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Trend: Musikstreams für die Masse - CD und Vinyl für Sammler

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 12. Juli 2019.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Lexikon

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    Jahrelang kannte der Trend für Deutschlands Musikindustrie fast nur eine Richtung: abwärts. Nun kehrt der Optimismus zurück - obwohl die Hörer immer weniger CDs kaufen und Vinyl ein Nischenprodukt bleibt. Das Musikstreaming ändert alles, auch die Hörgewohnheiten.

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  2. Koelli

    Koelli Institution

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    Mich wundert ja wirklich, dass die Plattenfirmen genug verdienen mit dem Streaming. Bei knapp 10 Euro für all you can hear kann man doch weniger einnehmen als bei 10-18 Euro pro CD
     
  3. Gorcon

    Gorcon Kanzler

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    Falsch, Im Schnitt kauft man ja nicht so viele CDs/Monat das man auf 10€ kommt. ;)
     
    Kai F. Lahmann gefällt das.
  4. Lalelu12

    Lalelu12 Senior Member

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    Erstens ging es um den Verdienst und der ist beim Streaming für die Künstler schlicht katastrophal und zweitens gibt bzw. gab es sehr wohl Menschen, die früher deutlich mehr als 1 CD im Monat gekauft haben, dies aber nicht mehr tun, weil Streaming einfach billiger ist.

    Die Plattenfirmen verdienen natürlich mehr, weil sie weniger an die Künstler abgeben. Die Verträge waren auch früher schon knallhart und oft sind Künstler, die viel Geld verdienen, im selben Maße bei den Majors verschuldet. Siehe dazu die Dokumentation "Artifact" der Band "30 Seconds To Mars".

    Verkaufszahlen von Midge Ure (Sänger von Ultravox) auf Twitter:

    1 Stream auf YouTube = $0.00069
    1 Stream auf Spotify = $0.00437
    1 Stream auf Apple Music = $0.00735
    ...
    150 Streams entsprechen 1 Song Download ($0.99 - $1.29)
    1.500 Streams entsprechen 1 Album (10 Tracks / $9.99)
     
  5. Cumulonimbus

    Cumulonimbus Gold Member Premium

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    Amazon Fire TV
    Musikstreaming wird für Musikliebhaber niemals eine ernst zu nehmende Alternative sein und ich kaufe meine Musik weiterhin auf CDs.
    Die meisten die Musikstreaming benutzten konsumieren die Musik und genießen es kaum und leider wird dann noch die Musik nebenbei angehört
     
    sanktnapf und Wolfman563 gefällt das.
  6. backspace

    backspace Senior Member

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    Streaming an sich ist ja nicht schlecht und ich nutze es auch regelmäßig.Trotzdem kaufe ich mir viele Sachen als CD/ DVD/Blu Ray .Man will ja auch noch was in der Hand halten..........(y)
     
    Wolfman563 gefällt das.
  7. multiple_p

    multiple_p Senior Member

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    Naja, in den 80er habe ich ja schon häufiger Platten gekauft, aber heute würde ich auch ohne Streaming keine 12 CDs pro Jahr kaufen. Und ja, Musik höre ich nebenbei. Im Auto, in der Bahn, selten zu Hause, da würde ich Musik hören, wenn ich alleine lebte, dann vermutlich mit mehr Leidenschaft. Ich glaube dass die Gesamtausgaben für viele Streamingnutzer tatsächlich höher sind, als sie es ohne wären, wenn man mal die große Masse sieht, die eben keine "Musikliebhaber" sind. Was davon bei wem hängenbleibt, weiß ich nicht.
     
  8. Lady on a Rooftop

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    Ich habe mir alleine in diesem Monat schon drei CDs gekauft. Streaming ist grundsätzlich ok von der Auswahl, aber die Streaming-Qualität ist mir einfach zu niedrig.
     
  9. hexa2002

    hexa2002 Gold Member Premium

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    Ein Traum für erfolgreichere Künstler oder?

    Da macht man um 1982 eine Scheibe und kann - so sie noch gehört wird - immer weiter daran verdienen,
    wohingegen eine vielleicht 1992 gekaufte CD - so sie noch gehört wird - niemals wieder dem Künstler einen Cent bringt.

    (singt) "If I waaaass... a streaming maaaan"...


    Mal eben scharf kalkuliert, was Herr Ure nur bei Spotify verdient hat (also geldlich, nicht künstlerisch)

    "The Man Who Sold The World"

    9.232.803 mal angeklickt => 40.347 Dollar

    => also ein besseres Jahresgehalt für normale Menschen

    Dann kommt noch Apple Musik dazu mit ganz rund der Hälfte an Kunden wie Spotify also könnte man glatt annehmen,
    dass grob nur für den Song noch mal auch rund die Hälfte an Dollars dazukommt

    => grob 60.000 Dollar

    (Wir sind immer noch bei einem Lied und haben nicht andere Streamingquellen verglichen)
    (Der Künstler hat seit 1982 jedenfalls diesbezogen immer noch nichts weiter getan)
    (Die Plattenfirma hat keine CD gepresst, kein Lager verschwendet, kein Cover gedruckt)

    nochmal:
    => grob 60.000 Dollar

    oder wie @Lalelu12 sagen würde "schlicht katastrophal"

    Ja ich weiß, wenn ein Song von n Komponisten ist ... geschenkt. Das war ja auch nur EIN Song als EIN Beispiel. Spielsde von Herrn Ure das ganze Album durch, du ganz alleine, sind das auch 10 Klicks.

    Unbekannte Künstler gehen im Streaming genau so unter, wie unbekannte Künstler schon vor 30 Jahren nicht offensichtlich für den Gelegenheitskäufer gefunden wurden.

    Wenn vom Streaminggeld mehr bei der Plattenfirma ankommt als beim Künster, kann jedenfalls der Streamingdienst an der Stelle nix dafür.
     
  10. Gorcon

    Gorcon Kanzler

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    Ich habe früher auch öfters CDs gekauft, tue das aber heute kaum noch, aber nicht wegen Streaming(das nutze ich dafür überhaupt nicht) sondern weil es heute kaum noch etwas brauchbares gibt.
    Sehe ich auch so.
     
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