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Stonewall

Dieses Thema im Forum "Blu-ray/DVD" wurde erstellt von Eike, 12. Juni 2016.

  1. Eike

    Eike Moderator

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    upload_2016-6-12_10-41-8.jpeg

    Inhalt

    von Roland Emmerich, mit Jeremy Irvine und Jonathan Rhys Meyers

    Jeremy Irvine kämpft in Roland Emmerichs Drama Stonewall im Sommer 1969 für die Rechte von nach Gerechtigkeit strebenden Vertretern der LGBT-Bewegung (Lesbian, Gay, Bisexual, Trans).

    “The First Gay Pride Was a Riot”: Im Mittelpunkt des Dramas Stonewall steht Danny Winters
    (Jeremy Irvine upload_2016-6-12_11-27-0.jpeg ), ein junger Mann, der aus dem Haus seiner Eltern geworfen wurde. Er muss dadurch all seine Freunde und auch seine Schwester Phoebe (Joey King upload_2016-6-12_11-28-10.jpeg ) zurücklassen und ist zunächst völlig auf sich allein gestellt, als er in New York City strandet. Doch schon bald freundet er sich mit einer Gruppe von Jugendlichen an, die ihn schnell in ihr Leben in Greenwich Village einführen.
    [​IMG][​IMG]
    Quelle: moviepilot.de

    In der Bar Stonewall Inn trifft Danny auf den zwielichtigen Manager der Bar, Ed Murphy
    (Ron Perlman upload_2016-6-12_11-27-43.jpeg ), der anscheinend mit korrupten Polizisten zusammenarbeitet. Die Bar gehört der Mafia und Danny und seine neuen Freunde werden schikaniert. Dannys politisches Bewusstsein entwickelt sich vor allem durch die Ereignisse, die schließlich zum Stonewall-Aufstand führen. Im Stonewall Inn, das vorwiegend von homo-, bisexuellem und Transgender-Publikum besucht wird, findet 1969 eine brutale Razzia statt. Doch die Barbesucher nehmen die drohende Verhaftung nicht einfach so hin, widersetzen sich der massiven Polizeigewalt und kämpfen für ihre Rechte. Das Ziel der Barbesucher ist ein gewaltfreier Widerstand, doch Danny will notfalls bis zum Äußersten gehen, um gegen die Diskriminierung zu protestieren.

    Kritik @Eike
    Schon im Vorfeld der Kinoaufführung gabs bei der amerikanischen Gay-Community eine ziemliche Aufregung und ein Aufruf den Film zu boykottieren. Diese Phänomen hatte ich hier
    Unmut um Stonewall
    an Board schon thematisiert.
    Hauptkritikpunkt war, das Emmerich in die Ereignisse um den Aufstand eine Heldenleitfigur einfügte, die es aber so nicht gab. Es war ein allgemeiner Aufstand aus der Gruppe heraus.
    Hauptfehler war wohl dabei, das Emmerich selten gute Filme kann. Seine Prinzipien des Films sind meist amerikanische, patriotische Helden die alles zu Gutem bewenden. Diesen Ansatzpunkt der Regieführung kann Emmerich auch hier nicht so ganz verleugnen.
    Die Leitfigur wird hier von Jeremy Irvine, den wir eindrucksvoll vom Film "Gefährten" kennen, gespielt die alledings zunächst etwas blass daherkommt. Der Film lebt vor allem von seinen tollen Nebendarstellern der Gay-Community und am Ende wird auch der Hauptakteur mit seiner Rolle warm.

    Alles in allem ist der Film von Emmerich als Kniefall vor seinem Schwulsein, was er lange verschwieg - ja fast einem Leugnem gleichkam, anzusehen. Und der Film ist in meinen Augen weit besser als die Kritik in zerriss.
    Sehr gut sogar umschreibt der Film die Situation in den miefigen 60er Jahren, alles in allem war der Film,
    der in den Magdeburger Kinos nie im Hauptprogramm lief sondern nur im Rahmen von Gay-Filmnächten - und somit unter Ausschluss der Öffentlichkeit, mir den Kauf der Blu-ray wert.

    7/10 Pkt :)

    Technik
    Leider in dieser Beziehung eine herbe Entäuschung:
    Die BR bietet keinerlei Extras die eine DVD/BR ausmacht.
    Keine Einlassung Emmerichs zu seinem Werk, kein Making Of.
    Lediglich der Trailer ist abrufbar.
    Warum sich der BR-Player vor dem Abspielen mit dem Internet verbindet, ist zunächst
    irritierend und nicht logisch. Ein Hinweiß verweißt darauf, das das neuste Software-Update nötig ist
    um den Film zu sehen. Der Player hatte aber die neuste Soft drauf.
    Am Anfang gabs auch Tonaussetzer. Die allerdings beim zweiten Abspielen behoben schienen.

    Ansonsten ist die Filmcharakteristik:
    Kontrastreich, Filmkorn, sehr warme Farben.
    Der Ton ist DD DTS und sehr druckvoll, für diesen Film aber eher Nebensache.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Juni 2016

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