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TV-Verkabelung in ETW

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Kabel (DVB-C)" wurde erstellt von Karbau, 8. August 2007.

  1. Karbau

    Karbau Junior Member

    Registriert seit:
    8. August 2007
    Beiträge:
    20
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    Hallo,

    ich habe vor kurzem eine ETW (Bj. 197x) erworben und bin gerade dabei, die Räume mit TV-Steckdosen zu versehen. Hierbei könnte ich ein paar hilfreiche Tipps gebrauchen.

    Die ETW ist Teil einer Eigentumsgemeinschaft mit insgesamt 12 Wohneinheiten. Die Wohnanlage verfügt über einen Kabelanschluss.

    Derzeit sieht es in meiner Wohnung wie folgt aus:

    Im Wohnzimmer befindet sich die derzeit einzigste TV/Radio-Steckdose der ganzen Wohnung. Aus der Wand gehen 2 Antennen-Kabel(?) in diese Dose.

    Frage hierzu: Wie kann ich herausfinden was es mit dem zweiten Kabel auf sich hat? Ist das noch ein Kabel von einer möglicherweise mal vorhandenen Antenne für terrestrischen Empfang? Für den eigentlichen Kabelanschluss sollte in der Regel ja ein Kabel ausreichen, oder?


    Ich möchte jetzt 3 zusätzliche TV/Radio-Steckdosen installieren. Jeweils 1 im Schlafzimmer, Kinderzimmer und in der Küche.

    Grundfläche des 2.OG inkl. Treppenhaus (L x B) etwa 11,50 m x 7,75 m, Raumhöhe etwa 2,50 m.

    Es soll an allen Dosen folgendes angeschlossen werden können (natürlich nur immer 1 TV an einer Dose ;)): Hifi-Anlage, Röhren-TV, LCD-TV, dBox 2 mit Premiere-Abo.

    Meine Frage nun: Wie soll ich die Verkabelung vornehmen?

    Mir fallen da derzeit 2 Möglichkeiten ein:

    Die vorhandene TV-Dose (und die zusätzlichen 3 Dosen) wird durch eine Dose mit folgenden Werten ersetzt:

    Diese Dosen können in Reihe als Durchgangsdose bzw. die letzte dann als Enddose genutzt werden. Hierbei stellt sich die Frage, ob das Signal an der letzten Dose bei dieser Art der Verkabelung noch einwandfreies Bild und Ton ergibt. Die Kabel könnten alle unter der Decke verlegt werden, da diese noch mit Paneele vertäfelt wird.

    Alternative 2 wäre, das vorhandene TV-Kabel an einen Verstärker (der würde dann direkt neben der vorhandenen TV-Dose platziert) mit 1 Eingang und 4 Ausgängen zu schalten. Eines der beiden vorhandenen Kabel (welches?) würde dann an den Eingang des Verstärkers gehen und die 4 Ausgänge würde ich dann mit den 4 TV-Dosen direkt verbinden. Hierzu müsste ich allerdings wissen, was für technische Daten der Verstärker (in etwa) haben müsste.

    Mehr (technische) Angaben kann ich derzeit leider nicht machen.

    Über Tipps zur sinnvollen Verkabelung würde ich mich freuen :)

    EDIT: Gibt es für Ottonormalverbraucher bezahlbare Geräte, um die Stärke und Güte des Empfangssignals messen zu können? Wo könnte man diese kaufen?
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. September 2007
  2. usul

    usul Institution

    Registriert seit:
    29. November 2004
    Beiträge:
    15.713
    AW: TV-Verkabelung in ETW

    Finde erstmal raus wo die zwei Kabel herkommen oder hingehen.
    Wenn das zweite Kabel weiter zum Nachbarn geht dann solltest du da nicht einfach dran rumbasteln (weitere Dosen dranhängen) denn so störst du den TV Empfang beim Nachbarn.

    BTW: Du hast Kabel TV (Also bei einem richtigen Kabel TV Anbieter wo das Signal per Kabel von der Strasse in den Keller kommt)? Oder ist das eine hausinterne Anlage (Sat Schüssel auf dem Dach mit Umsetzung für Kabel TV oder ähnliches)?

    BTW2: Ich weis auch nicht wie das rein rechtlich mit den "einfach daran rumbasteln aussieht". Immerhin haben auch die anderen Mieter Probleme wenn du da dran rumbastelst und die dann keinen vernünftigen Empfang mehr haben. Aber erstmal würde ich versuchen jemanden zu finden der weiß wie das im Haus verkabelt ist. Findet sich da niemand könnte man das Antennenkabel von allen in Frage kommenden Verteilern und Dosen abklemmen (Z.B. von allen Dosen in dieser Etage und vom Hausverteiler/Etagenabzweiger) und es durchmessen. Dann findet man raus wo die zwei Kabel hingehen. Wie gesagt, natürlich nur wenn du das überhaupt darfst. Die Antennenverteilung gehört ja nicht dir.

    cu
    usul
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. August 2007
  3. Karbau

    Karbau Junior Member

    Registriert seit:
    8. August 2007
    Beiträge:
    20
    AW: TV-Verkabelung in ETW

    Es ist definitiv keine SAT-Schüssel auf dem Dach.

    Die Kabelgebühren werden auf der Jahresabrechnung für jede Wohneinheit bzw. jeden Wohnungsinhaber getrennt aufgelistet. Die Kabelgebühren sind in den monatlichen Hausgebühren mit enthalten, daher ist wohl von einer Gemeinschaftsanlage (allerdings keine SAT-Schüssel vorhanden!) auszugehen.

    Woher/Wohin die Kabel gehen, werde ich mal versuchen abzuklären (das kann möglicherweise aber etwas dauern) und mich dann wieder melden.

    Hat sonst noch jemand ein paar Ideen?
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. August 2007
  4. Karbau

    Karbau Junior Member

    Registriert seit:
    8. August 2007
    Beiträge:
    20
    AW: TV-Verkabelung in ETW

    So, kurze Rückmeldung:

    Ich bin gerade mal in der Wohnung und auf dem Dach herum gekrabbelt :D

    Aus der Antennendose vom Typ Fuba GAD 254 (technische Daten s.u.) kommt offenbar ein Kabel aus der Wohnung unter mir. Das andere Kabel geht unters Dach (keine andere Dose im Dach angeschaltet) und geht in das zweite Haus rüber. Wo das Kabel dort rauskommt, entzieht sich meiner Kenntnis. Unter dem Dach in dem Haus mit meiner Wohnung liegt auch noch ein nicht angeschlossenes Antennenkabel das ins zweite Haus der Gemeinschaft rüber geht. Eventuell war das ja mal ein Kabel für eine terrestrische Antenne, das entzieht sich derzeit aber auch meiner Kenntnis.

    Meine Antennendose scheint daher als Durchgangsdose genutzt zu sein (s.a. Technische Daten unten).

    Welche Möglichkeiten bieten sich mir jetzt, um die o.g. zusätzlichen Antennendosen mit gutem Empfang anschalten zu können, ohne die anderen Wohnungseinheiten zu "beeinträchtigen"?

    Technische Daten (laut Fuba-Katalog) der bei mir vorhandenen Antennendose vom Typ GAD 254:
    • Durchgangsdose
    • Doppel-Richtkoppler
    • 2 Ausgänge
    • TV/Satellit/BK
    Anschlussdämpfung:
    • 0,5–450 MHz - 15 dB
    • 470–862 MHz - 15 dB
    • 950–2150 MHz - 16 dB
    Durchgangsdämpfung:
    • 0,5–450 MHz - 1,5 dB
    • 470–862 MHz - 1,5 dB
    • 950–2150 MHz - 3 dB
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. September 2007
  5. elo22

    elo22 Silber Member

    Registriert seit:
    20. August 2002
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    549
    Ort:
    Euskirchen
    AW: TV-Verkabelung in ETW

    Du hast ganz schlechte Karten. Wie gross ist dein Rohr? Oder gibt es gar kein Rohr? Dann würde ich mich über DVB-T informieren.

    Lutz
     
  6. jo-nas

    jo-nas Senior Member

    Registriert seit:
    11. Juni 2006
    Beiträge:
    171
    AW: TV-Verkabelung in ETW

    Wenn du den Empfang von anderen Bewohnern nicht beeinträchtigen willst, bleibt dir eigentlich nur folgende Lösung (Kabel wirst du ja wahrscheinlich eh legen):

    Statt der Durchgangsdose einen Abzweiger einbauen, den entkoppelten Ausgang davon kannst du jetzt im großen und ganzen wie deinen persönlichen "HÜP" behandeln.
    Also legst du von dort ein Kabel zu einem passenden Verstärker und von dessen Ausgang führst du die Wohnungsverkabelung nach Wunsch durch.

    Wenn es die Verhältnisse zulassen, den Verteiler an einen möglichst zentralen Ort und dann Sternverkabelung, und zur Zukunftssicherheit von dort ebenfalls ein Leerrohr Richtung Balkon (Sat-Schüssel...) und Richtung Telefonanschluss (IPTV bzw. andersrum Internet...).
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. August 2007
  7. Karbau

    Karbau Junior Member

    Registriert seit:
    8. August 2007
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    20
    AW: TV-Verkabelung in ETW

    Das Problem mit der Verkabelung stellt sich nicht, da alle Räume komplett mit Holzpaneele vertäfelt werden und darunter eine Menge Platz zum Verkabeln samt großen Leerrohren ist :)
    Alle Räume habe ich schon komplett vernetzt (Analaog Telefon, ISDN, DSL und Netzwerk). 4 Antennenkabel mehr bekomme ich da auch noch ohne Probleme unter :)


    F: Sehe ich das richtig, das der 1-fach Abzweiger dann eine Durchgangsdämpfung von 1,5 bis 3 dB (= in etwa Durchgangsdämpfung der vorhandenen FUBA-Dose) haben muss? Könnte ich z.B. diesen oder diesen Abzweiger dafür nutzen oder würdet ihr andere Abzweiger dafür empfehlen?

    F: Reicht ein Frequenzbereich (für meinen Anwendungsfall, s.o.) für Abzweiger, Verstärker und Antennendose von 5 bis 1000 Mhz aus?

    F: Den Verstärker würde ich dann direkt ins Wohnzimmer neben die vorhandene Antennendose setzen. Kabellänge zum Schlafzimmer und Wohnzimmer vom Verstärker wären etwa 0,5m, zum Kinderzimmer etwa 12m und zur Küche etwa 10,5m. Welche technischen Daten müsste der Verstärker dann in etwa haben, kann man dazu schon was sagen? Kann mit o.g. Daten ggf. schon ein bestimmter Verstärker empfohlen werden?

    F: Ist es sinnvoll an den Abzweiger einen Verstärker mit nur 1 Ausgang zu schalten und alle 4 Räume dann von einem zentralen Verteiler (gleiche Kabellängen zu den einzelnen Dosen) zu versorgen oder sollte ich besser einen Verstärker mit 4 Ausgängen nehmen?
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. August 2007
  8. jo-nas

    jo-nas Senior Member

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    AW: TV-Verkabelung in ETW

    Ja genau, in etwa gleiche Durchgangsdämpfung, damit bei den Nachbarn das gleiche ankommt wie vorher. Die verlinkten Teile scheinen von den technischen Daten her okay (hätte persönlich aber nicht unbedingt das noname-Teil genommen)

    Für Kabelfernsehen absolut ausreichend.

    Bei den längeren Kabeln wirst du (bei guten Kabeln) ca. 2dB Dämpfung haben, gute Einzeldosen haben auch nochmal ca. 2dB, der Abzweiger hinter dem Verstärker haut mit 12-15dB rein. Also Verstärker so 16-20dB, generell möglichst Markenhersteller mir Regelung für Verstärkung und Entzerrung

    Normalerweise haben Verstärker immer nur einen Ausgang, hinter diesen kommt dann immer ein Verteiler (bzw. bei Sternverkabelung mit Einzeldosen immer ein Abzweiger!). Die Ausgänge der Mehrfachabzweiger haben immer leicht verschiedene Dämpfungswerte, um verschieden lange Kabel auszugleichen, die Kabel müssen also nicht unbedingt alle gleich lang sein. Musst natürlich wissen, ob so ein Verstärker direkt im Wohnzimmer besonders hübsch ist.
     
  9. Karbau

    Karbau Junior Member

    Registriert seit:
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    AW: TV-Verkabelung in ETW

    Auch ausreichend für Premiere mit dBox 2 und ggf. DVB-T?


    Wegen der Dämpfung der Kabel schaue ich mal nach. Ich hatte mir nämlich schon Kabel gekauft (hoffentlich kann ich das jetzt auch sinnvoll einsetzen :D)


    Der Verstärker im Haus meiner Eltern hat 4 Ausgänge, daher meine Frage.
    Wo ist denn genau der Unterschied zwischen einem Verteiler und Sternverkabelung, ist das nicht ein und dasselbe (von dem Verteiler gehen ja dann auch alle Kabel sternförmig in alle Räume) :confused:

    F: Ich wollte das gemäß deinen Angaben jetzt wie folgt (erstmal theoretisch) machen, ist das so korrekt?:

    Nach Rücksprache mit den Miteigentümern wollte ich die vorhandene Dose gegen einen Abzweiger austauschen. An diesen Abzweiger würde ich dann einen Verstärker mit 1 Ausgang schalten. Von diesem Verstärker würde ich 1 Kabel zur zentralen Verteilung in die Diele legen. Von dort aus mittels 4-fach Verteiler jeweils 1 Kabel in alle 4 Räume (Wohnzimmer, Schlafzimmer, Kinderzimmer und Küche). Die dortigen Dosen sollten Durchgangsdosen mit Abschlusswiderstand sein.

    Die genauen technischen Daten würde ich mir dann noch ausrechnen, wenn ich die Kabeldämpfung je Meter, sowie die genauen Kabellängen kenne.


    Der Verstärker würde hinter einem Schrank oder der Stereoanlage "verschwinden".
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. August 2007
  10. jo-nas

    jo-nas Senior Member

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    AW: TV-Verkabelung in ETW

    Ja, liegt alles noch in dem Frequenzereich.

    Gute Kabel lohnen sich fast immer (wobei man es auch übertreiben kann...), aber mit 08/15-Kabeln gehts auch. Hast dann halt nur evtl. schlechtere Dämpfungs- und Abschirmungswerte.

    Verstärker mit mehreren Ausgängen dürften halt eher die Ausnahme sein. Natürlich hast du recht, dass es in deinem Fall kaum einen Unterschied zwischen "deiner Sternverkabelung" (Verteiler und Durchgangsdosen mit Endwiderstand, Entkopplung erfolgt in den Dosen) und einer "offiziellen Sternverkabelung" (Abzweiger und Stichleitungsdosen, Entkopplung erfolgt im Abzweiger) gibt. Deine Variante wär halt "offiziell" eine Baumstruktur, halt nur mit einer Dose je Ast. Wenn du Durchgangsdosen mit geringer Dämpfung nimmst, dürfte es auch in den Dämpfungswerten kaum Unterschiede geben. Welche Vor- und Nachteile die Varianten in deinem speziellen Fall haben kann ich auch nicht sagen ;-) funktioniert aber auf jeden Fall beides und ist wahrscheinlich gleichwertig.

    Klingt aus meiner Sicht jedenfalls alles korrekt und so durchführbar :) Nur wenn eine Satellitenschüssel irgendwann dazu kommen sollte wird es evtl. schwierig.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. August 2007

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