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Sony W656 vs W805 vs Panasonic

Dieses Thema im Forum "Heimkino-Kaufberatung" wurde erstellt von Sunnyqueen, 31. Dezember 2013.

  1. Sunnyqueen

    Sunnyqueen Neuling

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    Guten Morgen..

    Ich habe mir den Sony W656 in 50 Zoll fuer 660 Euro gekauft, aber bin nicht ganz zufrieden. Kein Clouding, guter Schwarzwert, tolles Hd- Bild. Aber ich hab das Gefuehl, dass das Bild bei Kameraschwenks unscharf ist und gehe davon aus, dass das mit den 50 Hz zusammen haengt. Zudem.sind mir die Farben zu knallig, vor allem beim Rtl-Bild. Ich bin daher am Ueberlegen, ihn gegen den Sony W805 oder den Panasonic Etw60 zu tauschen.

    Lohnt sich die Preisdifferenz?

    Wichtig sind mir ein gutes SD-Bild, ein gutes HD- Bild und ein guter Ton.

    Sitzabstand 3,2 m

    Nutzungsverhalten: 40 Prozent Sd, 60 Prozent Hd

    Umgebung: eher hell

    Tv- Signal: Kabel Deutschland Digital

    Ich habe im Netz nach Bewegungsunschärfe und diversen anderen Themen gesucht, aber das hat mich mehr verwirrt, als alles andere.

    Meist wird davon in Verbindung mit Sportaufnahmen (Fußball o.ä.) berichtet. Ist die aus der 50 Hz Technik resultierende Bewegungsunschärfe auch bei Serien und Spielfilmen sichtbar oder gehört die gewisse Unschärfe bei Drehungen einfach auch dazu?

    Resultiert die Bewegungsunschärfe aus den Bewegungen der Darsteller? Oder aus den Bewegungen der Kamera? Gestern habe ich beispielsweise Skispringen geschaut und keine Auffälligkeiten bemerkt.

    Das Tv-Bild soll nur mit 50 Hz gesendet werden? Kann ich das dann mit einem 100 Hz TV überhaupt verbessern?

    Rein vom Optischen gefällt mir der W656 besser, zudem hat er ein mattes Display, was ich gut finde und ist knapp 300 Euro günstiger. Da ich jedoch inzwischen verstärkt auf die Bewegungsunschärfe achte, bin ich unsicher, ob ich mit dem W656 glücklich werde.
     
  2. Gag Halfrunt

    Gag Halfrunt Lexikon

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    AW: Sony W656 vs W805 vs Panasonic

    Die "50 Hz Technik" hat mit Unschärfe gar nichts zu tun.

    Die Fernsehbilder werden mit maximal 50 Bildern pro Sekunde ausgestrahlt. Das ist völlig ausreichend, um Bewegungen flüssig abzubilden, wie man an jedem alten Röhrenfernseher sehen kann. Bei Filmen, die mit 24 bzw. 25 Bildern pro Sekunde aufgenommen werden, kommt es bei schnellen Bewegungen und Schwenks zu Doppelbildern bzw. zu Rucklern. Aber auch hier gibt es keine "Unschärfe", sondern eben nur das eher zappelige Bild. Das fällt um so mehr auf, je größer das Bild ist. Wenn du mal im Kino in den ersten Reihen gesessen hast, dann weißt du, was ich meine.

    Bewegungsunschärfen entstehen durch die Trägheit des LCD-Bildschirms. Die LCD-Kristalle brauchen immer einen kleinen Moment, um ihren Zustand zu ändern. Dadurch kann es dazu kommen, dass die Bewegungen verwaschen. Bei Röhren- oder Plasmafernsehern hast du diesen Effekt nicht.

    Die Hertz-Zahlen, mit denen die Fernseher derzeit werben, kannst du eigentlich komplett vergessen, da sie reine Marketing-Werte sind, die verschiedene Dinge ausdrücken wollen. Da gibt es zum einen die Zwischenbildberechnung. Um den o.g. Effekt mit dem "ruckelnden" Bild zu vermindern, können Fernseher die Bildrate erhöhen, indem sie Bilder erzeugen, die "zwischen" den tatsächlich gesendeten liegen. Diese Zwischenbilder sind computergeneriert und versuchen mehr oder weniger gut, den Zustand der Szenerie abzubilden. Wie gut das funktioniert, hängt vom jeweiligen Modell ab. Auch hier kann es dazu kommen, dass das Bild "verschwimmt".
    Gute Zwischenbildberechnungen erzeugen jedoch i.d.R. einen scharfen Bildeindruck, der vielen anfangs sogar zu scharf erscheint, so dass man vom "Soap Effect" spricht -- also ein zu natürlich (und daher unnatürlich wirkendes) klares Bild.

    Gängige Geräte vervielfachen durch die Zwischenbildberechnung die Bildrate auf 100 oder gar 200 Hz.

    Die angegebene Hz-Zahl bei den Geräten kann aber auch noch ganz andere Bedeutungen haben. Manche Hersteller geben damit den Takt an, mit dem der Bildprozessor bzw. der Treiber für das Display arbeitet. Dann stehen da so bekloppte Werte wie 400 Hz oder 1600 Hz. Das hat mit der Bildfrequenz, wie sie dargestellt wird, nichts mehr zu tun.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Du kannst aufgrund der Zahlen nicht direkt darauf schließen, wie das Bild am Ende ist. Dir bleibt nichts anderes übrig, als dir jedes Gerät live anzusehen -- idealerweise mit unterschiedlichen Bildquellen. Dabei sollte man die Bildverbesserungs-Funktionen ein- und ausschalten, um den Effekt beurteilen zu können.

    Geh am besten in einen großen Elektronikmarkt, lass die dir Fernbedienung des Fernsehers geben und spiel ein bisschen mit den Einstellungen.
     
  3. Eike

    Eike von Repgow

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    AW: Sony W656 vs W805 vs Panasonic

    Kleine Anmerkung: Versuch erst mal Dein Bild mit den üblichen Einstellungsmethoden zu optimieren. "Knallige Farben" sind i.d.R. änderbar. ;)


    Eine Testbildserie auf BR oder DVD oder einem Stick kann dabei helfen.
    Ansonsten hat Gag alles gesagt was die Hz Werte und Zwischenbildberechnung betrifft.
     

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