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Was ist ein "kleiner Arbeitnehmer"

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von littlelupo, 29. Oktober 2004.

  1. littlelupo

    littlelupo Guest

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    In dem Thread "EU-Beitritt der Türkei" hat es die Entwicklung gegeben, daß mehrere user dort die Meinung vertreten haben, der EU-Beitritt der Türkei führe nur dazu, daß der "kleine Arbeitnehmer" blechen dürfe, die Gewinne, die man in der Türkei erwirtschaften könne, fließen ausnahmslos in die Kassen von Großkonzernen, die dafür kaum Steuern bezahlen.

    Ich habe mal zwei user angesprochen, warum sie sich als "kleine Arbeitnehmer" fühlen, habe darauf aber keine Antwort bekommen. Was ist denn jetzt ein "kleiner Arbeitnehmer"? Dem Namen her auf jeden Fall jemand, der einer nichtselbständigen Tätigkeit nachgeht. Ist das bereits alles, was den "kleinen Arbeitnehmer" auszeichnet? Wie sieht das Lebensgefühl des "kleinen Arbeitnehmers" aus, welcher Partei steht er nahe etc? Warum ist der "kleine Arbeitnehmer" so schrecklich frustriert?
    :winken:
     
  2. Mart2000

    Mart2000 Guest

    AW: Was ist ein "kleiner Arbeitnehmer"

    Ein kleiner Arbeitnehmer ist ein Arbeitnehmer, der klein ist.:winken:
     
  3. Arwed

    Arwed Senior Member

    Registriert seit:
    13. März 2004
    Beiträge:
    209
    Ort:
    Niedersachsen
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    Fernseher, Satschüssel, Dreambox 7000S, noch einen Receiver
    AW: Was ist ein "kleiner Arbeitnehmer"

    Ein kleiner Arbeitnehmer ist einer der keinerlei Einfluß hat, auf seine Arbeit, auf Entscheidungen die seine Arbeit betreffen, von wem auch immer diese Entscheidungen getroffen werden, vom Arbeitgeber oder vom Staat.
    Es gibt keine Möglichkeit sich da einzubringen, seine Ideen zumindest vortragen zu dürfen, man ist ein Spielball irgendwelcher Leute.
    Ansonsten sicher auch ein niedriger Verdienst, reicht gerade für Miete und Überleben, aber nicht für mehr.
    Also keine finanziellen Reserven, ein Leben von der Hand in den Mund.
    Das trägt zu dem Gefühl ein ganz kleiner Arbeitnehmer zu sein auch bei.
    Jemand um den sich niemand einen Dreck schert.
    Das ist es nach meiner Meinung, wenn man dann so Politiker schwafeln hört, wegen Steuerreformen, Entlastung usw. Die erzählen da von Summen die ein kleiner Arbeitnehmer nicht verdient.
    Meine Kollegen und ich haben ein steuerpflichtiges Jahresbrutto von ca 18.000 Euro und ein paar zerquetschte.
    Dafür arbeiten wir 250 stunden je Monat, sowas kommt in Politikerreden nie vor. Die erzählen das Arbeiter 40.000 Euro im Jahr verdienen, bei VW und Mercedes vielleicht, das sind dann aber auch schon Spezialisten, keine kleinen Arbeitnehmer.
    Kurz man wird von niemandem wahrgenommen und ernst schon gar nicht.
    Das dürfte es so im großen und ganzen sein.
     
  4. MAx87

    MAx87 Board Ikone

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    4.111
    Ort:
    Wien
    AW: Was ist ein "kleiner Arbeitnehmer"

    Wieder einmal wird der Mythos des kleines Manns zum Leben erweckt. Wie viele Wahlen wurden von irgentwelchen Populisten (zB Jörg Haider) schon gewonnen weil sie sich angeblich für den "kleinen Mann" oder "kleinen Arbeitnehmer" einsetzen.
    Oft höft man auch "Wie erkären Sie das einem kleinen Arbeitnehmer." Gemeint sind damit natürlich immer die selben. Klein bis Mittelverdiener. Aber auch der Mittelstand fühlt sich damit anesprochen. Das ist das bequeme an diesem Begriff. Es fühlen sich sehr viele als kleine Arbeiter.
    Ich finde diesen Begriff von Grundauf falsch. Jeder Mensch ist gleich viel wert. Keiner ist kleiner als der andere. Wir alle sollten gleich groß sein, das einkommen darf da keine Rolle spielen. Man muss sagen die klein und Mittelverdiener. Ich finde das richtig beleidigend.
     
  5. Lechuk

    Lechuk Institution

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    LD
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    AW: Was ist ein "kleiner Arbeitnehmer"

    Hier im Forum gibt es doch nur drei oder vier dieser Spezies.
    Es muß diese aber auch geben sonst würde es ja keinen geben den man
    centralisieren und als wichtigstes populistisches Mittel im Wahlkampf einsetzen könnte.
    Danach ist er dann sich selbst,den Firmen und sogar der Politik im Weg,denn
    er ist nichts weiter als unbequem.
    Denn er verursacht nichts weiter als kosten,da er einfach nicht in der Lage ist,
    sich aus seiner derzeitigen Situation zu erheben und ein Kostentragendes und Überschuß erwirtschaftendes Wesen in der Gesellschaft zu werden-anstatt nur
    Kosten zu verursachen.
    Der kleine Mann steht der Kündigung im Weg.
    Der kleine Mann steht der Umstrukturierung der Betriebe im Weg.
    Der kleine Mann steht der Politik im Weg weil er einfach nicht das System verstehen will.
    Der kleine Mann verdient zu wenig und konsumiert demnach zu wenig.
    Der kleine Mann verursacht entschieden zu viele Lohnnebenkosten.

    Fazit:
    eine Arbeitsgruppe
    eine Komission
    ein Vermittlungsausschuß der beschließt,daß bis 2010 der kleine Mann gesetzlich abgeschafft wird......
     

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