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Testen auf Unicable-Machbarkeit

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Satellit (DVB-S)" wurde erstellt von Handymeister, 15. November 2009.

  1. Handymeister

    Handymeister Senior Member

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    Hallo,

    ich würde gern ein Mehrfamilienhaus von Kabel analog auf digitalen Sat-Empfang umstellen. Die aktuellen Kabel entsprechen grob einer Sternverteilung, die sich jedoch später noch weiter verzweigt, womit wir dann bei einer Baumstruktur wären.

    Allerings weiß keiner mehr so genau, wie die Kabel sich verweigen (z.B. Koaxialverteiler, etc.). Meine Frage ist nun, ob man die Kabel incl. ihrer Verzweigungen irgendwie auf Unicable-Tauglichkeit prüfen kann. Also vom Standort der Verteilung bis zu den jeweiligen Dosen.

    Gibt es dafür irgenwelche Möglichkeiten / Testgeräte?

    Ich würde ungern mit der Installation beginnen und nachher scheitert es noch an irgendeiner blöden Verzweigung in der Wand.

    Vielen Dank und viele Grüße
    Handymeister
     
  2. usul

    usul Institution

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    AW: Testen auf Unicable-Machbarkeit

    Alle Teile abnehmen so das alle Kabelenden freiliegen, dann mittels Durchgangsprüfer auf Durchgang (Innnenleiter und Abschirmung) und auf Kurzschluss prüfen.
    Dann gleich mal nen Plan mit dem Kabelverlauf malen (dann siehst du auch ob irgendwo noch Verteiler drinstecken).

    Dann (um ganz Sicher zu gehen) mal ne Testschüssel aufbauen und mal alle Kabelenden mit Sat Ausprobieren (speziell die hohen Frequenzen (braucht man bei Unicable zwar nicht, aber wen das Kabel die schafft dann kann man sich recht sicher sein)).
    Dann auch gleich mal auf DSF schalten und einwenig mit nem DECT Telefon spielen. Gibts dann keine Störungen dann weis man das die Abschirmung überall OK ist.

    Das wäre IMHO die ordentliche Prüfung die man ohne spezielle Messgeräte selber vornehmen kann.


    BTW: Einen detaillierten Plan des Kabelverlaufs braucht man eh wenn man das Unicablesystem vernünftig planen will (z.B. ob man jeder Wohnung nen eigenen Strang (evtl. mit Legacy Fallback) spendieren kann).

    cu
    usul
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. November 2009
  3. KlausAmSee

    KlausAmSee Talk-König

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    AW: Testen auf Unicable-Machbarkeit

    DECT-Probleme treten in teilnehmergesteuerten Einkabelsystemen eigentlich nur auf wenn Umsetzer mit dem ST-Frequenzraster verwendet werden. Die zum Entropic-Chip passenden SAW-Filter sparen den DECT-Bereich aus. Die Zuführung zu den Umsetzern wird mit neuen Leitungen stattfinden und sollte daher kein Problem darstellen.

    Klaus
     
  4. Handymeister

    Handymeister Senior Member

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    AW: Testen auf Unicable-Machbarkeit

    Hallo,

    vielen Dank für die ausführlichen Antworten. Sind denn "Verteiler" die noch irgendwo in der Wand sitzen grundsätzlich ein K.O.-Kriterium?

    Den Stromdurchfluß kann ich sicher problemlos messen, aber kommt es nicht auch auf die Frequenzen an, die durch gehen müssen?

    Vielen Dank und viele Grüße
    Handymeister
     
  5. usul

    usul Institution

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    AW: Testen auf Unicable-Machbarkeit

    Meine Idee war eigentlich das DECT Telefon zu missbrauchen um einen allgemeinen Eindruck über die Abschirmung der Verkabelung zu erhalten. Unabhängig davon ob DECT bei Unicable Probleme bereitet oder nicht.

    Nein, grundsätzlich nicht.

    Jup, es kommt auf viele Dinge an.

    Deswegen musst du dir auch erstmal nen Überblick verschaffen. D.h. alle Kabelenden freilegen und dann kannst du auch abschätzen OB überhaupt irgendwo Verteiler drinstecken usw.
    Weil es bringt nicht sich jetzt hier irgendwelche Gedanken um irgendwelche ungeeigneten Verteiler zu machen wenn sich später rausstellt das da überhaupt keine sind ;)

    Weil, vermutlich ist das alles gar nicht so schlimm wie du denkst. Da geht vermutlich ein Kabel in jede Wohnung und das geht dann von Dose zu Dose ohne irgendwelche wilden Verzweigungen.

    cu
    usul
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. November 2009
  6. KlausAmSee

    KlausAmSee Talk-König

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    AW: Testen auf Unicable-Machbarkeit

    Die Verteiler dürfen keinen gleichstrommäßigen Kurzschluss verursachen, das wäre ine KO-Kriterium.
    Bezüglich der Dämpfungen hängt es davon ab wie viele Anschlüsse pro Strang realisiert werden sollen. Die niedrigen Einkabelfrequenzen bekommt man normalerweise schon "durchgedrückt".

    Klaus
     
  7. Hooch

    Hooch Neuling

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    AW: Testen auf Unicable-Machbarkeit

    Hallo zusammen,

    ich "missbrauche" einfach mal diesen Thread, da ich eigentlich die gleiche Frage habe. Ich bin auch dabei, langsam auf Unicable umzurüsten und habe festgestellt, dass durch ein Kabel 3 Dosen bedient werden, die aber nicht in Reihe geschaltet sind. Es muss also irgendwo "unterwegs" ein Y-/T-Stück (bzw 2) sein, da bei diesen 3 Dosen das Kabel jeweils endet (und somit zu keiner weiteren Dose weiter verläuft). Diese "Abzweige" befinden sich alle in einer Rigipswand und sind somit nicht zugänglich.
    Wie kann ich denn prüfen, ob diese einen "gleichstrommäßigen Kurzschluss" verursachen bzw ob sie eine Umstellung auf unicable verhindern? Bin für sämtliche Tipps dankbar.

    Danke schonmal & Grüße,
    Tom
     
  8. besserwisser

    besserwisser Platin Member

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    AW: Testen auf Unicable-Machbarkeit

    Wenn sie nur bis 862 MHz (Kabelfernsehbereich) tauglich sind, dann ja.

    :winken:
     
  9. Hooch

    Hooch Neuling

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    AW: Testen auf Unicable-Machbarkeit

    OK, also irgendwie die bestehenden Verteiler austauschen ... :eek:
    Hat jemand vielleicht eine Empfehlung für 2- oder 3-fach-Verteiler (Kathrein)? Und bedeutet das, dass man dann auch logischerweise mehr als eine Enddose benötigt?

    Danke nochmals!
     

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