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Umstellung einer Wohnanlage von Kabel auf DVB-T?

Dieses Thema im Forum "Digital TV für Einsteiger" wurde erstellt von Düssi, 18. Januar 2005.

  1. Düssi

    Düssi Neuling

    Registriert seit:
    18. Januar 2005
    Beiträge:
    2
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    Ich muss entscheiden, ob eine Wohnanlage mit ca. 18 Wohneinheiten von herkömmlichem Kabelfernsehen auf DVB-T umgestellt wird oder nicht. Das Kabelfernsehen würde komplett wegfallen.

    Aus verschiedenen Gründen muss diese Entscheidung innerhalb der nächsten zwei Tage gefällt werden und da ich bei dem ganzen Wust von Informationsseiten nicht alle meine Fragen beantwortet bekomme oder diese so formuliert sind, dass ich sie nicht verstehe (--> Frau!), bitte ich hier um eure Hilfe.

    Noch zur Info: Das Haus liegt unmittelbar am Rhein in Düsseldorf und maximal zwei Kilometer vom Fernsehturm entfernt, von wo aus meines Wissens nach die Signale gesendet werden.


    • Ist der Empfang mit DVB-T wirklich besser als mit dem herkömmlichen Kabelfernsehen?
    • Kann man die Empfangsboxen an jeden Fernseher anschließen oder braucht man dafür ein relativ neues Fernsehgerät?
    • Sind die Zimmerantennen ausreichend für einen guten Empfang? Es ist auf dem Dach des Hauses KEINE Hausantenne mehr vorhanden.
    • Die Wohnungen in dem Haus sind sehr groß, es ist also zu erwarten, dass die Mieter mindestens zwei Fernsehgeräte aufgestellt haben. Muss man für jedes Gerät eine Empfangsbox/Antenne kaufen oder nur, wenn man auf beiden Geräten zur gleichen Zeit unterschiedliche Programme sehen möchte?
    • Ist die Handhabung auch Mietern im Rentenalter zuzumuten?
    • Was ist mit dem Radioempfang – kann dieser weiterhin uneingeschränkt genossen werden oder gibt es keinen mehr nach Wegfall des Kabels? Gibt es hier eine Lösung? Muss man hier auch pro Radio eine Lösung finden?
    • Gibt es eine Möglichkeit der Einspeisung sowohl für Fernsehen wie auch Radio in ein vorhandenes BUS-System?
    • Was ist mit Mietern, die Premiere nutzen – kann dies weiterhin genutzt werden?
    • Gibt es Probleme mit dem Anschluss von DVD- oder Videorecordern?
    :eek: Fragen über Fragen:eek:

    - wenn ihr mir nur einige davon beantwortet, ist mir schon sehr geholfen.

    Vielen Dank schon einmal im Voraus.

    Liebe Grüße,

    Düssi
     
  2. Reinhold Heeg

    Reinhold Heeg Talk-König

    Registriert seit:
    21. Dezember 2002
    Beiträge:
    5.939
    Ort:
    Meerholz
    AW: Umstellung einer Wohnanlage von Kabel auf DVB-T?

    Hallo und willkommen im Forum,Düssi
    Besser/schlechter ist so eine Sache. Mit einer guten Antenne ist ein guter bis sehr guter Empfang möglich.
    Jeder Fernseher mit SCART-Buchse ist DVB-T-geeignet. Für ältere Fernseher ohne die empfiehlt sich eine DVB-T-Box mit Modulator.
    Man muss bedenken, dass dann für jede Box eine Zimmerantenne nötig ist, wenn man sich nicht die Arbeit der Neuinstallation einer Dachantenne machen möchte.
    Für JEDES Fernsehgerät ist eine Box nötig.
    Ob Rentner und ältere Herrschaften mit der Zusatzkiste und der zusätzlichen Fernbedienung klarkommen, hängt davon ab, wie enthusiastisch oder ablehnend der neuen Technik begegnet wird. Auch die Bedienkonzepte mancher Boxen verleidet Einem das Vergnügen.
    Mit DVB-T ist hierzulande KEIN Radioempfang möglich. Es muss also eine UKW-Antenne und ein Empfänger (falls nicht schon vorhanden) her, um die örtlich empfangbaren Programme empfangen zu können.
    BUS-System? Ich vermute mal, du meinst, ob man die vorhandene Verkabelung weiter verwendet werden soll. Die Antwort ist ein klares JA.
    Premiere ist nur über Kabel oder Satellit empfangbar. Wollen die Premiereabonnenten weiterhin P empfangen, muss eine Schüssel her. Oder man muss bei Kabel bleiben.
    Probleme mit DVD-Playern, -Recordern und Videorecorder gibt es eigentlich nur, wenn der Fernseher und die DVB-T-Box nur eine SCART-Buchse haben. Ist z.B.am TV nur eine Buchse, dann hilft nur eine Box mit 2 Buchsen oder ein AV-Umschalter.
    Ich hoffe, ich konnte helfen und wünsche gut Glück bei der Entscheidung.
    Mahlzeit, Reinhold
     
  3. beiti

    beiti Platin Member

    Registriert seit:
    12. April 2002
    Beiträge:
    2.847
    AW: Umstellung einer Wohnanlage von Kabel auf DVB-T?

    Obwohl ich nicht gerade ein Kabel-Fan bin, möchte ich Dir von diesem Schritt dringend abraten.
    Die wichtigsten Nachteile von DVB-T hat mein Vorgänger ja schon aufgezählt. Der größte Vorteil ist der Preis, aber diese Abwägung können nur einzelne Mieter für sich entscheiden. Da das Haus offenbar nahe am Sender liegt, sollten Zimmerantennen genügen. Einzelne Mieter können auf Wunsch ihre Kabeldose versiegeln lassen und auf DVB-T umstellen.
    Eine Umstellung des ganzen Hauses finde ich nicht verantwortbar, schon allein im Hinblick auf Premiere.

    Wenn man sich vom Kabel verabschieden will, kommt nur Satellitenempfang DVB-S in Frage. Nur per Sat hat man in puncto Qualität und Programmauswahl eine echte Alternative zum Kabel. Die Umrüstung wäre unter bestimmten Voraussetzungen kaum teurer als für DVB-T. Dennoch will ein Umstieg gut überlegt sein. In einem Haus, das überwiegend von starrköpfigen Senioren mit festen Gewohnheiten bewohnt wird, wirst Du mit keiner Umrüstung auf Gegenliebe stoßen.
     
  4. Düssi

    Düssi Neuling

    Registriert seit:
    18. Januar 2005
    Beiträge:
    2
    AW: Umstellung einer Wohnanlage von Kabel auf DVB-T?

     
  5. beiti

    beiti Platin Member

    Registriert seit:
    12. April 2002
    Beiträge:
    2.847
    AW: Umstellung einer Wohnanlage von Kabel auf DVB-T?

    Aber bitte nicht so einen 10-Jahres-Knebelvertrag akzeptieren, bei dem der Vermieter fürs Fernsehverhalten seiner Mieter "bürgt". Am besten wäre ohnehin, jeder Mieter macht seinen eigenen Vertrag mit dem Anbieter. Dann kann jeder entscheiden, ob er Kabel kündigen oder behalten will.

    Dieses Forum ist voll von Leuten, die eine Verpflichtung zum Kabelfernsehen in ihrem Mietvertrag stehen haben und darüber sehr unglücklich sind.

    Da gibt es fast immer Möglichkeiten. Müßte man allerdings vor Ort prüfen. Macht auch nur Sinn, wenn eine deutliche Mehrheit der Bewohner interessiert ist.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. Januar 2005

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