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Teufel & Weihwasser: Private Regionalradios meiden DAB Plus

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 14. April 2015.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Lexikon

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    Sucht man in vielen Teilen Deutschlands private Regionalradiosender, so kommt man schnell zur Erkenntnis, dass hier wohl eher eine öffentlich-rechtliche Spielwiese geschaffen wurde. Fürchtet man die zunehmende Konkurrenz des Bundesmuxxes bei der Privaten?

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  2. Popper

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    So lange UKW nicht abgeschaltet wird, ändert sich da nichts. Siehe DVB-T. Da musste auch erst durch Medienanstalten harter Abschalttermin definiert werden, um Digitalisierung durchzusetzen. Ob nun bessere Qualität oder mehr Programme: Bei Lokalradios reicht mir unterwegs auch UKW, da bin ich mal ganz ehrlich. So lange es eben UKW noch gibt.
     
  3. Nelli22.08

    Nelli22.08 Lexikon

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    AW: Teufel & Weihwasser: Private Regionalradios meiden DAB Plus

    DAB+ hat halt zu wenig Reichweite. Flächenmäßig und Hörer mäßig.
    Ist und bleibt eine Totgeburt.
     
  4. Gorcon

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    AW: Teufel & Weihwasser: Private Regionalradios meiden DAB Plus

    Da hat sich aber auch nichts groß geändert (verbessert) eher im Gegenteil. der Empfang ist in einigen Gebieten deutlich schwiriger bis unmöglich geworden. Das gleiche ist bei DAB+ der Fall. (in einigen Gegenden überhaupt nicht empfangbar) Von daher halte ich eine Forderung "Abschaltung von UKW" vollkommen daneben!
     
  5. Rheinberger

    Rheinberger Senior Member

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    AW: Teufel & Weihwasser: Private Regionalradios meiden DAB Plus

    Bei uns hier oben im südlichen Ostfriesland gibt's DAB+ ohnehin nur mit großem Antennenaufwand (Dachantenne Richtung Bremen/Oldenburg).
    DAB+ -Radios gibt's aber in jedem Elektronikfachmarkt :eek: .

    Wir haben beste Chancen, dass DAB+ nichtmal versuchsweise eingeführt wird :rolleyes:.
     
  6. Fragensteller

    Fragensteller Talk-König

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    AW: Teufel & Weihwasser: Private Regionalradios meiden DAB Plus

    Das Ganze ist etwas zu einseitig dargestellt. Auch die ARD, mit der lobenden Ausnahme des BR, behandelt DAB+ aus kurzsichtigen Gründen sehr stiefmütterlich, am schlimmsten ist dort der WDr im Radiokartell zusammen mit Radio NRW.

    Bayern zeigt insofern auch im Einklang mit den Landesmediensanstalten, wie es funktioniert: UKW-Frequenzen werden nur noch vergeben bzw. verlängert, wenn man gleichtzeitig über DAB+ sendet. Sämtliche Münchener Lokalsender (einschließlich der zusätzlichen) sind über DAB+ empfangbar, so gar mit einer höheren Reichweite außerhalb Münchens als bisher. Wer in Bayern da tatsächlich nicht mitmacht, wird quasi im Digitalempfang ausgelistet. Auch wenn gerade im Norden Bayerns noch keine 100 % Abdeckung vorhanden ist, ist das Angebot vielen Teilen Bayerns schon stabiler als UKW. Das UKW-Band spielt für mich hier in München im mobilen Empfang hier schon lange keine Rolle mehr. Vielleicht hilft die Nähe zur Schweiz, die vorgemacht hat, wie man mit einem konsequenten Umstieg den Erfolg und damit - nach UKW Abschaltung - erhebliche Kostensenkungen langfristig herbeiführen kann.

    In den nächsten 1/2 Jahren wird mE der Durchbruch erfolgen. Entscheidend ist nun die Automobilindustrie, bei der ich aber davon ausgehe, dass sie DAB+ bald flächendeckend erienmäßig anbietet. Wenn man dann einmal auf das bessere DAB-Band gewechselt hat, wird UKW schnell Geschichte sein. Und die Privatsender sind dann gezwungen mitzuziehen.
     
  7. Kai F. Lahmann

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    AW: Teufel & Weihwasser: Private Regionalradios meiden DAB Plus

    Ich bleibe dabei: DAB+ ist eine Totgeburt.

    * Es gibt keine Nachfrage. Schon im TV-Bereich sehen wir, dass nur eine begrenzte Zahl an Sendern rentabel funktioniert (die geringer ist als die Senderzahl im UKW) und beim Radio hört die überwältigende Mehrheit "Dudelfunk". Wer gezielte Inhalte hören will, tut das schon heute über das Internet (oder den lokalen Speicher).
    * Es gibt kein Geräte-Angebot. Nein, ich meine nicht irgendeinen Designer-Kasten zu gerne absurden Preisen. Ich meine eine entsprechende Ausstattung im Auto (da sind die Preise oftmals noch absurder…) und vor allem AV-Receiver. Die maximal 100 Senderspeicher der externen Tuner sprechen auch nicht gerade für die Erwartung eines auf die Dauer besonders großen Angebotes (50 dürften in München schon eng werden?). Immerhin soll sich das ganze doch an anspruchsvolle Hörer richten…
    * Es gibt auch (außer in Bayern) kein Sender-Angebot. Die Privatsender versuchen es gar nicht erst und die Angebote der ARD-Anstalten sind nur in Teilen des Gebietes empfangbar. Nur der Bundesmuxx funktioniert wohl so halbwegs flächendeckend. Hier im Wendland gäbe es mit Dachantenne wohl so 20 Sender – da holt der Zimmerdraht per UKW mehr…
     
  8. Winterkönig

    Winterkönig Talk-König

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    AW: Teufel & Weihwasser: Private Regionalradios meiden DAB Plus

    München, Nürnberg, Ingolstadt, Augsburg. Also dort senden die Regionalradios auch auf DAB+. Aber ist halt wieder Bayern wo auch sonst.

    Irgendwie habe ich das Gefühl das Bayern in Sachen DAB+ nicht zu Deutschland gehört. :D
     
  9. Fragensteller

    Fragensteller Talk-König

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    AW: Teufel & Weihwasser: Private Regionalradios meiden DAB Plus

    Mit solchen Argumenten ist jede technische Innovation überflüssig, weil es zu Beginn noch keine Nachfrage gibt. Das galt für jeden Digitalisierungsumstieg.

    DAB+ hat erhebliche Zuwachsraten seit dem "Neustart" mit dem Bundesmux, es gibt mittlerweile mehr als 5 Millionen Geräte.
     
  10. br403

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    AW: Teufel & Weihwasser: Private Regionalradios meiden DAB Plus

    Ich habe in meinem neuen Auto auch extra wieder DAB bestellt. Gut, hier in Bayern geht es wirklich auch sehr gut. Ich mag es, höre viel Sunshine Live, oder auch Rock Antenne. Und die BR Sender gehen hier wirklich überall sehr gut. Aber schon interessant, kaum fahr ich um die Zugspitze rum Richtung Ehrwald, ist alles weg.
     

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