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Welcher Pegel bei analogem Sat-Empfang

Dieses Thema im Forum "Analog-Ecke" wurde erstellt von mittelhessen, 2. Dezember 2005.

  1. mittelhessen

    mittelhessen Board Ikone

    Registriert seit:
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    Hallo Leute!

    Nachdem unsere Sat-Antenne (85 cm Fuba, Singlefeed auf Astra) inzwischen fast 14 Jahre auf dem Dach steht, habe ich den Eindruck, dass es mal an der Zeit wäre die Antenne neu zu justieren. Durch die Wettereinflüsse, ist diese sicher nicht mehr optimal ausgerichtet, was teilweise zu rauschen in kräftigen Farbflächen führt.

    Zur Justage habe ich evtl. die Möglichkeit mit ein Kathrein MSK33 auszuleihen (was für dieses Vorhaben sicher überdimensioniert , mir aber lieber als ein Sat-Finder ist). Man kann sich dort den aktuellen (sowie min./max.-Pegel) eines bestimmten Kanals in dBµV anzeigen lassen. Da ich noch nie mit dem Gerät gearbeitet habe, gehe ich davon aus, dass es am sinnvollsten ist einen der schwächsten, analogen Astra-Transponder zu wählen:

    - welcher ist das?
    - spielt es bei der Ausrichtung eine Rolle, ob H oder V?

    Welche Spannungspegel sind bei einer 85er Antenne (und ca. 6 Jahre altem LNB) in etwa zu erwarten?

    Eine C/N-Messung wie digitalen Signalen ist analog nicht möglich/nötig, oder?

    By the way: Ein 08/15-Satfinder kann doch meines erachtens nur ein Summensignal messen, oder? Dabei dürfte es doch keine Rolle spielen auf welchem Transponder man misst. Ist mein Gedankengang richtig?
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. Dezember 2005
  2. littlelupo

    littlelupo Guest

    AW: Welcher Pegel bei analogem Sat-Empfang

    Is richtig.
    Ist auch richtig.

    Nur, warum willst Du die Sat-Schüssel neu ausrichten, hast Du den Eindruck, daß sie sich verstellt hat? Prüf doch lieber das Koaxkabel mal bzw ersetze es, wie steht es mit den Steckverbindungen?
     
  3. mittelhessen

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    AW: Welcher Pegel bei analogem Sat-Empfang

    Mir fällt immermehr Rauschen in kräftigen Farbflächen (rot, blau, türkis, ...) auf, was früher nicht vorhanden war. Du Korrektur der Frequenz lies sich dies immer noch korregieren, aber mittlerweile ist es nicht mehr weg zu bekommen. Die draußen verlegten Kabel müssten auch wieder mal ersetzt werden, aber das wird dann alles im Zuge einer neuen Antenne gemacht, die sicher in den nächsten Monaten/Jahren fällig wird. Solange wollte ich halt die alte Antenne noch mal optimieren.
     
  4. mittelhessen

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    4.951
    AW: Welcher Pegel bei analogem Sat-Empfang

    Folgender Plan liegt mir vor: http://www.kathrein.de/de/sat/tinfos/download/pluin_hinweise.pdf

    Demnach geh ich einfach mal davon aus, dass ich an der schlechtesten Antennendose (am weitesten vom Multischalter entfernt und auf dem Transponder mit der höchsten Frequenz) mindestens 47 dBµV messen sollte und an der besten Antennendose (am Nähsten zum Multischalter und auf dem Transponder mit der niedrigsten Frequenz) maximal 77 dBµV. So jedenfalls scheint es die EN 50083-7 vorzuschreiben.

    Ich gehe dann mal davon aus, dass direkt am LNB mehr als 80 dBµV auf allen Transpondern anliegen sollten, oder? --> 85 cm, Astra (Singlefeed)

    Wie wirkt sich eigentlich eine Übersteuerung des Receivers bei frequenzmodulierten Fernsehsignalen aus? Auch wiederum durch Rauschen (Fische) oder gibt es Schutzmechanismen die den Receiver vor zu starken Signalen schützen bzw. die Signale automatisch dämpfen?
     
  5. Brummschleife

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    AW: Welcher Pegel bei analogem Sat-Empfang

    Davon kannst Du ausgehen ;)
    Einige Receiver haben eine solche Begrenzung, viele aber leider nicht. Die Bildstörungen bei zu starkem Signal können verschieden aussehen, meist flimmert dann das Bild bei starken Kontrasten. Wenn man die Frequenz nur minimal verstellt, sieht man bereits das Geisterbild des analogen Nachbarkanals, sofern vorhanden. Normalerweise muss das Bild nach beiden Seiten auf etwa 10 MHz Videofrequenz-Abweichung noch gut zu sehen sein, leichte Fische sind dabei mit größerwerdendem Abstand normal, aber das Bild darf noch nicht umkippen, erst bei mehr als 10 MHz, da beginnt es sich aufzulösen, es wird zunehmend verrauschter, dann kommt ein Punkt, wo gar nichts mehr zu sehen ist, dann erscheint allmählich der nächste Transponder.
    Am besten zu sehen ist das bei den beiden Sudelsendern HSE 24 (10906V) und 9 Live (10936V), aber auch z.B. bei ZDF + arte oder anderen benachbarten Kanälen.
     
  6. FBonNET

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    AW: Welcher Pegel bei analogem Sat-Empfang

    Servus,

    naja bei einer gut durchdachten Anlage, sollte der Pegel nicht unter 60 fallen, wenn schon, würde ich mir Gedanken machen.

    Bei mir im Haus liegt an der weitentferntesten Dose Keller Arbeitszimmer bei den schwächsten Transponder immer noch ein Pegel von 64 an und das obwohl noch nichtmal ein Verstärker benutzt wird.
     
  7. KlausAmSee

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    AW: Welcher Pegel bei analogem Sat-Empfang

    Da muß ich widersprechen. Übliche Receiver verkraften einen Pegel von 55dBµV eher als 70dBµV, insbesondere digitale. Receiver werden oft durch nicht so tolle LNBs (mit viel Gain) übersteuert. Leider haben auch die von Kathrein angebotenen LNBs sehr viel Gain.
    Gern wird auch die Schräglage vergessen anzuschauen, diese sollte nicht mehr als 5dB negativ bzw. 10dB positiv sein.

    Gruß, Klaus
     

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