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UHF-DX Empfang mit Schüssel

Dieses Thema im Forum "Analog-Ecke" wurde erstellt von Cormac, 10. März 2004.

  1. Cormac

    Cormac Senior Member

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    Ich bräuchte mal den Rat von einem Experten, hoffentlich tummelt sich hier der ein oder andere.
    Ich möchte einen UHF-Sender empfangen, der steht ca. 60km entfernt. Habe i.M. einen 14m Mast mit 'ner Hirschmann 817N37 Gr.A Antenne und zwei ferngespeisten Verstärkern a 16db. Das Bild hat aber immer noch Schnee, und ich brauche einen 100% Empüfang, um auch DVB-T zu bekommen. Jetzt habe ich auf meinem Streifen durchs Internet Dickicht folgende Variante entdeckt: Link Das Pic ist nicht das beste, aber man erkennt das Prizip, hat da hier schon jemand mit gewerkelt? Kann man so 'ne Schüssel ohne zu grossen Aufwand selber bauen?
    Oder kann man 2 UHF-Ant. koppeln, um mehr RxLeistung zu erreichen?
    Vielleicht erbarmt sich ja wer, mich aufzuklären. durchein
     
  2. Silly

    Silly Platin Member

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    2 oder auch mehr UHF Antennen zu koppeln ist machbar. Wird ja bei den Kabelkopfstationen auch gemacht, da hängen ja oft auch mehrere Antennen des gleichen Typs in gleicher Ausrichtung. Ist wohl auch einfacher als sich so eine Schüssel zu basteln.

    <small>[ 10. M&auml;rz 2004, 17:24: Beitrag editiert von: Silly ]</small>
     
  3. Michael Rost

    Michael Rost Senior Member

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    ist zwar nicht UHF, aber vielleicht dennoch interessant. Unter folgenden Link (etwas weiter runter scrollen, dann kommt das Bild) kannst du mal sehen, was mit gestockten UKW-Yagis (niedrigerer Frequenzbereich, heißt größere Antennen) so alles möglich ist. Das ist wohl effektiver als sich so einen Windfänger in den Garten zu stellen l&auml;c . die Ausmaße dürften ungefähr gleich ausfallen l&auml;c .

    <small>[ 10. M&auml;rz 2004, 19:11: Beitrag editiert von: Michael Rost ]</small>
     
  4. Silly

    Silly Platin Member

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    Triax TDS88 19.2°E/13°E/23.5°E/28.2°E - KDL-40W5730 - VU+Duo²
    UHF-TV-DX

    <small>[ 10. M&auml;rz 2004, 19:31: Beitrag editiert von: Silly ]</small>
     
  5. Roger 2

    Roger 2 Guest

    Bei der Gruppenbildung kann man auch spezielle Kanalantennen verwenden, die auf einen nur schmalen UHF-bereich optimal dimensioniert sind und somit schonmal mehr Empfangsleistung haben als die herkömmlichen "Breitband"-Antennen, zusätzlich kann man mit selekiven Kanalverstärkern, die direkt an den Speisepunkt der Antenne angebracht werden, eine vielfach höhere Verstärkungswirkung erzielen als mit Mehrbereichs- oder Nachfolge-Verstärkern. Letztlich spielt auch das Kabel eine nicht zu unterschätzende Rolle, bei übermäßig langen Zuleitungen zum Empfänger ist es ggf. sinnvoll, den (hohen) UHF-Kanal in einen besser zu transportierenden VHF-Kanal herab zu konvertieren...
     
  6. Cormac

    Cormac Senior Member

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    Schönen Dank erstmal. Muss mich beeilen, NHL geht gleich los. breites_
    Habe noch das ein oder andere vergessen, zu erwähnen. Als erstes der Tx: Brougher Mtn.digital
    Brougher Mtn. analog
    Sendet zwischen E22 - E34, habe eine Gruppe A (E21-E37) Bereichs-Antenne. Der Vorteil der spiegelgeschichte wäre der, dass ich so Signale von hinten abschirmen könnte, da ich auf E23,E29 und E32 sehr starken Empfang von eben diesem Tx in Castlebar (siehe Pic oben)habe, der mir die digitalen Kanäle auf diesen, wegdrückt.
    Als Kabel verwende ich RG7, direkt unter der UHF habe ich einen Triax Masthead amp (weiss nicht wie das auf deutsch heisst), dann folgen ca. 16m Kabel, dann kommt der gleiche Verstärker nochmal, allerdings wird bei dem die Versorgungsspannung zum nächsten durchgelassen. (beide 20db, und sollen relativ rauscharm sein, habe ich mir sagen lassen) durchein und dann nochmal so 6m bis ins Haus zum TV.
    Und dann ist da noch das Problem mit der niedrigen Sendeleistung, 500W bei digital w&uuml;t , irgendwann in10 Jahren wirds vielleicht mehr.
    So, melde mich später am Tag nochmal.
    Gute Nacht
     
  7. Michael

    Michael Platin Member

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    mit einer "Spiegel-Antenne" habe ich in 2002 mal alle drei Polen (TVP 1 bis 3) hier in Berlin über einen längeren Zeitraum empfangen. Hatte das damals hier sogar mit Bildern und Grafiken beschrieben. Der Empfang der analogen Programme war bombig und das, obwohl vom Berliner Schäferberg (fast bei Potsdam) auf einem Kanal das analoge VOX sendete, den ich mit Hilfe eines 150er Vollspiegels komplett ausblenden konnte.

    Terra-DX rulez!

    und dann noch das: Kabelanschluß stinkt!

    <small>[ 11. M&auml;rz 2004, 02:53: Beitrag editiert von: Michael ]</small>
     
  8. Cormac

    Cormac Senior Member

    Registriert seit:
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    Ort:
    IRL
    Na, dann werde ich, wenn sich das Wetter beruhigt hat, das ganze mal angehen. Werde meine 1,80m Channel Master nehmen, mal schauen, was reinkommt.
    Terra-DX rulez!
    dem kann ich mich nur anschließen. breites_
     
  9. drmasc

    drmasc Gold Member

    Registriert seit:
    2. April 2002
    Beiträge:
    1.329
    Mit Dipolen (Empfangsantenne) beschäftige ich mich gerade im Physik LK.
    Um bei einer Frequenz optimalen Empfang zu haben, muss der Dipol (Antenne) die gleiche Eigenfrequenz haben, wie die Frequenz auf der das Signal sendet.
    Also wenn wir jetzt sagen auf der Frequenz 200 Mhz (ich weiß jetzt nicht ob auf der Frequenz gesendet wird) sendet ein Programm.
    Dann müsste man mit der Formel c = 2l x f (wobei l die Länge der Antenne ist, f die Frequenz, c die Lichtgeschwindigkeit)
    nach l aufgelöst käme bei 200 Mhz raus: 75cm
    Also wenn man jetzt einen Sender mit 200 Mhz bestens empfangen will, muss mann mehrere Dipole mit 75cm zusammenschalten.
    Wobei die Formel nur bei optimalen Bedingungen gilt, d.h. die dicke des Materials verändert die Werte nochmal. Ist aber meistens zu vernachlässigen.
     
  10. Asket

    Asket Senior Member

    Registriert seit:
    29. November 2002
    Beiträge:
    450
    Ort:
    Berlin
    Mmmh, empfängst Du nun schon digital (wo kommt dann der Schnee her?) oder noch analog.
    Wenn ich das richtig verstehe brauchst Du eine Antenne mit möglichst großem V(or)/R(ück) Verhältnis. So ein Spiegel ist natürlich eine optimale Lösung, wobei der im Bild dargestellte sicher mehr als 1,80 haben dürfte.
    Eine Yagi-Gruppe erhöht das V/R Verhältnis ebenfalls, alternativ gibt es auch Sonderformen von UHF Antennen, welche aber einen geringeren Gewinn haben (wird wohl bei 500W und 60km Entfernung nicht reichen).
    Also teste mal mit der 1,80'er Schüssel, wäre interessant zu wissen ob's funzt. Ansonsten hilft nur eine 2. Antenne und fachgerechte Zusammenschaltung zur Gruppe.

    Cheers
     

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