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Vectoring: Viel Streit um eine "unendliche" Geschichte

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 24. Dezember 2015.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Lexikon

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    Der von der Bundesregierung geplante Breitbandausbau kommt 2015 nur schrittweise voran, was auch an der fehlenden klaren Richtung liegt. Der Streit zwischen Telekom und Wettbewerbern um die richtige Technologie lähmt den Ausbau.

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  2. chrissaso780

    chrissaso780 Wasserfall

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    Ich denke die Telekom hat recht.
    Wenn man das Ziel der Bundesregierung 50 MBit/s für alle 2018 erreichen möchte dann geht das nur über VDSL erstmal.
    Für FTTB / FTTH ist die zeit einfach zu knapp für.

    Wenn die Glasfaser erstmal in der Strasse liegt in der nähe des Hauses dann ist eine Erweiterung zu FTTB das kleinste Problem.
     
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  3. Telefrosch

    Telefrosch Gold Member

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    50 Mbits für alle? Erstens wird das bald überholt sein und darum geht es der Telekom auch nicht. Ich brauche mir da nur die Situation in den Nachbarortsteilen und Gemeinden ansehen. Da läuft gar nichts, einschließlich des Industriegebietes! Reine Rosinenpickerei. Mit dem gleichen Argument könnte die Post die Versorgung ländlicher Bereiche einstellen und sich auf die Städte konzentrieren.

    Es geht hauptsächlich um die Schaffung eines neuen Monopols unter dem Deckmantel "technischer Notwendigkeiten". In dieser Hinsicht ist Vectoring ideal. Es ist schnell umzusetzen, hält die Glasfaser für ein paar Jahre auf und nur ein Anbieter sitzt auf dem Kasten und das ist natürlich in erster Linie die Telekom.
    Die wird dann als nächstes versuchen an den Preisen auch für die Vorleistungsprodukte zuschrauben und der Bund wird als Miteigentümer der Telekom eine telekomfreundliche Politik fahren statt endlich eine riesige Infrastrukturaufgabe unter Einbeziehung aller Marktteilnehmer zu koordinieren.

    Ist das alles im Sinne eines funktionierenden Wettbewerbes? Nein!
     
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  4. docfred

    docfred Foren-Gott

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    Was für ein Lobbybullshit. Vectoring hält überhaupt nichts auf. So ein Blödsinn. Und für einen Fiberausbau brauchen die Netzbetrieber auch die "Kästen" nicht. Im Gegenteil dürfte Vectoring in manchen Orten überhaupt erst für Wettbewerb mit Fiber sorgen. Sehe ich an meinem Ort. Hier baut der lokale Betreiber mit den Stadtwerken seit über fünf Jahren an einem Fiber-Netz (FTTB/FTTH). Hat aber in den fünf Jahren noch nicht mal ein Drittel der Stadtfläche erschlossen und für den Rest der Stadt gibt es nicht einmal Pläne (lustigerweise wären das die Stadtteile mit der höheren bis höchsten Kaufkraft). Telekom hat hier jetzt mal eben kurz in sechs Monaten alles mit VDSL2-Vectoring überbaut und bietet jetzt bis zu 100MBit/s an. Auch in den Stadtteilen und Straßen, die der lokale Betreiber bislang nicht mit Fiber versorgt hat oder versorgen wollte. Dort war bislang von Telekom und M"Net nur DSL mit max. 6MBit/s verfügbar.

    Jetzt heult M"Net und ESTW wegen Vectoring herum, dass sich ein Ausbau nicht mehr lohnt blablawuähheul... Zur Erinnerung: in unserem Stadtteil hat M"Net trotz mehrfacher Anfragen in den letzten drei Jahren(!) noch nicht mal einen Ausbau für 2020(!) geplant gehabt. Aber Vectoring ist jetzt angeblich schuld, dass sie kein Geschäft mehr machen. Janeisklar.

    Wer betreibt hier "Rosinenpickerei"?
     
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  5. Klaus K.

    Klaus K. Board Ikone

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    Hier im Kölner Stadtbereich wird Glasfaser überhaupt nicht aufgehalten - sie liegt schon bis zum Verteilerkasten direkt vor dem Mietshaus. Dank Vectoring habe ich 50 Mbit/s (kostenlos erweitert von vorher 25 Mbit/s) VDSL. Bei FTTH (Glasfaser bis in die Wohnung) kämen immense Kosten für Wandaufstemmen etc. im ganzen Haus auf uns zu, und ob das alle Mietparteien mitmachen, ist sehr fraglich...
     
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  6. Terranus

    Terranus ErdFuSt

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    Es passiert jedenfalls durch den VDSL Ausbau mal was. Bei uns geht im Gesamtort der Ausbau Ende Februar 16 in Betrieb - der ganze Ort (immerhin 13 Ortsteile mit teils unter 50 Einwohnern) kriegen dann 50MBit/s. Die haben teils bis jetzt nur ISDN ! Denen ist da Vektoring egal, Hauptsache endlich ein "normal" nutzbares Internet....
     
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  7. rabbe

    rabbe Talk-König

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    Unter "normal nutzbares Internet" versteht jeder etwas anderes, auch was die Realisierung betrifft. Irgendwelche Ausbaufantasien, welche von irgendwelchen Leuten immer wieder propagiert werden, sind da letztendlich nicht wirklich zielführend. Ich für meinen Teil wäre froh, wenn es die T hinbekommen würde, wenigstens das 3000er IP-Profil oder noch besser das 5000er IP-Profil "einzuspielen".
    Das Gegenteil ist jedoch der Fall, es erfolgt jetzt durch die Umstellung auf IP die verstärkte Rückkehr zum alten fixen Bandbreitenregime bei den jetzigen DSL6000RAMlern, welche jetzt teilweise, bei gleichbleibender Leitung, nur das 3000er IP-Profil zugestanden bekommen und nun deshalb einen erheblichen Bandbreitenverlust hinnehmen müssen.
    Das es geht, ob nun gewollt oder nicht...

    http://www.bilder- upload.eu/upload/upload/a62fbd-1450828272.jpg
     
  8. eggipdm

    eggipdm Junior Member

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    Ich finde, DF sollte die Strategie von Vodafone etwas diffenrenzierter betrachten. Richtig ist, sie bauen ihr Glasfasernetz aus. Wofür? Für das ab Verstärker verlegte Breitbandkupferkoaxialkabelnetz welches sie konkurrenzlos betreiben können. Und, auch die DT weiß das Vectoring mittelfristig eine Übergangstechnologie sein wird. Mit Vectoring wird versucht in einen überschaubaren Zeitraum schnellere Geschwindigkeiten abseits der KNB relativ kostengünstig zu realisieren. Das die Unternehmen, die Vectoring bauen, dabei "Herr über den Kabelverzweiger" sind ist physikalisch bedingt. FTTH ist die Technologie der Zukunft, ohne Zweifel, jedoch kann m.E. niemand erwarten das das Netz innerhalb der nächsten zwei-drei Jahre flächendeckend ausgebaut ist. Und man beachte auch einen ganz entscheidenden Punkt: Das Glaskabel in ein Haus zu bringen ist die eine Sache, gerade bei Miethäusern auch die Glasfaser in die Wohnung zu bringen eine andere. Ich habe erlebt das Vermieter in großer Zahl (gerade Wohnungsunternehmen) gesagt haben wird nicht gebaut (der Aufwand eine Inhouseverkabelung im Nachgang ohne Leerrohre zu realisieren ist erheblich sowie teurer und die Vermieter haben ja auch zum Teil Verträge mit den KNB, lassen damit nichts anderes im Haus zu). Somit läßt sich der schwarze Peter nicht in allen Fällen der DT zuschieben. Stellt sich die Frage wie ein jeder zufrieden gestellt werden kann? Ich kann die Frage nicht beantworten und jeder der ehrlich zu sich selber ist wahrscheinlich auch nicht ( ich lass den Punkt das Netz in staatlicher Hände zu geben mal weg, in dem Fall sollte das auch für die Netze der KNB gelten um auch dort Wettbewerb zu generieren.
     
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  9. Zodac

    Zodac Foren-Gott

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