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Verkaufe kompletten HTPC für DVB-C

Dieses Thema im Forum "Flohmarkt" wurde erstellt von philippges, 22. Juni 2009.

  1. philippges

    philippges Neuling

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    Er ersetzt bis auf den Verstärker alle anderen Geräte im Wohnzimmer. In einem HTPC befindet sich ein BluRay-Laufwerk, mit dem man problemlos alle BluRays, HD-DVDs und „normale“ DVDs anschauen kann. Der Fernseher wird direkt an den HDMI-Ausgang des Mainboards angeschlossen.
    Ist ein Verstärker vorhanden, kann man ihn direkt mittels des optischen Ausgangs verbinden, sodass beste Tonqualität garantiert ist.
    Darüber hinaus kann man mit dem PC alles machen, was man mit einem normalen PC auch machen kann: von einem großen Fernseher bequem vom heimischen Sofa aus im Internet surfen; mp3-Dateien runterladen und sofort über die heimische Anlage anhören. Durch die Möglichkeit, sämtliche Codecs und Programme runterzuladen, bleibt einem kein einziges Videoformat vorenthalten.
    Hierfür bietet sich natürlich ein Programm wie das Media-Center von Windows oder andere Programme wie zum Beispiel das MediaPortal an. Durch sie kann man mittels einer komfortablen (und darüber hinaus äußerst schicken) Benutzeroberfläche einfach alles kontrollieren – mit zwei Tastendrücken spielt man eine mp3 ab, ruft seine Mails ab, schaut sich das Fernsehprogramm an, usw.
    Die Rechenleistung des HTPCs kann man vor allem auch dafür nutzen, das Bild schlechterer Quellen als BluRays zu verbessern. Man kann das Bild skalieren, neu berechnen, schärfen, die Farben verbessern – es stehen einem alle Möglichkeiten offen. Investiert man ein wenig Zeit in die Konfiguration, kann man so das Bild WESENTLICH verbessern. Anleitungen hierzu gibt es sehr viele im Internet, dort kann man auch sehen, wie das Bild optimiert aussehen kann. Stand-Alone-Geräte, die genau diese Aufgabe übernehmen und dabei lange nicht so flexibel sind, kosten teilweise mehrere tausend Euro – das macht unter anderem den Reiz eines solchen HTPCs aus.
    Ich möchte nun nach und nach die Komponenten auflisten, die sich in dem Rechner befinden.

    Prozessor: Als Prozessor dient ein AMD-Prozessor, genauer der 4450e. Er bietet 2 x 2,3 GHz Leistung, die für alle Zwecke mehr als ausreichend sind. Da mir wichtig war, dass der Prozessor kaum Strom verbraucht, habe ich einen ausgewählt, der selbst unter Maximallast maximal 45 Watt benötigt. Hinzu kommt, dass der Prozessor sehr wenig Hitze produziert, doch dazu später mehr.
    AMD Athlon X2 4450e, 2x 2.30GHz

    Mainboard: Als Mainboard dient das Gigabyte GA-MA78GM-S2H. Der 780G-Chipsatz ist ideal für die Benutzung in einem HTPC. Auf ihm ist eine für HD-Materialien spezialisiert Grafikkarte, eine ATI 3200 verbaut. Diese gibt HD-Materialien wieder, der Prozessor hat dabei eine Auslastung von maximal 10%, wenn überhaupt. Der HDMI-Ausgang und der optische Ausgang bieten ideale Voraussetzungen, um Bild und Ton an die Endgeräte weiterzuleiten. Ein äußerst beliebtes Board in diesem Bereich.
    Gigabyte GA-MA78GM-S2H, 780G (dual PC2-8500U DDR2)

    Arbeitsspeicher: 4 GB Arbeitsspeicher der Marke Aeneon mit einer 800 MHz-Taktung werkeln in dem PC. Diese Ausstattung ist eigentlich mehr als genug, aber was man hat, das hat man. Bei anspruchsvolleren Aufgaben wie Videobearbeitung o.ä. hat man außerdem großen Nutzen davon.
    Aeneon DIMM 1GB PC2-6400U CL5 oder MDT equiv.

    Laufwerk: Um alle Formate wiedergeben zu können, habe ich ein LG GGC-H20L ausgewählt. Es handelt sich hierbei um ein Laufwerk, welches alle DVD-Formate, sowie HD-DVDs und Blu-Rays wiedergeben kann. Es ist dabei sehr laufruhig (wobei ich trotzdem empfehlen würde, die Geschwindigkeit zu drosseln, denn es ist definitiv das lauteste Teil im Rechner – Einbußen hat man dadurch keine), kann darüber hinaus natürlich auch DVDs brennen.
    LG Electronics GGC-H20L

    Festplatte: Als Datenspeicher dient eine 500GB-Festplatte von Samsung. Sie gehört zur Spinpoint-Reihe, die sehr laufruhig ist. Mit 500GB kann man das Fernsehprogramm aufnehmen, DVDs für den schnelleren Zugriff rippen, mp3-Dateien speichern, usw.
    Samsung HD501LJ

    Netzteil: Auch beim Netzteil bin ich keine Kompromisse eingegangen. Mein Ziel war es, einen PC zu „erschaffen“, den ich auch bei absoluter Stille nicht wahrnehmen kann. Dazu bedarf es eines geeigneten Netzteils, der nicht mit einem laut drehenden Lüfter nervt. Ich habe mich daher für ein Seasonic S12II-380 Watt entschieden. Mit seiner hohen Effizienz produziert es kaum Hitze und trägt weiter dazu bei, den Stromverbrauch niedrig zu halten.
    Seasonic S12II-330 330W ATX 2.2

    CPU-Kühler: Der CPU-Kühler, der bei dem Prozessor dabei war, mochte mir nicht recht gefallen, ich konnte ihn aus 50cm noch hören – daher musste er ausgetauscht werden. Der Platz in dem Gehäuse ist knapper als in größeren Tower-Gehäusen, aber der sehr gute Arctic Alpine 64 passte. Nach dem Tausch habe ich nie wieder etwas von dem Kühler gehört.
    Arctic Cooling Alpine 64 PWM

    Kartenleser: Auch ein Kartenleser darf nicht fehlen. Dieser findet in einem 3,5“-Zoll Schacht Platz. Es handelt sich um den Scythe Kama Reader. Auch der macht, was er soll – Karten lesen, und zwar so ziemlich alle Formate.
    Scythe Kama Reader

    TV-Karte: Mehr oder weniger das Herzstück des Rechners. Ich habe viele Karten ausprobieren müssen. Schlechter Empfang, wenige Programme, schlechte Kompatibilität und ewig lange Umschaltzeiten haben mich immer genervt. Ich habe mich daher für die teuerste und meiner Meinung nach beste TV-Karte am Markt entschieden: die Floppy DTV C/CI von digital everywhere. Sie ist einfach wunderbar: ich habe doppelt so viele Programme empfangen, alle haben 100% Qualität, die Umschaltzeiten sind massiv gesunken. Es ist eine Karte für DVB-C Empfang, also digitales Kabelfernsehen. Ich bitte, dies zu beachten, sie kann mit Satellitenschüsseln nichts anfangen! Sie hat einen CI-Schacht, sodass auch Pay-TV entschlüsselt werden kann. Und natürlich kann sie auch mit HD-Materialien umgehen. Beides sind Merkmale, für die man sonst eine ganze Menge drauflegen muss. Alles in allem die perfekte Karte, wer sich mit günstigeren Karten rumschlägt, muss entweder Nerven aus Stahl haben oder hat noch nicht gesehen, dass es noch viel besser geht.
    FloppyDTV C/CI

    Gehäuse: Ich glaube, dass meine Suche nach einem guten Gehäuse die längste war. Es handelt sich um ein Gehäuse von Silverstone der Grandia-Reihe. Es war sehr schwer, ein Gehäuse zu finden, welches genug Platz bietet, gut belüftet werden kann und darüber hinaus noch gut aussieht. Dieses Gehäuse passt mit einer Breite von 45 cm genau in alle Hifi-Regale. Das Highlight dieses Gehäuses ist weiterhin ein voll programmierbares, zweizeiliges LCD-Display. Alle relevanten Informationen können programmiert werden um sie vorne auf dem Gehäuse anzuzeigen – das momentan gespielte Lied, die CPU-Last, die Uhrzeit, die Laufzeit des Videos, usw. Ein tolles Feature, welches auch seinen Preis hatte, ich aber nicht mehr missen wollte. Das gebürstete Aluminium verleiht dem Gehäuse ein tolles Aussehen, es machte sich einfach wunderbar in meinem selbst gebauten Regal.
    Silverstone Grandia

    Desktop: Natürlich gehören zu einem Rechner auch die passenden Eingabegeräte. Ich habe mir zur Bedienung den Logitech Cordless Desktop MX 3200 gegönnt.

    Logitech Cordless Desktop MX 3200 Laser

    Sonstiges: Ich habe bereits angesprochen, dass es eine Herausforderung ist, einen lautlosen Rechner zu konstruieren, der darüber hinaus noch kühl genug ist. Ich habe also den in dem Gehäuse verbauten Lüfter ausgebaut. 60mm sind nichts fürs Wohnzimmer. Ich habe daher eine Lösung gefunden, mit der ich einen speziellen 120mm-Lüfter, der absolut lautlos agiert und darüber hinaus wesentlich effektiver ist, als der vorige, einbauen konnte. Die Bilder zeigen dies, denke ich, ganz gut. Aus den Slotblenden kommt nun also ein kühles Lüftchen – absolut lautlos. Zum Anschluss des Displays musste noch ein Kabel gekauft werden.
    Natürlich ist es lästig, den Rechner mit einer Tastatur und/oder einer Maus betreiben zu müssen. Ich habe mir daher einen USB-Empfänger zugelegt, mit dem man den kompletten Rechner mit jeder Infrarot-Fernbedienung bedienen kann. Mit einem Zusatz-Programm lassen sich alle Tasten, die man auf einer Fernbedienung drückt, einer bestimmten Funktion oder einer Taste zuordnen.

    Alles in allem der perfekte HTPC – er kann alles abspielen, hochskalieren, abspeichern, aufnehmen, und das lautlos. Der Stromverbrauch ist minimal, sodass er auch durchaus als kleiner Server fungieren kann. Was braucht man mehr?

    Angeschafft habe ich den HTPC vor fast genau einem Jahr. Gelaufen ist er nicht viel – maximal 10 Stunden in der Woche. Er ist noch niemals abgestürzt, hat nie Probleme verursacht und hat mir immer treue Dienste geleistet.

    Ich verkaufe den HTPC ausdrücklich ohne Software. Gerne gebe ich Tipps, mit welchen Programmen ich die volle Funktionalität erreicht habe. Ich möchte auch ausdrücklich sagen, dass die Einrichtung eines HTPCs, bis er perfekt auf den Fernseher und die anderen Komponenten abgestimmt ist, Zeit und manchmal auch Nerven kostet. Für PC-Anfänger ist es dennoch möglich, den PC zu betreiben, denn viele Programme sind sehr bedienfreundlich. Es kommt dabei auch immer auf die Ansprüche an, wie viel Feinjustierung man für nötig hält.

    Alles in allem habe ich für den Rechner mehr als 800€ bezahlt. Addiert man die günstigsten Geizhals-Preise, kostet der Rechner noch heute 780€ neu!
    Wegen des guten Zustandes, der perfekten Abstimmung und der seltenen Benutzung stelle ich mir einen Preis von VHB 555€ vor – Beratung, Versandkosten und Hilfe so gut ich kann inklusive.


    Vielen Dank für das Interesse, Philipp


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    Zuletzt bearbeitet: 25. Juni 2009
  2. philippges

    philippges Neuling

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    AW: Verkaufe kompletten HTPC für DVB-C

    Preisupdate: 555€ !!
     

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