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Wilhelm.tel: Einspeisegebühr benachteiligt kleine Kabelanbieter

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 16. März 2012.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Lexikon

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    Der regionale Kabelnetzbetreiber Wilhelm.tel hat kritisiert, dass ARD und ZDF ihre Einspeiseentgelte lediglich an größere Konkurrenten wie Kabel Deutschland und Unitymedia abführen. Die von den öffentlich-rechtlichen Sendern geplante Einstellung der Zahlungen ab 2013 begrüßte ein Unternehmensvertreter deshalb als Schritt zu mehr Gerechtigkeit.

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  2. AllBlackNZ

    AllBlackNZ Gold Member

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    AW: Wilhelm.tel: Einspeisegebühr benachteiligt kleine Kabelanbieter

    Ich finde das mal erfrischend sowas zu lesen.
    Keiner der da rumjammert und nur fordert, sondern der das beste aus der Situation macht und scheinbar damit erfolgreich ist. Die Kunden scheinen es dem Anbieter zu danken.
    Wirklich klasse. :winken:
     
  3. GEZahlt

    GEZahlt Junior Member

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    AW: Wilhelm.tel: Einspeisegebühr benachteiligt kleine Kabelanbieter

    Der Mann hat so was von recht.
     
  4. MuseBliss

    MuseBliss Senior Member

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    AW: Wilhelm.tel: Einspeisegebühr benachteiligt kleine Kabelanbieter

    Wihelm.tel in Norderstedt und willy.tel in Hamburg sind für einen KNB sehr modern. Ändert aber auch nichts an der Tatsache, dass man als Endkunde trotzdem keine Wahl hat und zum Kabel gezwungen ist. ;o)

    Im Free-TV wird eigentlich fast alles was möglich ist ins Netz gehauen. In der Regel zeitnah nach der ersten Verfügbarkeit. In dem komplett ausgebauten Netz bieten sie sogar noch ca. 50 analoge Sender und 100 MBit Anschlüsse.

    Im Vergleich zu Kabel Deutschland gibt es bei willy.tel fast alle HD Sender von Sky (ich meine es fehlen nur Fox HD und Select HD).

    Das eigene Pay-TV Angebot von willy.tel ist aber leider sehr schwach strukturiert. Es gibt keinen einzigen HD-Sender im Pay-TV von der Firma. Es fehlen einige Kanäle (z. B. Sat. 1 Comedy, Sport1+). Hier gibt es noch einiges an Aufholbarf. Ansonsten kann man sich als Kabelkunde recht wohl fühlen.

    Die Aussagen aus dem Interview unterstreichen nur die verrückte Welt der Monopolsituation im Kabelmarkt. Hier muss schleunigst gehandelt werden und den Kabelanbieter auf die Finger gehauen werden.
     
  5. Solaris5

    Solaris5 Senior Member

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    AW: Wilhelm.tel: Einspeisegebühr benachteiligt kleine Kabelanbieter

    Man sollte den Kabelanbieter genauso frei wählen können wie den Stromanbieter. Denn würden sich KDG und UM aber umgucken.
     
  6. genekiss

    genekiss Gold Member

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    AW: Wilhelm.tel: Einspeisegebühr benachteiligt kleine Kabelanbieter

    Das wär doch mal eine gute Idee . Genau so muß es sein . :winken:
     
  7. teucom

    teucom Talk-König

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    AW: Wilhelm.tel: Einspeisegebühr benachteiligt kleine Kabelanbieter

    Da es bisher Baumstrukturen sind, verlegen also alle Anbieter in jeder Strasse Kabel ;) -- Ganz Deutschland für drei Monate unbegeh- und befahrbar ... Finanzierung per Rettungsschirm.
     
  8. Gorcon

    Gorcon Kanzler

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    AW: Wilhelm.tel: Einspeisegebühr benachteiligt kleine Kabelanbieter

    In den meisten Städten müstte man dann aber die Häuser auch neu verkabeln. Hier in Schwerin wäre es Technisch möglich (da Sternverkabelung Standart ist), da gibts drei parallelle Kabelnetze. Kabeldeutschland würde dann mit sicherheit eingestellt werden müssen und die Primacom und WTC müssten ihr Programmangebot verbessern (vor allem was die HD Sender angeht).
     
  9. whitman

    whitman Wasserfall

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    AW: Wilhelm.tel: Einspeisegebühr benachteiligt kleine Kabelanbieter

    Man muss ja nicht die bisherige Baumstruktur beibehalten, sondern kann gleich vom Kupfer auf die Glasfaser wechseln. Dank Open-Access Modellen sind damit auch mehrere Anbieter möglich.
     
  10. teucom

    teucom Talk-König

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    AW: Wilhelm.tel: Einspeisegebühr benachteiligt kleine Kabelanbieter

    Also,

    1. Neue Kabelwege, natürlich Sternstruktur und Glasfaser. Entweder bauen also ALLE eigene separate Kabelwege :) oder EINER baut für die Konkurrenz mit (was er sicherlich gerne tut), oder der STAAT baut (wie gut und schnell das klappt kann man sich vorstellen).

    2. Die riesiegen Investitionen müssten refinanziert werden. Allerdings braucht man dafür einen langen Atem, denn die meisten Objekte werden mit langjährigen Verträgen beliefert, die erst einmal alle auslaufen müssten UND die man (vermutlich per ruinösem Preiskampf) dem Mitbewerber danach noch abluchsen müsste. Verliert man, hat man umsonst investiert.

    3. Die Konkurrenzangebote müssten unterscheidbar sein. Da es aber nur eine begrenzte, rasch schrumpfende Anzahl großer Programmanbieter mit nennenswertem Marktanteil gibt, ist das mit der Vielfalt so eine Sache - die populären Sender die die Masse interessieren gibts überall. Kleinere Anbieter, die nur über einen oder wenige Anbieter empfangbar sind, werden kaum etwas erwirtschaften, denn es fehlt an Werbereichweite oder Abozahlen.

    4. Viele Anbieter die es versuchen, werden nicht überleben. Immer mehr der Parallelnetze und Contentvermittler werden gegenseitig aufgekauft und gehören letztlich wieder ein- oder zwei internationalen Konzernen mit dem nötigen monetären Wumms.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. März 2012

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