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Waffen

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von MAx87, 15. November 2004.

  1. MAx87

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    Guten Abend!

    Spätestens seit den Amoklauf in Erfurt wissen wir was Schusswaffen in Privatbesitz anrichten können. Schusswaffen sind zum töten gemacht und deren Privatbesitz gehört meiner Meinung nach daher verboten. Ausnahmen sollte es eigentlich keine geben. Jäger sollte ihrer Waffen bei der Polizei deponieren dürfen und für die Jagt abholen. Genauso Sportschützen und ähnliches.

    Wie seht ihr das? Seid ihr auch meiner Meinung oder seid ihr dafür das sie erlaubt bleiben oder habt ihr gar selbst welche?
     
  2. w.klink

    w.klink Gold Member

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    AW: Waffen

    Na klar.Ne Feuerzeugpistole.:D

    MfG
    w.klink
     
  3. Creep

    Creep Platin Member

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    AW: Waffen

    1. Da die Bösen sich ihre Waffen sowieso besorgen können, würde ich mich besser fühlen, wenn ich auch eine hätte.
    2. Da ein ungeübter Bewaffneter dem Bösen meist unterlegen ist, wird durch die Waffe die Gefahr für ihn selbst größer.
    3. Fazit: In den USA hätte ich sicher eine Waffe im Haus. Besser ist aber, alles bleibt, wie es ist.
     
  4. Gag Halfrunt

    Gag Halfrunt Lexikon

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    AW: Waffen

    @Creep: Verstehe Deine Gedankengänge nicht einmal ansatzweise.

    @MAx87: Das Problem ist einfach, dass man die Waffenkriminalität nicht kontrollieren kann. Man müsste mal Zahlen haben, wie viele Straftaten mit "genehmigten" Waffen (von Jägern und Spochtschützen) verübt werden.
    Ich für meinen Teil halte es für gefährlich, mich zu bewaffnen. Wenn ich überfallen werde und habe eine Waffe in der Hand, sinkt die Hemmschwelle des "bösen Buben" sehr deutlich, von seiner Waffe Gebrauch zu machen.
    Und da er in der Regel im Vorteil ist -- was bei einem Überfall von ihm ja auch bezweckt ist -- hat doch nur ein echter Profi an der Waffe eine Chance, die Lage für sich zu gewinnen.
    Soll das also bedeuten, dass sich nun jeder bewaffnen und zum professionellen Schützen ausbilden lassen soll, nur um sich zu "verteidigen"?
    Darin sehe ich am Ende eine viel größere Gefahr.

    Das sieht man doch z.B. auch an Kampfsportarten, von denen die meisten eigentlich nur zur Verteidigung gedacht sind. Trotzdem werden sie auch offensiv eingesetzt.

    Gag
     
  5. manbock

    manbock Gold Member

    Registriert seit:
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    Hermsdorf
    AW: Waffen

    Nun gehen wir mal in die Realität:

    Berlin, nachts, S-Bahn fährt erst wieder 1h später. Du sitzt verschlafen da.

    Es folgen Erinnerungen mir Bekannter, nur bezogen auf die S1.

    'Hey Alder, rück mal Kohle raus' - Den Injurien erwehrst du dich noch didaktisch -> macht die ganze Sache aber nur noch schlimmer, die verstehen es einfach nicht! Die empfinden Dialektik als Verballhornung.

    Also holst du selber nach der nichtverstandenen Verbalisierung - Konflikt-Downsizing durch sprachliche Kommunikation - und weiterhin bestehender Bedrohungspotentiale (Issch mach dissch kalt) deine Kenntnisse hinsichtlich körperlich-präventiver Abwehr hervor und überlegst dir deren Einsetzung.

    Edit:
    Historisch betrachtet wurden hierzulande Messer, 'in stehender Kovergenz', allein zum Tranchieren erlegten Wildes eingesetzt.

    Änderte sich das Wild?
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. November 2004
  6. Gag Halfrunt

    Gag Halfrunt Lexikon

    Registriert seit:
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    Ort:
    Geldspeicherstadt
    AW: Waffen

    Gut formuliert ;)

    Allerdings ist es schon ein Unterschied, ob ich die Aslaks mit 'ner 45er dazu bewege, von ihrem Vorhaben, mich materiell zu schädigen, abzulassen, oder anderweitig abwehre. Ist die Verhältnismäßigkeit der Mittel.

    Steigende Kriminalität darf kein Rechtfertigungsgrund für zivile Aufrüstung sein. Vielmehr ist hier doch die Exekutive gefragt, die sich um die Kriminellen zu kümmern hat. Ich sehe auch viel lieber einen Sheriff mit einem Menschenlocher herumlaufen, als dass ich selber so ein Teil zu meinem Schutz tragen müsste. Am Ende besteht da noch die Gefahr, dass mich o.g. Pack am Ende doch überrumpeln kann und mir mit der Zimmerflak ein Brandloch mit anschließender Bleivergiftung verpasst.

    Gag
     
  7. BlackWolf

    BlackWolf Wasserfall

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    8.158
    AW: Waffen

    Hätte ich nicht fast 4 Jahre Taekwondo hinter mir, wäre mir mein damals noch fast nagelneues Notebook für 1700€ auf offener Straße geklaut worden (seitdem hab ich das Ding in einer neutralen Tasche). Feige Säue kamen zu dritt ran, einer von denen kriegt wohl keine Kinder mehr .... Am nächsten Tag zur Polizei, paar Wochen später kam ne Meldung dass die Ermittlung eingestellt wurde. Klar, wo sollen die auch ermitteln, keine Beweise, keine Zeugen, keine Spuren ausser einem Sprung im Gehäuse des Schleppis.

    Wegen Amokläufen Waffen zu verbieten ist absoluter Schwachsinn. Wer durchdreht, dreht durch und dann macht er aus allem was er hat eine Waffe. Da reicht schon ein Brett mit einem durchgestecktem Nagel.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. November 2004
  8. manbock

    manbock Gold Member

    Registriert seit:
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    Ort:
    Hermsdorf
    AW: Waffen

    Und du konntest nicht sozial-therapeutische Gespräche mit den Agressoren führen?

    Diese Zeit hättest du dir aber nehmen sollen, womöglich hast du mit deinem spontanen Einsatz eine mögliche Integration der Täter in unsere Gesellschaft konterkariert.

    Wieso werden eigentlich nur die Nationalitäten/Herkünfte der Opfer, aber nie die der Täter veröffentlicht?
     
  9. BlackWolf

    BlackWolf Wasserfall

    Registriert seit:
    19. September 2003
    Beiträge:
    8.158
    AW: Waffen

    Ich betreibe da nie Konversation mit Sprache, das verstehen die sowieso nicht. Je länger man mit denen rummacht, desto länger können die sich vorbereiten. Wenn sie aber gleich durch heftige Gegenwer selbst erschrecken, kann man noch Glück haben. Ich kam spät abends von ner LAN-Party nach Hause, stand (leider) an ner einsamen Bahnstation rum und die Typen kamen zu dritt von hinten und wollten mir die Tasche wegreissen, hatte sie aber zum Glück fest um meine Schulter gewickelt, sodass das nicht so ohne Weiteres ging. Da diese Hit'n'Run-Aktion schief ging waren sie auch etwas verwirrt und das war die beste Ausgangslage für nen sauberen Tritt in dem sein bestes Teil, das hat so gesessen dass die andern beiden dann auch abgehauen sind. Und das lernst halt nur im Kampfsport, dass man da sofort reflexartig reagiert und nicht sich zu Tode erschreckt (das kommt dann erst hinterher).

    In Karlsruhe ist es eh ganz schlimm, wenn man abends in der Fussgängerzone läuft, wird man garantiert von mindestens einem Türken, Russen, Jugoslawen oder sonstigem undefinierbarem Gefleuch angemacht. "Haste mal nen Euro" is noch das mildeste, auch gibt es die andere Form, die zwar net handgreiflich werden, aber wirklich aggressivst betteln, einem hinterherlaufen usw. Furchtbar ist das.
     
  10. Stilgar

    Stilgar Silber Member

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    645
    Ort:
    Offebacher Bub
    AW: Waffen

    Zu 1.
    Erstmal vorneweg: Wären die Waffen in diesem Haushalt ordnungsgemäß und vor allem pflichtbewußt(!) aufbewahrt worden, wäre der Amok-Schütze überhaupt nicht an sie herangekommen PUNKT!

    Die gesetzlichen Auflagen zur Aufbewahrung von Schußwaffen im eigenen Haus schreiben einen Waffensafe und einen Munitionssafe (oder Waffensafe mit integriertem separat abschliesbaren Munitionssafe) vor. Jeder Safe muß eine bestimmte Spezifikation erfüllen, abhängig von der Anzahl der Waffen und der Art der Waffen. (Langwaffe und/oder Kurzwaffe)
    Die Verantwortung über die Waffen trägt der WBK-Inhaber. Er hat dafür zu sorgen, dass die Waffen niemand anderem zugänglich sind.

    Zu 2. Deine Meinung, ok! Nicht meine, obwohl ich "Schusswaffen sind zum töten gemacht!" zustimme.

    Zu 3.
    Ich bin erstaunt, das von einem Österreicher zu lesen.
    Ich habe einige Bekannte in Ö welche auch Jäger sind und im Auftrag der Gemeinde einen Forst betreuen. Ich kann es mir nicht vorstellen, das ein Jäger sein Gewehr freiwillig in einer Gendarmerie abgibt um es dort zu lagern. Es wäre ein gefundenes Fressen für illegale Händler dort ein Arsenal von vollfunktionsfähigen und dazu noch hochwertigen (google -> Ferlacher Büchsen) Lang- und Kurzwaffen vorzufinden, da die Dorfpolizei nie rund um die Uhr besetzt ist. In einer Großstadt mag das noch funktionieren (wobei es da wohl weniger Jäger gibt), aber auf dem Land wird sich das nicht realisieren lassen.

    .
    .
    .

    Wie stellt Ihr Euch das eigentlich vor, wie das ist, legal an eine Waffe zu gelangen und diese dann auch noch zu tragen?

    Wie komme ich legal dran?
    (Folgendes gilt für Kurzwaffen)
    Ich muß in einen Schützenverein sein und mindestens an x Schiessen (10-15?) teilgenommen haben. Mindestzeit für diesen Vorgang 1 Jahr. Danach muß der Vorsitzende den Antragsteller zur WSK (Waffensachkundeprüfung) anmelden und ihn vorher sogar noch empfehlen (mit Führungszeugniss, usw.) . Wurde dieser Empfehlung zugesprochen, darf sich der Antragsteller zur WSK anmelden. Die Prüfung erfolgt unter Aufsicht eines staatlichen Prüfers.
    Ist die Prüfung bestanden gibt es die WBK (Waffenbesitzkarte). Mit dieser ist der Schütze berechtigt zwei Waffen zu erwerben. Innerhalb von zwei Wochen die erste, danach innerhalb von 3 Monateb die zweite. Ansonsten verfällt die Erlaubniss und es müssen neue Anträge auf Erwerb gestellt werden.
    Hat sich der Schütze nun eine Waffe ausgesucht, kauft er diese im Laden, bekommt sie aber nicht mit. Die Waffe wird erst zum beschiesen geschickt. Wer das macht wiess ich nicht mehr genau, BKA oder LKA.
    Ist die Waffe beschossen bekommt der Schütze sie. Um sie zuhause ordnungsgemäß zu lagern muß er die schon erwähnten sicherheits maßnahmen (Safes) ergreifen.

    Der Transport zum Training.
    Waffen und Munition müßen getrennt transportiert werden, sie sich dürfen also nicht im selben Behältniss (Waffenkoffer mit Munition UND Pistole/Revolver) befinden. Das gilt übrigens auch für Luftdruckwaffen.
    Der Transport der Waffen darf nur im Kofferraum erfolgen und nicht im Fahrgastraum. Der Waffenkoffer muß abgeschlossen sein und bestimmten Sicherheitsstandards entsprechen, ebenso der Munitionskoffer.

    Wenn bei einer Kontrolle ein Verstoss gegen die erwähnten Auflagen bemerkt wird, kann es bis zum Entzug der Lizenz kommen.

    Preise für Waffen.
    Ein Revolver .357 Magnum 6" S&W 686 kostet ungefähr 800.-€
    Eine Pistole .45ACP 5" Peters Stahl kostet ungefähr 2500 - 3000.-€
    Das gleiche zahlt man auch für Waffen von Les Baer, SIG oder Glock.
    Dabei handelt es sich meist nur um Basiswaffen mit mikrometer Visierung und Griffschalen.

    Tragen von Waffen durch Privatpersonen.
    Ist nicht!
    Schon gar nicht geladen, weder teilgeladen noch durchgeladen.
    Maximal im abgeschlossenen Koffer zum Training und/oder Service.

    Wer bis hierhin gelesen hat: RESPEKT! ;)

    Illegale Waffen sind zu gut wie nicht zu kontrollieren. Und solange da kein Riegel vorgeschoben werden kann sind die Diskussionen über schärferes Waffenrecht fast illusorisch, denn: Die Leute die Waffen haben wollen, sind sich ihrer Verantwortung bewusst. Sie ärgern sich über die neuen Auflagen, erfüllen sie aber.
    Für die denen es aber egal ist wie und wo sie an Waffen rankommen ändert sich nichts. Wenn man mit dem nötigen Kleingeld auftaucht kann man alles bekommen.
    Mir wurde in FFM schon mal eine UZI für 2500DM angeboten.

    Gruß
    Stilgar
     

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