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Weiterverwendung von Verteiler, Kabel und Dosen im Digikabel

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Kabel (DVB-C)" wurde erstellt von tim.baum, 26. März 2004.

  1. tim.baum

    tim.baum Guest

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    Hallo,

    wegen einer potentiellen umstellung auf digitaltauglichen Kabelempfang hätte ich mal eine Frage zur Weiterverwendung des Verteilers sowie der Dosen ( in diesem Falle Durchschleifdosen)

    folgende Produkte befinden sich im Einsatz in einer 13 Jahre alten Kabelinstalltion:
    Verteiler Schwaiger VT 7924
    Durchschleifdose Kathrein ESD63


    Weder auf dem Verteiler noch irgendwo auf den Dosen finde ich Angaben zum Frequenzspektrum der genannten Komponenten.

    Heutige Verteiler verfügen über ein Frequenspektrum von 5-1000 MHZ.
    War das vor rund 13 Jahren auch schon am Markt erhältlich durchein

    Vielleicht klingt die Frage zunächst "dumm", ABER wie ich feststellen musste, gibt es bei Kathrein aktuell die Durschschleifdose ESD 64, was so aussieht wie der direkte Nachfolger der ESD63.

    Die ESD64 deckt den Frequenzbereich von 4-862, also den vollen Kabelfrequenzbereich ab.
    War dies bei der ESD63 auch schon so?

    Weiteres Thema bei den Dosen ist ja die Entkopplung zwischen dem UKW-Frequenzbereich sowie dem Kanel S02.
    Weiß zufälligerweise jemand, ob dies bei der ESD63 oder bei der ESD64 funktioniert.

    Im Stichleitungbereich ist es bei Kathrein so, dass das aktuelle Modell ESD85 bei der Entkopplung nicht funktioniert, der Vorgänger ESD84 hingegen schon, vgl. Dosenlehre im DVB-C Board.


    Kann man also im Enddefekt den oben genannten Verteiler sowie die Dosen für DigiKabel weiterverwenden, falls man die Baumverteilung, die aufgrund der gegebenen Kanalkapazitäten auch teilweise Pflicht ist, beibehält?
    Die Verteildämpfung des alten Verteilers ist lt. Angabe auf dem Deckel z.B. auch nicht größer als bei heutigen Schwaiger-Verteilern (7db bei 4-fach).


    Meine letzte Frage bezieht sich auf das Koaxialkabel.
    Das Problem ist, das ich mangels Aufdruck nur weiß, dass das Kabel mittels einem Metallgeflecht und keinem zusätzlichen Folienschirm abgeschirmt ist. Kann man grundsätzlich davon ausgehen, dass man dieses Kabel weiterverwenden kann
    durchein Bei Satellit wäre aufgrund der viel höheren Frequenzen sicher ein neues nötig. Ist dies bei Kabel anders?

    Besten Dank für eure Antworten!
    Tim
     
  2. Dr. Seltsam

    Dr. Seltsam Senior Member

    Registriert seit:
    21. Juni 2003
    Beiträge:
    223
    Ort:
    irgendwo auf dem 3. Planeten dieses Systems
    Hallo Tim,

    die verwandten Teile kenne ich nicht, aber ich würde mir da keine Sorgen machen. Derzeit wird Digikabel nur bis 4xx Mhz übertragen, also in dem Bereich, der schon ewig für Kabel-TV vorgesehen ist. Von 860 oder gar 1000Mhz sind wir meilenweit entfernt. S02 könnte in der Tat ein Problem werden, aber zumindest derzeit sind alle Angebote von S02 auch parallel auf anderen Kanälen (z.B. S03) -so zumindest in Hamburg. Viele DVB-C-Tuner empfangen kurioserweise den S02 sowieso nicht!

    Schau mal, ob Du auf S35 einen analogen Sender hast. Wenn der gut reinkommt ohne Schnee, dürfte es auch bis S41 digital keine Pegelprobleme geben.

    Du erwähnst eine Dosenlehre in einem DVB-C Board. Hast Du mal den Link?

    Gruß
    Dr. Seltsam
     
  3. Gorcon

    Gorcon Moderator Mitarbeiter

    Registriert seit:
    15. Januar 2001
    Beiträge:
    107.352
    Ort:
    Schwerin
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    Coolstream Zee², HD1
    Das ist aber wohl dann eine Ausnahme
    Welche Receiver können den den nicht empfangen? durchein Ich kenne jedenfalls keinen.
    Gruß Gorcon
     
  4. Hans2

    Hans2 Wasserfall

    Registriert seit:
    19. April 2002
    Beiträge:
    7.782
    Ort:
    Dresden
    Die Kabel würde ich für bedenklich halten. Ich habe bereits bei analogem Empfang mit solchen Kabeln auf einzelnen Frequenzen massive Störungen erlebt (selbst wenn nur einzelne Leitungen damit ausgeführt waren, war das gesammte Netz gestört). Wenn der Austausch relativ problemlos sein sollte, kann man erst mal probieren, ansonsten würde ich kein Risiko eingehen.
    Über den Verteiler würde ich mir keine Gedanken machen, meist funktionieren diese weit über den eigentlichen Einsatzzweck hinaus. Hier findet ja auch keine Frequenzselektion statt.
    Die Anschlussdosen ESD63 haben bestimmt die Kanäle S02/S03 im UKW-Band und sollten gegen neuere getauscht werden.
     
  5. kopernikus23

    kopernikus23 Platin Member

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    Dem Kabel ist es im Regelfall egal, ob analog oder digital. Bei Verteilern ist mir keine Begrenzung des Frequenzbereiches bis 862 MHz bekannt. Selbst Verteiler aus den Jahren um 1980 funktionieren tadellos bzw. ohne Einschränkung.

    Für Kabelempfang dient der Bereich von 47 - 862 MHz. Ab ca. 900 MHz beginnt bereits der ZF- Bereich für den Sat- Direktempfang und wird somit nicht für Kabel genutzt werden.
    Bedingt durch die höheren Frequenzen bei Sat ist ein dämpfungsarmes Kabel besonders wichtig.

    Die ESD 64, eine selektive Richtkopplerdose mit niedriger Anschlussdämpfung für Durchschleifsysteme mit max. 4 hintereinander geschalteten Steckdosen in BK- und Hausverteilanlagen, ist ohne Einschränkung für den gesamten Kabelfrequenzbereich geeignet. Die Anschlussdämpfung beträgt bei TV 8dB, bei UKW 10dB. Die ESD 64 wird weiterhin angeboten, während ich die ESD 63 bis 1989 zurück nicht in meinen Unterlagen finden konnte.

    Die Stichleitungsdose ESD 84 besitzt eine Anschlussdämpfung von 4 dB, die ESD 85, selektive Stichleitungsdose, dagegen 0,5dB. Bei der ESD 85 kann man den Sonderkanal S2 nicht nutzen! Im Frequenzbereich von 109 - 117 MHz ist keine Nutzung möglich. Mußte hier selbst Lehrgeld bezahlen.

    Wie Gorcon kenne auch ich kein solches Gerät. Einzig die falsche Dose, wie z.B. die EDS 85, können die Ursache sein dass kein Empfang dort funktioniert.

    "Die Anschlussdosen ESD63 haben bestimmt die Kanäle S02/S03 im UKW-Band" - die Zuordnung ist eindeutig und hat mit UKW nichts zu tun. Vor vielen Jahren wurden S2 u. S3 für DSR genutzt.
     
  6. tim.baum

    tim.baum Guest

  7. anovi

    anovi Gold Member

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    7. März 2004
    Beiträge:
    1.408
    Ort:
    Erzgebirge
    Technisches Equipment:
    (siehe Signatur)
    Das ist so nicht ganz richtig. Nach neuer Norm ist der Bereich 86 - 862 MHz. Auf Frequenzen bis 65 MHz sind Rückkanäle möglich.
     
  8. kopernikus23

    kopernikus23 Platin Member

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    Also doch! Was soll das? Der Rückkanalbereich gehört dazu und die Nutzung ist abhängig vom Netzbetreiber und nicht vom scheinbarem "Wissen" von ...
     
  9. tim.baum

    tim.baum Guest

    Hallo,

    hier noch ein Nachtrag von mir:

    angenommen, man hat einen Verstärker, der den Bereich von 47...450 Mhz verstärkt (=Fakt).

    Fungiert dieser Verstärker gleichzeitg als Frequenzblocker, d.h. Signale außerhalb dieses Bereiches werden nicht "durchgelassen" durchein

    Ich frage das auch deshalb, da mir mittlerweile klar geworden ist, das man ja im Falle eines kleien Einfamilienwohnhauses ja gar nicht unbedingt einen Verstärker benötigt.
    Ich möchte eben nur mal erst eine Settopbox für Digikabel nutzen, die 5m Kabelweg vom Verstärker und 6m vom Hausübergabepunkt entfernt ist und an die 1.Dose in einem Ast einer Baumstruktur angeschlossen ist.
    Kann man dann die Programme über 450 MHZ empfangen durchein


    Besten für eure Antwort!
    Tim
     
  10. tim.baum

    tim.baum Guest

    @all:

    vielen Dank für eure aussagekräftigen antworten

    Gruß
    Tim
     

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