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vom Receiver zur DVD

Dieses Thema im Forum "Humax" wurde erstellt von thomas_nld, 27. September 2003.

  1. thomas_nld

    thomas_nld Junior Member

    Registriert seit:
    27. September 2003
    Beiträge:
    67
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    Hallo Freunde,
    es würde mich freuen, wenn Ihr mir ein paar Fragen beantwortet könntet.


    1.Für den digitalen Empfang und der Aufzeichnung auf Wechsel-Festplatte kommt momentan nur der PVR-8000 in Frage - oder ?
    Sind weitere Geräte in Planung, von denen schon etwas bekannt ist? (- preisgünstigere und bessere Alternativen - )

    2.Wieviele Aufzeichnungs-Qualitäten unterstützt das Gerät?

    3.In welchen Formaten zeichnet der Receiver auf?

    4.Muß am PC dann noch eine Nachbearbeitung der Daten erfolgen (Filter etc.)?
    Ist mit Interlace-Streifen etc. zu rechnen?

    5.Oder können durch eine entsprechende Aufnahme-Qualität am Receiver die Daten gleich so aufgezeichnet werden, daß sie sofort auf DVD gebrannt werden können?

    6.Sollte der Rechner eine besondere Grafikkarte u.a. Features unterstützen?


    Viele Grüße
    Thomas
     
  2. Stefan P

    Stefan P Junior Member

    Registriert seit:
    10. August 2003
    Beiträge:
    52
    Ort:
    München
    Ich würde mal Meinen, dass du die Daten von der Platte nicht 1:1 in den Rechner kriegst.
    Die meisten HDD Recorder verwenden ein popetieres
    Dateisystem das du nicht so einfach lesen kannst.
     
  3. Georg Windisch

    Georg Windisch Junior Member

    Registriert seit:
    1. August 2003
    Beiträge:
    133
    Ort:
    Mayen
    Vorsicht! Die Wechselfestplatte ist hierbei mehr ein Marketinggag! Humax verwendet als Gehäuse ein eigenes, inkompatibles System. Während komplette Wechselgehäuse (Schublade und Rahmen) schon für 5.- zu bekommen sind, bezahlt man bei Humax 50.- nur für die läppische Schublade. Also bis auf wenige Euro so teuer wie bereits eine 40er Festplatte. Klar, wer nicht aufs Geld schauen muss, dem ist das egal. Ich muss nicht unbedingt den Euro umdrehen, aber schon aus Prinzip verzichte ich auf diese Abzocke!

    <strong>
    Kommt auf die Festplatte an. Man sollte nur Festplatten mit 5400 Umdrehungen/Minute einsetzen um Wärmeprobleme und damit Aussetzer zu vermeiden. Es können Festplatten bis 160 GByte eingesetzt werden. Derzeit kann man die Aufnahmequalität nicht variieren, pro Stunde Film werden GROB 2 GByte Platz benötigt. Kommt natürlich drauf an in welcher Qualität gesendet wird.

    <strong>
    Der Receiver zeichnet den vom Satelliten kommenden Datenstrom 1:1 auf. Die Festplatte ist so wie ich gehört habe mit dem verbeiteten FAT-Dateisystem formatiert, so dass man diese EIGENTLICH einfach an den PC anschliessen könnte, man muss sie dazu aber aus der Schublade ausbauen und eventuell anders jumpern (Master/Slave). Viele gehen daher den Weg über die USB-2.0-Schnittstelle.
    <strong>
    Es handelt sich um digitale und nicht um analoge Aufzeichnungen. Also würde ich das verneinen.

    <strong>
    Wie gesagt, an der Aufzeichnung selbst kann man gar nichts drehen. Es gibt bereits eine (Beta-)Software unter www.haenlein-software.de derzeit kostenlos zum testen. Diese bereitet die Dateien für das Brennen auf.


    <strong>
    Wieso denn das? Hat doch damit gar nichts zu tun, der PC-Bildschirm ist in dem Fall lediglich ein Kontroll-Monitor. Ist also völlig egal.

    Gruß

    Georg

    <small>[ 27. September 2003, 20:28: Beitrag editiert von: Georg Windisch ]</small>
     
  4. scirocco_fahrer

    scirocco_fahrer Junior Member

    Registriert seit:
    28. September 2003
    Beiträge:
    50
    Ort:
    daheim
    Hallo allerseits,

    also vor ungefähr 4 Wochen habe ich mir den PVR 8000 zugelegt.

    Die Festplatte ist tatsächlich im FAT-System formatiert, also ein Einbau in den PC dürfte kein Problem sein.
    Weitere Möglichkeit, die Daten auf den PC zu ziehen ist die eingebaute USB-Schnittstelle. Diese ist jedoch erst ab Software-Version 15 (glaub ich) freigeschaltet. Bei mir war 10 drauf. Mittlerweile hab ich auf 20 upgedatet und die USB-Schnittstelle funktioniert.
    Jedoch nur unter Windows 2000 oder Windows XP - hier wird der PVR 8000 als zusätzliches Laufwerk erkannt. Das Kopieren ist dann ein Kinderspiel, jedoch dauerts auch mit USB 2.0 ziemlich lange (bei mir zumindest).

    Die aufgezeichneten Videodaten werden im Format *.vid abgespeichert. Ist irgend ein spezifisches und verschlüsseltes Humax-Format. Nur mit dieser Datei auf dem PC ist tatsächlich gar nix anzufangen. Diese kann weder mit TMPEG bearbeitet werden (hier wird ein illegaler Stream gemeldet), noch mit einem DVD-Authorenprogramm.
    Lt. Humax hat dies urheberrechtliche Gründe und deshalb wird hier von Humax kein "Entschlüsselungsprogramm" angeboten.
    Soviel ich weiß, gibts aber keinen HD-Receiver, der unverschlüsselt aufzeichnet.

    Im Internet werden allerdings diverese Programme angeboten (sh. Beitrag vorher).
     
  5. Gorcon

    Gorcon Kanzler Mitarbeiter

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    Coolstream Zee², HD1
    Wenn es FAT ist dann kann die Platte maximal 2GB groß sein es sei den man verwendet mehre Partitionen.
    Bei Fat32 wäre dann die maximale Dateigröße 4GB dann müssten die Streams automaitsch gesplittet werden nur NTFS oder andere Dateisysteme können mit grösseren Dateien umgehen.
    Die Dreambox zeichnet unverschlüsselt auf.
    Gruß Gorcon
     
  6. scirocco_fahrer

    scirocco_fahrer Junior Member

    Registriert seit:
    28. September 2003
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    Ort:
    daheim
    Hallo Gorcon,

    danke für die Richtigstellung.

    Ich meinte auch eigentlich ein Format, dass vom PC lesbar ist.

    Was die Dateien anbelangt ist mir letztlich tatsächlich aufgefallen, dass sie gesplittet werden (ich weiß allerdings beim besten Willen nicht mehr, ob bei 2 oder 4 GB – sorry).
     
  7. Boandlkramer

    Boandlkramer Junior Member

    Registriert seit:
    26. September 2003
    Beiträge:
    31
    Ort:
    Aidling
    Servus,

    der 8000er splittet bei 4 Gig
    Wenn du die Dateien im Windows Dateibrowser betrachtest, dann sieht das so aus:

    Datei~0.vid
    Datei~1.vid

    mfg
    Boandlkramer
     
  8. thomas_nld

    thomas_nld Junior Member

    Registriert seit:
    27. September 2003
    Beiträge:
    67
    Hallo Leute,
    vielen Dank für die zahlreichen Antworten soweit!

    Ein paar Fragen möchte ich aufwerfen:

    Heißt das, daß das Gerät noch nicht derart ausgerüstet ist, um eine Festplatte zu fassen?


    Demnach müßten die Aufzeichnungen doch in *.mpeg oder ähnlichem aufgezeichnet werden - oder? Was hat es in diesem Zusammenhang mit den *.vid-Dateien auf sich?

    Was meinst Du mit Verschlüsselung? Eben eine Aufzeichnung in *.mid anstelle von *.mpeg o.ä.?

    Welches Gerät ist die Dreambox?


    Ist die USB-Variente langsamer? Werden andere (ältere) Betriebssysteme damit nicht fertig?

    Ist es ansonsten ratsam mit USB oder auch Firewire zu arbeiten?


    Frage zum Splitting:
    Wenn man ein Gerät mit einer z.B. 60GB Festplatte hat, dann müßte es in 15 Partionen aufgeteilt werden? Oder ist dies bereits geschehen?

    Wenn ich z.B. eine 2stündige Sendung aufzeichne, dann habe ich letztendlich mehrere Dateien?
    Inwiefern macht sich dies bei möglichen Übergängen bemerkbar?


    Übrigens:
    Gibt es eigentlich neben dem EPG sinnvolle Alternativen zum programmierten Aufzeichnen von Sendungen? Mit VPS wird man hier nichts oder; andererseits setzt die VPS-Aufzeichnung eh zu spät ein...


    Viele Grüße
    Thomas
     
  9. Skyscreamer

    Skyscreamer Junior Member

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    11. März 2003
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    Ort:
    Niedersachsen
    Hallo,

    wenn Du unbedingt ein Gerät mit Schublade bzw. HD-Wechselrahmen brauchst, dann guck Dir mal den neuen Humax 9100 PVR an. Wenn das Gerät auf dem 8100er aufbaut, könnte es ein Volltreffer werden.
    Das Beste am 8000er ist das Gehäuse.... ;-)
     
  10. scirocco_fahrer

    scirocco_fahrer Junior Member

    Registriert seit:
    28. September 2003
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    Ort:
    daheim
    Hallo thomas_rec,

    Wechselfestplatte:

    Der PVR8000 kann natürlich eine Festplatte fassen. Die Festplatte ist in einer Schublade untergebracht, die du in den Receiver schieben kannst. Diese Schublade ist allerdings nicht kompatibel mit herkömmlichen Wechselsystemen für PC’s. D. h. Du kannst die Schublade nicht einfach in den PC schieben (obwohl dies wünschenswert wäre). Und eine Ersatzschublabe kostet ungefähr 50 Euro.


    Aufzeichnung:

    Die Aufzeichnung auf die Festplatte erfolgt aus urheberrechtlichen Gründen verschlüsselt. Die Video-Dateien haben die Endung *.vid. Dies ist ein spezielles Humax-Format. Um die Datei in ein „PC-lesbares“ MPEG-Fomat umzuwandeln wird eine spezielle Software benötigt, die allerdings nicht von Humax angeboten wird.


    Dreambox:

    Kenne ich leider auch nicht. Wissen andere bestimmt mehr als ich.


    USB:

    Das Kopieren der Datei auf den PC mittels USB ist viel viel langsamer, als wenn die Festplatte direkt am PC angeschlossen wäre. Für ein Video von etwa 1 Stunde (ca. 2 GB) braucht meine USB-Schnittstelle ca. 45 Minuten bis die Daten rübergeschaufelt sind. Beim Direktanschluß sind es gerade mal 60 Sekunden. Das sind in etwa die Relationen.


    Betriebssysteme:

    Der USB-Anschluß kann erst mit Windows 2000 oder Windows XP angesprochen werden. Darunter geht nichts. Im Netz wird zwar ein Treiber für Windows 98 angeboten, hat bei mir allerdings nicht funktioniert.


    Splitting:

    Das splitten der Datei jetzt nicht verwechseln mit dem Partitionieren der Festplatte. Es ist nur eine Partition drauf (bei meiner Festplatte beispielsweise eine Partition mit 80 GB).
    Es können auf dieser Partition nur Dateien mit einer Größe von max. 4 GB abgelegt werden (ca. 1 Stunde Film). Dauert die Aufzeichnung länger, wird nach 4 GB eine neue Datei geschrieben. Eine zweistündige Aufnahme besteht dann aus zwei Dateien mit jeweils 4 GB. Beim Betrachten auf dem Fernseher hab ich noch keine „Übergänge“ bemerkt.


    EPG:
    Außer EPG kannst Du die Aufzeichnung manuell programmieren und dabei zu Beginn oder Ende etwas Zeit hinzugeben, wenn Du möchtest. VPS ist nach meinem Wissensstand im Digitalbereich nicht möglich.


    Hoffe, dass ich etwas helfen konnte.
     

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