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Test: Philips 55 PUS 7181

Dieses Thema im Forum "Heimkino-Kaufberatung" wurde erstellt von Eike, 7. August 2016.

  1. Eike

    Eike von Repgow

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    So, nach längerer Pause habe ich mir mal wieder einen Fernseher näher ansehen dürfen.
    Neuanschaffungen haben ja nun 4K-Modelle im Focus. Fast alle neuen Modelle ab 40 Zoll, die nicht
    schon länger im Regal stehen, sind nun UHD-Fernseher. Ob dieses Auflösungsformat bei 40-60 Zoll Sinn macht, muß jeder selbst wissen. Meine Betrachtung galt dem Fernsehalltag mit HD (interner Tuner) sowie externen Zuspielern von der Sky-Box und einem Blu-ray-Player. 4K-Material konnte ich nur kurz in Berachtung ziehen, vom HD+ Demokanal, die auch "arte UHD" Bildmaterial (Ballett) in einer Schleife programmieren.
    Zudem habe ich mir mal wieder, ich selbst bin auch Philips-TV-Nutzer mit einem Vorgängermodel,
    einen aktuellen Philips unter die Lupe genommen. In jüngester Zeit hatten Philips-TVs, mit der Auslagerung der Entwicklung und Produktions aus Holland, einen Kratzer bekommen. Immer wieder wurde die Software und Langzeitstabilität kritisiert. Demgegenüber stand bei Philips die gute Bildwiedergabe die, auch mit nur geringen Korrekturen eine natürliche Farbwiedergabe brachte und das Alleinstellungsmerkmal Ambilight.

    Hardware, Verarbeitung, Fernbedienung / Note: Sehr Gut

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    Schon beim betrachten des 7ner Spitzenmodells fällt eines auf: Philips ist nahezu die einzige Fernsehermarke, der für viele seiner Modelle noch (oder vielmehr wieder) auf einen drehbaren hochwertigen Standfuß setzt.
    Für viele Kunden dürfte das sogar ein Entscheidungskriterium sein.
    Nicht alle Standorte und Sitzpositionen, sind kompatibel mit den derzeit modischen Füßen an den Außenkanten des TV-Gehäuses. Dies verlangt nämlich nach einem statischem Ausstellungsort und hat Nachteile, wenn kein IPS-Panel verbaut ist.
    Philips biete also wieder einen ordentlichen flexiblen Standfuß an und verbaut zusätzlich, dazu später, ein IPS-Panel der neusten Technologie. Das Gehäuse wirkt also hochwertig verarbeitet, ist überwiegend aus gebürstetem Metall. Der Standfuß ebenso. Unten modisch angesetzt, wurde eine Lautsprecherleiste die nach vorn abstrahlt. Nach hinten gegen die Wand gibts einen kleinen Bassbooster. Tonal ist der Philips also selbst im Normalbetrieb ohne Anlage, sehr gut aufgestellt.

    Es gibt gleich 4 HDMI-Zugänge. Möchte man UHD-HDR-Signale zuspielen, z.B. UHD-Blu-ray-Player oder die UHD-Sky-Box die noch in diesem Jahr kommt, dann empfehlen sich aber nur die Anschlüsse 1+2.
    Ansonsten 3x USB, 1x Scart, 1x Kopfhörer, 1x Netzwerk, 1x Komponente, 1x digital optisch...

    Hardwaremäßig setzt Philips zudem auf drei Singeltuner (DVB-T2, C, S) sowie einen analogen Kabeltuner.
    Der Fernseher unterstützt das Aufzeichnen und pausieren auf einer USB-Festplatte oder Stick.

    Zur Hardware dazu zählt die Philips-typische Fernbedienung die zur Bedienungs des Web-Browsers eine
    Tastatur auf der Rückseite hat:
    upload_2016-8-7_11-26-11.jpeg
    Auch sie liegt gut und hochwertig in der Hand und setzt auf Funksingnale, mit Infrarot sind die komplexen
    Befehle inkl. Tastatur und Pfeilansteuerung nicht mehr zu bedienen.
    Neu ist nun auch bei Philips, das diese eine Netflix-Taste aufweist. Man kommt also ohne den Umweg über die üblichen Apps, direkt auf dieses Portal.
    Ich sehe dies kritisch, denn Netflix zahlt an die TV-Hersteller und hebelt damit einen fairen Wettbewerb aus, so praktisch für die Netflix-Nutzer diese Taste auch sein mag, es gibt keine Amazon-Prime, maxedom oder Sky Go-Taste. Diese Anbieter muß man wieder über die Apps suchen.

    Apps, EPG / Note: Gut

    Traditionell beschäftige ich mich mit Apps nur am Rande. Denn bis auf ARD und ZDF Mediatheken, arte +7
    und hbbTV nutze ich dies wenig bis gar nicht. Auf jeden Fall nutzt Philips, wie zuvor schon Sony, nun auch das Betriebssystem von Android. Bei Sony wird da häufig die Absturzfreudigkeit erwähnt. Diese Unzulänglichkeiten kann ich von Philips jetzt so nicht berichten. Sicherlich könnte die Bedienung des App-Menüs flüssiger sein, aber mal Hand auf Herz, diese Kleinigkeiten weisen im Prinzip alle Hersteller auf.
    In dieser Hinsicht ist Panasonic mit seinem Firefox-Betriebssystem am besten aufgestellt, da kommt Philips nicht mit. Aber einen Absturz konnte ich nicht provozieren. Die Appauswahl ist sehr groß unf wird ständig aktuallisiert.
    [​IMG]
    Zu meinem Betrachtungszeitpunkt unterstützte die Software 4K auch vom Mediaplayer und die Youtube-App.
    Den EPG gibts bei Philips in zwei Varianten:
    Standard-EPG mit senderseitiger Datenbeladung und einen Web-EPG der Online beladen wird
    eine schöne graphische Ansicht hat mit vielen Zusatzinfos, wie Bildern in den Informationen.
    Vorteil, beim letzterem EPG gehen die Daten nach dem Ausschalten nicht verloren!
    Also empfehle ich klar den Online-EPG, ist ja kein Problem, WiFi ist ja Hardwaremäßig an Bord.

    Ambilight / Sehr Gut

    Ist für viele Philips-Käufer das Kaufargument.
    Und ganz klar, hat man einmal Ambilight genossen, fällt es schwer es zu missen.
    Die 7ner-Reihe nutzt traditionell das dreiseitige Ambiligt.
    Neben den dynamischen Nutzungen beim Bild (was am beeindruckensten ist und das Bild optisch vergrößert), kommt nun auch eine Nutzung für reine Musikwiedergabe hinzu. Also eine Art Party-Nutzung. Puristen und Filmliebhaber, wie ich, nehmen die Statische Nutzung.
    Hier empfehle ich die ISF*-Warmweiß-Einstellung die sich zudem individuell in der Helligkeit regeln lässt.
    Diese Einstellung geht vom Umstand aus, das auch Augenärzte eine leichte Hintergrundbeleuchtung hinter dem Fernseher empfehlen um die Augen zu entlasten beim fernsehen. Zudem verstärkt diese Einstellung den Kontasteindruck, gerade bei LCD-Bildschirmen wichtig!

    Bildqualitäten / Note: Gut - Sehr Gut

    Philips kauft seine Panele von anderen Herstellen hinzu, wie allgemein heute üblich.
    Je nach Modellreihe auch unterschiedliche Panelarten.
    In der 7ner Reihe wird, ebenso schon traditionell, auf ein IPS-Panel gesetzt was von LG kommen dürfte.
    IPS-Panele werden im allgemeinen für ihre hohe Blickwinkelstabilität, die hohe Verzögerungsfreiheit und die natürliche Farbwiedergabe gelobt. Es gibt aber auch einen Nachteil: Gegenüber VA-Panele sind die Kontrastschwächer, was sich im Schwarzwert negativ bemerkbar macht. Dennoch haben IPS-Panele die besten Fernsehqualtäten unter den LCDs, meiner Meinung nach. Besser sind nur OLEDs
    Die relative Kontrastschäche machen die TV-Herststeller mit einem effektiven Dimming und Kontrastanpassung wieder wett. In Punkto Dimming setzt Philips auf den Begriff "Mikrodimming", was sehr schnell über die gesamte Bildfläche wirkt. Ein Lokaldimming ist es also nicht. Kann es auch nicht sein, denn Philips setzt auf eine Edge-LED Ausleuchtung.
    Dennoch ist es erstaunlich, dass in den überwiegenden Bilddarstellungen eine beeindruckende Schwarzwertdarstellung und Bildbrillianz vorherrscht. Nur in wenigen diffusen Bildern, wenn das Dimming nicht so stark runterregeln kann, ist der Schwarzwert unbefriedigend.
    Zudem setzt Philips nun auf eine Farbraumerweiterung. Sie wird durch eine Phosphorausweitung der LEDs erzeugt. Das erste Mal setzte Sony so eine Technologie ein.
    Bei Philips ist sie allerdings nicht abschaltbar. Das macht auch nichts, denn diese Erweiterung war zu keiner Zeit störend da sie die Hauttöne nicht betrifft und nur gesättigte Farben noch beeindruckender zur Geltung kommen. Die Ausleuchtung des Panels ist nicht ganz so gleichmäßig wie bei einem Direkt-LED-Panel, aber machte sich in der Praxis kaum negativ bemerkbar. Wer Nachteile sehen will, kann sich natürlich ständig graue einfarbige Testbilder ansehen.

    Und noch eine Anmerkung zum Upscaling von SD + HD auf 4K.
    Sie gelingt dem Philips erstaunlich gut und faktisch ohne Nachteile.
    SD ist auf einem 55 Zoll-TV natürlich kein großartiger Genuss mehr. Hier sieht das Bild eher weich aus.
    HD 720p und 1080i ist aber auf diesem TV schon ein Genuss. Gegenüber einem Full-TV sieht man auch keine Scalierungsnachteile. Noch einen kleinen Tick besser ist natürlich das Bild von eine Blu-ray in Full-HD 1080p. Bei 4K-Material fehlt mir noch der komplette Überblick da Sendematerial fehlt.
    arte UHD sendet über die HD+Plattform Ballett-Matrial, was zwar beeindruckend aussieht, aber gegenüber dem HD-Sender keine "Kontinente verschiebt". Das liegt schlicht an dem zu kleinem TV und den üblichen Sitzabständen. 4K ist physikalisch dann doch die Grenze die unser Auge, wie gesagt unter den normalen Umständen in welcher wir Fernsehgrößen kaufen und Sitzabstände einhalten, auseinderhalten kann.
    4K ist weitgehend also ein Hype.
    Gerade deshalb sollte man daraf acht geben, das 4K-Fernseher mit den üblichen HD-Formaten gut und verlusstfrei umgehen. Philips scheint der erste Fernseher zu sein, dem dies in einem Augen absolut gelingt.
    Dies war in der Vergangenheit bei anderen Fernsehern nach meinem Eindruck nicht so.
    Noch ein Wort zu HDR! Der Fernseher ist HDR-Wiedergabefähig, was in der Praxis heißt, es muß durch ein Softwareupdate noch hintergeschoben werben.
    Ob ein Edge-LED-TV in der Praxis die Anfoderungen aber wirklich erfüllen kann, darf beweifelt werden.
    Für mich ist dies aber bedeutungslos. Denn HDR verlangt eine Lumenzahl, die in Vergangenheit von kaum einem Fernseher oder Projektor eingehalten werden konnte und zudem Wohnzimmerumfelder verlangt, die nicht praxisgerecht sind!

    Und dennoch ohne Umschweife, in meinen Augen ist der Philips TV 55 PUS 7181 mit Abstand beste LCD-Fernseher der in letzter Zeit auf den Markt gekommen ist was die Bildqualitäten betrifft!

    Und hier die von mir getroffenen stimmigsten Bildeinstellungen:

    Bildmodus: Film oder Normal (je nach Auge des Brachters, ich bevorzuge Normal)
    Videokontrast: 90
    Farbe: 50
    Helligkeit: 50
    Schärfe: 2
    Kontrast: 75
    Farboptimierung: Aus
    Farbtemperatur: Personaliert-> Rot 127, Grün 115, Blau, 67
    Kontrastmodus: Aus
    Lichtsensor: Ein
    Gamma: -1
    Ultra-Resolution: Ein
    Rauschunterdrückung: Aus
    MPEG-Artefaktereduzierung: Aus
    Perfekt-Natural-Motion: Minimum
    Bildformat: Original
    -----------
    Und noch ein Tipp für Leute, die sich nicht so recht trauen etwas einzustellen, oder sich die Mühe
    nicht machen wollen, aber dennoch ein natürliches Bild möchten:

    Bildmodus: ISF* Nacht
    Farbtemperatur nicht personalieren!
    Lichtsensor: Aus
    Sonst nichts weiter einstellen!

    * ISF-Werte (bei der Bild und Ambilight-Einstellung zu finden)
    sind empfohlene Optimalwerte von Filmstudios.
    Fernseher die mit ISF-Werten auf Knopfdruck aufwarten, müssen strenge
    Kriterien erfüllen. Philips erfüllt diese.


    Fazit:

    Lassen wir mal die Vergangenheit, die auch von Gerüchten durchsetzt wird, außer Betracht:
    Dieses Model ist, rein nach Praxis und Handhabe, eine Kaufempfehlung.
    Vorteil des Philips sind seine sehr guten und vor allem natürliche Bildqualitäten, die Verarbeitungsqualtät und Handhabe.
    In meinem Test konnte ich keine großartigen Softwareschwächen feststellen und Langzeitqualitäten
    können in einem befristeten Test eh nicht festgestellt werden.
    Wer keine Set-Top-Box mag, kommt auch mit dem internen Tuner und einem recht gutem EPG klar, auch wenn die Umschaltzeiten zwischen verschlüsselten Sender bis zu 3 Sekunden dauern.

    Und noch eines zur Beruhigung:
    Die Grarantie kann bis 5 Jahre ausgeweitet werden, und Philips setzt bei dem Service und Wartung auf regionale Dienstleister. Nach wie vor.

    Preis/Leistung / Gut

    Der Philips in seiner 55 Zoll Größe wird zu einem Straßenpreis von ca. 1300,- € angeboten.
    Angesichts seiner Ausstattung und Bild-/Tonqualität sowie der Verarbeitungsqualität, ist dieser Preis
    als Fair anzusehen. Wem 55 Zoll schon zu groß ist, dem kann man den kleineren 49 Zoller mit der gleichen Bezeichnung empfehlen. Wobei hier 4K noch mehr hinterfragt werden kann.

    Wem der drehbare Standfuß und die Lautsprecherleiste zu konventionell erscheint, dem sei der in weiten teilen Bau- und Softwaregleiche PUS 7180 empfohlen. Er ist Sideboardoptimiert mit modischen Eckfüßen und ohne Lautsprecherkante nach vorn.
    [​IMG]
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. August 2016
    mur, brixmaster und starhunter71 gefällt das.
  2. brixmaster

    brixmaster Wasserfall

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    Diese Tastatur hinten auf der Fernbedienung sehe ich als unpraktisch oder wenig sinnvoll an.
    Denn wer schreibt schon lange Texte am TV, zudem wenn man da ausersehen ran kommt.

    Diese Netflix Taste ist auch so was.
    Besser wäre es eine Art Universal Taste für alle Videodienste, die bei Betätigen zur Auswahl im Menü angeboten werden, und gerade bei so ein Premium Modell sollte man auf "Werbe" Firmen verzichten.

    Oberfläche, dank oder wegen des Android Betriebssystems gibt es da keine große Unterschiede in der SmartTV Oberflächen, außer vom Philips typischen Flachdesign des OSD.

    Ambilight ja stimmt, für viele nur der Grund sich für Philips zu entscheiden.
    -> wünscht man sich das irgendwann dieses exklusive Patent mal ausläuft.

    Lustig bei so einen komplexen Gerät, ist diese Anleitung, oder sollte ich sagen Waschzettel. :LOL:
    Aber das hat man ja fast überall bei den A-Marken.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. August 2016
  3. Gorcon

    Gorcon Moderator

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    Naja, das lässt sich ja auch nachrüsten. Gibt ja mittlerweile schon Bausätze die von der Qualität ebenbürtig sind. ;) Nur interne Signale des TVs lassen sich nicht mit jedem Gerät dann Optisch nutzen. (der TV muss mindestens ein CVBS Signal ausgeben)
     
  4. Eike

    Eike von Repgow

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    Also mein Vorgängermodell hat ja auch diese Tastatur hinten.
    Ich kann Dich da beruhigen, sie ist im Alltag, man kann ja mit dem Philips frei durch Internet surfen und auch dieses Forum bedienen ;), auf jeden Fall sehr hilfreich und komfortabel.
    Fehlbedienungen sind eigentlich ausgeschlossen. Es wird nur die Tastatur automatisch aktiviert, die nach oben zeigt.

    Was die Netflix-Taste betrifft, da geben ich Dir Recht. Sie ist zwar ganz nett für Netflix-Kunden, aber dies dürfte ein kleiner Bruchteil der Philips-Nutzer sein. Leider haben sich mittlerweile fast alle Hersteller von Netflix kaufen lassen, unter anderem auch Panasonic. :( Denn nicht umsonst wird diese Taste eingebaut obwohl Netflix hier mitnichten ein Streaming-Markführer ist.
    Ein klarer Fall von Wettbewerbsverzerrung! Deine vorgeschlagene neutrale Lösung hielte ich für sehr viel besser.

    @Gorcon, ja es gibt LED-Leisten die Ambilight nachahmen können, Es bleibt aber eine wenig elegante Bastellösung, die zudem hinten auf dem Fernseher aufgebracht (geklebt?) werden müssen und zudem ein sep. Netzteil und Kabel benötigen. Diese Lösungen imitieren zwar mehr schlecht als Recht die dynamische Ausleuchtung, aber ISF-Warmweiß, für Filmliebhaber, können sie meist nicht. Ambilight ist schon ein Mehrwert, den sich Philips allerdings auch bezahlen lässt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. August 2016
  5. Kapitaen52

    Kapitaen52 Board Ikone

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    Interessant wäre wirklich die Langlebigkeit.
    Bisher haben meine Philipsfernseher immer länger gelebt als meine Lust auf was Neues.
    15 Jahre ist dafür kein Maß gewesen.
    Ein Neuer würde mich schon reizen aber mein jetziger ist ja erst 8 Jahre alt, was mach ich dann mit dem ?
    Ich fand Deinen Test sehr informativ und er hat mich schon wieder zum überlegen gebracht.
     
  6. -Blockmaster-

    -Blockmaster- Wasserfall

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    Ich finde schon den Zwang die rote Taste für HbbTV verwenden zu müssen zu viel.
     
  7. Gorcon

    Gorcon Moderator

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    Das ist natürlich richtig, aber dadurch hat man eben eine größere Auswahl an TV Geräten. ;)
    Ob da nun ein ISF Warmweiß heraus kommt hängt zum Teil von den eingesetzten RGB LEDs ab, aber die Farben lassen sich auch Kalibrieren. Von den Einstellungen her hat man da mehr Möglichkeiten, von den Funktionen natürlich erst Recht (auch mit Audio lassen die LEDs sich ansteuern.)
     
  8. Beavis1232

    Beavis1232 Neuling

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    Guten Tag,
    ich suche eine Einstellung mit der ich den Dirty Screen Effect minimieren kann. Ich finde Ihre Bildeinstellung gut, nur habe ich noch zwei fragen
    was versteht man unter Bindmodus normal ? Persönlich oder natürlich ?
    Farbtemperatur: Personaliert-> Rot 127, Grün 115, Blau, 67 mit der Einstellung sieht das Bild bei mir grünlich aus , muss ich noch mehr einstellen ? Lässt sich damit DSE minimieren ?

    Vielen Dank im Voraus.
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. August 2016
  9. Eike

    Eike von Repgow

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    Klare Antwort: Unter Normal verstehe ich den Bildmodus "Persönlich". Sorry für die Ungenauigkeit. Hier sind allerdings die umfangreichsten individuellsten Einstellungen nötig. Dafür ist dieser Modus auch gedacht.
    Man kann auch von der Einstellung "Film" ausgehen, hier bekommt man gleich ab Werk einen wärmeren Bildmodus, von dort aus etwas nachkorrigieren. Warm heißt eigentlich, das Weiß in etwa eine Farbtemperatur von 6200 Grad Kelvin aufweist. Viele Nutzer, die bisher ein kühleres Bild gewohnt waren, werden dies als zu warm empfinden.
    Individuell hängt dies allerdings auch vom Auge des Brachters an. Meine Empfehlungen sind daher nur Orientierungswerte. Die können pro Nutzer auch etwas abweichen, durch Fertigungsstreuungen sogar zwischen den Geräten.

    Noch etwas "DSE", die lassen sich, wenn sie störend sichtbar sind, kaum durch Einstellungen minimieren.
    Leider sind Edge-LCD-Bildschirme technologiebedingt nicht ganz frei von diesen Effekten.
    Bei meinem Testmodell waren sie im Normalbetrieb nicht störend zu sehen. Lediglich bei einfarbigen Testbildern, insbesondere bei grau, waren sie sichtbar. Das ist aber kein Praxisbetrieb.
     
  10. Beavis1232

    Beavis1232 Neuling

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    Besten Dank für die Antwort :)
     

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