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Umzug steht an...

Dieses Thema im Forum "Digital TV für Einsteiger" wurde erstellt von Vanity, 5. Mai 2008.

  1. Vanity

    Vanity Junior Member

    Registriert seit:
    8. September 2003
    Beiträge:
    53
    Ort:
    Duisburg
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    Nabend, mal eine Frage, welche Möglichkeiten (Sat vom Provider o. ä.) gibt es, wenn der Eigentümer die Mieter mit einer Gemeinschaftssatanlage versorgt, die auf bestimmte Sender limitiert ist. Möglichkeit der Anbringung einer Sat Schüssel ist nicht gegeben. Kann man trotzdem ein Triple Play Angebot eines Anbieter warnehmen, um wenigstens Kabelfernsehen zu nutzen? Oder gibt es noch andere Wege um Sat Fernsehen zu gucken?
     
  2. usul

    usul Institution

    Registriert seit:
    29. November 2004
    Beiträge:
    15.713
    AW: Umzug steht an...

    Sat TV gibts nur mit ner Sat Schüssel. Gibts eine Gemeinschaftsanlage mit einer festgelegten Programmauswahl kannst du da garnichts dran ändern, das kann nur der Betreiber der Sat Anlage.

    Kabel TV geht nur wenn ein TV Kabel bis in deine Wohnung geht (unwahrscheinlich wenn eine gemeinschafts Sat Anlage vorhanden ist). Denn der Kabel TV Anbieter der für deine Wohngegend zuständig ist muß ja die Möglichkeit haben die die Signale zu liefern. Und das geht nur wenn er ein Antenenkabel bis in deine Wohnung hat.

    Bleibt noch IPTV (TV über den Internet Zugang). Hängt aber von deiner DSL Versorgung und deinem DSL Anbieter ab welche Angebote du wahrnehmen kannst.

    Ferner gibts noch DVB-T. Allerdings nur wenn bei dir der Zimmerantennenempfang mit ausreichender Programmauswahl mögklich ist.

    cu
    usul
     
  3. Indymal

    Indymal Talk-König

    Registriert seit:
    20. März 2003
    Beiträge:
    5.414
    Ort:
    Marburg
    AW: Umzug steht an...

    Die Möglichkeit einer Antennenmontage ist immer gegeben, wenn vom Wohnobjekt aus freie Sicht zum gewünschten Satelliten vorhanden ist.

    Entsprechende Unterlassungsklauseln in Mietverträgen etc. wurden schon vor längerer Zeit für unwirksam erklärt.

    Zwar darf ein Mieter nicht einfach installieren, was ihm gerade passt (und vor allem nicht selbstständig)... aber sofern der Empfang der gewünschten Sender möglich ist, ohne die Optik des Wohnobjekts über alle Maßen zu beeinträchtigen, ist den Wünschen des Vermieters (im Rahmen der rechtlich untermauerten Informationsfreiheit) nachzukommen.
    Der Vermieter kann lediglich den Ort der Installation und die Art der Ausführung bestimmen, nicht aber generell die Zustimmung zu einem solchen Vorhaben verweigern.

    Gruß Indymal
     
  4. DudeEckes

    DudeEckes Senior Member

    Registriert seit:
    28. September 2006
    Beiträge:
    194
    Ort:
    Köln
    AW: Umzug steht an...

    Und dann darf man auch nicht verschweigen, daß so ein Vorhaben schnell einige Hundert wenn nicht Tausend Euro kostet.

    Folgekosten, wie eine extra Versicherung, kommen auch noch auf den Mieter zu.

    Wenn man sich also mit dem Vermieter nicht gütlich einigen kann, und diesem mal eine 33er oder 45er Schüssel von Technisat z.B. zeigt, dann sieht es schlecht aus.

    Nie vergessen: es geht hier immer um Beurteilungen von Einzelfragen, ein Recht auf Satschüssel gibt es (leider) nicht!

    Daß eine pauschale Klausel unwirksam ist bedeutet im Umkehrschluß keinen Freibrief.

    Mußte mal (wieder) gesagt werden.
     
  5. Indymal

    Indymal Talk-König

    Registriert seit:
    20. März 2003
    Beiträge:
    5.414
    Ort:
    Marburg
    AW: Umzug steht an...

    Es sollte eigentlich jedem klar sein, daß man eine professionell installierte Satanlage nicht für ein Appel und ein Ei bekommen kann... aber zumindestens ist die Möglichkeit gegeben, während sie vom Threaderöffner von vorne herein ausgeklammert wird.

    Und was das Recht auf Satempfang angeht...

    Man kann sicherlich nicht argumentieren, daß man Sat empfangen will, nur weil dies im Monat xx Euro weniger kostet als Kabelfernsehen.

    Wenn es allerdings um Mangelversorgung geht (gewünschte Sender können rein technisch nicht empfangen werden), dann lässt sich über die vom deutschen Grundgesetz garantierte Informationsfreiheit durchaus ein Recht auf Satempfang ableiten, sofern die gewünschten Sender über alternative Verbreitungswege nicht empfangbar sind.

    Bisher war es zwar schwierig ein schützenswertes Informationsinteresse nachzuweisen, sofern zumindestens die wichtigsten deutschen Programme verfügbar waren... aber bedingt durch die Globalisierung und die Gegebenheiten innerhalb der EU, wird der Satempfang immer öfter als adäquates Mittel zum Zweck angesehen.

    Natürlich ist ein nettes Gespräch mit dem Vermieter immer noch die beste Lösung... ich wollte nur aufzeigen, daß ein NEIN seinerseits nicht automatisch das Ende der Fahnenstange sein muss.

    Gruß Indymal
     

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