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Tödliche Grippeviren an deutsche Labors geschickt

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von LHB, 13. April 2005.

  1. LHB

    LHB Institution

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    [font=arial,helvetica] [​IMG] Berlin (AFP) - Sechs Labors in Deutschland haben Proben eines potenziell tödlichen Grippevirenstamms erhalten, die offenbar irrtümlich weltweit zu Testzwecken an Wissenschaftler verschickt wurden. Labors in Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz erhielten nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) im Februar aus den USA die Proben für Routinetests. Die US-Einrichtung löste damit einen globalen Alarm der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus. Die nach Deutschland gelangten Viren wurden nach Angaben des RKI inzwischen vernichtet.

    Weltweit wurden laut WHO tausende Forschungslabors versehentlich mit den gefährlichen Virusproben beliefert. Es bestehe die "geringe, aber reale Gefahr", dass die zu Testzwecken verschickten Viren vom Typ H2N2 eine Grippe-Pandemie auslösen könnten, sagte WHO-Sprecherin Maria Cheng.

    Der Virusstamm H2N2 hatte Ende der 50er Jahre eine Grippe-Pandemie ausgelöst. An der so genannten asiatischen Grippe starben damals mindestens eine Million Menschen. Da der Virus Ende der 60er Jahre verschwand, haben nach 1968 geborene Menschen nach WHO-Angaben keine oder kaum Antikörper gegen diesen Virustyp und sind deshalb in Gefahr.

    "Wir sind besorgt", sagte WHO-Grippeexperte Klaus Stöhr der "Washington Post". Sollte es in einem der betroffenen Labors einen Arbeitsunfall geben und sich Laboranten anstecken, könnten diese die Bevölkerung infizieren: "Und das könnte der Beginn einer globalen Epidemie sein." Nach Angaben des RKI ist die Gefahr einer Ansteckung für die Mitarbeiter in den betroffenen Labors "sehr gering". Auch für die Bevölkerung bestehe nur ein "sehr geringes" Risiko.

    Laut WHO wurden die Virenstämme ab dem vergangenen Oktober von der US-Forschungseinrichtung College of American Pathologists (CAP) zu Routinetests an 3747 Labore in 18 Ländern verschickt. Erst Ende März bemerkte ein kanadisches Labor den Irrtum und alarmierte die WH0. Die Organisation forderte alle Wissenschaftler auf, die H2N2-Viren aus Sicherheitsgründen sofort zu vernichten.

    Nach WHO-Angaben werden normalerweise nur Proben derzeit grassierender Grippeviren vom Typ A zu Testzwecken verschickt. Die US-Behörden hätten Ermittlungen dazu aufgenommen, wie es zu dem Fehler der US-Forschungseinrichtung kommen konnte, sagte WHO-Sprecherin Cheng. Laut WHO gibt es bisher keine Hinweise darauf, dass sich Mitarbeiter in den Labors mit dem hochinfektiösen Virus angesteckt hätten.

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  2. Godzilla

    Godzilla Silber Member

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    AW: Tödliche Grippeviren an deutsche Labors geschickt

    Im Sat1-Früschtücks Fernsehen haben sie gerade gebracht die Verantwortlische Leiter der Anlage in den USA hätten Versucht die Gefahr herunter zuspielen es würde keine Gefahr bestehen.
     
  3. casper100

    casper100 Wasserfall

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    AW: Tödliche Grippeviren an deutsche Labors geschickt

    Kommt mir irgendwie bekannt vor.

    * Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand zu keinem Zeitpunkt *
     
  4. FBonNET

    FBonNET Gold Member

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    AW: Tödliche Grippeviren an deutsche Labors geschickt

    Servus,

    die sollen die Viren nicht immer einsperren, die Natur möchte gerne eine natürliche Auslese durchführen.
     
  5. Beanpole

    Beanpole Senior Member

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    AW: Tödliche Grippeviren an deutsche Labors geschickt

    Für mich war schon immer klar:
    Bevor es einen "The day after" gibt, bekommen wir eher ein
    "The Stand"-Szenario.
    Schuld war dann natürlich keiner...
     
  6. LHB

    LHB Institution

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    AW: Tödliche Grippeviren an deutsche Labors geschickt

    OUTBREAK !

    ich verstehe einfach nicht, wieso man solche viren überhaupt aufhebt. sollte man nicht froh sein, wenn solche krankheiten ausgerottet sind ? ich versteh es einfach nicht ! *kopfschüttel*
     

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