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Unterschied DVB-T/C/S

Dieses Thema im Forum "Digital TV für Einsteiger" wurde erstellt von beiti, 14. August 2002.

  1. beiti

    beiti Platin Member

    Registriert seit:
    12. April 2002
    Beiträge:
    2.847
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    Daß ein Receiver für DVB-S anders funktioniert als einer für DVB-T ist einleuchtend. Aber warum braucht man für T und C zwei unterschiedliche Geräte? Sind die Frequenzen derart verschieden?

    Nachdem z. B. bei Digenius alle drei Varianten mit derselben Firmware funktionieren, können die Unterschiede wohl trotzdem nicht so groß sein. Also: Wo bleibt ein Gerät, das alles kann?
     
  2. mosc

    mosc Senior Member

    Registriert seit:
    6. April 2002
    Beiträge:
    426
    Ort:
    M
    Nö, die Frequenzen sind nicht verschieden, aber es wird ein anderes Modulationsverfahren eingesetzt. Also müssten die DVB-T und-C Geräte unterschiedliche Chipsätze haben.
    Wenn die Nachfrage nach Digitalreceivern mal gesiegen ist, denke ich dass man auch Kombigeräte auf den Markt bringt.
     
  3. Gorcon

    Gorcon Kanzler Mitarbeiter

    Registriert seit:
    15. Januar 2001
    Beiträge:
    107.277
    Ort:
    Schwerin
    Technisches Equipment:
    Coolstream Zee², HD1
    Hi
    Ich glaube nicht das Kombi Geräte einen grossen Sinn machen denn man wird mit DVB-T eher weniger Empfangen können als mit DVB-C.
    Wenn man natürlich umzieht und dann eine Variante nicht empfangen kann währe es ein Vorteil. Ideal wäre eine Umrüstmöglichkeit zB. mit einer Steckkarte die dann nachträglich gekauft werden muss.
    Gruß Gorcon
     
  4. beiti

    beiti Platin Member

    Registriert seit:
    12. April 2002
    Beiträge:
    2.847
    Ich frage mich, wie das in Zukunft mit neuen Fernsehern ist. Bisher sind ja alle Geräte antennen- und kabeltauglich. Für integrierte Sat-Receiver muß man gehörige Aufpreise zahlen. Wenn die Technik künftig ähnlich ist, was man ja auch an den Preisen für die Boxen sieht, könnte sich das ändern.

    Ich persönlich spekuliere auf S/T Kombigeräte, um zum Sat-Angebot evtl. zusätzliche Regionalsender (und im Idealfall ORF/SRG ohne Karte) reinzukriegen.
     
  5. mosc

    mosc Senior Member

    Registriert seit:
    6. April 2002
    Beiträge:
    426
    Ort:
    M
    Ja, wenns mit DVB-T genauso geht wie mit den analogen, dann wär's für ORF und so ganz gut.
    Aber bedenke immer, dass DVB-T nicht zuletzt deswegen eingeführt wird, weil die Wellen dann (fast) mit der Grenze Halt machen. Man kann zwar erst was sagen, wenns denn nun mal DVB-T gibt, aber ich sehe in Beziehung ORF/SRG echt schwarz für einen digitalen Empfang.
     
  6. bdroege

    bdroege Board Ikone

    Registriert seit:
    27. Februar 2001
    Beiträge:
    4.024
    Ort:
    Aachen
    Die Kombination S und T ist deutlich teurer, da dann 2 Tuner erforderlich sind. Ich nehme an das zukünftig nur 2 geräte geben wird und zwar DVB-S und DVB-T/C, da bei T und C nur ein geringfügig umfangreicherer Demodulator chip eingesetzt werden muss, und es kaum eine Rolle spielt ob im Chip 300K oder 600k Transistorfunktionen sind.

    Es sprechen nur die zusätzlichen Lizenzkosten von immerhin 50cent bei DVD-T gegen Kombigeräte.

    PS:
    Wer sich mit Massenfertigungen auskennt weiss, das dort um zentel Cent gefeilscht wird.
     
  7. rabbe

    rabbe Board Ikone

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    4.882
    Ort:
    im immer noch wilden Osten
    ...ich kann deiner Interpretation nicht ganz folgen. Bei DVB-T sind QPSK (wird auch beim A-TV eingesetzt), 16-QAM und 64- QAM als die drei Modulationsverfahren festgelegt worden, ein DVB-T-kompatibler Empfänger muss dies also beherrschen. Bei DVB-S wird QPSK verwendet. Ist es nicht doch nur eine Frage der Software des Receivers und eines nicht gewollten Breitbandtuners (5-2400MHz)? Schliesslich ist zwei- bis dreifaches Abkassieren wünschenwerter.
     
  8. beiti

    beiti Platin Member

    Registriert seit:
    12. April 2002
    Beiträge:
    2.847
    Ich habe bei der Fa. Digenius nachgefragt, und dort denkt man über den Bau einer S/T Kombibox nach.
     
  9. Axel.S

    Axel.S Junior Member

    Registriert seit:
    10. Februar 2001
    Beiträge:
    131
    Ort:
    -
    Es ist zwar so, daß bei DVB-T auch QPSK- oder QA-modulierte Signale eingesetzt werden, jedoch werden hier -zig Träger moduliert im Gegensatz zu einem Träger bei DVB-S oder -C.

    Der Knackpunkt ist der, daß das digitale Signal, das ja als abgetastete Zeitfunktion vorliegt, im Empfänger per Rechenoperation in die Frequenzebene umgerechnet werden muß, bevor es weiterverarbeitet werden kann. Also eine FFT für 1705 bzw. 6817 Träger innerhalb ca. 0,25 bzw. 1 msec. Das bedeutet doch einen etwas höheren Aufwand in den Chipsätzen.
     
  10. rabbe

    rabbe Board Ikone

    Registriert seit:
    28. Dezember 2001
    Beiträge:
    4.882
    Ort:
    im immer noch wilden Osten
    ...es wurde ja auch nichts gegenteiliges bezüglich der DVB-T-Ausstrahlung behauptet. Der Chipsatz eines DVB-T-Receiver ist prinzipiell aufwendiger als der seiner DVB-S bzw. -C-Pendants. Warum sollte man diesen z. Bsp. nicht auch für DVB-S nutzen können?
     

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