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Sportförderung in Deutschland

Dieses Thema im Forum "Special: Sport im TV - Sport Live-Talk" wurde erstellt von rx 50, 9. August 2012.

  1. rx 50

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    Hallo Gemeinde,
    seit Tagen melden sich (nicht so erfolgreiche)Sportler in London
    zu Wort,die die Förderung von Sportlern,vor allem finanzieller Art,
    kritisieren.So wurde heute vormittag in WDR2 Radio gefordert,dass
    mittelständige Unternehmen mehr Sportler auf die Gehaltsliste setzen
    sollen,damit Deutschland mehr Medallien bekommt.
    Meine Meinung:
    Ich sehe eine Britta Steffen ,die wie die gesamte Schwimmannschaft
    nicht eine Medallie gewonnen hat ,die vor 4 Jahren in Peking 2xGold
    gewonnen hat,mit dem derzeitigen Förderungssystem.
    Diese Frau Steffen verdient(lt.Bild) 30.000,-€ im Monat,durch Ihre
    Werbeverträge.Unser Förderungssystem hat sie zu dem gemacht,
    was sie ist.
    Die deutschen Ball-Sportarten,Basketball,Handball,Fussball haben sich
    alle nicht qualifiziert,obwohl sie durchaus sehr gutes Geld verdienen.
    Trotz hoher Einkünfte können(wollen)sie nicht im internationalen
    Wettbewerb bestehen.
    Ich glaube,dass z.B. die Ruderer und Kanuten,die viele Medallien
    gesammelt haben,sich nicht unterbezahlt fühlen und trotzdem
    ihre Leistung abrufen.
    Warum soll ein mittelständisches Unternehmen bessere Hobbysportler
    auf ihre Gehaltsliste setzen,damit sie zwar deutscher Meister
    werden,diese Leistung aber nicht internationalen Masstäben genügt.?
    Wie ist Eure Meinung?
     
  2. WHUFC

    WHUFC Guest

    AW: Sportförderung in Deutschland

    Die Förderung wurde auch von Maximilian Levy kritisiert, der war Silbermedaillengewinner und damit schon recht erfolgreich.

    Das mit den mittelständischen Unternehmen ist natürlich großer Unfug. Was geht es so ein Unternehmen an, wieviel Medaillen geholt werden. Wer trägt denn die zusätzlichen Personalkosten? Sollen hierfür andere Mitarbeiter entlassen werden? Selbst die Japaner kommen ja aus Kostengründen von diesem "Betriebssportsystem" langsam ab, Schnapsidee, mehr kann man dazu nicht sagen.......

    Wenn man der Meinung ist, mehr für den Sport tun zu müssen, dann auf gesellschaftspolitischer Ebene. Hierfür braucht man aber Mehrheiten. Und ich bin skeptisch, daß ein Medaillenregen für den Steuerzahler derzeit das wichtigste Problem darstellt. Da gibt es gerade jetzt weitaus wichtigeres. Sollte man tatsächlich wieder mal eine Olympiade nach Deutschland holen, kann man ja kreativ überdenken, die mögliche Begeisterung hierfür mit Olympiapfennig o.ä. auszunutzen. Wenn ich aber an die Münchner Bewerbung für die Winterspiele zurückdenke, scheint ohnehin eine nicht unbedingt schweigsame Minderheit diesen ganzen Olympiagedanken negativ gegenüber zu stehen.

    Ach, ja, im übrigen, am Sonntag ist Schluß, dann zählt wieder Bundesliga (auch bei Bild) und sonstiger Fußball, gemischt mit Vettel und Co., in einer Woche sprechen ohnehin nur noch die absoluten Insider über das (scheinbar) schlechte Abschneiden der deutschen Olympioniken. Bin mal gespannt, wie lange der Olympia-Thread hier im Forum das Olympiaende überlebt :D
     
  3. rx 50

    rx 50 Board Ikone

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    AW: Sportförderung in Deutschland

    An sich ist es Schade,dass über besondere Förderung nur nachgedacht
    wird,wenn Olympia im eigenen Land statt findet.(oder soll)
    Da ich selber (bin 59) jeden nachmittag Sport getrieben hat in meiner
    Jugend ,kann ich die Kritik an unserem Schulsystem nachvollziehen.
    Wenn die Kinder und Jugendlichen bis 16:00 Uhr in der Schule
    eingebunden sind,können sie nicht ab 17:00 Uhr in die Halle
    zum Training gehen.Guten Hoppysportlern ein Monatsgehalt zu zahlen
    scheint mir nicht der richtige Weg zu sein.
    Leistungsstützpunkte , klasse Trainer,die gut bezahlt werden,
    dass scheint mir ein richtiger Weg zu sein.
     

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