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USALS-/DiseqC-Motoren nur bis 120 cm?

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Satellit (DVB-S)" wurde erstellt von mittelhessen, 8. Juli 2008.

  1. mittelhessen

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    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    Hiermit möchte ich rein interessehalber mal fragen, ob es die üblichen USALS- bzw. DiseqC-Motoren nur bis Spiegeldurchmesser von 120 cm gibt. Für viele ist wohl die Kombination mit den leichten, aber stabilen Alu-Spiegeln von Gibtertini bis 125 cm noch eine brauchbare Lösung.

    Was aber, wenn man beispielsweise schwerere Antennen dieser Größe (z. B. TechniSat, Kathrein) oder Antennen von 1,50-1,80 m mit einem möglicht großen Drehbereich und einer komfortablen Steuerung einsetzen möchte?!
     
  2. Schüsselmann

    Schüsselmann Wasserfall

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    AW: USALS-/DiseqC-Motoren nur bis 120 cm?

    Ich denke es ist ausschließlich eine mechanische Frage. Kleinere H2H Mounts sind via Diseqc komfortabel zu steuern. Bei größeren Antennen gibt´s die Möglichkeit mit kräftigen Actuatoren zu arbeiten, die dann zwar eine 36V Motorspannung erfordern. Um nicht völlig auf Diseqc verzichten müssen, gibt´s die "Übersetzer" wie den Aston Satseeker, V-Box usw. Richtig dicke Brummer werden nicht selten gleich pneumatisch gesteuert.
     
  3. mittelhessen

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    Registriert seit:
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    AW: USALS-/DiseqC-Motoren nur bis 120 cm?

    Sind die Aktuatoren (=Motorspindeln?) denn vom Drehbereich her mit den H2H-Mounts zu vergleichen? In den Anfangszeiten des Sat-Direktempfangs hatten sie ja bei Drehanlagen fast ein Monopoldasein.

    Wäre das heute aufgrund des "volleren Himmels", stärkerer Satelliten und empfangsstärkeren LNBs immer noch zeitgemäß?
     
  4. Schüsselmann

    Schüsselmann Wasserfall

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    AW: USALS-/DiseqC-Motoren nur bis 120 cm?

    Du hast schon recht, in Zeiten leistungsstarker Satelliten müssen Schüsseln heute nicht mehr unbedingt riesig sein um die Programmwünsche einer breiten Masse erfüllen zu können. Das dürfte der Hintergrund sein, warum man H2H-Mounts üblicherweise bis 120 cm konzipiert. Ausnahmen gibt´s natürlich.

    Bei einer Polarmount-Antenne wird der maximale Drehbereich durch die mechanische Konstruktion des Mounts bestimmt. Der Actuator spielt eine sekundäre Rolle, weil es ihn ja in diversen Größen gibt. Für eine 120er wäre es wohl ein 18 Zöller. Mit Actuatoren wiederum kann man erforderlichenfalls kostengünstig eine Zwei-Achs-Steuerung realisieren, für DXer nicht selten ein Schmankerl. Natürlich gibt´s auch das als fertiges Produkt, Stichwort Egis.

    Die Frage nach Größe des Spiegels und ggf. der erforderlichen Motorsteuerung hängt von den Empfangs- bzw. Einsatzwünschen ab. Als nicht mehr zeitgemäß würde ich solche Antennen und ihre Steuerungen nicht unbedingt bezeichnen, wenngleich die breite Masse deutlich einfacher zufrieden zu stellen ist.
     
  5. mittelhessen

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    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    AW: USALS-/DiseqC-Motoren nur bis 120 cm?

    Vielen Dank erstmal für deine kompetente Antwort! Den Begriff "zeitgemäß" bezog ich mehr auf den eingeschränkten Drehbereich von Anlagen mit Aktuator. Das habe ich leider etwas missverständlich rübergebracht. Die Schüsselgröße ist natürlich für DXer interessant und daher bestimmt in Zukunft noch relevant. Für den Hobby-DXer bzw. Feedhunter sind die Lösung bis ca. 125 m Durchmesser sicher die Interessantesten. Ich befürchte, dass man sich darüber hinaus ganz schnell in erheblich gesteigerte Preisregionen bewegt. :)

    Der von dir gebrachte Hinweis auf einen Egis-Rotor, ist aber das was ich gesucht habe. Technisch gesehen wohl eine super Lösung, wirtschaftlich wohl eher weniger... Aber da kommt es eben drauf an, welche Anforderungen man hat und ob man sich von den üblichen DXern (die ansich natürlich auch schon eine Randgruppe der Fernsehzuschauer sind) nochmals absetzen möchte.
     

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