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Streit um "Tagesschau"-App nicht vor Gericht lösbar

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 19. Juli 2012.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Lexikon

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    Der Streit um die "Tagesschau"-App konnte auch nach der heutigen Verhandlung vor dem Landgericht Köln nicht beigelegt werden. Der Vorsitzende Richter teilte mit, dass die Frage nach der Höhe der Textanteile an der App nicht vom Landgericht lösbar sei. ARD und Zeitungsverleger sollten demnach weiter eine außergerichtliche Einigung anstreben. Monika Piel kündigte an, wieder das Gespräch suchen zu wollen.

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  2. Mythbuster

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    Massig, manches davon sogar jugendfrei!
    AW: Streit um "Tagesschau"-App nicht vor Gericht lösbar

    Was ist das denn für ein Richterspruch? Wozu werden die Herrschaften den so aüßerordentlich gut bezahlt?
     
  3. AnS66

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    AW: Streit um "Tagesschau"-App nicht vor Gericht lösbar

    Steht doch im Artikel
    Ein Gericht urteilt nach bestehendem Recht, ist aber nicht für die "Erschaffung" von Recht zuständig und wird dafür auch nicht bezahlt. Daher spricht man von Gewaltenteilung.
     
  4. emtewe

    emtewe Lexikon

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    AW: Streit um "Tagesschau"-App nicht vor Gericht lösbar

    Wieso überhaupt eine aussergerichtliche Einigung suchen?
    Die ARD soll ihr App so gestalten wie sie es für richtig halten, und wenn jemand etwas dagegen hat, soll er das vernünftig begründen und klagen. Punkt!
    Wenn die Gesetzestexte eine solche Klage nicht zulassen, oder keine Grenzen vorgeben, dann braucht es auch keine aussergerichtliche Einigung.
    Wenn ich jemanden verklage muss ich dafür handfeste Gründe haben, habe ich die nicht, dann lasse ich es bleiben.

    Wo kommen wir denn da hin wenn jeder der sein Geschäftsmodell gefährdet sieht anfängt jeden zu verklagen...:rolleyes:

    Verklagen die Taxifahrer den ÖPNV, weil der staatlich subventioniert deren Geschäftsmodell gefährdert?
    Verklagen private Wachdienste die Polizei, wenn die bei öffentlichen Veranstaltungen einspringt?

    Die ARD sollen ihr App bitte in der Form beibehalten, und wenn es irgendein Gesetz gibt, was das verbietet dann sollen die Verlage eben klagen, und ansonsten sollen sie unsere Gerichte bitte nicht weiter belasten, und sich den neuen Zeiten anpassen! ;)
     
  5. rs-lennep

    rs-lennep Gold Member

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    AW: Streit um "Tagesschau"-App nicht vor Gericht lösbar

    Das Problem läßt sich wohl erst lösen, wenn die anachronistischen Regelungen des deutschen Rundfunk- und Medienrechts endlich an die "Jetztzeit" angepasst werden. Wie kann es angehen, dass es bestimmten Sendern verboten sein soll, moderne TK-Techniken zu nutzen, anderen aber nicht?

    Mal sehen, wann die Verlage die Sender verklagen und ihnen verbieten wollen, Werbung zu senden, zumal die Verlage doch in großem Maße davon leben...:D

    Und gegen was wollen die Verlage dann wen verklagen...? Vielleicht mich, weil ich für diesen Beitrag Buchstaben verwandte, mit denen sie ihre Artikel schreiben...?:LOL:
    Liebe Zeitungsverlage, strengt euch endlich mal etwas mehr an und macht besserere Zeitungen und Zeitschriften, die die Menschen dann auch lesen wollen!
     
  6. teucom

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    AW: Streit um "Tagesschau"-App nicht vor Gericht lösbar

    ??? Genau das tun die Verleger doch gerade ...

    Noch widersprüchlicher gehts nicht? :D
     
  7. emtewe

    emtewe Lexikon

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    AW: Streit um "Tagesschau"-App nicht vor Gericht lösbar

    Du hast zwei Worte überlesen... ;)

    Zu jammern "Wäähh, die machen mein Geschäftsmodell kaputt." ist keine vernünftige Begründung!

    Die Zeiten ändern sich nunmal, wir haben heute neue Medien, und die sollen dann bitte auch von den ÖR genutzt werden dürfen. Als die Printmedien mit Formaten wie Spiegel-TV ins Fernsehen gegangen sind hat auch niemand gejammert und geklagt.

    Die Texte im Tagesschau App sind mir sehr wichtig, denn gerade im Ausland kann man nicht immer die Videobeiträge sehen. Auch hat man nicht überall die Gelegenheit sich Videobeiträge anzusehen. Wenn ich in öffentlichen Verkehrsmitteln zB. sitze halte ich das Lesen auch für besser.
     
  8. emtewe

    emtewe Lexikon

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    AW: Streit um "Tagesschau"-App nicht vor Gericht lösbar

    Was ist denn daran widersprüchlich?
    Ich habe doch sogar Beispiele genannt. Wenn die Verlage damit durchkämen, die ARD zu verklagen weil im App zuviel Text verwendet wird, dann klagen demnächst auch die Taxifahrer gegen Bus und Bahn oder was? :rolleyes:

    Die Hersteller von Autoreifen klagen wenn die Strassen zu gut sind?

    Der Betreiber einer kostenpflichtigen Digitalfernsehhotline klagt gegen dieses Forum?

    Wenn jeder gegen jeden klagen könnte, mit der "Begründung" ein Geschäftsmodell wäre gefährdet, dann würde das doch ins Chaos führen, und wäre vor allem nicht im Intresse des Verbrauchers.

    Siehst du nicht, dass die Argumentation ziemlich lächerlich ist?

    Wenn die Verlage ihr Geschäfsmodell gefährdet sehen, wenn die ARD zuviel Text in ihrem App hat, dann sollten sie lieber überlegen wie sie ihr Angebot attraktiver machen können, statt zu versuchen dass der vermeintlichen Konkurrenz schlechter zu machen. Letzteres hat in der Vergangenheit immer nur kurzfristig zu Erfolgen geführt.
     
  9. fernsehopa

    fernsehopa Gold Member

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    AW: Streit um "Tagesschau"-App nicht vor Gericht lösbar

    Wir alle haben durch die ÖR Gebühren dafür bezahlt, immer und überall informiert zu sein -wenn wir es wollen ! Und bessere Zeitungen?-wie soll das gehen- Werbung bekomme ich auch so ins Haus.
     
  10. Radiohörer

    Radiohörer Guest

    AW: Streit um "Tagesschau"-App nicht vor Gericht lösbar

    Warum sollte die Konkurrenz den klagen?
    Ich zahle für die App die GEZ Gebühr und will die Nachrichten dafür auch ausführlicher haben. Die Konkurenz muss schon merken, dass es einen Unterschied zwischen ihren Angeboten gibt und dem der ARD.
     

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