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Ursachen für Arbeitslosigkeit

Dieses Thema im Forum "Politik" wurde erstellt von AMDKiller, 23. Juni 2004.

  1. AMDKiller

    AMDKiller Senior Member

    Registriert seit:
    16. August 2002
    Beiträge:
    268
    Ort:
    Kreis Höxter
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    Hab mal ne Frage, was glaubt ihr ist der Grund für die so hohe Arbeitslosigkeit die wir schon seit fast 10 Jahren haben und die immer weiter ansteigt.
    Ich muß demnächst darüber in der Schule in Politik nen Referat halten und ich habe absolut keine Ahnung.
    Währe nett wenn ihr mir helfen könntet.
     
  2. pikachu01

    pikachu01 Junior Member

    Registriert seit:
    10. März 2004
    Beiträge:
    56
    Ort:
    Deutschland
    AW: Ursachen für Arbeitslosigkeit

    Tja, ist gar nicht so einfach. z.B. Verlagerung der Produktion ins Ausland wegen der hohen Lohnnebenkosten, Rationalisierungsmaßnahmen, Sommer-Winter (z.B. Bauwirtschaft).
    Mehr weiß ich im Moment nicht,
    vielleicht hilft es dir etwas
     
  3. Eike

    Eike von Repgow Mitarbeiter

    Registriert seit:
    7. Februar 2003
    Beiträge:
    45.655
    Ort:
    Magdeburg
    AW: Ursachen für Arbeitslosigkeit

    Seid wann haben wir erst seid 10 Jahren Arbeitslosigkeit???
    Dies ist ein Grundübel und Mechanismus des Kapitalismus.
     
  4. BlackWolf

    BlackWolf Wasserfall

    Registriert seit:
    19. September 2003
    Beiträge:
    8.158
    AW: Ursachen für Arbeitslosigkeit

    Naja aber es wird immer ein paar Arbeitslose geben, denn einige Leute wollen einfach nicht arbeiten.

    Sonst ist der elende Filz in deutschen Ämtern schuld an der Miesere.
     
  5. Bertel

    Bertel Silber Member

    Registriert seit:
    20. August 2003
    Beiträge:
    746
    Ort:
    Wiesbaden-Erbenheim
    AW: Ursachen für Arbeitslosigkeit

    Bitte hör nicht auf Eike, der träumt nachts noch von der DDR... :rolleyes: :D


    Die Arbeitslosigkeit ist ein vielschichtiges Problem, zum einen eine strukturelle Arbeitslosigkeit seit 25 (!) Jahren, die aus dem Absterben 'alter' Industrien herrührt, da deren Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Vergleich nicht mehr gegeben war (die DDR war nie wettbewerbsfähig, wurde aber am Leben gehalten, da die Sowjetunion und der Ostblock Kunde spielten).

    Ein zweites sind Rationalisierungen und Optimierungen, man braucht jetzt nicht mehr vier Hanseln, die hart arbeiten, sondern einen Roboter, der dies tut und einen Techniker, der ihn bedient (man kann darüber jammern, aber auf die harte Arbeit hätte eh kein Deutscher Lust). (In der DDR hat man die Arbeitslosigkeit übrigens dadurch 'besiegt', daß man die eigentlich Arbeitslosen irgendwo dazugestellt hat und die dann Aabeeter spielten.)

    Drittens das Verpassen und Verschlafen von Innovationen, was heute ein Hauptproblem ist, da so auch zukünftige Arbeitslose 'geschaffen' werden. Wenn etwa Gentechnik von Ökospinnern verhindert wird, Stammzellenforschung von irgendwelchen Christenvereinen und Gutmenschen und darüber hinaus eine Top-Branche (Nukleartechnik) von der Regierung aus fadenscheinigen Klientelbedienungsmotiven vernichtet wird, so hat dies natürlich einen erheblichen Einfluß.

    Viertens steht Deutschland sich selbst im Weg, durch unsinnige Gesetze und Verordnungen PLUS den EU-Overhead ist D das Land mit den wenigsten Firmengründern. Dies hat zwei gravierende Nachteile: Einer, der keine Firma gründet, ist eben selbst arbeitslos oder abhängig beschäftigt, und er schafft eben keine Jobs, wodurch wiederum mehrere Menschen arbeitslos bleiben. Darum wäre das wichtigste, Existenzgründer zu fördern, aber die (und überhaupt die kleinen und Mittelständischen) scheint die Bundesregierung nicht zu mögen, da sie ihnen ständig Steine in den Weg legt.

    Fünftens die Unlust und das Unvermögen vieler Arbeitsloser - sehr viele sind einfach viel zu doof, um irgendeine Arbeit sinnvoll auszuführen. Die wird man natürlich niemals wegbekommen.

    Ein Grundlevel an Arbeitslosen ist in einer gesunden, freien (und ehrlichen Gesellschaft (also nicht wie in der DDR, gell Eike)) immer vorhanden, das liegt an der normalen Fluktuation und am Unvermögen einiger.
     
  6. rebell

    rebell Junior Member

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    56
    Ort:
    Lübeck
    AW: Ursachen für Arbeitslosigkeit

    Unsinnige Gesetze, fehlendes Kaptital, übertriebene Bürokratie, fehlendes Interesse an innovativen Entwicklungen, Konkurs immer mehr Unternehmen (passt zu fehlendem Kapital)

    Stümperhafte Politiker und korruptes Management und, und, und.......................................................
     
  7. Eike

    Eike von Repgow Mitarbeiter

    Registriert seit:
    7. Februar 2003
    Beiträge:
    45.655
    Ort:
    Magdeburg
    AW: Ursachen für Arbeitslosigkeit

    Ach Bertel, dein Beitrag ist von A - Z totaler Nonsens.
    Nenn mir mir doch ein noch so innovatives Land in dem es keine oder kaum Arbeitslosigkeit gibt. Wenn es daran liegen sollte... Es gibt keines, tendenziell geht es immer nach oben mit Arbeitslosigkeit, Armut und andere Probleme. Und gerade dies beweist das dieses Gesellschaftssystem iregendwann überwunden sein wird... Ja muß. Was danach kommt weiß man noch nicht. Aber die Menscheit entwicket sich nun mal weiter.

    Da Du von der DDR nun so gar keine Ahnung hast, wie auch, erspare ich mir den Kommentar.:winken:

    Faule Leute gibts/ gab es natürlich immer in jedem Land. Arbeitsunwillige halten sich aber Prozentual in engen Grenzen und wiederspiegeln in keinem Fall die offiziellen wie inoffizellen zahlen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. Juni 2004
  8. noeler

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    Registriert seit:
    7. März 2002
    Beiträge:
    3.138
    Ort:
    -
    AW: Ursachen für Arbeitslosigkeit

    Hallo, ich will jetzt mal nicht von Firmen anfangen, die mehrere 100.000 Mitarbeiter haben, sondern vom sehr wichtigen Mittelstand.

    War sogar selbst mal ueber ein paar Jahre Betriebsrat.

    Gruende waren u.a. ( Reihenfolge egal )

    Aeltere Mitarbeiter die immer mehr Geld durch Tarif bekommen
    Aeltere Mitarbeiter, die oefters krank waren.
    Mitarbeiter, die pünktlich nach 8h den Hammer haben fallen lassen.

    Kündigungsschutz = weil man bei einer Neueinstellung den Mitarbeiter im Falle eines Falles zu schlecht kündigen kann, wenns mal der Firma schlecht geht. Also z.B. Aeltere, Verheiratete, Alleinerziehende, Behinderte. Da überlegt man sich das 2 x mal ob man unbedingt den Mitarbeiter einstellen muss. Es sei denn, er ist noch jung und ledig.

    Hirnrisse Vorschriften in Deutschland, da geht man lieber flux ins Ausland.
     
  9. noeler

    noeler Board Ikone

    Registriert seit:
    7. März 2002
    Beiträge:
    3.138
    Ort:
    -
    AW: Ursachen für Arbeitslosigkeit

    :eek:

    Schwachsinn. Schon alleine das neue Gengesetz. Da muss ein Bauer in Deutschland haften, wenn ein Samenkorn zu einem anderen bauern per Wind ruebergeblasen wird. Ja gehts noch... ?

    Deutschland halt.

    Seit 1998 kamen uebrigends 2138 neue Gesetze bzw. Verordnungen / Richtlinie hinzu. Soviel zum Bürokratieabbau.

    Ich kann es voll und ganz verstehen, wenn High-Tec Firmen ins Ausland gehen, weil sie z.B. nicht mehr an der Genmanipulation arbeiten duerfen...
     
  10. Arwed

    Arwed Senior Member

    Registriert seit:
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    209
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    Fernseher, Satschüssel, Dreambox 7000S, noch einen Receiver
    AW: Ursachen für Arbeitslosigkeit

    Viele Gründe für Arbeitslosigkeit, aber die Arbeitslosen sind absolut nicht schuld daran.
    Das liegt zum einen an der Globalisierung, Globalisierung bedeutet Interessen weniger einzelner Kapitalisten rücksichtslos gegen alle anderen durchzusetzen.
    Versagen des Staates, hilfloses Gestocher m Nebel um gegen die Kapitalisten zu bestehen.
    Privatisierung der Gewinne und Abwälzen der Verluste auf die Allgemeinheit.
    Fehlen jeglicher sozialer Kompetenz bei Großunternehmen, Politikern und Staat.
    Ich habe bei mehreren Unternehmen AGs gearbeitet, die bieten dann meist Mitarbeiteraktien an.
    Jeder Arbeiter und Angestellte sollte alllerdings wissen, mit jeder erworbenen Aktie schwindet sein Arbeitsplatz dahin.
    Das bedeutet die kleinen Arbeiter und Angestellten kaufen 3 oder 4 Vorzugsaktien, hier macht es die Masse der Leute die Aktien kaufen.
    Einige wenige kaufen Aktien in 100.000 er Stückzahlen, die wollen Dividenden sehen.
    Der Arbeiter und Angestellte interessiert hier nicht im mindesten.
    Gewinne werden hierzulande grundsätzlich nur durch Personaleinsparungen erzielt.
    Inkompetente Manger und ein lächerlich schwacher Staat ermöglichen es, das ein verbrecherisch handelndes Konglomerat aus Wirtschaft und Politik dieses Land und seine Bürger gnadenlos verarscht.
    In den frühen 90iger Jahren hätte man die Gesetze dahin ändern sollen, wenn Unternehmen wie die telekom, Deutsche Post, und andere Personaleinsparungen in 10.000er Schritten vornehmen, diese Unternehmen die Kosten für die Gewinnmaximierung für ein Jahr komplett übernehmen müssen.
    Also das erste Jahr Arbeitslosengeld wird komplett durch entlassende Unternehmen finanziell getragen.
    Staatlich finanziert werden nur Pleiten und Entlassungen die nötig sind, um ein Unternehmen zu retten.
    Niemals jedoch Gewinnmaximierung einzelner einschlägig bekannter Unternehmen.
    Ich war selber oft arbeitslos, ich arbeite seit dem 1.04.1975 Beginn meiner Lehre als Maler und Lackierer.
    Bin danach zur Bundeswehr für 4 Jahre, danach arbeitslos, dann LKW Fahrer, diverse Fabriken als Maschinenarbeiter, Dachdeckerhelfer, Brückenbau und Sanierung, alles mäßige Jobs mit relativ wenig Geld.
    Diverse Konkurse erlebt, zigmal arbeitslos deswegen.
    Zuletzt von dezember 1990 - September 1993 in einem Just in Time Lager für VW beschäftigt, als Kranführer und Schwertransportfahrer, deutlich weniger Geld als vergleichbare Beschäftigte bei VW, aber in Ordnung.
    Dann ein Jahr Kurzarbeit, danach Entlassung nach sozialen Gesichtspunkten, ledig ohne Kind und tschüss.
    Seit Januar 1994 als Wachmann für 10,67 DM je Stunde brutto von 1994 bis Dezember 2001 ohne einen Cent Lohnerhöhung tätig.
    Seit Januar 2002 für 6,08 Euro brutto je stunde, ich ******* auf dieses Land, seine Politiker und "Unternehmer" mache im Monat 250 bis 290 Stunden in Dauernachtschicht.
     

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