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VoIP: 1&1 schmeißt Power-Quassler raus

Dieses Thema im Forum "Computer & Co." wurde erstellt von JaVusÖ, 10. Mai 2006.

  1. JaVusÖ

    JaVusÖ Gold Member

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    Wieder einmal macht Internet-Provider 1&1 mit Kündigungen von sich Reden. Diesmal trifft es allerdings Nutzer des VoIP-Angebots 1&1 Phone Flat. Was noch im Dezember wie ein Einzelfall aussah, scheint jetzt zur Methode zu werden. So gingen am 3. Mai Kundenanschreiben raus, die den Betroffenen vorwerfen, ihre Telefoniepauschale für Gespräche ins deutsche Festnetz gewerblich zu nutzen. Damit würden die Kunden jedoch gegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen verstoßen, weshalb 1&1 sich gezwungen sähe, den Flatrate-Vertrag zu kündigen und auf den VoIP-Standardtarif umzustellen.


    Notbremse möglich

    Immerhin wird in dem Schreiben noch eine Notbremse angeboten: sollten die Kunden die VoIP-Flatrate doch nur privat nutzen, steht es ihnen frei, dies der Hotline mitzuteilen, um die Kündigung rückgängig zu machen. In dem Schreiben vom 3. Mai wurde dafür eine Frist von zwei Tagen gesetzt – laut 1&1-Pressestelle ein Tippfehler. Was bei den Nutzern für viel Aufregung sorgte, war Unternehmensangaben zufolge ein Versehen, es hätte eigentlich 20. Mai heißen sollen. Ein Entschuldigungsschreiben mit entsprechendem Hinweis wurde versandt, die Datenbank des Anbieters sei ohnehin richtig datiert gewesen. Zudem reiche eine einfache Mitteilung, dass die Nutzung privat sei, Beweise dafür werden nicht verlangt.


    Auch wenn den VoIP-Kunden noch die Rücknahme der Kündigung offen steht, sind Ähnlichkeiten zu Verfahrensweisen im DSL-Geschäft nicht von der Hand zu weisen. Hier wurden Kunden mit hohem Verkehrsaufkommen kurzerhand aus dem Vertrag geworfen. Und woran macht 1&1 fest, dass es sich um eine gewerbliche Nutzung des VoIP-Anschlusses handelt, wenn nicht gerade eine Firma als Kunde eingetragen ist? "Wir legen das Verhalten eines Durchschnittstelefonierers zugrunde", erklärt ein 1&1-Sprecher. Wie sich dieser Ottonormal-VoIPer definiert, wollte er allerdings nicht verraten. Es gäbe jedoch Hinweise auf gewerbliche Nutzung: wer viel telefoniert macht sich ebenso verdächtig, wie Kunden, die zahlreiche verschiedene Anschlüsse anwählen.


    Was ist Durchschnitt?

    Wie viele Stunden telefoniert werden müssen, um bei 1&1 auf die "rote Liste" zu kommen, bleibt unbeantwortet. Branchenkenner gehen allerdings davon aus, dass es bei einer Flatrate für rund zehn Euro ab 20 Stunden pro Monat eng für die Kalkulation wird. Ebenso wenig gibt 1&1 Auskunft darüber, wie viele gewählte Rufnummern für die Montabaur noch im normalen Rahmen liegen. Viel interessanter ist jedoch die Frage, woher 1&1 diese Daten überhaupt nimmt. Das Landgericht Darmstadt hatte T-Online zuletzt untersagt, die Verbindungsdaten eines Flatrate-Kunden zu speichern, schließlich sind diese Daten bei einer Flatrate nicht zur Abrechnung nötig. In diesem Zusammenhang erschien auch der bei 1&1 schon traditionelle, aber fragwürdige Rausschmiss von Powerusern in einem neuen Licht. Fragt sich also, inwieweit Messungen von Gesprächsdauer oder die Überwachung gewählter Rufnummern für die Abrechnung einer VoIP-Flatrate relevant sind. Es wird wohl auch hier eine Kundenklage brauchen, um klare Verhältnisse zu schaffen.


    Quelle: Onlinekosten,de
     
  2. minzim

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    ~ 09e21/52n06
    AW: VoIP: 1&1 schmeißt Power-Quassler raus

    Typisch 1&1, Kabel Deutschland und andere, die nicht richtig kalkulieren können.

    Ich bleibe lieber bei T-online flat. Eingehende Anrufe kommen bei mir über normalen Festnetz (sichere Erreichbarkeit) und ausgehende Anrufe gehen über T-online Voip-Flat. Basta.
     
  3. watcher 24:7

    watcher 24:7 Senior Member

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    AW: VoIP: 1&1 schmeißt Power-Quassler raus

    Und was bringt das ganze Theater dann?

    In Zukunft kommt wahrscheinlich die freundliche Ansage: "Diese Nummer wurde von ihnen diesen Monat schon zu oft gewählt. Die Gesprächszeit hat unsere Toleranzgrenze überschritten. Bitte drücken sie die 1 um das Gespräch zu beenden":rolleyes:
     
  4. Charly1511

    Charly1511 Talk-König

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    AW: VoIP: 1&1 schmeißt Power-Quassler raus

    Falsch.

    Den Kunden wurde Geld angeboten, wenn sie selbst kündigen.

    Haben sie sich darauf nicht eingelassen, dann lief der Vertrag ohne Probleme weiter.

    P.S. Liebe Redakteure von OK. Man sollte schon bei der Wahrheit bleiben, denn das hier ist kein guter Stil.
     
  5. LHB

    LHB Institution

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    AW: VoIP: 1&1 schmeißt Power-Quassler raus

    wenn jemand also viel telefonieren muss, wegen z.b. arbeitssuche oder krankheitsfall oder weil der partner weit weg ist, dann kündigen die einem einfach ?

    aufs telefon sollte man sich verlassen können und nicht einfach gekündigt werden ! das ist echt ein skandal !
     
  6. Sebastian2

    Sebastian2 Guest

    AW: VoIP: 1&1 schmeißt Power-Quassler raus

    @Charly1511 Beides zeigt nicht gerade die seriösität von 1und1 ;).

    Im übrigen gibt es keinen der das angebot nicht angenommen hat. es gibt somit keine erfahrungsberichte ob 1und1 nicht doch am ende der vlz den kunden gekündigt hat.
     
  7. Gag Halfrunt

    Gag Halfrunt Lexikon

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    AW: VoIP: 1&1 schmeißt Power-Quassler raus

    Ich habe in den vergangenen 10 Jahren nichts erkannt, was jemals die Seriosität dieses Unternehmens bestätigt hätte.

    1&1 hat seit jeher mit solchen halbseidenen Methoden gearbeitet. Allerdings muss ich auch ganz klar zugeben, dass ich mich selber auch zweimal darauf eingelassen habe -- wider der Vernunft. Aber immerhin konnte ich auf diese Weise die subventionierte Hardware abzocken, so dass ich jedenfalls keinen finanziellen Verlust erlitt.

    Gag
     
  8. usul

    usul Institution

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    AW: VoIP: 1&1 schmeißt Power-Quassler raus

    Finde ich auch sehe merkwürdig wenn das "Telefonieren soviel man will" sich als "ja nicht zu lange Telefonieren" entpuppt.
    Man nimmt ja keine Flattrate um dann wieder mit der Stoppuhr am Telefon zu sitzen.

    Wobei das etwas übertrieben ist. Man verliert ja nicht das Telefon. Der Anschluß liegt bei der Telekom und funktioniert weiter.
    Und so wie ich das gelesen haben behält man auch den Internetzugang. Da klickt man 5x mit der Maus und hat einen neuen VoIP Anbieter.

    cu
    usul

    BTW: Weiß jemand hier zufällig was das freischalten der eigenen Festnetznummer für VoIP bei 1&1 genau bedeutet? Kommen dann eingehende Gespräche an die Telekom Festnetznummer über 1&1 VoIP rein? Oder fällt die Verwaltung der Nummer dann an 1&1? Oder gibt es sonst irgendwelche Nachteile?
    Ich habe die Festnetznummer erstmal nicht für VoIP freigeschaltet und mir eine 1&1 Ortsnetznummer geholt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. Mai 2006
  9. Gag Halfrunt

    Gag Halfrunt Lexikon

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    AW: VoIP: 1&1 schmeißt Power-Quassler raus

    Nein. Das bedeutet nichts anderes, als dass bei abgehenden VoIP-Gesprächen Deine freigeschaltete Festnetznummer bei dem Angerufenen angezeigt wird.

    Ansonsten ändert sich nichts. Ruft Dich jemand, der ebenfalls bei 1&1 ist, über diese Festnetznummer an, wird das Gespräch komplett über VoIP geroutet und ist somit für den Anrufer kostenlos.

    Gag
     
  10. usul

    usul Institution

    Registriert seit:
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    AW: VoIP: 1&1 schmeißt Power-Quassler raus

    Ah, danke. Dann kann ich die Nummer ja freischalten lassen.

    Die 1&1 Hilfe Seiten sind zu solchen Sachen ja teilweise sehr dünn.

    cu
    usul
     

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