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Städte und Kommunen übernehmen Infrastrukturen - Eine Zukunft auch für das Kabelnetz?

Dieses Thema im Forum "Vodafone, Unitymedia, Kabelkiosk, Tele Columbus" wurde erstellt von UM-Patal, 22. Dezember 2011.

  1. UM-Patal

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    Energiemarkt - Stadtwerke attackieren Stromriesen - Wirtschaft - sueddeutsche.de


    Mit sehr großem Erfolg gründen Städte ihre Stadtwerke, die Strom, Gas und Wasser an die Haushalte am Ort liefern.

    Oft sind die Preise deutlich günstiger und auch der Service deutlich besser, als bei den Energie-Oligopolisten.


    Die Frage ist: Warum ist das beim Kabelnetz noch nicht der Fall?

    Denn technisch ist die ganze Sache längst möglich. Die Kabeloligopolisten müssten ihre Netze nicht einmal verkaufen.

    Es muss lediglich ein Gesetz verbaschiedet werden, welches die überregionalen KNBs dazu verpflichtet, abzüglich der Frequenzen, die für den ÖR-Rundfunk draufgehen, die Hälfte aller Kapazitäten an die entsprechenden Städte abzugeben.

    Denn das Kabelnetz ist mittlerweile leistungsfähig genug, mindestens zwei Unternehmen platz zu bieten.

    So wird die Grundfunktion "Fernsehen" problemlos durch zwei Unternehmen an jeden Haushalt angeboten, und das Internet -ganz klar ein Nebenprodukt- wird immer noch mit ordentlichem DSL-Speed ebenfalls durch zwei veschiedene Unternehmen angeboten.



    Ich denke, es wird Zeit, dass sich hier was ändert. Die Kabel an den Häusern sind eine zu bedeutende Infrastruktur, um sie einem einzigen Unternehmen zu überlassen. Wir brauchen Wettbewerb bis zum letzten Meter, da ist die Kombination aus überregionalem KNB und Stadtwerken die einzige Möglichkeit, geltendes Recht wirksam zu machen.

    So stünde auch einer Übernahme von KDG durch UM nichts im Wege, wenn sich UM in jedem Haushalt gegen eine Konkurrenz durchsetzen müsste.
     
  2. Eifelquelle

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    AW: Städte und Kommunen übernehmen Infrastrukturen - Eine Zukunft auch für das Kabeln

    Das von dir vorgeschlagene gibt es schon. Zumindest hier bei uns in Bochum wird demnächst auch Internet, Telefon und TV von den Stadtwerken angeboten. Aktuell gibt es aber nur einige Testgebiete.

    http://www.glasfaser-bochum.de/index.html

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    • Rufnummernmitnahme möglich
    • 158 frei empfangbare TV-Sender,
    davon 12 HDTV-Sender
    • 98 digitale Radiosender
    • Monatlicher Grundpreis: 49,95 €*

    (Sky wird zusätzlich komplett eingespeist - ist in der Übersicht nicht aufgeführt, da nicht inkl.)
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. Dezember 2011
  3. Eike

    Eike von Repgow

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    AW: Städte und Kommunen übernehmen Infrastrukturen - Eine Zukunft auch für das Kabeln

    Viele City-Kabelnetze gehören ja mehrheitlich den Stadtwerken, also neu ist das Thema nicht. Mein Kabelanbieter MDCC ist von den Stadtwerken gegründet worden und war einer der ersten Kabelanbieter Deutschlandweit die 2002 mit Telefon und kurze Zeit später mit Internet von sich hören ließen.
     
  4. Johof

    Johof Silber Member

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    AW: Städte und Kommunen übernehmen Infrastrukturen - Eine Zukunft auch für das Kabeln

    Für zwei Anbieter im gleichen Netz wird die Bandbreite eines Breitbandkabelanschlusses wohl eher nicht ausreichen. Da sollten sich die Wohnbaugesellschaften und Hauseigentümer schon eher entscheiden dürfen, ob sie entweder beim bisherigen Großkabler bleiben oder zu den Stadtwerken gehen.


    Wenn UM und KDG oder ein daraus entstehender neuer gesamtdeutscher Kabelkonzern in den Kommunen jeweils die Konkurrenz der Stadtwerke fürchten müssten, wären sie auch genötigt, den Zuschauern ein besseres Angebot zu bieten. Vorausgesetzt, es würden deutschlandweit großflächig die Stadtwerke Kabelfernsehen anbieten, was aber momentan ein reines Gedankenspiel ist. Auf jeden Fall hätten die Großkabler dann ihre Monopolstellung verloren und könnten die Zuschauer (und auch die Sender, die schließlich gesehen werden wollen) nicht mehr so ohne weiteres vernachlässigen. Aber das ist im Moment noch Wunschdenken.
     
  5. Eike

    Eike von Repgow

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    AW: Städte und Kommunen übernehmen Infrastrukturen - Eine Zukunft auch für das Kabeln

    Also hier in Magdeburg spielt KDG, dank der Konkurenz die mit den Wohnungsgenossenschaften Gesstattungsverträge haben, praktisch keine Rolle mehr.
     
  6. UM-Patal

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    AW: Städte und Kommunen übernehmen Infrastrukturen - Eine Zukunft auch für das Kabeln


    Ist dies wirklich der Fall?

    Mich würde interessieren, wieviel % der Kapazitäten bei KDG und UM voll sind.

    Das ganze könnte ja folgendermaßen aussehen:

    Analog wird abgeschaltet.

    ÖR, "Free-TV" und freies Radio werden FTA eingespeist, die Grundgebühr berechtigt zum Empfang.

    Beide Anbieter bekommen soviel Bandbreite, dass sie zumindest eine Internetgeschwindigkeit von 6MBit down und 1 MBit up anbieten können.

    Zudem gehen noch einige Frequenzen für 2x Telefon drauf.


    Der Rest wird 50/50 zwischen beiden Unternehmen aufgeteilt, für die entsprechenden Pay-TV-Sender, die man anbieten will.

    Natürlich können sich die beiden Anbieter dann absprechen, dass Doppeleinspeisungen verhindert werden, ist aber nicht zwingend erforderlich.


    Mit neunen Standards würde auch die Kapazität steigen, vor allem beim Internet.
     
  7. UM-Patal

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    Das ist sehr interessant. Wird man als Endkunde leicht wechseln können? Ist der Anbieter denn in weiten Teilen der Stadt verfügbar?
     
  8. Gorcon

    Gorcon Kanzler

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    AW: Städte und Kommunen übernehmen Infrastrukturen - Eine Zukunft auch für das Kabeln

    Bei der KDG dürfte so fast 100% belegt sein. In unserem Netz ist auch nichts mehr frei (hier gibts 3 parallele Kabelnetze, aber der Endkunde kann generell nicht wechseln das kann nur der Eigentümer der Wohnung.
     
  9. dergiss

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    AW: Städte und Kommunen übernehmen Infrastrukturen - Eine Zukunft auch für das Kabeln

    Meines Erachtens sollten die Kommunen nur dort aktiv werden dürfen, wo Breitbandinternet (von wem auch immer) nicht in einem ausreichenden Maße bzw. Wettbewerb angeboten wird. Gleichzeitig wäre dann das Angebot von weiteren Dienstleistungen gestattet, aber Stadtwerke sollten meiner Meinung nach nicht in Kokurrenz zur Privatwirtschaft treten, sondern das Angebot sinnvoll ergänzen (zB auch durch Vermietung der Infrastruktur).

    Das betrifft nicht nur den Osten, sondern auch Gemeinden z.B. im Rhein-Main Gebiet. Hier gibt es innerhalb von 15 Fahrminuten von Frankfurt noch Ortschaften, wo es DSL von der Telekom nur mit einer Geschwindigkeit von 768 KBit/s gibt. Kabel gibt es aufgrund der vielen EFH und der Satnutzung dementsprechend nicht.
     
  10. Gorcon

    Gorcon Kanzler

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    Es gibt ja leider überhaupt keine konkurenz und selbst wenn wäre das nur gut so, dann würden entlich mehr Sender eingespeist und es käme nicht dazu das ein neuer Kabelanbieter weniger HD Sender einspeist wie der alte.
     

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