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Spannung am Antennenkabel anliegend

Dieses Thema im Forum "Analog-Ecke" wurde erstellt von FunkDok, 3. Oktober 2006.

  1. FunkDok

    FunkDok Neuling

    Registriert seit:
    3. Oktober 2006
    Beiträge:
    1
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    Hallo,

    ich habe folgendes Problem. Ich hatte einen älteren Fernseher, der vor kurzer Zeit den Geist aufgegeben hat. Ich habe damit gerechnet das er an Altersschwäche gestorben ist und mir einen Neuen der gerade im Angebot war gekauft. Der Neue lief volle zwei Stunden bis er den Geist aufgegeben hat. Kein Bild mehr nur noch Ton. Der Alte hatte auch erst Probleme mit dem Bild später kein Bild mehr und kein Ton. Das Alte Gerät war von Lifetec, das neue von Samsung.

    Nun konnte ich mir nicht vorstellen. Das das normal ist. Besonders da die Fehler ähnlich waren und habe die Antennenkabel und Dose kontrolliert um auszuschließen das es an denen liegt. Die Antennenkabel sind alle gegen den Schirm hochohmig und haben einen geringen Widerstand (milli Ohm). Nun haben wir über die Antennendose zwei Fernseher angeschlossen. Via T-Stecker. Wenn das zweite Gerät angeschlossen ist und ich das Antennenkabel aus der Dose ziehe und zwischen Kabel und Erde messe, zeigt mir das Spannungsmessgerät einen Spannung von 15 bis 17 Volt Wechselspannung an. Dies von Schirm zu PE und von Signalleitung zu PE. Ich kenne mich nun nicht mehr den Spannungsniveaus in der Übertragungstechnik aus und weiß nich ob das normal ist. Kann es sein das Fernseher 2 Fernseher 1 kaputt gemacht hat?

    Ich hoffe jemand weiß rat und schonmal im voraus vielen Dank für eine Antwort.
     
  2. Soligor

    Soligor Silber Member

    Registriert seit:
    18. Januar 2004
    Beiträge:
    985
    AW: Spannung am Antennenkabel anliegend

    Hallo,

    1.) Was meinst Du mit PE?

    Redest Du von Sat-Empfang oder von Kabel-/Antennenempfang?
    Bei Sat ist es normal, dass so 16 bis 18 Volt Gleichstrom aus dem Empfänger sprießen, nämlich um das LNB anzusteuern.

    Da Du wahrscheinlich altes Antennenfernsehen hast, und das Signal auf zwei Leitungen verteilst.. hier musst Du aufpassen.
    Ich sehe das beim Funkscanner. Sobald ich zwei Geräte an eine Antenne über Parallelschaltung (das was Du hast) anschließe, beide Geräte einschalte dann haben beide a) sehr schlechten Empfang und b) verändert sich ja irgendwas an den Widerständen und ich denke mir das ist nicht gerade förderlich für den fehlerfreien Betrieb. Gerade beim TV.
    Gehe ich mal von meinem Beispiel aus, das Signal wird schlechter. Gut, das heißt der Widerstand erhöht sich. Aus 75 Ohm (Rundfunk) werden plötzlich 150 Ohm! Weil jedes Gerät jeweils 75 Ohm zieht und ich weiß nicht wie ich das sagen soll... bitte verzeit mir. Meine Fantasie gibt mir drei Möglichkeiten:

    Das Kabel schmilzt weil es nur 75 Ohm hergeben kann.:D
    Die Antenne läuft heiß :eek:
    Der Empfänger geht kaputt...:(

    Nun Schluss mit meinem Unwissen. Ich hoffe ich konnte irgendetwas nützliches zu der Lösung deines Problemes beitragen. Auch wenn es nur die Freude über eine Antwort ist.

    Mache Dich am besten noch einmal schlau beim Händler Deines Vertrauens ;-)

    Gruß Soligor
     
  3. Westerhueser

    Westerhueser Junior Member

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    Dachantenne UHF Wisi EB66 (Bereich K21-37) + UHF-Vorverstärker Polytron 20dB,
    VHF - 7 El. (provisorisch),
    Mehrbereichsverstärker 20 dB Hirschmann,
    DVB-T-Receiver Kathrein UFE-370/S,
    Analogtuner Nordmende V300 stereo,
    Monitor Sony PVM-14
    AW: Spannung am Antennenkabel anliegend

    Ich tippe eher auf Qualitätsprobleme der Fernseher.

    Lifetec ist qualitätsmäßig SEHR schlecht, Samsung ist nur ein wenig besser.

    Da kann alles passieren, bis zu lebensbedrohlichen Stromschlägen. Versuchs doch nächstesmal mit einem Markengerät.

    Definitiv ist jedenfalls, daß ein moderner Fernseher KEINE Spannungen ins Antennenkabel zurückgeben soll. Nun gut, in antiken Zeiten, vor der Ära der Netztrennung, konnte man Netzspannung an der Antennenbuchse messen, aber die war entkoppelt durch Kondensatoren im Picofaradbereich. Das gab allenfalls einen ungefährlichen Schreckschlag.

    Mein Rat: Versuch den Samsung zurückzugeben und kauf Dir irgendwas Richtiges. Auch wenns bloð der Zeilentransistor ist, der vielleicht 2 Euros kostet.
    Den Lifetec auf der Sondermüllsammlung entsorgen.
     
  4. kugel

    kugel Silber Member

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    AW: Spannung am Antennenkabel anliegend

    Nun schüttet mal nicht das Kind mit dem Bade aus. Gerade bei Röhrenfernsehern (mit Hochspannungsteil) hast du immer irgendwelche Induktionsspannungen auf allen Leitungen.

    Wenn du mit einem hochohmigen Voltmeter gemessen hast, schliesse doch als erstes mal die Leitung mit 75 Ohm ab (kann ein simpler Widerstand sein) und miss dann nochmal. Sollten die 15 Volt dann immer noch da sein, muss man neu überlegen.

    Fernseher haben in der Regel auch keinen 3poligen Schuko-Stecker (mit Erdungsanschluss), so dass Potentialunterschiede zwischen dem TV-Chassis, mit dem der Schirm der Antennendose wahrscheinlich verbunden ist, schon auftreten können.

    Hast du schon mal die Spannung zwischen PE und dem Null-Leiter der Steckdose gemessen?

    Zu Soligor:

    Zwei 75-Ohm-Widerstände paralell geschaltet, ergeben 37,5 Ohm und nicht 150. Ausserdem ist "75 Ohm" der sogenannte Wellenwiderstand und nicht der Gleichstrom-Widerstand, auch die 5o Hz aus dem Stromnetz benehmen sich noch fast wie Gleichstrom. Damit hat das also nichts zu tun.

    In der Tat ist die Paralellschaltung zweier TV-Geräte aber manschmal problematisch, man sollte dann besser statt des einfachen T-Stücks einen 1 -zu 2 - Verteiler nehmen.

    /Peter
     
  5. PapaJoe

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    Artikel 26
    (1) Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen
    wer den, das friedliche Zusammenleben der
    Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges
    vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind
    unter Strafe zu stellen.
    AW: Spannung am Antennenkabel anliegend

    Ein super Satz, der in keinem Fachbuch fehlen sollte!

    Hier sind ja heute wieder die Fachleute unterwegs... :D
     
  6. kugel

    kugel Silber Member

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    AW: Spannung am Antennenkabel anliegend

    Mein Gott, ich dachte das wäre zu verstehen. Es geht um den Unterschied zur Hochfrequenz von etlichen 100 Mhz, dagegen sind die 50 Hz fast noch "Gleichstrom". Mit 50 Hz Wechselstrom wirst du an keinem Antennenkabel die 75 Ohm messen können.

    Um Impedanzen im 50-Hz-Bereich geht es hier doch nicht, die Angaben für Antennekabel, Wellenwiderstand, Dämpfung usw, beziehen sich auf Hochfrequenz.

    Übrigens -was du vielleicht nicht weisst- die UKW-Amateurfunker (ab etwa 146 MHz) beteichen die Kurzwellen - Amateure scherzhaft als "Gleichstromfunker".

    Natürlich sind weder 50Hz Wechselstrom noch 3,5 MHz Kurzwelle tatsächlich Gleichstrom.
     
  7. PapaJoe

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    (1) Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen
    wer den, das friedliche Zusammenleben der
    Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges
    vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind
    unter Strafe zu stellen.
    AW: Spannung am Antennenkabel anliegend

    Ich habe es auch verstanden. Aber der Satz für sich alleine ist wirklich Spitze! :)
     
  8. kugel

    kugel Silber Member

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    AW: Spannung am Antennenkabel anliegend

    ok, dann darfst du aber das "fast" nicht überlesen ;)
     
  9. Hans2

    Hans2 Wasserfall

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    AW: Spannung am Antennenkabel anliegend

    Wenn auf der Masse von Antennenkabeln einer Hausverteilung Spannungen messbar sind, wird es Zeit, dass mal eine VDE-Prüfung vorgenommen wird. Dafür gibt es schließlich ganz feste Vorschriften.
     

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