahren der Duldung?

    Danke für alle schnellen Antworten!
    Manfred Elsäßer

    <small>[ 16. Mai 2003, 06:28: Beitrag editiert von: epapress ]</small>
     
  2. Gag Halfrunt

    Gag Halfrunt Lexikon

    Registriert seit:
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    Da steckt schon das erste Problem. Wirklich eine Kopfstation? Das bedeutet, dass man eine begrenzte Auswahl der durch den Satellit empfangenen Programme dann wie Kabelfernsehen sehen kann.
    In manchen Häusern ist aber zusätzlich auch noch direkter Sat-Empfang möglich, wenn ein zusätzliches Sat-Kabel noch verlegt wurde.
    "Eine Schüssel" versorgt im Kabelanschluss ganze Städte!
    Die Frage ist eher: Wird überhaupt noch Premiere-Empfang möglich sein? Schleift diese Anlage das digitale Signal durch?
    Wenn ja, dann kann es nicht "schlechter" werden. Beim digitalen Fernsehen gibt es nur "geht" und "geht nicht".
    Jaein. In der Regel werden bei solchen Anlagen erstmal Schüsseln mit größerem Durchmesser verwendet. Dann kommen Komponenten zum Einsatz, die qualitativ einiges über den normalen Sat-Anlagen liegen.
    Wenn es ordentlich gemacht wird, dann hast Du keinen Qualitätsverlust zu befürchten. Mehr noch, durch die zu erhoffende größere Schüssel hast Du auch bei schlechtem Wetter einen guten Empfang.
    Das kann ich Dir leider nicht beantworten. Leider ist die Rechtslage bei "Schüsseln" nach wie vor völlig unberechenbar. Vom gesunden Menschenverstand her würde ich sagen, dass nach jahrelanger Duldung der Vermieter nich plötzlich die Antennen verbieten darf -- denn er kann sich ja schlecht darauf berufen, dass seine Fassade "verschandelt" wird, wenn es ihn jahrelang offensichtlich nicht gestört hat.

    Ich denke mal, es kommt auf die Umsetzung an. Wenn es tatsächlich so eine Misch-Anlage ist, die parallel den Empfang über "Kabel" als auch über "Sat" ermöglicht, dann profitierst Du am Ende nur davon. Denn Du kannst Dir die vielen Sat-Receiver sparen, die Du für jeden Fernseher und Videorecorder brauchst.

    Sprich ihn in jeden Fall mal darauf an, wie die Anlage geplant ist -- insbesondere mit Hinblick auf das digitale Fernsehen.

    Gag
     
  3. epapress

    epapress Gold Member

    Registriert seit:
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    1.274
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    Freiburg
    Danke für die vielen Infos.

    Wie schließe ich denn dann meine Dbox1 und 2 an?
    Wird das "Antenensignal" dieser "Sammel-Satschüssel dann einfach gliechzeitig an alle Wohnungen gesendet und ich kann die dbox einfach an eine Antennensteckdose anschließen?

    Kann man dann genau so viele Programme über ASTRA empfangen, wie mit eigner Sat-Schüssel oder wird das vom neuen installierten "Sammelsatsystem" irgendwie begrenzt?

    Ich habe eine feststehende 60er Schüssel am Balkongeländer festgeschraubt und eine 2te 90er Schüssel von Hand drehbar, damit ich auch alle anderen Satelliten anfahren kann. Diese neue Hausanlage würde mir dann natürlich diese Freiheit rauben - oder?

    Habe nämlich vor, dieser meiner drehbaren Schüssel endlich einen Motor zu verpassen...

    Die Kabellänge...habe mal mit einem "dünneren" fertig konfektierten Kauf-Kabel geschaut und danach mit mienm selbstgemachten. Das Signal mit meinem selbstgemachten Signal war besser, stärker und schärfer, hatte mithin weniger Dämpfung.

    Wie verhalten sich die Dezibel-Werte der Dämpfung in einer solchen komplizierten Hausanlage? Sind immerhin ein paar dutzend mehr Meter Kabel als nur meine 3-4 Meter bis zur Balkonschüssel!

    Noch eine Frage: Die Kosten. Nehmen wir mal an, es werden alle analogen und digitalen Signale empfangen, durchgeschleust und dann an drei Häuser weitergeleitet. Wie teuer kommt sowas für jede Wohnung in etwa? (Der Vermieter würde sicher alles auf alle Vermieter "umlegen").

    Danke auch für diese Antworten!

    Gruß
    Manfred
     
  4. Ole

    Ole Silber Member

    Registriert seit:
    24. März 2001
    Beiträge:
    918
    Manfred:

    Erstmal nur zu begrüssen, was dein Vermieter da vorhat. Sorry, aber wenn an meinem Haus plätzlich auf jedem Balkon eine Antenne stolz gen Himmel ragt, sieht das absolut beschissen aus. Dann doch eher eine Gemeinschafstanlage.

    Zu deiner Frage über die Empfangsqualität. Erstmal wird dein Signal wohl kaum "schärfer" geworden sein, auch nicht das Bild. Entweder, du hast ein Signal oder du hast kein Signal.

    Was du willst, ist erstmal ein ausreichendes Signal auch bei Regen für Astra. Sprich: du bleibst über der Grenze der Empfangbarkeit. Bei mir geht das Signal über knapp 50 Meter Kabel, bis es ankommt und ist selbst bei Analog-Empfang komplett fischfrei (bei richtiger Ausrichtung der Antenne, klar). Dazwischen ist ein Verstärker. Bei euch wird es wahrscheinlich auch mehrere geben müssen. Aber - mach dir klar, im Kabel-TV überbrücken sie viel längere Strecken, ohne dass plötzlich das DVB-Signal weg ist.

    Die Frage wäre natürlich erstmal, ob das ZF-Signal oder ein umgesetztes Angebot ankommt. Bei letzterem müßtest du dir wahrscheinlich erstmal eine Kabelbox holen.

    Und ja, die Antennenanlage kann auf die Mieter umgelegt werden. Allerdings AFAIK nur der Betrieb, also Stromkosten usw. Darauf aber null Garantie.
     
  5. HarryPotter

    HarryPotter Wasserfall

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    Wenn er wirklich eine Kabekopf-Station aufbauen will, kannst du wohl oder übel mit deinen Sat-D-Boxen nichts mehr anfangen. Die musst du dann bei Premiere umtauschen lassen.

    Der empfang von Premiere via Kabel ist nicht schlechter als bei Sat. Wenn er den Vermieter erst noch darüber informieren will, mach' dir da erst mal noch keine sorgen.

    Das ist nämlich eine seeeeeehhhhhr teure Angelegenheit.
     
  6. camaro

    camaro Foren-Gott

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    Haus-"Kabelkopf"-Station?
    Ist das nicht viel zu teuer?
    Das bedeutet doch für jeden Sender(34?) einen analog Sat Empfänger und für jeden digitalen Sat Transponder nochmal einen?
    Der Mieter der das veranlasst ist nicht zufällig mit dem ansässigen Fernsehtechniker verwandt oder bekommt von ihm Provision?

    Also ich als Leihe würde meinen das eine "gemeinschaffts? Schussel mit Verteiler pro Haus die bessere Alternative ist und die sicher vorhandene terrestrischen Antennen kann man an einen solchen Verteiler auch anschließen, für den Fall das einer im Haus keinen Satreceiver hat.
     
  7. Gag Halfrunt

    Gag Halfrunt Lexikon

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    @Camaro: Japp, das ist eine recht teure Angelegenheit. Es gibt diverse Anbieter solcher Anlagen. In der Regel haben die dann 10-12 Sat-Empfänger in einem Rack, weshalb es der Vermieter aus Kostengründen auf 20-24 Kanäle dann belässt. Über 30 wäre dann schon echt Luxus.

    @epapress: Wie ich schon schrieb: Es kommt ganz darauf an, was für eine Anlage der Vermieter installiert. Ist es ein Misch-System, dass sowohl "Kabel" als auch "Sat" anbietet, dann schließt Du Deine Box an die Sat-Buchse der Antennendose an.
    Wenn er nur "Kabel" anbietet, dann hast Du -- wie schon erwähnt -- mit der Sat-Box Pech.

    Und auf den Komfort einer drehbaren Anlage wirst Du auch verzichten müssen. Allerdings hab ich auch schon in einem Nachbarort in einer Miet-Wohnanlage gesehen, dass der Vermieter mehrere Satelliten in das System einspeist, damit auch die ausländischen Mitbewohner zu ihrem Fernsehen kommen -- keine schlechte Idee.

    Was die Kosten angeht: Ich rechne da mit einer knapp fünfstelligen Investition...

    Gag
     
  8. epapress

    epapress Gold Member

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    DANKE für die Antworten.

    Nun, ich habe sowohl die dbox1 als auch dBox 2 als KAUFBOX! Also werd ich mir lieber eine Schüssel auf dem Balkon "verstecken" als irgendwie zu tauschen - oder?

    Und das dieses haus mit Schwarzarbeit seitens des Vermieters gebaut wurde, seine Hausmeisterin in der bevorzugten Heizungsfirma arbeitet usw. usw. ist schon längst bekannt geworden...Mafia-Strukturen ???

    Gruß
    Manfred
     
  9. epapress

    epapress Gold Member

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    Aber nun zur Rechtslage:

    Vor Jahren hat der Vermieter hier im Haus analoges Kabel gelegt mi den Sendern ARD, ZDF, SW3 und RTL. Jeder Haushalt musste löhnen!

    War das laut obiger Aussage denn KORREKT?

    Und nun, nach mehreren Jahren zugestandenen SAT-Empfang - kann der Vermieter das nun einfach zurücknehmen wegen der obsoleten neuen und von einem Mitmieter angeregten Hausanlage?

    Gruß
    Manfred
     
  10. Finesse

    Finesse Senior Member

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    Das Schlimmste was Dir passieren kann ist dass Du jeden Monat für das neue Zwangskabel löhnen darfst. Eine liegende Schüssel auf dem Balkon (nicht fest angebracht sondern mit Betonblatten auf Ständer fixiert) kann der Vermieter Dir gar nicht verbieten.

    Pascal
     

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