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wer zahlt eigentlich für was??

Dieses Thema im Forum "Telekom Entertain" wurde erstellt von ecki1, 2. Februar 2012.

Status des Themas:
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  1. ecki1

    ecki1 Junior Member

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    mal ne dumme Frage?

    zahlen die Sender an KNB, Telekom, etc für die Einspeisung oder müßen KNB, Telekom, etc. an die Sender zahlen?
     
  2. Datenwiesel

    Datenwiesel Talk-König

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    AW: wer zahlt eigentlich für was??

    http://www.bundeskartellamt.de/wDeutsch/download/pdf/Fusion/Fusion11/B7-66-11_Anlagen.pdf?navid=85

    Konditionen bei UnityMeda und Kabel BW ab 2013.
    Anlage 8 Abschnitt A 2, Seite 21 im PDF-Dokument.

    Die Free TV-Sender müssen Einspeise-Entgelte an die Breitbandkabelnetze zahlen:
    0,0454 EUR je Haushalt/Jahr für SD-Kanal
    0,1030 EUR je Haushalt/Jahr für HD-Kanal

    Bei Bedarf kann der Kabelnetzbetreiber im Gegenzug Werbung buchen, um Rabatt oder Schubhilfe zu geben.
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. Februar 2012
  3. Yeti82

    Yeti82 Gold Member

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    AW: wer zahlt eigentlich für was??

    Du wirst dich ärgern, nicht selbst ein Kabelnetzbetreiber zu sein. Anders als z.B. in den USA bekommen die KNB hierzulande von allen Seiten Geld. Die Kunden zahlen die Grundgebühr und die Sender zahlen ihre Einspeisegebühr. Zusätzlich profitieren sie noch davon, dass letztlich viele Kabelnetze vom Steuerzahler finanziert wurden, als der Postminister die Straßen aufreißen ließ.

    Ob das die Telekom auch so durchführt, ist mit derzeit nicht bekannt (sie wären dumm, wenn nicht). Aber ein Sender hat somit das Problem, nicht nur für die Satelliten-Verbreitung zu bezahlen, sondern auch für jedes einzelne (Kabel-)Netz, in dem er vertreten sein will.

    In den USA werden die Sender dafür entlohnt, das Programmangebot des KNB attraktiver zu machen.
     
  4. Datenwiesel

    Datenwiesel Talk-König

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    AW: wer zahlt eigentlich für was??

    Ideales Geschäftsmodell für ein "Heuschrecken-Investment".

    Stabile Cash Flows auf der Einnahmeseite, geringes technologisches Risiko, laufendes Management nicht sonderlich komplex, läßt sich prima mit Krediten beladen, bindet kaum eigenes Kapital. Kein Wunder, dass sich über all die Jahre US-Investoren darauf gestürzt haben.
     
  5. docfred

    docfred Foren-Gott

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    AW: wer zahlt eigentlich für was??

    Ja,die PayTV-Kanäle.

    Die werden aber auch bei uns von den Netzbetreibern "entlohnt", außer der Anbieter heißt "Sky". Denn dieser möchte seinen Kundenkontakt ja direkt haben und kassiert die Abogebühren direkt ein. Damit ist er für die Netzbetreiber auch weider nur ein weiterer Sender, der gefälligst Geld für die Durchleitung bezahlen soll. Womit sie ja auch Recht haben, immerhin möchte er mit ihrer Infrastruktur Geld verdienen.
     
  6. Grinch79

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    AW: wer zahlt eigentlich für was??

    Das ist ja nicht nur beim PayTV so.
    Auch FreeTV steigert mit der Einspeisung in die Kabelnetze die Reichweite und damit die Werbeeinnahmen.
    Im Grunde ist die Haltung der Kabelanbieter hierzulande also verständlich. Unverständlich für mich ist dann nur, warum der Kabelanschluss für den Endkunden trotzdem so teuer ist.
    Wegen mir können die KNB auch an die Sender Geld zahlen, nur ich wage zu bezweifeln, dass dann weniger Werbung oder bessere Inhalte laufen. Stattdessen werden die Sender einfach noch reicher.
     
  7. Yeti82

    Yeti82 Gold Member

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    AW: wer zahlt eigentlich für was??

    Nein, auch und gerade die "stinknormalen" Antennensender. Und Werbeeinnahmen noch on top! Lediglich Homeshopping- und Infomercial-Kanäle zahlen Einspeisegebühren.
     
  8. merkur1964

    merkur1964 Gold Member

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    AW: wer zahlt eigentlich für was??

    Du meinst so wie das Kupfernetz der Telekom durch den Steuerzahler finanziert wurde?
     
  9. Datenwiesel

    Datenwiesel Talk-König

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    AW: wer zahlt eigentlich für was??

    Also, ich habe beim Fernmeldeamt mal eine 5 Meter-Anschlußschnur als Extra für das Telefon beantragen müssen. Kaufen im Ausland ohne Zulassungshörnchen* auf dem Kabel war mindestens eine Ordnungswidrigkeit, wenn nicht gar strafbar. Die Monatsgebühren für das Kabel-Upgrade waren abenteuerlich.

    Zu den 23 Pfennig/Takteinheit-Zeiten hat uns der Vater Staat damals ganz schön massiv abkassiert. Heutige Flatrate-Telekommunikationsnutzer können das möglicherweise gar nicht mehr ermessen, was beispielsweise 5 Minutengespräche bzw. Telefaxe in die USA gekostet haben. Ich glaube nicht, dass da noch zusätzlich Steuergeld in das Telefonnetz zu stecken war.

    Koax-Kabelausbau war schon was anderes.
    _________________________
    * Die zuständige Bundesmittelbehörde war übrigens seit 1949 in Darmstadt ansässig. Für diejenigen, die dort heute arbeiten und nicht wissen, wie der Telekom- bzw. T-Online-Standort mal angefangen hat.
     
    Zuletzt bearbeitet: 5. Februar 2012
  10. merkur1964

    merkur1964 Gold Member

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    AW: wer zahlt eigentlich für was??

    Gut das ich nicht zu denen gehöre. ;)

    Meine Telefonrechnungen waren zu den Zeiten, immer in den hohen 300-400 Mark Gebieten. Und das nicht wegen der Telefonitis Krankheit. Ich habe damals wie heute sehr wenig gequaselt.

    Das war auch nicht was ich sagen wollte.

    Aber ob das nun durch Steuergeld ausgebaut wird, oder ob man total überhöhte Gebühren von den Bürgern verlangt, ist doch kein Unterschied.

    Bezahlt haben die Bürger sowohl das Telefon-, als auch das Kabelnetz. Warum müssen denn heutzutage die Sender Einspeisegebühren zahlen? Weil die Politik das in den 80ern so beschlossen hat, um den KOAX Ausbau zu finanzieren. Und wer bezahlte in den 80ern die Sender? Der Bürger durch die Schnüffel-GEZ.
     
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