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Warum: Empfang Dachantenne 0%; Zimmerantenne top!

Dieses Thema im Forum "Digital TV über die Hausantenne (DVB-T/DVB-T2)" wurde erstellt von bob78, 5. Juni 2004.

  1. bob78

    bob78 Neuling

    Registriert seit:
    5. Juni 2004
    Beiträge:
    5
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    Hallo Zusammen,

    ich habe gestern den DVB-T Toshiba DTI 1001 am hier in Neuss-Süd am Fernseher installiert.

    Ergebnis:

    1) Mit einer Zimmerantenne (Bauform: Drahtgitter, drehbar mit zwei Stabantennen und Verstärker) auf Anhieb 19 Programme größtenteils in bester Qualität.

    2) Anschluß an die Haus-Dachantenne ergab null Empfang. Es ist ein Mehrfamilienhaus (3 Stockwerke) mit 9 Wohnungen
    Der bisherige analoge Empfang war: ARD, ZDF, WDR-K und mit etwas "Schnee" RTL, SAT1, VOX, WDR-D, SWR.
    Die Kabel und Dosen sind noch von 1967. Die Antenne auf dem Dach (4 horizontal ausgerichtete) wurde in den 80'ern neu errichtet. Dort befindet sich auch ein Verstärker mit mehreren Ausgängen für diverse Kanäle und Frequenzbereiche (Weiche?).

    Fragen: Warum ist der Empfang an der Hausinstallation gleich null?

    Was sollte man für den zukünftigen Empfang erneuren?

    Ich wäre sehr dankbar für einen Expertenrat.
    Sollte man mit einer Neuausrichtung der Antenne jedoch bis November warten (Start der Sender Düsseldorf)?

    MfG,
    Bob
     
  2. FirstBorg

    FirstBorg Junior Member

    Registriert seit:
    23. Januar 2004
    Beiträge:
    126
    Ort:
    Düsseldorf
    Wahrscheinlich weil die Antennen, wie du sagtest, falsche polarisation haben, falsch ausgerichtet sind, und vielleicht ist dieser verstärker auch nicht so gut... is bei uns hier genau so.
    Über die Dachantenne hab ich ebenfalls 0 Empfang, und über die Zimmerantenne Top Empfang.
     
  3. Piktor

    Piktor Senior Member

    Registriert seit:
    14. Mai 2004
    Beiträge:
    365
    Ort:
    40764 Langenfeld
    Hallo Bob,

    Durch die bevorstehende Abschaltung der analogen terrestrischen Sender, wird man so oder so etwas tun müssen.
    Ich halte es für sinnvoller, den "Early Bird-Bonus" einzustreichen und möglichst früh die Antennenanlage zu modernisieren, statt am Tage der Abschaltung in die Röhre zu gucken. Sobald die analogen Sender abgeschaltet sind, wird mit Sicherheit auf die Antennentechniker eine Menge Aufträge warten.

    Wichtig ist aber, daß alle Hausbewohner zuvor informiert werden. Falls es sich nicht um Mietwohnungen sondern um eine Wohnungseigentümergesellschaft handelt, muß das sowieso in der Eigentümerversammlung paritätisch geklärt werden.
    Immerhin gibt es noch die Alternativen Sat und Kabel und wenn Vermieter bzw. Eigentümerversammlung sich gegen DVB-T und für Kabel oder Sat entscheiden, ist die Überlegung, was an der terrestrischen Antenne zu drehen ohnehin hinfällig.

    Gruß

    Piktor
     
  4. Werna

    Werna Senior Member

    Registriert seit:
    21. Oktober 2003
    Beiträge:
    264
    Ort:
    Hildesheim
    Fehlermöglichkeiten:

    Bei einer Gemeinschaftsanlage können die Antennen falsch ausgerichtet sein (wie schon genannt) und außerdem besteht die Möglichkeit, dass mehrere UHF-Antennen über Kanalweichen zusammengeschaltet sind. Dies wird üblicherweise dann gemacht, wenn viele Programme aus völlig unterschiedlichen Richtungen empfangen werden bzw. wurden. Diese Kanalweichen lassen dann nur den Empfang bestimmter einzelner Frequenzen zu. Da die DVB-T-Abstrahlung bei Ihnen ggf. auf ganz anderen Frequnzen innerhalb des UHF-Bandes erfolgt, würden diese durch die vorhandenen Kanalweichen abgeblockt werden.

    Tipp:
    Die vorhandene Anlage prüfen, UHF-Antenne in die richtige Richtung drehen (ggf. auf vertikale Ebene drehen) und die vorhandenen Kanalweichen (falls vorhanden) ersatzlos entfernen, zusätzlich vorhandene UHF-Antennen abklemmen.
    Dies muss natürlich vorher gemeinschaftlich beschlossen werden...

    Gruß
    Werna
     

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