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Studie: ZDF trifft keine Schuld an "Wetten, dass...?"-Unfall

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 23. Januar 2011.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Lexikon

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    Das ZDF trifft laut einem Auftragsgutachten offenbar keine Schuld an dem schweren Sturz des Wettkandidaten Samuel Koch in der Samstagabend-Show "Wetten, dass...?" mit Thomas Gottschalk.

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  2. michaausessen

    michaausessen Gold Member

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    AW: Studie: ZDF trifft keine Schuld an "Wetten, dass...?"-Unfall

    Was war von einer Studie, die das ZDF selbst in Auftrag gegeben hat, auch anderes zu erwarten? Das Ganze ist nichts anderes als der Versuch, sich von allen denkbaren Schadenersatzforderungen freizukaufen. Sicher, Samuel Koch hat sich mit seiner verhängnisvollen Wette "aus freien Stücken" (auf Druck seines Vaters?) beworben. Doch hätte das ZDF nicht die Möglichkeit gehabt, das Unterfangen aus Sicherheitsgründen abzulehnen? Höher, schneller, weiter - das war Jahre lang das Motto von "Wetten, dass...?" - auch im Hinblick auf die Einschaltquoten. Anstatt sich mit einer zweifelhaften Studie reinzuwaschen, sollte das ZDF Samuel Koch großzügig finanziell entschädigen und künftig auf unsinnige Quotenschlachten mit RTL verzichten.
     
  3. globalsky

    globalsky Talk-König

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    AW: Studie: ZDF trifft keine Schuld an "Wetten, dass...?"-Unfall

    Das "Höher, schneller, weiter" ist aber doch gerade das, was im Sport ganz oben auf der Tagesordnung steht. Meiner Meinung nach trifft das ZDF wirklich keine Schuld; der Kandidat wusste, worauf er sich da eingelassen hat.

    Schau' Dir mal gerade eben die Skirennen aus Kitzbühel an. Die Streif hat bereits 2 Opfer dieses Jahr zu beklagen und ich denke, damit die Ski-WM in Garmisch spektakulär wird, hat man sich auch da einiges einfallen lassen.

    Ganz zu schweigen von der nächsten Olympiade und der Bob- und Rodelstrecke; man kann nur hoffen, dass da nicht ein ähnliches Unglück passieren wird, wie letztes Jahr in Kanada.

    Ich meine, hier müsste endlich mal ein Umdenken zugunsten der Sportler stattfinden; leider sehen das die Funktionäre anders.
     
  4. mensei

    mensei Platin Member

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    AW: Studie: ZDF trifft keine Schuld an "Wetten, dass...?"-Unfall

    Wieso sollte hier das ZDF den Wettkanditaten großzügig finanziell entschädigen. Für den Kanditaten wurde eine Versicherung abgeschlossen und die greift nun. Der Kanditat ist freiwillige bei Wetten, dass gewesen und wurde niemals vom ZDF gezwungen dieses Wette abliefern zu müssen.
    Er hatte halt einfach nur pech. Hätte es funktioniert, wäre er wohl Wettkönig geworden.
     
  5. Koelli

    Koelli Foren-Gott

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    AW: Studie: ZDF trifft keine Schuld an "Wetten, dass...?"-Unfall

    Nicht nur im Sport!
    Oder ist es etwa normal, dass eine Firma geradezu enttäuscht ist, wenn sie mal nicht Jahr für Jahr immer mehr Umsatz machen kann?
    Irgendwann ist die Messlatte nunmal erreicht und man kann nicht immer noch mehr leisten/verdienen.
     
  6. offenbach

    offenbach Silber Member

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    AW: Studie: ZDF trifft keine Schuld an "Wetten, dass...?"-Unfall

    Mich wundert ohnehin, daß die Staatsanwaltschaft nicht gegen das ZDF ermittelt hat. Der Sender hat auch eine übergeordnete Gesamtverantwortung für die Sendung. Mehr Risiko = mehr Quote, damt muß endlich Schluß sein. Ich möchte nicht wissen, wie hoch die Behandlungskosten des Kandidaten inzwischen sind.
     
  7. Caprisonne

    Caprisonne Senior Member

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    AW: Studie: ZDF trifft keine Schuld an "Wetten, dass...?"-Unfall

    Die Studie sagt rein gar nichts aus, und daher ist es auch vollkommen egal ob sie das ZDF in Auftrag gegeben hat oder nicht.

    "Laut „Spiegel“ kommt der Leiter des Instituts für Biomechanik und Orthopädie der Deutschen Sporthochschule Köln, Gert-Peter Brüggemann, in seiner Expertise zu dem Schluß, daß bei dem Unfall kein Fremdverschulden nachzuweisen sei. Demnach könne man weder dem Vater, der bei dem mißglückten Sprung das Auto fuhr, noch den Mitarbeitern der Live-Show Vorwürfe machen."

    Daß da keiner den Kandidaten irgendetwas in den Weg geworfen hat sieht jeder sofort auf Anhieb. Dafür brauche ich kein Gutachten. Die wirklich wichtige Frage, nämlich wieso das ZDF solch eine gefährliche Wette akzeptiert hat und wieso das ZDF den Kandidaten nicht vor sich selbst geschützt hat, das beantwortet die Studie nicht. Meiner Meinung nach muß es nämlich auch den allerletzten klar sein der so eine Wette zum ersten mal sieht, daß die tötlich enden kann. Wenn ein Körper kopfüber, also das Genick, nur wenige Zentimeter über einem fahrenden Auto mit einer Tonne Masse vorbeibewegt wird, was wird da wohl bei kleinen Fehlern passieren?

    [ ] a) Das Auto erfaßt das Genick des Kandidaten und bricht selbiges wie ein Streichholz
    [ ] b) Das Auto erfaßt zwar das Genick, aber wie wir aus Hollywoodfilmen wissen, stellt dies kein Problem für den Superhelden dar
    [ ] c) Es passiert nichts, da weder die Fahrbewegung, noch der weiche Stahl für das biegsame Genick eine Bedrohung darstellt
     
  8. Gorcon

    Gorcon Kanzler

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    AW: Studie: ZDF trifft keine Schuld an "Wetten, dass...?"-Unfall

    Es gab aber schon deutlich gefährlichere Wetten bei den es nicht so "glimpflich" abgegangen wäre, wenn es nicht geklappt hätte.

    ZB. die Wette mit dem Motorad wo das Vorderrad wärend der Fahrt gewechselt wurde.

    Samuel war für sich selbst verantwortlich.

    Bei Film draharbeiten kam es auch schon öfters zu todesfällen wegen solcher Stunds, da sagt hinterher auch nimand der Regisseur wäre schuld.
     

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