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VOB vom Festplattenrekorder auf PC abspielen

Dieses Thema im Forum "Heimkino mit dem PC" wurde erstellt von PeterMichael, 21. September 2008.

  1. PeterMichael

    PeterMichael Junior Member

    Registriert seit:
    15. Oktober 2005
    Beiträge:
    40
    Ort:
    Itzehoe
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    Auf der PC-Festplatte habe ich diverse Musik-VideoClips. Einige davon sind .VOB Dateien. Die spiele ich problemlos am PC mit VLC oder Media Pl.Classic ab.
    Ich "lagere" aber auch Musikclips und-Filme auf einem Sony Festplatterrekorder, die ich bislang irgendwann mit dessen DVD Teil auf DVDs gesichert habe. Nun habe ich überlegt, diese Videos bzw. die zugrundeliegenden .VOB-Dateien des Sony der PC Sammlung hinzuzufügen.

    Habe deshalb einen Titel auf eine -RW (normaler Video-Modus) und auch -R gebrannt, abgeschlossen und die DVD dann in den PC gelegt. Beide o.g. Player spielten diese VOB-Dateien aufgenommen in HSP-Qualität aber nur ca. 30 Sek. - dann ist Schluss. In SP-Qualität klappt das zwar - die Qualität ist aber unerwartet deutlich schlechter als über den Sony abgespielt.

    Auch unerwartet: Ob in SP oder HQ, die Größe des Fensters auf dem PC ändert sich genausowenig wie das sichtbare Ergebnis (Bildqualität) - ebenfalls also ganz im Gegensatz zum Qualitätsunterschied beim Sony.

    Das Programm "G-Spot" bestätigt, daß alle Codecs vorhanden sind.
    Kann jemand die Ursache erklären oder hat einen Tipp, wie ich das besser hinbekomme?

    P.s.: Auch wenn ich die jeweilige gesamte DVD Datei (statt einzelner VOB_Dateien) in den AVS DVD-Player einlese kommt keine bessere Qualität dabei raus
     
  2. teucom

    teucom Talk-König

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    AW: VOB vom Festplattenrekorder auf PC abspielen

    Zum Abspielproblem:
    Einfach die erstellten DVDs mit einem legalem Freeware DVD-Ripper auslesen, der muxxt die enthaltenen VOB-Dateien (also ohne weiteren Qualitätsverlust) zu einem "normalen" .mpg Strom, mit dem jeder Player zurechtkommt. Erklärung: Rohe VOBs von einer DVD enthalten noch Kapitelmarken, Sequence End Codes und andere Dinge, die der Navigation dienen aber einen Player gerne daran hindern etwas am Stück abzuspielen. Die VOBs die du im Netz findest sind meist bereits mit einem Muxxer von diesen Sachen befreit worden.
    Das "Ripper"-Auslesen hätte auch den Vorteil, dass nur die gewünschten Filme im MPEG sind, statt noch eingelagerte Menüs, Standbilder, nicht gewünschte Kapitel etc.

    Zum Qualitätsproblem:
    Du soltest an deinem Recorder einen Modus zu wählen, der ohne erneutes reencodieren und den damit verbundenen deutlich sichtbaren erneuten Qualitätsverlust die Daten von HDD auf DVD kopiert. Wenn du reencodierst, ist das immer mit Verlusten verbunden, die bei gleicher oder schlechterem Encodiermodus noch drastischer zu Tage treten.

    Bei den meisten Recordern muss dieser Modus ("Videomodus" statt "VR-Modus", Bezeichnung bei verschiedenen Herstellern unterschiedlich) bereits bei der Aufnahme des Titels auf die HDD aktiviert werden, damit schon auf der HDD ein DVD-komformes MPEG erzeugt wird und somit die reencodierung in passende Parameter bei der Überspielung entfällt. Obs der gewünschte Titel auf der Recoder-HDD schon richtig vorliegt erkennt man meist daran, ob man die gewünschten Titel im "Schnellkopiermodus" von HDD auf die DVD (nicht DVD-VR!!) bekommt oder Quasi-Echtzeit verlangt wird wegen dem reencodieren. UND: Aufnahmen nicht mehr auf der Recoder-HDD nachbearbeiten! Das erzwingt oft auch eine reencodierung beim Überspielen.

    Erklärung: Die DVD erlaubt nur 352x576, 720x576, 352x288, bei der Aufnahme auf die Festplatte oder im VR-Modus verwenden viele Recorder zur Optimierung auch "krumme",bei MPEG erlaubte Auflösungen zur Aufzeichnung wie zB 480x576 oder 544x576 etc., es werden andere GOP Sequenzen verwendet etc. Soll so eine Aufnahme nun auf DVD, muss der Recorder unter Verlust diese neu encoden um eine DVD-Konforme Auflösung und GOP Struktur zu erhalten und somit eine standardgemässe DVD zu erzeugen.

    Alterative: Schon bei der Aufnahme der Sendung eine Qualität wählen, dass die ganze Sendung auf eine DVD passt. Dann keine Video- sondern eine VR-DVD erzeugen, diese erlaubt auch die krummen Parameter. Wenn du nun mit Schnellkopiermodus auf die DVD überspielen kannst, entfällt auch hier der Qualitätsverlust durch reencodierung. Am PC brauchst du dann einen geeigneten VR-Ripper.
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. September 2008

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