1. Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklärst Du dich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen
    Information ausblenden
  2. Willkommen im Forum von DIGITAL FERNSEHEN - dem führenden Portal für digitales Fernsehen, Medien und Entertainment. Wenn du hier neu bist, schau dich ruhig etwas um und melde dich an, um am Forengeschehen teilnehmen zu können.
    Information ausblenden

Welche Dachantenne ?

Dieses Thema im Forum "Digital TV über die Hausantenne (DVB-T/DVB-T2)" wurde erstellt von cwe_de, 22. November 2007.

  1. cwe_de

    cwe_de Neuling

    Registriert seit:
    22. November 2007
    Beiträge:
    8
    Anzeige
    Hallo,
    habe mich gerade hier im Forum angemeldet, da ich im Begriff bin meine Hausanlage zu erweitern und dazu einige Fragen habe. Eines vorweg. Ja, ich habe die Suchfunktion schon bemüht, aber noch keine erschöpfende Antwort gefunden.
    Zu meiner vorhandenen Anlage: es ist eine Sat-Anlage mit Quattro LNB in einen Multiswitch (5/9 heißt das glaube ich) eingespeist, daran hängen 6 Antennendosen (neuen Dosen mit Sat und TV+R Anschlüssen ). Dies ist seit 5 Jahren in Betrieb. Funktioniert bestens. Jetzt kam ich auf die glorreiche Idee mir einen LCD TV mit DVB-T Tuner zu kaufen und möchte, um mir einen Satreceiver zu sparen, das Gerät an der Antennendose mit DVB-T betreiben. Der Multiswitch hat noch einen 5. Eingang für terrestrische Signale. DVB-T habe ich schon mal getestet mit einer Technisat Zimmerantenne. Der Empfang pendelt zwischen 20 Sendern in ordenlicher Qualität im Dachgeschoss und 5 Sender mit Aussetzern im EG. Der Sendemast ist ca. 50 km entfernt. Jetzt habe ich folgende Fragen
    - Welche Dachantenne ist grundsätzlich vorzuziehen ? Ich rätsle zwischen Modellen a la Kathrein BZD 40 (also Antennen in kleinen grauen flachen Kästchen für den Outdoorbetrieb) oder die klassischen Aluminiumantennen (Yagi ? glaube ich)
    und welche generell, möglichst hoher Antennengewinn ?
    - Reicht es das Antennensignal einfach so wie es kommt einzuspeisen ? oder benötigt man noch zusätzlich einen Verstärker (die Antennekabel sind max. 20 m lang). Bringt ein integrierter Verstärker was oder einen reinen Leitungsverstärker (wenn überhaupt)
    -gibt es ggf. Multischalter mit integriertem Verstärker für das terrestrische Signal ? ich wollte nämlich nicht unnötig viele Stromverbraucher laufen lassen.
    Ach ja, die Antenne würde ich auf das Dach montieren an den Mast der Satschüssel.

    So, schon mal Vielen Dank
     
  2. elo22

    elo22 Silber Member

    Registriert seit:
    20. August 2002
    Beiträge:
    546
    Ort:
    Euskirchen
    AW: Welche Dachantenne ?

    Kommt auf den Switch an. Was steht denn da von Dämpfung?

    Lutz
     
  3. cwe_de

    cwe_de Neuling

    Registriert seit:
    22. November 2007
    Beiträge:
    8
    AW: Welche Dachantenne ?

    Durchgangsdämpfung 20 dB , Entkopplung 30 dB
     
  4. j-g-s

    j-g-s Senior Member

    Registriert seit:
    19. Juni 2007
    Beiträge:
    379
    Ort:
    bei Siegen
    AW: Welche Dachantenne ?

    Wenn du vor den Sat-Switch einen Breitband-Verstärker
    mit ca 20 dB hängst, hast du ca +/- 0 Verstärkung.
    Die Antenne kommt drauf an wo du wohnst.

    Eine Yagi hat grundsätzlich Richtwirkung und verstärkt so passiv.
    der andre Typ hat eine sehr kleine Antennenfläche und verstärkt einfach alles aktiv.

    Ein aktiver Verstärker verstärkt Signal und Rauschen...
    aber das ist Ansichtssache


    Wie ist der Empfang ohne Verteilung unterm Dach?
    Reicht hier ein Antenne-Stäbchen?
    Oder kannst du dir mal eine alte UHF-Yagi ausleihen?
    Oder versuch es mal mit einer einfache Zimmerantenne unterm Dach...

    Dann bekommst du ein Gefühl für den Empfang.
    Wichtig ist nicht die Signalstärke, auf die Qualität kommt es an.

    Einfach mal einen DVB-T Empfänger direkt an eine Antenne hängen und probieren....
     
  5. cwe_de

    cwe_de Neuling

    Registriert seit:
    22. November 2007
    Beiträge:
    8
    AW: Welche Dachantenne ?

    das sind doch schon mal Aussagen mit denen man was anfangen kann.
    Wie gesagt, ich habe DVB-T bei mir schon mal getestet mit einer Technisat Stabantenne und der Empfang war im Dachgeschoss in Ordnung, daher denke ich mit einer vernünftigen Außenantenne auf dem Dach sollte es auf jeden Fall funktionieren. Mein Hauptproblem besteht aber darin das ich es halt über einen Switch mit entsprechender Signaldämpfung betreiben will und somit ist ein vergleich 1 Receiver direkt an der Antenne wahrscheinlich wenig aussagekräftig. Ich habe jetzt mal etwas gegoogelt und dabei entdeckt das es wohl Multischalter gibt die das terrestrische Signal verstärken (Spaun). Da ist man natürlich auch gleich wieder mit 150€ dabei und eine Gewissheit ob´s funktioniert hat man auch nicht. Daher meine Fragen an die Profis.
     
  6. j-g-s

    j-g-s Senior Member

    Registriert seit:
    19. Juni 2007
    Beiträge:
    379
    Ort:
    bei Siegen
    AW: Welche Dachantenne ?

    Versuchs mal mit einem Breitbandverstärker, zum Beispiel dem Axing TVS 10, gibt es auch schon mal gebraucht bei Ebay.
    Klemm daran erst mal die Stabantenne, (braucht die eine Stromversorgung?).
    Mit einer kleinen Yagi oder einer guten PerLog-Antenne bist du dann auf der sicheren Seite.
    Achte auf die Ausrichtung, senkrecht oder waagerecht.
     
  7. simpelsat

    simpelsat Board Ikone

    Registriert seit:
    26. März 2006
    Beiträge:
    3.851
    Ort:
    Egal/Oder
    Technisches Equipment:
    DVB-S
    10x Zehnder DX1500s (2x Kathrein ADR) und Spaun 9982
    33er DigiDish für 19e (bisher nur bei Gewitter im Mai 2007 ausgefallen)
    70er Triax-78 auf SG-2100A für 53e-34.5w (Standard 28e)
    (72e-58w - möglich bei Dachinstallation)

    DVB-T
    168 DX-Speicherungen bzw. 27 Programme mit Zimmerantenne:
    ct-Dipole und Hirschmann Zifa 15 / 16 und mobile 84cm-Richtantenne
    für DK DVB-T1778-7" und Skymaster DT 50 sowie LCD
    AW: Welche Dachantenne ?

    Was versprichst du dir überhaupt von DVB-T im Vergleich zu DVB-S bei einer vorhandenen Schüssel mit Multischalter:

    - weniger Programme in schlechterer Qualität ?
    - schöner Mehraufwand für eine Dachantenne mit Montage ?
    - Ersparnis von 50-100 Euro für einen Receiver ?

    Für diese Fehlinvestitionen lässt es sich doch zehnmal leichter auf DVB-S umrüsten - falls es überhaupt noch eine analoge Anlage sein sollte ...

    Ich habe den drängenden Verdacht, dass du noch sehr viel in diesem Forum lesen musst, um zu einer vernünftigen Lösung zu kommen. Die Sucht nach neuen Hypes wie LCD und DVB-T verführt in unzähligen Beispielen zu ärgerlichen Fehlentscheidungen.

    Darauf sollten Anfragen dieser Richtung immer erst einmal die wirklichen Zusammenhänge aufklären ...

    Das ist aber auch das Einzige, was zu diesem Thema bisher brauchbar ist.
    Quelle
     
  8. j-g-s

    j-g-s Senior Member

    Registriert seit:
    19. Juni 2007
    Beiträge:
    379
    Ort:
    bei Siegen
    AW: Welche Dachantenne ?

    An einer TV-Dose kann man nur einen Sat-Empfänger anschließen,
    dann ist der TV-Anschluss für einen oder mehrere DVB-T Empfänger für einen Nebenraum noch frei.
    Fürs Kinderzimmer oder Büro reicht DVB-T mit mindestens 12 Programmen allemal
    und nicht in allen Regionen ist DVB-T mit Zimmerantenne verfügbar.
    Was spricht dagegen beides auf dem Kabel zu haben?
     
  9. simpelsat

    simpelsat Board Ikone

    Registriert seit:
    26. März 2006
    Beiträge:
    3.851
    Ort:
    Egal/Oder
    Technisches Equipment:
    DVB-S
    10x Zehnder DX1500s (2x Kathrein ADR) und Spaun 9982
    33er DigiDish für 19e (bisher nur bei Gewitter im Mai 2007 ausgefallen)
    70er Triax-78 auf SG-2100A für 53e-34.5w (Standard 28e)
    (72e-58w - möglich bei Dachinstallation)

    DVB-T
    168 DX-Speicherungen bzw. 27 Programme mit Zimmerantenne:
    ct-Dipole und Hirschmann Zifa 15 / 16 und mobile 84cm-Richtantenne
    für DK DVB-T1778-7" und Skymaster DT 50 sowie LCD
    AW: Welche Dachantenne ?

    Natürlich ist das ideal: DVB-S und nebenbei DVB-T von den jeweiligen Antennen über einen (möglichst verstärkenden) Multischalter auf die Anschlussdosen der Wohnung zu verteilen.

    Nur finde ich es wegen der technisch möglichen Bildqualität etwas abwegig, den grandiosen LCD über DVB-T zu versorgen - zumal das bessere DVB-S anliegt und für das bescheidene DVB-T offensichtlich erst noch kräftig aufgerüstet werden muss. Das ist es in keiner Hinsicht wert und würde bestenfalls bei einer bereits vorhandenen Dachantenne etwas Sinn machen ...
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. November 2007
  10. Rudi 1

    Rudi 1 Junior Member

    Registriert seit:
    19. September 2007
    Beiträge:
    146
    Ort:
    Meinerzhagen
    Technisches Equipment:
    DVB-T Receiver Coomax
    Ant.-Yagi ca 10 DB drehbar.
    Verteilverstärker
    AW: Welche Dachantenne ?

    Bei "VDR" muß auch nicht alles so stimmen .
     

Diese Seite empfehlen