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Telekom und Netcologne wollen Kabel-BW-Übernahme anfechten

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 30. Januar 2012.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Lexikon

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    Paukenschlag gegen die Kartellhüter in Bonn: Die Deutsche Telekom und der kleinere Kabelnetzbetreiber Netcologne wollen offenbar die Mitte Dezember 2011 vom Bundeskartellamt erteilte Freigabe der Übernahme von Kabel BW durch die Liberty-Global-Tochter Unitymedia juristisch anfechten.

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  2. LSD

    LSD Talk-König

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    AW: Telekom und Netcologne wollen Kabel-BW-Übernahme anfechten

    NetCologne missfällt wohl die Abschaffung der Grundverschlüsselung bei UM. Welchen anderen Grund sollte dieser städtische Netzbetreiber sonst haben, wenn UM künftig auch den Markt in Baden-Württemberg bedient?
     
  3. Netköln

    Netköln Junior Member

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    AW: Telekom und Netcologne wollen Kabel-BW-Übernahme anfechten

    Den beiden Unternehmen blieb nichts anderes übrig, als gegen dieses Skandalurteil Einspruch einzulegen. Wir möchten hier nochmal die Gelegenheit nutzen, Endkunden aufzurufen, sich an die gerichtliche Instanz zu wenden und eine Fusion aufzuhalten. Ein neues Monopol wird sich für die Endkunden sehr nachteilig auswirken.
     
  4. greenhornapster

    greenhornapster Senior Member

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    AW: Telekom und Netcologne wollen Kabel-BW-Übernahme anfechten

    Na endlich versucht mal einer gegen UGM vorzugehen, das Kartellamt wird sich noch wundern !! loool schmieren ist nicht alles man muss sich an Gesetze halten.

    Vor allem ist das eine Monopol Stellung ohne gleichen, dann gibt es nur noch 2 grosse und die beiden sprechen sich immer ab.
    Siehe HD+ im Kabel da unternimmt das KArtellamt auch nichts obwohl wie alle schon eine service pauschale zahlen, die nennt sich Kabelanschluss

    Hoffe das Telekom und Netcologne das KArtellamt vorführt und UGM in die Schranken weisst
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. Januar 2012
  5. Hammerharter

    Hammerharter Board Ikone

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    AW: Telekom und Netcologne wollen Kabel-BW-Übernahme anfechten

    Stadtwerke haben auch Monopole.
    Vielleicht steigt ja UM in Strom und Gasmarkt ein:D
    Keine Chance gebe ich den!
     
  6. mischobo

    mischobo Lexikon

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    AW: Telekom und Netcologne wollen Kabel-BW-Übernahme anfechten

    ... wohl eher nicht.
    Netcologne und Telekom haben kürzlich eine Kooperation vereinbart, die eine gegenseitige Netznutzung für schnelle Internetzugänge erlaubt. (=408]Quelle).

    Das Bundeskartellamt hat bei seiner Entscheidung den Fokus auf den Kabel-TV-Markt gelegt und weniger auf den Breitbandmarkt. Allerdings spielen die Breitbandangebote derzeit eine relativ geringe Rolle, sodass hier noch nicht regulierend eingegriffen werden kann.
    Der Telekom ist die fehlende Zugangsregulierung im Breitbandgeschäft der Kabel-TV-Anbieter schon lange ein Dorn im Auge.

    Darüberhinaus muß die Kooperation zwischen Netcologne und Telekom noch vom Kartellamt abgesegnet werden, denn dabei könnte es sich um kölschen Klüngel, auf hochdeutsch ein Kartell, handeln ...
     
  7. hans-hase

    hans-hase Platin Member

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    div. DAB+-Empfänger;
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    Empfang:
    KMS-Kabel mit ca. 100 FTA-Programmen im Münchner 862MHz-Netz, Abos mit Conax (CV/KK);
    DAB+ : Oly/IRT/Ingolstadt;
    DVB-T2 Gaisberg (AT) Mux A+B;
    Sat: außer Betrieb

    Ausgemustert:
    Digit ISIO C;
    Digit mf4k;Digit HD8C;
    dbox1;
    Sky+-Box;
    Terratec Cinergy HTC HD XS;
    AW: Telekom und Netcologne wollen Kabel-BW-Übernahme anfechten

    Ähm, natürlich spielen die Breitbandangebote eine zunehmende Rolle. Mit DocSis 3.0 ist eine ernsthafte Alternative für VDSL verfügbar, aber eben jeweils auf eigener, exclusiv nutzbarer Infrastruktur. Deshalb argumentiert die Telekom ja verstärkt gegen die Regulierung der eigenen Netz-Infrastruktur.
    Die angetsrebte Kooperation zwischen NetCologne und Telekom scheint aber das DocSis-basierte HFC-Kabelnetz gar nicht zu betreffen, sondern FttH... Das ist dann aber eine andere Baustelle, die tatsächlich noch keine größere marktetchnische Bedeutung hat... Jedenfalls in Bezug auf's UM-Kartell-Verfahren nicht relevant.
     
  8. stromleitungstv

    stromleitungstv Senior Member

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    AW: Telekom und Netcologne wollen Kabel-BW-Übernahme anfechten

    Ich denke mal, der Zug ist Abgefahren.
    Die hätten von Anfang an mehr Druck machen müßen und nicht erst, wenn das Kind im Brunnen liegt. Das Ding ist gelaufen und die Entlassungen auch. Wenn die beim KT Amt Grips besessen hätten, hätten sie KBW an den Mitstreiter abgegeben.
    So können wir Raten, wie das Ratespiel weiter geht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. Januar 2012
  9. mischobo

    mischobo Lexikon

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    AW: Telekom und Netcologne wollen Kabel-BW-Übernahme anfechten

    ... natürlich speilen die Breitbandangebote eine zunehmende Rolle, nur haben die Kabelanbieter in der Beziehung aktuell nur einen geringen Marktanteil. Ende Q3 2011 verzeichneten alle deutschen Kabel-Internetanbieter einen Marktanteil von 12 %. Bei diesem geringen Markanteil aller deutschen Kabel-Internetanbieter, ist es unmöglich, dass ein einzelner Kabel-Internetanbieter über eine vorherrschende Marktmacht in diesem Segment verfügt. Für eine Zugangsregulierung ist allerdings eine vorherrschende Marktmacht erforderlich, da es erst dann eine rechtliche Handhabe dafür gibt. Bei dem Markt für breitbandiges Internet spielt es nur eine untergeordnete Rolle, welche Techniken eingesetzt werden.
    Bei FttB-Anschlüsse sind in Deutschland die diversen City Carrier führend. I.d.R. gehören diese City Carrier Stadtwerken, die widerum in kommunaler Kontrolle sind. Aufgrund dieser Eigentumsverhältnis, haben es die City Carrier leicht, ihre Tiefbauarbeiten mit den Stadtwerken zu koordinieren und damit haben diese City Carrier einem enormen Kosten- und dadurch bedingt einen enormen Wettbewerbsvorteil.
    In Köln hat Netcologne inzwischen einen beträchtlichen Marktanteil, sodass die Kooperation vom Kartellamt nicht ohne weiteres durchgewunken werden kann. Die Telekom macht aus ihrer Not eine Tugend.
    Die Telekom selbst hat mit VDSL auf's falsche Pferd gesetzt und hätte gleich mit dem Ausbau von FTTB begonnen. Bei VDSL hat die Telekom viel Geld in eine Sackgasse investiert, wovor vor derm Beginn des VDSL-Ausbaus auch gewarnt wurde.
    Aber trotz dieser Fehlinvestition hatte die Telekom Ende Q3 2011 einen Marktanteil von knapp 50 %.

    Und aufgrund dieser Umstände halte ich die Beschwerde seitens Netcologne und Telekom, die bislang noch nicht mal schriftlich begründet wurde, für Säbelrasseln, das eine Diskussion entfachen soll, die eine positive Entscheidung für die Kooperationen der beiden Unternehmen seitens des BKartA begünstigen soll ...
     
  10. Telefrosch

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    AW: Telekom und Netcologne wollen Kabel-BW-Übernahme anfechten

    Auf dem Telefon und DSL Netz der Telekom kann der Wettbewerb eigene Angebote anbieten. Das ist über die Bundesnetzagentur entsprechend reguliert. Bei FTTB/H ist das noch nicht geklärt, die Telekom fängt aber an über Kooperationen mit Wettbewerbern gegenseitigen Zugang zu vereinbaren.
    Gleichzeitig lehnen die großen KNB`s (siehe Kabel Deutschland) jeglichen Zugang zu ihren Netzen ab.
    Auf diesen Infrastrukturen findet kein Wettbewerb statt, weder für Telefon, Internet noch TV/Radio. Letzteres wird durch Fusionen der Kabelelefanten immer unwahrscheinlicher. Was spricht denn dagegen wenn ich Internet, Telefon oder TV-Angebote von Kabel Deutschland, dritten Anbietern oder jeweils umgekehrt auf den jeweils anderen Netzen buchen könnte. Dise Netze gehören für den Wettbewerb geöffnet, das ist der eigentliche Skandal an der Genehmigung dieser Dickhäuterhochzeit.
    Kein Wunder, dass sich Anbieter wie SKY wegen zuviel Marktmacht dagegen aussprechen und auf der Kundenseite der Bundesverband der Verbraucherzentralen. Die erbärmliche Einspeisepolitik der KNB`s läßt derzeit verstärkt grüßen.
    Wir brauchen echten Wettbewerb im Kabelmarkt und keine weitere Zementierung dieser Oligopole oder Monopole. Ich wünsche der Deutschen Telekom und Netcologne viel Erfolg. Ist schon traurig wenn die die Arbeit der Kartellbehörden, bzw. der Politik machen müssen.
     

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