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Verkabelung für Neubau EFH

Dieses Thema im Forum "Digital TV für Einsteiger" wurde erstellt von eltorino, 6. Januar 2019.

Schlagworte:
  1. eltorino

    eltorino Neuling

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    Hallo liebe Experten,

    ich bin neu im Forum und kenne mich nicht wirklich mit der Thematik aus. Habe mich soweit eingelesen, um zu erkennen, dass ich hoffnungslos überfordert bin und eure Hilfe benötige. Schon im Voraus herzlichen Dank dafür.

    Wir bauen ein EFH in Holzständer-Fertigbauweise, zweigeschossig, im UG befinden sich Kinderzimmer, Schlafzimmer, Büro und Technikraum, im OG das Wohnzimmer. Mein Ziel für die "Multimediaverkabelung" ist es, möglichst universell aufgestellt zu sein. Im Hausbau inbegriffen ist derzeit ein Kabelkanal mit 9 Koaxleitungen plus 1 x 16mm² Erdung vom Flachdach in den Technikraum. Ebenfalls vorgesehen ist ein Kabelanschluss (Unitymedia) und ein klassischer Telekomanschluss (der höchstwahrscheinlich ungenutzt bleibt, solange ich im Haus wohne). Eigentlich wollte ich von Beginn an SAT, der Kabelanschluss kostet aber rd. 900 Euro, die bei Abschluss eines Triple-Play Vertrags für 2 Jahre voll erstattet werden. Da ich ohnehin Internet und Telefon über Kabel nutzen werde, liegt es für mich nahe, die ersten zwei Jahre auch DVB-C zu nutzen und dann neu zu bewerten. Ich erspare mir damit zu Beginn auch die Investition und Bastelei einer SAT-Anlage und kann dies nach zwei Jahren nachholen. Zu "basteln" gibt es bei uns innenausbautechnisch erstmal mehr als genug... ;-)

    Für die Verkabelung hatte ich ursprünglich (als ich nur SAT im Sinn hatte) Unicable vorgesehen. Hierfür sind in Büro, Schlaf- und in drei Kinderzimmern Leerdosen mit je zwei Leerrohren zum Boden und im OG im Wohnzimmer eine Leerdose mit einem Leerrohr vorgesehen. Die Überlegung war, mit dem Koaxkabel im EG einmal im Kreis zu gehen und dann nach oben ins Wohnzimmer. Ach ja, richtig, die Verkabelung (Koax und Netzwerk) machen wir selbst, bevor der Estrich reinkommt.

    Was die konkrete Technik (Multischalter u. ä,, was man vielleicht so braucht) angeht, fehlt mir noch der richtige Durchblick - bin diesbezüglich also noch völlig offen.

    Die allererste und wichtigste Frage an dieser Stelle: Wie sieht die ideale Verkabelung aus, die ich umsetzen muss, um später entweder SAT, Kabel oder Terrestrisch oder alles gleichzeitig nutzen zu können (oder aber eben ein späterer Hausbesitzer)?
     
  2. KlausAmSee

    KlausAmSee Talk-König

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    Hallo "eltorino",

    erst mal willkommen im Forum!
    Die ideale Verteilung liegt jederzeit austauschbar in einem gängigen Leerrohr und ist sternförmig von den einzelnen Anschlusspunkten zum zentralen Verteilraum. Netzwerk und Antenne (egal ob Sat oder CATV) verhalten sich dabei gleich. Setze immer Kombinationen aus TV- und Netzwerkdose.
    Das Kabelmodem wirst du wohl zentral setzen (also dort, wo alle Leerrohre/Leitungen zusammenlaufen) und von dort aus per LAN verteilen. Das bedeutet, dass du keinen CATV-Rückweg an den Antennendosen brauchst. Du kannst dann sofort Sat-3-Loch-Dosen einbauen, da geht vorwärts auch CATV durch.
    Noch was: die Fertighäusler meinen immer, die Leerrohre seien nur Schutzrohre. Kommunikationsleitungen müssen aber aus guten Gründen austauschbar verlegt werden. Betehe darauf, dass die Rohre gängig und die Leitungen austauschbar sind.

    Gruß, Klaus
     
  3. Discone

    Discone Institution

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    Später muss dann die SAT-Antenne vermutlich nicht zwingend auf dem Dach montiert werden (Verzicht auf Blitzschutz möglich > hier), schon mal einen Montageort an der Hausfassade suchen > SATzentrale - Satellitenfinder / DishPointer und dann auch dorthin ein ausreichend dimensioniertes Leerrohr vorsehen. Bei einem erforderlichen Blitzschutz für die auf dem Dach montierte SAT-Antenne dürfte der Erdungsleiter nicht gemeinsam mit den Koaxialleitungen (in einem Rohr / im Kabelkanal) verlegt werden, nur der Potentialausgleich ist gemeinsam mit den Koaxialleitungen zu verlegen. Der Erdungsleiter vom Dachbereich / von der Blitzschutz-Fangstange müsste getrennt von anderen Leitungen auf kürzestem Weg bis zur dafür vorgesehen Erdungsfahne / zum Erdungsbandeisen geführt werden, am besten ausserhalb vom Haus, an / in der Hausfassade befestigt.
    > Neubau - die richtige Lösung
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. Januar 2019
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  4. eltorino

    eltorino Neuling

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    Hallo Klaus,

    danke für deinen Willkommensgruß und deine Antwort! Damit ich dich richtig verstanden habe: Sternförmig vom Technikraum zu den einzelnen Anschlusspunkten. Damit habe ich dann kein Unicable, korrekt? Hat das irgendwelche Nachteile? Beispielsweise bin ich sehr am Sat-Receiver "GigaBlue UHD UE 4K" und seinen FBC-Tunern interessiert. Das größte Potential hebe ich hier doch mit einem Unicable/JESS System, wenn acht Transponder unabhängig voneinander zu empfangen sind? Mit einer sternförmigen Verkabelung bekomme ich das doch gar nicht zustande, oder?

    Von Leerdose zum Rohfußboden legt die Baufirma das Leerrohr, den Rest lege ich selbst. Vorgesehen ist ein 25er Highspeed von Fränkische, damit die Austauschbarkeit der Kabel gewährleistet ist. Netzwerkdosen habe ich inflationär im Haus verteilt, neben einer Sat-Dose sitzt auch immer eine Twin-UAE-Dose. Das Kabelmodem wird zentral sitzen, korrekt. Dort habe ich auch einen kleinen 19" Schrank mit Switch, Patchpanel etc. eingeplant.

    Eine Sendung anschauen und bis zu einem Dutzend weitere aufnehmen können ist ein sehr reizvoller Gedanke für mich. Diese Option hätte ich gerne an jedem einzelnen Anschlusspunkt. Damit komme ich um JESS doch eigentlich nicht herum, oder?

    Viele Grüße, Dirk
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. Januar 2019
  5. horst72

    horst72 Gold Member

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    Eine sternförmige Verkabelung schließt Unicable nicht aus sondern lässt praktisch alle Möglichkeiten zu. Daher ist diese immer zu bevorzugen.
     
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  6. raceroad

    raceroad Talk-König

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    Nein, das heißt es nicht. Die Hauptanwendung von "Unicable" war zwar, Sat-TV auf ein Netz mit in Reihe geschalteten Dosen zu bringen. Aber man kann nicht nur, man sollte nach Möglichkeit sogar auch ein Sat-Einkabelnetz sternförmig aufbauen. Nur reicht mit Einkabeltechnik auch für Multituner-Geräte ein Kabel (... im "Unicable"-Protokoll acht Tuner pro Kabel, mit JESS vom Protokoll her 32).
     
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  7. eltorino

    eltorino Neuling

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    Hallo Discone,

    vielen Dank für deine Tipps!
    Zur Montage auf dem Dach sehe ich allerdings - auch aus optischen Gründen - keine Alternative.
    Gibt es denn hierfür eine belastbare Quelle? Eine Vorschrift, eine Norm o. ä., was ich meinem Hausbauer vorlegen kann?
    Ich bin mir allerdings nicht 100%-ig sicher, ob die 16 mm² Leitung im gleichen Kanal liegt oder gesondert verzogen wird.

    Viele Grüße, Dirk
     
  8. Volterra

    Volterra Foren-Gott

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    Sony Z465800
    Sony 40EX500
    Panasonic Bluray Sat - Rec.
    Nur dann, wenn vorhandene Empfangsgeräte für Unicable tauglich sind.
    Meine 5 Flachmänner sind es nicht....
     
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  9. raceroad

    raceroad Talk-König

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    Auch nicht mit "Unicable" kompatible Endgeräte schließen eine sternförmige Verkabelung, und die wurde vom TE angesprochen, nicht aus, weil man teilnehmergesteuertes Einkabelsystem und konventionelle Ebenen-Steuerung (sog. Legacy) mischen kann. Kombigeräte switchen sogar automatisch zwischen beiden Arten der Signalzuführung.
     
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  10. eltorino

    eltorino Neuling

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    Hallo Volterra,
    ...heißt, du hast deine Flachmänner direkt angeschlossen und nutzt deren interne Receiver? Woran erkennt man denn, ob die Glotze bzw. deren interner Receiver Unicable-tauglich ist?
     

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