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Störung durch Nachbarn

Dieses Thema im Forum "Digital TV über die Hausantenne (DVB-T/DVB-T2)" wurde erstellt von Amona, 12. Dezember 2013.

  1. Amona

    Amona Neuling

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    Schönen guten Morgen,

    vielleicht kann mir einer bei meinem Problem helfen. Meine Nachbarin hat seit Sommer ein neues Handy und seitdem habe ich immer Probleme mit dem TV-Empfang, wenn sie zu Hause ist. Was kann ich machen, damit ich wieder ungestört TV schauen kann, wenn sie auch zu Hause ist? Ich kann leider nicht auf Kabelfernsehen ausweichen, weil das Haus über keinen Anschluss verfügt. Würde sich eventuell eine stärke Antenne lohnen?

    Liebe Grüße

    Amona
     
  2. fallobst

    fallobst Gold Member Premium

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    AW: Störung durch Nachbarn

    Selten so ein Schwachsinn gelesen
     
  3. KlausAmSee

    KlausAmSee Talk-König

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    AW: Störung durch Nachbarn

    Selten einen so dummen Kommentar gelesen.

    Wahrscheinlich empfängst du DVB-T mit einer Zimmerantenne. Diese wird wohl die Funksignale des Mobiltelefons auffangen (LTE?) und wenn es eine aktive Antenne ist mindestens den Antennenverstärker, möglicherweise aber sogar den Receiver übersteuern.
    Bei einer passiven Antenne hilft ein Tiefpass, um LTE zu unterdrücken.
    Bei einer aktiven Antenne wirst du wohl die Antenne gegen ein resistenteres Modell wechseln müssen.
    Handelt es sich um einen Gemeinschafts-Antennenanlage, muss das LTE-Filter vor den Mehrbereichsverstärker.
     
    Medienmogul gefällt das.
  4. Amona

    Amona Neuling

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    AW: Störung durch Nachbarn

    Worin besteht den der Unterschied zwischen einer passiven und einer aktiven Antenne?
     
  5. DVB-T2500

    DVB-T2500 Platin Member

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    uvm
    AW: Störung durch Nachbarn

    Aktive Antenne benötigt eine Stromversorgung
     
  6. Amona

    Amona Neuling

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    AW: Störung durch Nachbarn

    Alles klar, ich habe eine aktive Antenne. Vielen Dank für die erste Hilfe, ich werde berichten, ob es mir geholfen hat.
     
  7. HH_Nordwest

    HH_Nordwest Silber Member

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    AW: Störung durch Nachbarn

    Ich kann mal versuchen, den Hintergrund der Sache zu erklären. Dabei hoffe ich, dass das 100% korrekt ist.

    In Deutschland hat sich die Meinung durchgesetzt, dass terrestrisches Fernsehen seit der Digitalisierung mit deutlich weniger Funk-Kanälen (also Frequenzen in MHz von - bis) auskommt und dass es sowieso nicht mehr so wichtig ist. Auf der anderen Seite wollen heute alle möglichen Funkdienste Frequenzen nutzen: Mobilfunk mit mehr Mbit/s zum Surfen (z.B. UMTS und LTE), digitales Radio (z.B. DAB+), WLAN, Funkübertragungen bei Unterhaltungsgeräten, funklesbare Warenaufkleber, Ausweise und Kontokarten, sich absprechende Autos, und, und, und.

    Für's Antennen-Fernsehen nutzte man früher Frequenzen, die sich noch recht gut und leicht ausbreiten, aber trotzdem größere Mengen Information übertragen können. Dafür soll in Deutschland künftig nur noch der Bereich ab Kanal 21 verwendet werden. Die Sender auf niedrigeren Kanälen werden abgeschaltet. Auch nach oben wird nicht mehr bis Kanal 69 genutzt. Das liegt in den Bändern IV und V, beide im UHF-Bereich. Die Bänder I und III, sie sind im VHF-Bereich, werden freigegeben. Stichwort: "Digitale Dividende". Gleiches geschieht im Langwellen (LW)- und Mittelwellen (MW)-Band, die bisher für Radio verwendet wurden und zum Teil in den Kurzwellen (KW)-Bändern (an englisch beschrifteten Geräten LF, AM oder MF, SW).

    In anderen Ländern, auch schon in Europa, hat man andere Vorstellungen. VHF-Übertragungen breiten sich eben leichter und weiter aus als solche im UHF-Band. Und in Flächenstaaten wie den USA ist Mittelwelle unverzichtbar, wird aber wohl digitalisiert werden.

    Hat man nun Antennen und Empfänger, die nun plötzlich Signale der "neuen Dienste" auffangen, kann der gewünschte Empfang gestört werden. Gerade digitale Übertragungen haben nämlich die Eigenschaft, "durchzuschlagen".

    Der vorgeschlagene LTE-Filter versucht, die störenden Übertragungen auf der Grundlage ihrer Frequenz auszublenden. Kann gut funktionieren.

    In Hamburg senden derzeit noch einige Programme im VHF-Bereich, man bekommt sie aber auch schon über eine neue Frequenz im UHF-Band. Ich las irgendwo, man könne einfach einen Suchlauf machen, wenn LTE stört. Vielleicht lässt sich das Problem ja so einfach lösen...

    Andere übliche Methoden sind Außenantennen, hochwertige Kabel mit hoher Schirmung (z.B. 120 dB), geerdete Metallplatten unter der Antenne und/oder dem Receiver, Ausprobieren verschiedener Receiver.

    Man kann auch einfach mal versuchen, die DVB-T-Antenne mit abgeschaltetem Verstärker zu benutzen. DVB-T-Antennen können übrigens über ein eigenes Netzteil oder über die Antennenleitung vom Receiver mit Strom versorgt sein. Vielleicht gibt es im Receiver einen Menüpunkt, die Stromversorgung der Antenne abzuschalten zum Testen.

    Weiterhin kann man so eine große Yagi-Antenne, wie sie sonst früher üblicherweise auf dem Dach stand, auch im Zimmer montieren. Es reicht die kleinere mit den filigraneren Armen für den UHF-Bereich. Sieht natürlich nicht so gut aus. Sie hat eine größere Richtwirkung. Damit hätte man vielleicht die Chance, die Störung auszublenden.

    Was mich wundert: In Deutschland hat der Vermieter die Verpflichtung, eine Hausverteilung mit mindestens einem Basisangebot zur Verfügung zu stellen. Nach aktueller Rechtsprechung sind das mindestens über 20 Programme. Das kann die klassische Hausverteilung einer Dachantenne sein, zum Anschluss eines DVB-T-Receivers. Dann muss irgendwo eine Antennendose sein. Die hängt zwar an einem langen Kabel, das Stück zwischen Dose und Receiver sollte aber nicht zu lang sein. Hochwertige Kabel könnten ein bisschen was bringen.

    Meistens genügen die Vermieter ihrer Pflicht durch die Beauftragung eines Kabelanbieters, dann haben sie auch weniger Probleme mit (Rechts-)Ansprüchen ausländischer Mieter. Seltener durch Satelliten-Verteilanlagen (sind teuer).

    Eine etwas extreme Möglichkeit ist, Fernsehen über den Internet-Anschluss zu empfangen. Soweit ich weiß nur zu empfehlen, wenn normale Anbindungen nicht funktionieren, denn die Qualität ist nicht "so" (aber bei DVB-T auch nicht, außer, man nutzt sehr teure Receiver) und es kostet Geld. Die Deutsche Telekom hat da ein Angebot, "Entertain" genannt. Das ist vergleichbar mit einem begrenzten Kabelanschluss. Benötigt mindestens eine 25 Mbit/s schnelle Internetverbindung um gut zu funktionieren, soweit ich das weiß.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Dezember 2013
  8. DVB-T2500

    DVB-T2500 Platin Member

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    Samsung le46c530


    uvm
    AW: Störung durch Nachbarn

    Wenn man die Stromversorgung einer aktiven Antenne trennt, gibts überhaupt keinen Empfang;)
    Ich würde mal eine passive Antenne probieren und vielleicht an einen anderen Standort die Antenne aufstellen (aussen am Fenster?)
     
  9. anton551

    anton551 Platin Member

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  10. OLAOLA

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    AW: Störung durch Nachbarn

    Schon mal über SAT Anlage nachgedacht.
    Kabel, IP und DVB-T sind doch nur Ersatzhandlungen. :winken:
     

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