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TV + Radio für Einfamilienhaus

Dieses Thema im Forum "Digital TV für Einsteiger" wurde erstellt von rubio, 15. Mai 2005.

  1. rubio

    rubio Neuling

    Registriert seit:
    15. Mai 2005
    Beiträge:
    1
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    Ich baue gerade ein altes Einfamilienhaus um. Im Zuge dieses Umbaus stellt sich mir die wohl schon häufiger gehörte Frage: 'Lasse ich Kabel, DVB-T oder DVB-S für einen kostengünstigen und problemlosen Empfang installieren?' Vielleicht gibt es ja ein paar Expertentips, die mir die Entscheidung etwas erleichtern.

    Wir wohnen im Südwesten von Berlin. Wir nutzen Fernsehen und Radio nicht sehr oft. Wenn, dann vor allem 'Standardprogramme' (ARD, ZDF, Sat1, PRO7 RTL, Vox) - und dann gerne ohne Rauschen, Schnee oder Empfangsausfall. Wir würden derzeit nur ein Fernseher und ein Radio im Haus anschließen, möchten aber natürlich die Option für weitere Geräte im Haus haben.

    1. Erscheint für obige Situation die Installation einer Hausantenne für DVB-T und analogen Radioempfang sinnvoll?
    2. Welche zusätzlichen Kosten (und Vorteile) kämen ungefähr bei DVB-S auf mich zu?
    3. Sollte ich Kabelanschluss verstärkt in meine Überlegungen einbeziehen? (bequem, aber teuer und abhängig von einem Anbieter???)
    4. Wo kann ich allgemeine Infos zu meinen Fragen finden?
    Vielen Dank für Tips und Hinweise
     
  2. beiti

    beiti Platin Member

    Registriert seit:
    12. April 2002
    Beiträge:
    2.847
    AW: TV + Radio für Einfamilienhaus

    1. Wenn die Ansprüche so gering sind und im Haus guter DVB-T-Empfang möglich ist, spricht nichts dagegen. Radio gibt es aber nicht über DVB-T; da ist weiter UKW angesagt.
    2. Hängt sehr stark vom Umfang der Empfangsanlage (d. h. Zahl anschließbarer Receiver) ab. Bei Sat kann man nicht einfach das Kabel nachträglich splitten, sondern man braucht je 1 Kabel zu jedem Receiver (wegen der Ebenen-Umschaltung). Im einfachsten Fall (z. B. Schüssel für max. 2 Teilnehmer + Montagematerial bei Selbstmontage) ca. 100 Euro. Receiver für DVB-S sind eher billiger als solche für DVB-T, von daher kein Mehraufwand. Vorteile sind größere Programmauswahl (ca. 60 freie Sender + Premiere) und etwas bessere Bildqualität als DVB-T.
    3. Ich finde: nein. Mit der "Bequemlichkeit" ist es auch irgendwann vorbei, denn auch das Kabel wird digitalisiert.
    4. Über DVB-S auf meiner Homepage.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. Mai 2005
  3. Schüsselmann

    Schüsselmann Wasserfall

    Registriert seit:
    8. Februar 2005
    Beiträge:
    9.064
    AW: TV + Radio für Einfamilienhaus

    Ich persönlich denke, wenn man ein Haus plant umzubauen, fallen die Kosten für eine Satverteilung verhältnismäßig gering in´s Gewicht. Ich würde daher zu einer Satverteilung raten, damit liegt man für Jahre (wenn nicht sogar Jahrzehnte) auf der sicheren Seite, und Kosten entstehen nur einmalig. Man ist beim Empfang auch davon unabhängig, was die MABB zur Einspeisung in´s Kabel bzw. zur Verbreitung via DVB-T vorgibt bzw. erlaubt. Bei momentan noch geringen Empfangswünschen liegt man mit einer Astra-Verteilung auf der sicheren Seite in Sachen Programmangebot. Sollten die Ansprüche später mal wachsen, ist auch eine Erweiterung der Empfangsanlage unkritisch. Sollen zusätzlich zum Sat-Programmangebot auch noch lokale Radiostationen empfangbar sein (88 Acht, Energy, rs2 etc.), so ist eine dafür erforderliche UKW-Antenne ohne Weiteres in eine Satverteilung integrierbar.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. Mai 2005
  4. Asket_

    Asket_ Silber Member

    Registriert seit:
    11. Juni 2004
    Beiträge:
    509
    Ort:
    Berlin
    AW: TV + Radio für Einfamilienhaus

    Wenn ein Umbau erfolgt sollte, wenn nicht irgend ein wichtiger Grund dagegen spricht, immer eine Sternverteilung installiert werden. Also von einem zentralen Punkt im Haus (Keller oder Dachboden) je ein Kabel an jeden irgendwann denkbaren Empfangspunkt.

    Das ist für DVB-T nicht zwingend notwendig. Auch für Kabel nicht, aber für's Kabel kann ich in Berlin beim besten Willen keinen Bedarf mehr sehen. Jegliche Investition ist hier rausgeschmissenes Geld, wenn man die Möglichkeit für SAT hat. Und bei den hier genannten Ansprüchen auch, wenn man DVB-T hat.

    Kurz und gut, ich würde hier eine moderne Sternverteilung mit Unterdach- oder kleiner Außenantenne für DVB-T und einem einfachen Dipol für UKW empfehlen - also die Variante 1 von rubio. Das ganze durch einen preiswerten Breitbandverstärker am Zentralpunkt und Verteiler unterstützt. Kann man aber auch nachrüsten, da derzeit sowieso nur Bedarf für einen Empfangspunkt.

    Der SW von Berlin ist durch den Schäferberg gut versorgt.

    Cheers
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. Mai 2005
  5. Schüsselmann

    Schüsselmann Wasserfall

    Registriert seit:
    8. Februar 2005
    Beiträge:
    9.064
    AW: TV + Radio für Einfamilienhaus

    Also die Sternverteilung ist ganz sicher keine Fehlinvestition, selbst wenn man später mal von z.B. DVB-T auf Sat umsteigen möchte. Für einen BK-Anschluss gibt´s in Berlin unter den genannten Voraussetzungen in der Tat keine zwingende Notwendigkeit (mehr).
     

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