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VPRT: DAB plus ist Zocken auf Kosten der Gebührenzahler

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 17. Juni 2009.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Lexikon

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    Berlin - Der Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) rechtfertigt seine zögerliche Haltung zu DAB plus und wirft der ARD Zockerei auf Kosten der Gebührenzahler vor.

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  2. Calippo

    Calippo Junior Member

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    AW: VPRT: DAB plus ist Zocken auf Kosten der Gebührenzahler

    Also ich weiss ja nicht wo dieser Hillmoth die Information her hat, das es in Dänemark nur 750000 Menschen möglich ist DAB zu Empfangen?

    Ich lebe in Dänemark seit Feb. 2007 und seit dieser Zeit habe ich auch DAB. Und wenn man sich die Deckungskarte anschaut ( http://www.dabradio.dk/uploadedImages/4925-dk2008.jpg ) kann man sehen das es in fast ganz Dänemark Empfang gibt!
    Aber man kann ja viel erzählen um irgendwas schlecht zu reden und ist ja in Deutschland normaler Zustand. Sieht man ja generell wenn es um neue Techniken geht. Deutschland ist und bleibt ein Entwicklungsland in solchen Sachen.
     
  3. Manfred Z

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    AW: VPRT: DAB plus ist Zocken auf Kosten der Gebührenzahler

    In einem Land, in dem 1 € Mindestlohn pro Stunde offizielle Regierungspolitik ist, braucht man kein Digitalradio. Ist eh' nur was für die Besserverdienenden (5 €/Std.). :rolleyes:

    Und wer braucht schon Stereo, geschweige denn Dolby Digital! Das ist doch völlig übertrieben für den Brüllwürfel in der Küche. Und weg mit dem Farbfernsehen. Das braucht doch niemand wirklich. Farbe gibt's an der frischen Luft, wenn die Sonne scheint. Ist auch gesünder, als in der Stube hocken. :rolleyes:
     
  4. AnS66

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    AW: VPRT: DAB plus ist Zocken auf Kosten der Gebührenzahler




    Du hast ja sowas von Recht
     
  5. burke67

    burke67 Silber Member

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    AW: VPRT: DAB plus ist Zocken auf Kosten der Gebührenzahler

    Dem Kommerzfunk schwant wohl, dass die Hitdudelsender im Digitalfunk wohl untergehen werden. Schließlich gehts ja ums schnelle Geld...
     
  6. johut

    johut Senior Member

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    AW: VPRT: DAB plus ist Zocken auf Kosten der Gebührenzahler

    Die Technik taugt einfach nichts. DAB oder DAB+ sind totgeburten! Man solle noch ein wenig warten und lieber auf DRM (Lang- Mittel- Kurzwelle) und DRM 120 (UKW) setzen. Hierüber sind die bisherigen Verbreitungswege abbildbar und die Kosten überschaubar. Außerdem wird die Kapazität im vorhandenen Frequenzband erheblich erhöht. Somit schlägt man mehrere "Mücken" mit einer Klappe. Bessere Qualität und mehr Programme in schon vorhandenen Frequenzbändern.
     
  7. Andalus

    Andalus Senior Member

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    AW: VPRT: DAB plus ist Zocken auf Kosten der Gebührenzahler

    @johut:
    DRM schon mal ausprobiert in der Praxis? Und auch den Klang gehoert?

    DRM120/DRM+ gibts es noch nicht, das wird erst erprobt. Und wo glaubst du, sollen die vielen vielen neuen DRM+ Programm denn noch ins UKW-Band hingequetscht werden, das eh schon voellig ueberfuellt ist? Und ist es fuer den Hoerer nicht vollkommen egal, ob eine Station nun ueber DAB oder DRM sendet, da er sich so oder so ein neues Radiogeraet kaufen muss? DAB funktioniert gut, wenn man das System nur mal vernuenftig betreibt, also normale Sendeleistungen und keine Funzeln, vernuenftige Programmanzahl usw... Die MP2-Audiokodierung ist nicht mehr die frischeste, aber DAB+ bietet mit AAC und AACplus ja auch moderne Audiocodecs.

    Wenn man nur wollte, koennte man jetzt loslegen, mit einem ganz mordernen System eigentlich. Moderner duerfte dann nur noch das ueberall mobil empfangbare Breitbandinternet sein. Aber das steckt ja noch total in den Kinderschuhen.
     
  8. johut

    johut Senior Member

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    AW: VPRT: DAB plus ist Zocken auf Kosten der Gebührenzahler

    Hallo...

    ja habe DRM schon gehört.....was man da auf Lang- Mittel- und Kurzwelle rausholen kann ist ganz manierlich.

    DRM 120 hat den grossen Vorteil, dass man mit das UKW-Band richtig "ausnutzen kann". Ein Frequenzabstand von 0,1 Mhz reicht aus um ein weiteres Programm unterzubringen. Bei dem Test der Uni Kaiserslautern wurde sogar neben einem Analog-Träger ein weiteres Programm mit 0.1 Mhz abstand digital verbreitet mit einem Top-Resultat. Man verbreitete das gleiche Programm nochmals digital und konnte den Unterschied sehr gut hören.

    Zu dem kommt hinzu, dass die Reichweite von DAB einfach zu gering ist, besonders im L-Band. Gerade bei mobilem Empfang ist dies sehr entscheidend.
    Bei DRM und DRM 120 müssen zudem keine neuen Freqenzbereiche erschlossen werden, diese stehen aufgrund der vielen Nutzungen unterschiedlicher Systeme (Mobilfunk, DVB-T, kommerzielle wie Behördenfunk, Flugfunk usw.) ohnehin kaum zur Verfügung. Die Nutzung für DAB im VHF-Band ist ohnehin sehr beschränkt, da dieser noch vielfach für die TV-Versorgung (DVB-T) genutzt wird. In vielen Ländern sogar noch analog.
     
  9. MRM

    MRM Senior Member

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    AW: VPRT: DAB plus ist Zocken auf Kosten der Gebührenzahler

    Ehrlich gesagt hab ich eher die Befürchtung, wenn sich DAB mal irgendwann durchsetzten wird, dann wird es statt 10 Dudelfunksendern halt 40 davon geben. :rolleyes: ( + ein paar Schlagersender für Generation 60+, 1 Klassik, 1 Kultur und ein Infosender das wirds dann wohl gewesen sein. ) - Aber ich lasse mich gerne positiv überraschen ...
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. Juni 2009
  10. Andalus

    Andalus Senior Member

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    AW: VPRT: DAB plus ist Zocken auf Kosten der Gebührenzahler

    @johut:
    Bei DRM habe ich immer den Eindruck, dass entweder der Klang schlecht ist, oder der Empfang. Es gelang mir selten, mit dem Morphy Richards ein über eine Stunde stabiles Signal in guter Klangqualität (ab 20kbps) zu hören. Liegt vielleicht aber auch daran, dass der MR so ein grottiges Radiogerät ist. Aber leider fehlt es momentan ja noch an Alternativen. Habe derzeit auch nicht das Gefühl, dass es DRM großartig besser ergeht als DAB. Die Digitalisierung der AM-Bereiche ist doch auch total ins Stocken geraten.

    DRM+ schön und gut: Die Frage ist halt nur, wo man die DRM+ Signale dann im Regelbetrieb noch in das UKW-Band reinquetscht. Man darf ja nicht vergessen, es geht ja nicht nur um 1-2 Programme mehr, die man schon noch irgendwo unterbringt. Sondern es geht ja darum, möglichst das vorhandene UKW-Angebot und vielleicht nochmal so viele neue Programme unterzubringen. Denke mal, dass es da sehr knapp wird im UKW-Band. Es ist doch jetzt schon so, dass analoge UKW-Frequenzen nur noch mit Minimalleistungen koordiniert werden können (siehe neu hinzugekommene Frequenzen im Sendernetz der beiden Deutschlandradio-Programme). Wo soll da noch der ganze Digitalkram rein?
    Band III dagegen wäre jetzt richtig schön leer, da könnte man mit DAB+ mit bis zu 7 Ensembles á >10 Programmen RICHTIG klotzen. Aber das will ja auch schon wieder niemand. Die etablierten Radioprogramme sind doch froh, wenn sich möglichst wenig an ihrem Status Quo ändert. Mit DAB+ würden ja die Karten neu gemischt, wer will das schon...
     

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