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Umstieg von DVB-C auf Satellit - Anspruch: maximale Bildqualität

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Satellit (DVB-S)" wurde erstellt von Porndigga, 2. August 2009.

  1. Porndigga

    Porndigga Junior Member

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    Hallo zusammen, ich habe diesen Beitrag bereits woanders gepostet, hätte aber sehr gerne auch noch Eure Meinung zu dem Thema eingeholt. Ich würde mich wirklich sehr freuen, wenn ihr mir ein paar Einschätzungen Eurerseits geben könnt. Vielen Dank vom SAT-Newbie :)

    Hallo zusammen,

    die Zeiten sind gekommen und der Löwe Arcada hat schön langsam immer mehr Aussetzer, um sich Gedanken eines Einstiegs in die Welt von DVB-S inkl. HDTV Empfang zu machen. Ich lese schon immer wieder mal einige Zeit hier mit, allerdings bin ich auf dem Satellitengebiet ein Newbie.

    Ich habe mich die letzten Tage verstärkt mit dem Thema auseinandergesetzt (Pioneer Plasma LX5090D, Sat-Empfang, Verkabelung, Sat-Receiver etc.) und bräuchte von den Profis hier einige kleine Hilfestellungen bzw. Kaufempfehlungen. Ich danke Euch schon vorab für Tipps. Ziel soll ein perfekter Sat-Empfang mit bestmöglicher Hardware sein - Kosten spielen keine Rolle. Ich habe äußerst hohe Ansprüche in Sachen Qualität (Hifi) und möchte nun auf den neuesten und hochwertigsten Stand gebracht werden. Die Anlage wird selbst montiert und die Spiegeljustage inkl. Einmessen (Bitfehlerrate etc.) lasse ich von einem Fachmann machen.

    Als Sat-Receiver habe ich mir die Dreambox DM 8000 HD überlegt, da in diversen Tests das SD-Bild immer als Referenz angegeben wurde und vom sonstigen Funktionsumfang ideal ist. Ein hochwertiger Scaler wäre die zweite Überlegung, soll aber vorerst noch aussen vor gelassen werden. Die SD-Bildqualität sollte auf Grund der meisten Nutzung (ca. 95%) ganz im Vordergrund stehen.

    So und nun zur eigentlichen Sat-Anlage, bei der ich eigentlich nur Astra 19,2° empfangen möchte. Die restlichen Sender auf anderen Satelliten sind mir egal, da nur deutschsprachige Sender empfangen werden sollen.

    1.) Schüssel: Ich habe mit meinem Nachbarn gesprochen, der mich darauf aufmerksam gemacht hat, dass eine große Schüssel (z.B. CAS-120cm Kathrein) schwieriger auf den Satelliten zu justieren sei, da der Brennpunkt auf den LNB kleiner sei. Er empfehle daher maximal 100cm (z.B. Gibertini OP100L). Was ist an dieser Sache dran und welche Spiegelgröße (in Hintergedanken und bestmöglichen Empfang) und Hersteller/Typ könnt ihr mir empfehlen?

    2.) LNB: So wie ich das den Fachzeitschriften und co. entnommen habe, sollte auf einen LNB geachtet werden, der ein möglichst niedriges Rauschmaß und Bitfehlerraten aufweist. Welche Empfehlung an einen Quattro-LNB (zum Anschluss an Multiswitch) könnt ihr empfehlen? Die Zeitschrift "DigitalFernsehen" hat soeben einen Test über vier LNB's, dessen Hersteller mir als Newbie natürlich kaum etwas sagen. Allerdings wird der Inverto Black-Ultra-Quattro-LNB als Referenz angepriesen. Ist dies so oder gibt es einen noch besseren?

    3.) Multiswitch: Der Markt bei den Multiswitches ist mir ehrlich gesagt auch sehr neu und unbekannt. Allerdings lese ich immer wieder von Spaun und Kathrein. Leider habe ich keine aussagekräftigen aktuellen Tests gefunden die ein weiteres Referenz Gerät empfehlen. Fakt ist, dass ich ein MS mit 8 Ausgängen benötige (meine Anforderung) und evtl. noch ausbaufähig (kaskadierbar?) ist. Ah ja, kein Unicable Gerät! Im Internet steht, dass Spaun noch etwas hochwertigere MS herstellt?!

    4.) Verkabelung: Aus dem High-End Hifi (Burmester und co.) Bereich ist mir bestens bekannt, dass höchstwertige Kabel eine entscheidende Klangverbesserung bringen. Um die Kette der perfekten Sat-Anlage zu vervollständigen, soll natürlich auch hier nicht gespart werden. Einziges Problem sind bei mir die leider recht dünnen Leerrohre in meinem Haus - hier muss ich mir noch etwas einfallen lassen. Dennoch möchte ich nicht an einer geeigneten Kabelschirmung sparen. Hier ist das Schirmungsmaß und die Dämpfung entscheidend, soweit ich das mitbekommen habe. Wenn ich ein LCD99 (UV-beständig und 100db) oder LCD17 von LNB zu MultiSwitch nehme und dann ein LCD111(120db) vom Multiswitch zu den Endgeräten, ist das so richtig? Gibts ein noch besseres bzw. empfehlenswerteres?

    Auf Anschlussdosen werde ich verzichten, also direkt verbunden von Multiswitch zu den Receivern, um Qualitätsverluste nochmals zu minimieren. Als F-Stecker suche ich mir noch eine hochwertige Ausführung. Wenn hier auch jemand noch eine Empfehlung hat, wäre ich sehr dankbar.

    Vielen Dank für Eure Antworten und ich hoffe in den nächsten Wochen den Umstieg auf Satellit komplett geschafft zu haben.

    Freundliche Grüße und ein sonniges Wochenende.
     
  2. usul

    usul Institution

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    AW: Umstieg von DVB-C auf Satellit - Anspruch: maximale Bildqualität

    Ach ja, wo soll man anfangen ;) Erstmal komm von deinem HiFi Voodoo weg, beim digitalen TV hast du immer GENAU das Video was der Sender losgeschickt hat.
    Eine bessere Sat Anlage verbessert nur die Schlechtwetterreserve (wenns schlimm wird bleibt das Bild ne Minute länger) aber sie ändert am Bild selber nichts.

    Ne anständige 80er Schüssel reicht, nen normales Quallitäts-LNB reicht. Nen 90DB Koaxialkabel reicht. Antenndosen sehen anständig aus und nicht so pfushig wie das Kabel direkt aus der Wand (ist aber deine Sache obs dich stört oder nicht).

    Das LCD17 wird bei Kathrein nciht gelistet. Aber das LCD99/LCD111 ist vollkommen I.O. wenn dich der etwas höhere Preis nicht stört.
    Dazu dann IMHO billige F-Aufdrehstecker oder Kompressionstecker.

    Die neueren Spaun Schalter der Billiglinie sollen nicht mehr ganz so hochwertig sein. Über die Kathrein Multischalter habe ich noch nichts negatives gehört.


    IMO ist es viel wichtiger bei de rInstallation sorgfalt walten zu lassen (Schüssel perfekt ausrichten, Kabel beim Verlegen nciht beschädigen, F-stecker ordendlich montieren) als sich nur darauf zu konzentrieren einfach nur das beste vom besten zu kaufen.

    cu
    usul
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. August 2009
  3. Porndigga

    Porndigga Junior Member

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    AW: Umstieg von DVB-C auf Satellit - Anspruch: maximale Bildqualität

    Hmmm, das ist natürlich mal eine Ansage. Naja Hifi-Vodoo würde ich jetzt mal nicht so salopp dahersagen, da gibts deutlich hörbare Unterschiede, was allerdings nicht hierher gehört. Naja Digital gleich Digital schön und gut, allerdings würde ich den hochwertigen Plasma gern auch mit hochwertiger Signalqualität füttern. Sonst bringt einen das ja auch nicht weiter wenn am falschen Ende gespart wird. Nur dass ein Bild ankommt und man etwas erkennen kann, reicht meinen Ansprüchen nicht! Es gibt die Bezeichnung "Referenzklasse" nicht umsonst...

    Vielleicht kann jemand mit gesteigerten Qualitätsanforderungen in Sachen Audio und VIDEO meine Neugier befriedigen?

    Vielen Dank
     
  4. usul

    usul Institution

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    AW: Umstieg von DVB-C auf Satellit - Anspruch: maximale Bildqualität

    Im Receiver kommt immer das perfekte MPEG2/MPEG4 Video an. Und zwar bei allen Sat Anlagen und bei allen Receivern das selbe (Bis aufs Bit identisch).

    Was dann danach passiert (z.B. muss derr Receiver ja IMMER scalieren) bestimmt die Bildquallität.
    Also bei der Wahl des Receivers kannst du dich diesbezüglich austoben.


    Bei der Sat Anlage selber kommt es auf Quallität (hält lange und arbeitet störungsfrei) und auf eine hinreichende Signalquallität an.

    Also z.B. sind bilige Schüsseln gerne sehl labil und verformen sich im Wind, d.h. es kann sein das du Bildstörungen bekommst. Markenschüsseln sind hier wesendlich stabiler konstruiert und halten auch stärkeren Winden stand. Das sind hier die relevanten Quallitätsmerkmale.

    cu
    usul
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. August 2009
  5. Porndigga

    Porndigga Junior Member

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    AW: Umstieg von DVB-C auf Satellit - Anspruch: maximale Bildqualität

    Also liefern Deiner Meinung nach hochwertige SAT-Komponenten (bis zum Receiver) genau die gleiche Qualität wie Billigkomponenten?
     
  6. usul

    usul Institution

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    AW: Umstieg von DVB-C auf Satellit - Anspruch: maximale Bildqualität

    Ja (wenn wie über Digitalempfang und der Bildquallität reden). Und nicht nur meiner Meinung nach, es ist einfach technisch bedingt so.

    Hier gehts einfach darum ein hinreichend gutes Antennsignal zu bekommen (weil wenn nicht dann gibts Empfangsstörungen (z.B. abreissenden Video/Audio bei starkem Wind), siehe Beispiel Billigschüssel) und darum das die Anlage möglichst lange Wartugnsfrei arbeitet. Und hierfür lohnt ja auch der Kauf von Quallität.

    Aber eine Übermass an Quallität bringt halt nichts. Z.B. reicht ne 80er aus, ne 120 bringt da nicht mehr viel mehr Schlechtwetterreserve.
    Das LCD111 reicht aus, ein besseres bringt nicht viel mehr an nutzbarer Signalstärke/Quallitat bei den üblichen Kabelängen.

    cu
    usul
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. August 2009
  7. Porndigga

    Porndigga Junior Member

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    AW: Umstieg von DVB-C auf Satellit - Anspruch: maximale Bildqualität

    Ah ja! Also heisst das, dass Kathrein und Spaun nur Blödsinn entwickeln und herstellen, weil ja ein China NoName Hersteller die gleiche Leistung bringt, nur dass die vielleicht weniger lange wartungsfrei arbeitet? Sorry, aber das ist doch leider nicht ernst gemeint?

    Ich würde mich freuen, wenn Forenmitglieder mit gesteigerten Qualitätsanforderungen wie "usul" Ihren Rat/Empfehlung schreiben könnten.
     
  8. usul

    usul Institution

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    AW: Umstieg von DVB-C auf Satellit - Anspruch: maximale Bildqualität

    Nun, wenn ein billig China Multischalter 24/7 40 Watt verbrät, die eingespeiste DVB-T Antenne das Signal vermurkst und das Ding nach 3 Monaten abbrennt, dann hat es schon Sinn hier Quallität zu kaufen. ;)

    Und wenn dir die 15 EUR Baumarkschüssel nach 2 Jahren als klumpen Rost vom Dach fällt dann hättest du dir hier auch lieber ne anständige Schüssel gekauft ;)

    Es gibt noch andere Dinge im Leben als Bildquallität.

    Nun, wenn du dich mit einem Thema nicht sonderlich auskennst dann solltest du nicht so auf deinen Vorurteilen bestehen.
    Hier ist nicht das HiFi Forum wo sich gegenseitig alle in ihrem Glauben bestätigen. Aber das wirst du auch noch merken (hir werden sich noch mehr zu Wort melden, dann bekommst du das breitere Meinungbild) ;)

    Aber eigendlich ist es ja auch egal. Wenn du Spaun und Technisat wegen dem glauben der besseren Bildquallität kaufst machst du ja trozdem das richtige, wenn auch aus den falschen Gründen ;)

    cu
    usul
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. August 2009
  9. zado89

    zado89 Silber Member

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    AW: Umstieg von DVB-C auf Satellit - Anspruch: maximale Bildqualität

    Du kannst nicht mehr Bildqualität aus dem Bild herauskitzeln, als der Sender anbietet. Es handelt sich um eine vollständig digitale Übertragungsstrecke und es kommt bei dem Receiver genau das wieder raus, was der Sender auf der Gegenseite "weggeschickt" hat. Das ist bei den Privatsendern leider nicht immer ein optimales Bild, da die Datenrate oft zu gering ist. Dieses Problem ist aber senderseitig zu suchen und kann durch teure Komponenten nicht ausgeglichen werden.

    Es lohnt sich natürlich eine qualitativ ordentliche Antenne und Verteilung zu kaufen. Eine solche Anlage ist zuverlässiger und langlebiger. An der Bildqualität ändert sich dadurch bei gleichem Receiver aber tatsächlich überhaupt nichts, denn beim Digitalfernsehen hast Du entweder 100% Qualität oder der Empfang bricht mit unerträglichen Ströngen sehr schnell komplett zusammen. Etwas dazwischen gibt es nicht. Das ist nunmal so, ob Du es glaubst oder nicht.
     
  10. hopper

    hopper Lexikon

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    AW: Umstieg von DVB-C auf Satellit - Anspruch: maximale Bildqualität

    Ja, digital eben. Bild da = 1 und Bild nix da = 0

    Da gibt's kein 0.5 oder 0.9 oder 0.999 - nur 1. Und die teuerste Anlage der Welt mit der Besten Technik der Welt hat genauso nur 1, genauso wie der Billigblödmarkt-Receiver.
     

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