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Spotlight

Dieses Thema im Forum "Blu-ray/DVD" wurde erstellt von Hoffi67, 21. Juni 2016.

  1. Hoffi67

    Hoffi67 Moderator

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    INHALT: Als eine Journalistin des Boston Globes in einem Artikel einen Missbrauchsfall in den Reihen der katholischen Kirche aufbereitet, der direkt in Boston geschah, weckt sie damit das Interesse des neuen Chefredakteurs Marty Baron (Liev Schreiber). Dieser ahnt, dass hinter der Geschichte mehr steckt und setzt das Spotlight-Team auf die Angelegenheit an, deren Recherche Schreckliches zutage fördert. Denn Spotlight-Chef Walter „Robby“ Robinson (Michael Keaton) und seine Mitarbeiter Michael Rezendes (Mark Ruffalo), Sacha Pfeiffer (Rachel McAdams) und Matt Carroll (Brian D’Arcy James) stellen fest, dass weit mehr Priester in den Missbrauch von Kindern verwickelt sind als bislang angenommen. Doch die akribischen Ermittlungen der Journalisten werden durch das Schweigen der verängstigten Opfer und gut bezahlte Anwälte zunehmend erschwert.

    Der Film basiert auf wahren Begebenheiten.


    MEINE KRITIK: Ich finde es toll, daß so ein wichtiger Film den Oscar in der gleichnamigen Kategorie bekommen hat trotz starker Konkurrenz! Erst im Laufe der Recheren kommt das Ausmaß ans Tageslicht, dass die katholische Kirche unter allen Umständen unter Verschluss halten will! Ein Skandal, der diese in Ihren Werten erschüttert bis ins Mark. Tom McCarthys Spotlight, obwohl kein Thriller im eigentlichen Sinne, entfaltet ein Szenario was sehr spannend inszeniert wurde! Dazu ist ein Cast am Werk der es in sich hat! Liev Schreiber, der hier eine zurückhaltende Rolle spielt, ist der Kopf der Truppe und vor allem Michael Keaton besticht durch seine Auffassungsgabe und kluge Strategie! Rachel McAdams und Mark Ruffalo gewohnt souverän!
    Spotlight, ist ein wichtiger, sachlicher Film ohne zu sehr ins emotionale zu gehen, ein Film der Dinge ans Licht bringt, die schier unglaublich klingen! Ein Film über einen unfassbaren Skandal und seine Vertuschung durch die katholische Kirche!

    7,5/10 von mir


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  2. Dolfan13

    Dolfan13 Silber Member

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    Gestern auch gesichtet. Natürlich dreht sich einem bei der Story der Magen um, vor allem hinsichtlich des Ausmaßes des Skandals. Auch schauspielerisch ist das alles erhaben, wobei für mich da Mark Ruffalo noch heraussticht, trotzdem zieht sich der Film gerade am Anfang etwas. Für mich daher nicht unbedingt nachzuvollziehen, warum Spotlight den Oscar bekommen hat und nicht zB The Big Short, der ja ebenfalls nominiert war und für mich der klar bessere Film ist. (Wieso gibts hier noch keinen thread zu The Big Short?)
    Trotzdem sollte man Spotlight natürlich gesehen haben, ich hatte mir nur noch ein bisschen mehr erwartet. 7/10
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. Juni 2016
  3. seagal1

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    Ist schon auf Festplatte. Sehe ich mir am Wochenende an. Falls Hoffi oder ein anderer kein Thema für "The Big Short" eröffnet, werde ich das machen, sobald ich den Film gesichtet habe.
     
  4. seagal1

    seagal1 Gold Member Premium

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    Ein mitreißendes Drama, das umso wütender macht, weil es Geschehnisse sind, die weltweit passierten und sicher auch noch in der Gegenwart aktuell sind. Auch in Deutschland wurden Berichte veröffentlicht, die von der Kirche verharmlosend und beschwichtigend unter den Teppich gekehrt oder als Einzelfälle abgetan wurden. Leider wurden diese Dokumentationen von Opfern, die sich überwunden und vor die Kamera gestellt haben, nur im Nachtprogramm gezeigt, damit diese auch ja "viele" Zuschauer verfolgen konnten. Noch immer übt die Kirche Einfluss auf Staat, Politik, Wirtschaft und Medien aus, wovon wir sicher nicht im entferntesten eine Ahnung haben.
    Keine Frage, der Film hat für mich in der Kategorie Bester Film den Oscar zu recht bekommen. In dieser Hinsicht muss ich dem User Dolfan13 widersprechen, da mir das Schauspiel in "Spotlight" weitaus besser gefällt als bei "The Big Short". Hervorzuheben wären - und da bin ich erneut bei meinem Filmfreund Hoffi - Michael Keaton und Mark Ruffalo, der eine besonnen-zurückhaltend und abwägend, der andere aufbrausend und zur unrechten Zeit über das Ziel hinausschießend. Es prallen verschiedene Charaktere aufeinander, die das gleiche wollen und die Arbeit einer Zeitungsredaktion authentisch wirken lassen. Außerdem hat mich Tom McCarthys Werk emotional tief berührt, obwohl auf Einzelheiten der Missbrauchsfälle nicht eingegangen wird, was dem Film sichtlich guttut. Spannungsmäßig wurde das ganze sehr gut präsentiert, was mich auch sofort an "Die Unbestechlichen" mit Dustin Hoffman und Robert Redford denken ließ. Ich haue hier 9/10 Punkte raus.
     
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