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Tom Tykwer: Deutsche Serien gehen jetzt erst richtig los

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 10. April 2016.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Lexikon

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    Der Regisseur Tom Tykwer (50), der derzeit im Auftrag von ARD und Sky an "Babylon Berlin" arbeitet, hält wenig von der These, in Deutschland würden keine guten Serien gedreht.

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  2. Sky Beobachter

    Sky Beobachter Gold Member

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    Das muss er wahrscheinlich schon allein wegen Babylon behaupten! Ein Schelm wer.... ;-)
     
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  3. beiti

    beiti Platin Member

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    Serien, die ursprünglich für werbefreie Medien gemacht sind, vertragen sich natürlich nicht gut mit Werbepausen. Aber man könnte auch jederzeit moderne Serien so schreiben, dass Werbepausen weniger stören; die werbefinanzierten US-Sender tun das längst. Also ich glaube nicht, dass das grundsätzlich am neuen Erzählfluss liegt.

    Das Problem liegt eher in der lieblosen Art und Weise, wie die deutschen Privatsender mit den Serien umgehen. Zum Beispiel wird auch in Serien, die aus dem werbefinanzierten US-Fernsehen stammen, die Werbung oft nicht an den vorgesehenen Stellen platziert, sondern irgendwo ziellos mittendrin. Hinzu kommt, dass die Werbepausen oft unerträglich lang sind - viel länger als in den USA. Bei uns kommt zuerst schon sehr lang die normale Werbung, und dann nochmal fast genauso lang Hinweise auf andere Sendungen der Sendergruppe.
    Manchmal gibt es auch noch regelrechte Zuschauerverarsche, z. B. ein Werbespot mit eingeblendeter Sekundenanzeige (wo man glauben soll, nach diesem Spot ginge es sofort weiter), aber danach fängt erst der Haupt-Werbeblock an.
    Als wäre die Sache mit Werbung nicht schon übel genug, wird auch munter in der eigentlichen Handlung herumgeschnitten und der Abspann komplett weggeschnitten.
    Und dann ist da die Sache mit den Serien-Abfolgen: Wenn das Finale einer Staffel gesendet wurde (was absichtlich nicht dazugesagt wird), folgt in der Woche drauf plötzlich ohne Vorwarnung eine ältere Folge, die nicht mehr an die Handlung anknüpft; auch da kann man sich veräppelt fühlen. Noch schlimmer treibt es RTL, wo gelegentlich unmittelbar nach einer Ausstrahlung der Hinweis "Jetzt noch eine Folge" ertönt - und wenn man dranbleibt, um nichts zu verpassen, bekommt man direkt irgendeine Uralt-Folge vorgesetzt.
    Sowas kann man ja vielleicht mit den Krimiserien von vor dreißig Jahren machen, wo jede Folge eine abgeschlossene Handlung war und die Protagonisten sich nicht weiterentwickelten. Aber die neueren amerikanischen und deutschen Serien haben alle episodenübergreifende Handlungsstränge - entweder als Nebenhandlungen oder sogar als Haupthandlung. Da darf man die Episoden nicht einfach willkürlich hintereinanderpappen.
    Also entweder haben die Verantwortlichen bei den deutschen Privatsendern diese Serien (inklusive ihrer Eigenproduzierten) nie selber angeschaut, oder es ist ihnen einfach komplett egal.
     
    bolero700813, Gorcon, Onkelhenry und 2 anderen gefällt das.
  4. tesky

    tesky Talk-König

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    @beiti
    Zu Deiner letzten Frage: Es ist ihnen komplett egal.
     
  5. Onkelhenry

    Onkelhenry Silber Member

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    Super Beitrag!

    Hier könnte noch eine dritte Variante greifen: Die Verantwortlichen bei den Privatsendern sind nicht qualifiziert genug, um das zu erkennen!
     
  6. MartinP

    MartinP Board Ikone

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    Der mit dem roten Hemd spielt bestimmt den Gennat.
    Wenn man die Bücher gelesen hat, kann man die Schauspieler auf dem Bild schon ganz gut den Charakteren aus den Vorlagen zuordnen ...

    Ich bin wirklich gespannt wie die das hinkriegen...
     
  7. Tom123

    Tom123 Institution

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    ...wobei das mit dem abgeschnittenen Abspann auch im werbefinanzierten US-Fernsehen gang und gaebe ist.
     
  8. Gorcon

    Gorcon Kanzler

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    Dann muss der Sender sich aber auch nicht wundern wenn dort solche Sendungen nicht geschaut werden.
     
  9. grmbl

    grmbl Platin Member

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    Abgesäbelte Abspänne sind international mehr oder weniger üblich geworden. Bei youtube hat mal jemand einen ITV-Mitschnitt von INSPECTOR BARNABY hochgeladen - auch dort wurde der Abspann durch einen Programmhinweis ersetzt, in den die Schlusstitel eingeblendet wurden.

    Werbepausen mögen in den USA zwar kürzer sein als hier, aber dafür müssen die Amerikaner mehr Unterbrechungen pro Sendung erdulden, was ja nun nicht gerade so erstrebenswert ist.

    Dass in Deutschland keine guten Serien gedreht werden, ist natürlich blanker Unsinn. Ob einem eine Serie gefällt oder nicht, ist Geschmackssache. Manche winken schon von vornherein ab, wenn sie erfahren, eine Serie stammt aus Deutschland.
     
    Fragensteller und Gorcon gefällt das.
  10. Tom123

    Tom123 Institution

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    Macht die BBC ebenfalls, meist eine Art Splitscreen

    5 Unterbrechungen in 'nem Stundenformat; bei Halbstunden-formaten (Sitcoms etc) sind es 3. Was besser ist, ist oft Geschmackssache - ich persoenlich find einen episch langen Werbeblock, wie in Deutschland, eher schlimmer. Bei uns haben sie einen akzeptablen Mittelweg: 3 Unterbrechungen in einem Stundenformat; 1 Unterbrechung bei Halbstunden-formaten

    Es gibt halt sehr wenig was herausragt. Der Grossteil ist schon recht eindimensional.
     

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