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Verständnisfrage Frequenz / FEC

Dieses Thema im Forum "Digital TV für Einsteiger" wurde erstellt von deepy, 12. September 2011.

  1. deepy

    deepy Platin Member

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    also auch alte hasen haben mal fragen und zählen dann auf euren rat :)

    folgendes problem gabs bei meinem ET9000:

    auf einmal trat auf vielen kanälen das problem auf, dass ich eine "tunen fehlgeschlagen" info bekam beim zappen auf nicht-HD kanäle (ein paar SD Kanäle gingen)

    ich hab dann mal in lyngsat geschaut und dort ein paar daten für die transponder rausgelesen, die immer abwichen (z.b. hatte ich auf dem receiver 11.953 H mit 27500 und Auto FEC,) - bei lyngsat fand ich aber dann das zdf neo auf 11.954 is, und nach einer schnellen manuellen suche wars dann tatsächlich so, dass bei der kanalsuche bei vielen kanälen die letzte stelle der frequenz um 1 abwich.

    wie kommt sowas denn zustande?
     
  2. Eheimz

    Eheimz Moderator

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  3. Marc!?

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    AW: Verständnisfrage Frequenz / FEC

    Alle Receiver zum Teil auch analoge haben eine AFC = Automatische Frequenzkorrektur. Beim digitalempfang muss die Frequenz gelockt werden, nun muss man wissen, dass die TP 27 Mhz bzw 33 Mhz auf Astra breit sind. Die meisten Receiver finden die Frequenz auch, wenn ich 11950 anstatt 11954 eingebe. Bei großer Abweichung klappt das dann nicht mehr. (locken kann man sich vlt am ehesten mit einer Audio CD feststellen ohne die Titelinformationen zu lesen kann man sie nicht abspielen)

    Nun muss man weiter wissen, dass wir zwar die Sat Frequenz 11954 eingeben, aber im LNB (Kopf der Schüssel) wird das Signal umgesetzt, da sonst die Kabeldämpfung zum Receiver zu hoch wäre. Früher zu Astrazeiten vor 1994 war diese LOF (Umsatzfrequenz) 10000. Also aus der ARD auf 11494 wurde ganz einfach 1494. Man hat nix gemerkt bzw der Leihe dachte die führende 1 ist einfach weggefallen, wenn man die Freuqenz manuell eingegeben hat. Nun können die Sat Receiver aber nur von 950-2150 Mhz empfangen, da daruter sich ziemlich bald das UHF Band anschließt.

    Als dann 1994 Astra 1 D gestarte ist, hatte man mit der Frequenz 10714 ein Problem, da 0714 Mhz nicht funzte. Also brauchte man eine andere LOF, es wurde 9750. Oben aus dem Beispiel sendete die ARD Plötzlich nicht mehr auf 1494 sondern auf 1744, was auf machen Receivern zu Problemen führte, wenn man eine manuelle Eingabe gemacht hat und man Plötzlich anstatt dem ZDF Nick/arte empfing.
    Aber Lange Rede kurze Sinn mit inbetriebnahme der Frequenzen über 11700 Mhz brauchte man eine 2.te LOF 10600.
    Nochmal zu dem Verständnis. Wir geben nicht die Sat Frequenz ein, sondern die Umgesetzte Kabelfrequenz bzw diese wird gelockt.
    Nun ist es leider so, dass die LOF Frequenz im LNB aufgrund von Fabriktoleranzen bzw äußeren Einflüssen, wie Wärme nicht immer konstat bei 10600 Mhz ist, sie kann varieren zum Beispiel 10599.
    Wie du siehst wird dann aus der regulären 11953 im Kabel eine 1354 Mhz und der Receiver rechnet es mit einer 10600 wieder hoch auf 11954 Mhz.

    Die FEC gibt das Verhältnis von Netto zu Bruttodaten = 1 an, d.h bei einer FEC von 5/6 werden 5/6 der Brutto Daten Netto verwendet bzw umgekehrt 1/6 der Daten für die Fehlerkorrektur verwendet.
    Je geringer die FEC ist, desto weniger störanfälliger ist das Signal.

    Nun muss man aber noch die Modulation betrachten. Es gibt QPSK=4PSK und 8PSK. Bei ersterem hat ein Bit, was ja 0 oder 1 sein kann, 2 Zustände bei letzterem 3. (4=2² bzw 8=2³). Hier sollte klar sein, dass 8PSK von NAtur aus dann störanfälliger ist.

    Aber das soll es jetzt mal gewesen sein.
     
  4. deepy

    deepy Platin Member

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    AW: Verständnisfrage Frequenz / FEC

    vielen dank für die infos :) vielleicht lags an der wärme, es waren meist warme tage wo auf einmal "tunen fehlgeschlagen" kam. werds mal beobachten! danke!
     
  5. KlausAmSee

    KlausAmSee Talk-König

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    AW: Verständnisfrage Frequenz / FEC

    Fast richtig, du widersprichst dir ja schon selbst. Das fehlende Schlagwort heißt "Symbol".
    Bei QPSK überträgt ein Symbol 2 Bit, bei 8PSK sind es 3 Bit.
    (Kabel/DVB-T: bei 16QAM 4 Bit, 64QAM 6 Bit, 256QAM 8Bit).
    Es gibt übrigens auch Ternärcodes, dort kann ein Symbol 3 Zustände haben (+, 0, -), wird z.B. bei ISDN auf der UK0-Schnittstelle (vor dem NTBA) verwendet.
     

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